Pneumatische Pulsation

"Die Massage gehört zu den ältesten medizinischen Heilverfahren. Auch das Schröpfen mit Schröpfgläsern ist ein traditionelles Verfahren, das bereits in der Antike und in China eingesetzt wurde.
Stefan Deny (1922-1998), Mediziner und Erfinder, verband beide Therapieverfahren in idealer Weise. Er erfand und entwickelte in jahrzehntelanger Forschungsarbeit ein modernes, einfach zu handhabendes Gerät zur Pneumatischen Pulsationsmassage und meldete es zum Patent an.
Ziel von Stefan Deny war es, die tieferen Schichten des Gewebes zu erreichen und die körpereigenen Regulationsmechanismen anzuregen. Mit einem Gerät, das am Körper eine pulsierende Massagebewegung erzeugt und das Gewebe vertikal von innen nach außen dehnt und das Gewebe "in Schwingung" bringt.
Die moderne Schmerzforschung erkennt heutzutage die Bedeutung des Bindegewebes und der Faszien. Stefan Deny war seiner Zeit weit voraus." (Pneumed)

Mit dieser Technik erreicht man eine Erhöhung des kapillaren Blutvolumens und der Sauerstoffmenge. Der Stoffwechsel wird angeregt und Giftstoffe und Entzündungsmediatoren aus dem Gewebe gezogen und ausgeleitet.
Schmerzen werden effektiv gebessert oder verschwinden ganz.

Ich kombiniere diese gerätegestützte Massage immer
mit einer klassischen Massage (Hände) und Triggerpunkttechniken (auch mit Triggerpunkt Tools) oder auch blutigem Schröpfen, Injektionen oder Akupunktur.

Anwendungsgebiete:

  • Schmerztherapie
  • Muskelschmerzen
  • Arthrosen, Wirbelsäulenprobleme, Myogelosen (Hartspann)
  • Ödeme
  • Triggerpunkt / Faszientherapie
  • Sehnenscheidenentzündungen, Golfarm, Mausarm, Tennisarm..
  • Fibromyalgie
  • Lymphdrainage
  • Durchblutungsprobleme
  • Entspannung
  • Beruhigung des vegetativen Nervensystems-> siehe nachstehend
  • Anregung von Entgiftung/Entschlackungsprozessen
  • Normalisierung von neurovegetative Schmerzabläufen


Die Pneumatron-Therapie wird in der Praxis nicht nur bei Schmerzen eingesetzt, sondern auch zur Unterstützung der nervalen
Regulation
.


Interozeption = Wahrnehmung innerer Körperzustände
  • Das Pneumatron liefert rhythmische, für das System nicht bedrohliche Reize.
  • Das Gehirn bekommt die Botschaft: „Der Körper wird berührt – und es ist sicher.“
Das wirkt:
  • regulierend
  • beruhigend
  • verbindend
Gerade bei Menschen, die:
  • viel halten
  • viel leisten
  • wenig fühlen dürfen

Durch rhythmische Unterdruckreize kann der Körper aus dauerhafter Anspannung in einen Zustand von Entlastung und Regeneration finden.

  • chronische Spannung = gespeicherte Schutzreaktionen
  • wenn Spannung nachlässt, wird das, was darunter lag, wieder spürbar
  • Emotionen sind Begleitphänomene

Wichtig:
Die Pneumatrontherapie löst natürlich keine Traumata. Aber es erlaubt, dass das Nervensystem loslässt. Damit kommt es zu einer besseren Verarbeitung seelischer/emotionaler Probleme. Es unterstützt den Zugang dazu.


www.pneumed.de

Videos:

Bei Knieproblemen

Bei Schulterprobleme

HWS Syndrom

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