Augendiagnose Lörrach – der Blick in innere Regulationsmuster
Von Gudrun Faller, Heilpraktikerin, Praxis für ganzheitliche Medizin Lörrach
Was die Augendiagnose betrachtet – Iris, Pupille und Sklera
Die Augendiagnose ist kein einheitliches Verfahren, sondern ein Blick auf drei verschiedene Strukturen des Auges, die gemeinsam betrachtet werden:
Das Iriszonensystem – wie die Iris den Körper spiegelt
Grundlage der Methode ist die Vorstellung von Körperprojektionen auf der Iris. Ähnlich wie Reflexzonen am Fuß werden verschiedene Organbereiche bestimmten Zonen der Iris zugeordnet. Diese Einteilung erfolgt topografisch – häufig in Segmenten und Radialbereichen, vergleichbar mit einem Uhrsystem.
Innerhalb dieser Struktur lassen sich Hinweise auf funktionelle Belastungen einzelner Organsysteme erkennen. Dabei geht es weniger um eine direkte Diagnosestellung, sondern um eine Orientierung über mögliche Schwächstellen im Gesamtsystem.
Was in der Augendiagnose sichtbar wird
Die Untersuchung erfolgt mithilfe eines speziellen Mikroskops unter kontrollierter Beleuchtung – schmerzfrei, ohne Augentropfen oder andere Vorbereitung. Durch die Vergrößerung werden feine Strukturen sichtbar:
Wie ich die Augendiagnose einsetze – Orientierung, nicht Diagnose
Die Augendiagnose erlaubt vor allem Aussagen über die individuelle Reaktionslage des Organismus. Sie zeigt, wie ein Körper „organisiert“ ist, welche Systeme leichter oder stärker belastbar sind und wo eine erhöhte Vulnerabilität bestehen kann.
In meiner Praxis setze ich sie als orientierendes Verfahren ein – besonders wertvoll zu Beginn eines neuen Behandlungsverlaufs, um einen ersten Gesamteindruck zu gewinnen. In einigen Fällen lassen sich daraus Hinweise für individuell abgestimmte naturheilkundliche Konzepte ableiten, häufig mit pflanzlichen oder komplexhomoöpathischen Ansätzen.
Augendiagnose im Zusammenspiel – womit ich sie kombiniere
Als orientierendes Verfahren entfaltet die Augendiagnose ihre Stärke besonders im Zusammenspiel mit anderen Methoden:
- EAV-Testung – präzisiert die Ursachensuche bei Hinweisen auf bestimmte Organbereiche
- Labor – überprüft konstitutionelle Hinweise auf biochemischer Ebene
- Anamnese – verbindet die Irisbefunde mit der Lebens- und Krankheitsgeschichte
- Kinesiologische Testung – ergänzt bei funktionellen Fragen zum vegetativen Nervensystem
Die Augendiagnose ist ein ruhiges, persönliches Verfahren – und für viele Patienten ein überraschend aufschlussreicher Einstieg in ein ganzheitliches Diagnosegespräch.
📅 Termin online buchen – Praxis Gudrun Faller LörrachHäufige Fragen zur Augendiagnose
Nein – und das ist eine wichtige Klarstellung. Die Augendiagnose erkennt keine konkreten Diagnosen im schulmedizinischen Sinn. Sie gibt Hinweise auf Regulationsmuster, konstitutionelle Schwächen und Belastungsschwerpunkte – nicht auf spezifische Erkrankungen. Sie ist ein Orientierungsverfahren, das andere Methoden ergänzt, nicht ersetzt.
Nein – die Untersuchung ist vollständig schmerzfrei. Sie erfordert keine Augentropfen, keine medikamentöse Vorbereitung und keine Berührung des Auges. Das speziell beleuchtete Mikroskop wird in geringem Abstand vor das geöffnete Auge gehalten – das ist alles.
Die konstitutionelle Grundstruktur der Iris bleibt weitgehend stabil – sie ist wie ein individueller „Fingerabdruck“ des Organismus. Funktionelle Belastungszeichen können sich dagegen mit der Zeit verändern – was eine Verlaufsbeurteilung grundsätzlich möglich macht.
Besonders wertvoll ist sie zu Beginn eines neuen Behandlungsverlaufs, bei chronischen Beschwerden ohne klare Diagnose, oder wenn man ein persönliches Bild der eigenen konstitutionellen Stärken und Schwächen gewinnen möchte. Sie gibt oft wichtige Impulse für die Therapierichtung.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Heilpraktikerleistungen in der Regel nicht. Schweizer Patientinnen: Ich bin bei Visana Services und weiteren Schweizer Kassen sowie der SUVA anerkannt – Abrechnung auch nach Tarif 590 möglich.
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