Und noch mehr Immunsystem | Nährstoffe | Heilpilze


Alle sprechen von Intensivbehandlungen von COVID-19 Patienten, von Patienten mit Symptomen. Aber soweit sollte es nicht kommen. Was mir bei all der Berichterstattung fehlt, sind Hinweise zur Prävention. Es wird suggeriert, dass man völlig machtlos den Viren - und v.a. COVID-19 ausgeliefert sei. Dem ist nicht so. Man kann das Immunsystem fördern, unterstützen. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten. Das hatte ich schon in einem früheren Beitrag geschrieben. Heute nochmal ein Blick auf verschiedene gut erforschte Stoffe.

(Ein Nährstoffprofil kann man über das Blut vornehmen. Sprechen Sie mich an! Die Kosten sind auch noch im Rahmen (Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Kupfer, Zink, Selen inkl Blutbild 48-, Euro. Vitamin D3 ca. 20 Euro.) )


Hier ein paar Info zu den wichtigsten Nährstoffe für das Immunsystem. Vitamin C, Vitamin D3, Zink, Selen; sowie Heilpilze

Bilder aus einem Webinar von www.biogena.com (ein Hersteller sehr hochwertiger Nahrungsergänzungsmittel)



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Vitamin D3





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Vitamin C




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Zink


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Selen:




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Vitalpilze:



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Das Immunsystem.

Stärkung des Immunsystems – so wichtig wie noch nie!
Ein gesundes und intaktes Immunsystem ist gerade wichtiger denn je. Doch wie funktioniert unser Immunsystem, welche Organe spielen dabei eine wichtige Rolle und mit welchen Lebensmitteln und vor allem Mikronährstoffen können wir unser Immunsystem stärken? Jeanette Aininger gibt in dieser Spezialfolge einen Überblick über das komplexe Thema und unterhält sich mit dem Experten Michael Wäger darüber.


Click zum Anhören.

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Ein Haustee Rezept zum Virenschutz

Rezept: Antiviraler Kräutertee (nach Margret Madejsky)

  • Cistrosenkraut 50 g
  • Storchschnabelkraut 30 g
  • Taigawurzel 40 g
  • Thymian 20 g
  • Walnussblätter 30 g

Mischen. 2 TL pro Tasse mit heißem Wasser überbrühen, 8 bis 10 Minuten ziehen lassen. Bei Bedarf längerfristig 3 bis 4 Tassen täglich trinken.

Diesen Tee können Sie in Ihrer Apotheke mischen lassen.




COVID-19 Antikörpertest

Liebe Patienten und Leser,
heute kam die Nachricht, dass nun einige Labor den Antikörpertest auf COVID-19 anbieten. So auch zwei der Labore, mit denen ich zusammenarbeite.
"Mein" Arzt-Labor in Freiburg "Bioscientia" hat auf meine Nachfrage hin den Test noch nicht im Programm, da er noch nicht ganz ausgereift sei. Es dauert noch ein paar Wochen.

Einige andere renommierte Labore haben ihn schon.

Der Antikörpertest zeigt Ihnen, ob eine COVID-19 Krankheit da war- sprich das Immunsystem Kontakt hatte, und Sie somit evtl immun sind. Kosten : IgG-AK : 13,99 € für Selbstzahler

-> "Wir bieten ab sofort die SARS-CoV-2-IgG Antikörper Diagnostik an.
Der Test ist nicht zum Nachweis einer akuten Infektion geeignet. Er dient ausschließlich dem Nachweis einer bereits abgelaufenen SARS-CoV-2 Infektion bzw. einer möglichen Immunität.
Zum Nachweis einer akuten Infektion wird weiterhin die PCR empfohlen; deshalb bieten wir momentan keine IgM und IgA-Antikörpernachweise an.
Der SARS-CoV-2 IgG-Antikörpertest wird frühestens drei Wochen nach Beginn der Symptome empfohlen.
Menschen, bei denen das Virus durch einen Abstrich in Nase oder Rachen nachgewiesen wurde, bilden binnen 3-6 Wochen IgG Antikörper.
Die Diagnostik läuft werktäglich und ist in der Regel am folgenden Werktag fertig." (MVZ Labor Fenner)



IgM-AK wird auch angeboten (Labor Ganzimmun), möchte (und kann) ich aber nicht in der Praxis anbieten, da es auf eine akute Infektion hinweist, und damit auch dem Infektionsschutzgesetz unterliegt, indem es dem Heilpraktiker verboten ist, zu untersuchen, diagnostizieren und zu behandeln.

Daher nehme ich nach wie vor keine Patienten an, die akute "Erkältungssymptome" zeigen. Bitte zuerst beim Arzt abklären lassen.
Oder warten bis die Symptome weg sind, dann gerne zum Testen kommen. Die meisten in der Praxis auftretenden Erkältungssymptome sind zwar nach wie vor "normale" Erkältungen und kann auch wenn Fieber etc eine Influenza sein (laut DEGAM Corona-Handlungsempfehlung für Ärzte), könnten doch aber auch Corona sein, daher ist es rechtlich für uns Heilpraktiker gerade schwierig zu (be)handeln.


Corona News

Stellungnahme und Auswertungen der Statistischen Datenlage zu COVID-19 von Dr. Harald Burgard, Wadgassen:

„Hier nochmals ein
Statement zur Situation Covid-19, da ich die Vielzahl der individuellen Anfragen nicht mehr beantworten kann. Es ist lang, aber in der Kürze ist die Situation nicht zu beschreiben.

Dass sich Viren permanent verändern MÜSSEN, um Infektionen auslösen zu können, weiß vermutlich inzwischen jeder. Daher werden jedes Jahr die Impfstoffe gegen Influenza (Auslöser der Grippe, macht ca. 10 % der Erreger aus) neu auf die Veränderungen hin produziert.

Coronaviren sind ebenfalls immer mit dabei, also nicht neu. Dennoch erleben wir derzeit weltweit Fälle schwerer Lungenerkrankungen, einen weltweiten Logdown und eine desaströse Situation für die Wirtschaft.
Verständlicherweise wirft dies Fragen auf nach der wirklichen Gefahr und der Berechtigung der Regierung, das Land lahm zu legen.
Ich will versuchen, auf der Basis von Fakten Informationen bereitzustellen, die jedem ein stückweit helfen können, selbst die Situation einzuschätzen.

Das Robert-Koch-Institut, das quasi die oberste „Erregerüberwachungsbehörde“ Deutschlands ist, veröffentlicht regelmäßig Berichte über die „normale“ Grippesaison. Fangen wir mal damit an. Als Quelle die der „Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland Saison 2018/19“ des Robert Koch-Instituts. Was in Anführungszeichen gesetzt ist wurde wörtlich aus dem Bericht zitiert.

Zunächst kurz zur
Todesfallstatistik:

Während der Grippewelle kommt es häufig zu einer über das zu erwartende Maß hinausgehenden Gesamtzahl von Todesfällen (unabhängig von der erfassten Todesursache), welche als Übersterblichkeit oder Exzess-Mortalität bezeichnet wird [1, 2]. Sie wird quantifiziert als Differenz der Anzahl tatsächlich registrierter und erwarteter Todesfälle. Liegt die Anzahl der registrierten Todesfälle oberhalb des 95 %-Prognoseintervalls liegt eine signifikante Erhöhung der wöchentlichen Mortalität vor.
Durch ein Monitoring der Anzahl von Todesfällen und zusätzlichen Angaben, wie z. B. Alter, Geschlecht, Todeszeitpunkt und Wohnort, ist eine differenzierte Überwachung und Schätzung der Exzess-Mortalität möglich. Auf europäischer Ebene nehmen eine Vielzahl an Ländern an dem Projekt
EuroMOMO teil [3, 4], welches Gesamtsterbefalldaten wochengenau erhebt und kontinuierlich auswertet.“ Seite 100

Anmerkung von mir: Zur Zeit sieht man
keine erhöhten Sterblichkeitsraten in Italien, Spanien und anderen Ländern. Dies kann aber daran liegen, dass LOKAL erhöhte Fallzahlen sich nicht auf die Gesamtsterblichkeit eines Landes auswirken! Und möglicherweise auch daran, dass Fälle mit einer Verzögerung von einigen Wochen nachgemeldet werden. Mit anderen Worten: die Zahlen können täuschen!

Nun reden alle von einer Epidemie oder gar einer
Pandemie. Was genau ist das? Auch dazu kommt die Erklärung von RKI:
„Eine
Epidemie ist durch eine Häufigkeit von Erkrankungen gekennzeichnet, die über das erwartete Maß hinausgeht. Bei Influenza muss jedoch auch die Saisonalität in die Beurteilung einbezogen werden. Insofern kann dann von einer Influenza-Epidemie gesprochen werden, wenn die Influenza-Aktivität die üblichen, saisonalen Werte deutlich übersteigt. Dieser Begriff wird im englischsprachigen Ausland zum Teil aber auch synonym für eine Erkrankungswelle in der Saison gebraucht.

Eine
Pandemie bezeichnet eine weltweite Epidemie. Eine Influenzapandemie wird durch ein neuartiges Influenzavirus verursacht, das in der Lage ist, Erkrankungen hervorzurufen und sich leicht von Mensch zu Mensch zu verbreiten. Da ein solcher Erreger zuvor nicht oder sehr lange nicht mehr in der menschlichen Bevölkerung zirkulierte, sind die Menschen daher auch nicht über die spezifischen Abwehrmechanismen des Immunsystems vor Erkrankung geschützt.“ Seite 23

Wie sehen nun
die Zahlen zur normalen Grippe aus?

„2018/19 verzeichnete das RKI rund
3,8 Millionen influenzabedingte Arztbesuche.
In der ungewöhnlich starken Grippewelle 2017/18 wurden dagegen
9 Millionen influenzabedingte Arztbesuche registriert.“

Das heißt, wir Ärzte erleben jedes Jahr einen Ansturm an Patienten mit grippalen Infekten.
Wichtig dabei ist: es gibt noch eine
Dunkelziffer, denn, so schreibt das RKI: „Da nur der direkte Erregernachweis bei Influenza meldepflichtig ist, wird einerseits die Zahl der wirklichen Influenzafälle deutlich unterschätzt, denn nur ein Teil der Patienten mit akuter respiratorischer Symptomatik wird labordiagnostisch untersucht.“

„Die
Gesamtzahl der übermittelten, labordiagnostisch bestätigten Fälle betrug rund 182.000 Fälle und war damit deutlich geringer als in der Saison 2017/18 (Datenstand 05.06.2019).“ Seiten 33/34

Von den übermittelten labordiagnostisch bestätigten Influenzafällen war bei rund 40.000 Fällen (22 %) angegeben, dass sie hospitalisiert waren. Damit war der Anteil hospitalisierter Fälle höher als in der besonders schweren Vorsaison mit 17 %, wobei in der Saison 2017/18 rund 60.000 hospitalisierte Influenzafälle übermittelt worden waren. Im Gegensatz zur virologischen Sentinel-surveillance ist bei den Influenzafällen gemäß IfSG nicht bekannt, wie viele Fälle im ambulanten bzw. stationären Bereich labordiagnostisch untersucht werden, da nur Influenza-positive Laborbefunde gemeldet werden müssen (siehe dazu auch Kap. 4.4).“ Seite 35

„Insgesamt wurden
die meisten hospitalisierten Fälle in der Altersgruppe der ab 60-jährigen mit 54 % übermittelt (Vorsaison: 58 %).“
„Mit Blick auf die einzelnen Altersgruppen war der
Anteil der hospitalisierten Fälle an den übermittelten Fällen in der Altergruppe der über 79-jährigen mit ca. 64 % am höchsten.“
Wir sehen somit, dass die älteren Menschen immer gefährdeter sind als die jüngeren. Dies ist aber sicherlich für keinen eine echte Neuigkeit.

Als Komplikation wurde unter den hospitalisierten Fällen (über alle Altersgruppen) vor allem Pneumonie angegeben, gefolgt von einem schweren Verlauf mit akutem Lungenversagen (ARDS). Eine Ausnahme bildet hier lediglich die Altersgruppe der Hochaltrigen (80 Jahre und älter). Unter den hospitalisierten Fällen älter als 79 Jahre ist der Anteil derjenigen mit einem tödlichen Verlauf höher als der Anteil der Fälle mit Beatmung bzw. akutem Lungenversagen (Tab. 1).
Die
Altersmediane für die nach Infektionsschutzgesetz gemeldeten Fälle steigen mit der Schwere der Erkrankung an. So ist der Altersmedian … unter den hospitalisierten Fällen … auf 63 Jahre angestiegen (Spannbreite: 0 bis 103 Jahre) und liegt unter den Verstorbenen bei 78 Jahren (Spannbreite 2 bis 103 Jahre).“ Seite 35

In der Saison 2018/19 wurden 954 Todesfälle mit Influenza-Infektion an das RKI übermittelt. Damit sind es weniger Todesfälle mit Influenzainfektion als in der Vorsaison 2017/18 (1.674), aber immer noch mehr als in den vorangegangenen Saisons. Ob tatsächlich im Verhältnis so viel mehr Menschen in der Saison 2017/18 an einer Influenza verstorben sind, lässt sich anhand dieser Daten jedoch nicht feststellen. Wie bereits eingangs beschrieben, ist die Anzahl der Meldungen davon abhängig, ob und wie häufig im ambulanten oder stationären Bereich eine Labordiagnostik für den Nachweis von Influenza eingeleitet wurde.“ Seite 36

„Ähnlich wie in den vorangegangenen Saisons war die Mehrzahl der übermittelten Todesfälle über 59 Jahre alt (86 %, Vorsaison: 87 %). Der Anteil der Hochaltrigen war jedoch mit 43 % geringer als in der Vorsaison (50 %). Dagegen war der Anteil der 35- bis 59-Jährigen mit 12 % etwas höher als in der Vorsaison (10 %).“

Anmerkung: es trifft nicht nur alte Menschen, es kann auch jüngere treffen. Allerdings sind die Gefahren für jüngere geringer. Und viele davon haben Vorerkrankungen, was die Statistik leider nicht zeigt.

Wichtig ist, was nun kommt:
„Für eine
Exzess-Schätzung der Influenza-bedingten Todesfälle sind die in der AGI registrierten Todesfälle wegen ARE aber nicht geeignet, da sie in dem vergleichsweise kleinen Sentinel nicht repräsentativ erfasst werden können. Auch die gemäß IfSG an das RKI übermittelten Todesfälle bilden keine Grundlage für Hochrechnungen. Im Gegensatz zu anderen Erkrankungen wird Influenza auf dem Totenschein häufig nicht als Todesursache eingetragen, selbst wenn im Krankheitsverlauf eine Influenza labordiagnostisch bestätigt wurde und wesentlich zum Tod beigetragen hat.“ Seite 47

Es ist die Erfahrung vieler Länder, dass sich Todesfälle, die der Influenza zuzuschreiben sind, in anderen Todesursachen, wie z. B. Diabetes mellitus, Pneumonie oder »Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems« verbergen können.
Daher ist es
international üblich, die der Influenza zugeschriebene Sterblichkeit mittels statistischer Verfahren zu schätzen, indem Gesamttodesfallzahlen (Statistik der Sterbefälle ohne Totgeborene, nachträglich beurkundete Kriegssterbefälle und gerichtliche Todeserklärungen) herangezogen werden. Dabei wird typischerweise zuerst eine Hintergrundmortalität – die Mortalität in dem Zeitraum der Influenzawelle, die ohne eine Zirkulation von Influenzaviren zu erwarten wäre – geschätzt. Während hinreichend starker Influenzasaisons kann ein Mortalitätsanstieg beobachtet werden, der mehr oder weniger deutlich über die Hintergrundmortalität hinaus geht und der Influenza zugeschrieben wird. Dieser kann mittels statistischer Verfahren geschätzt werden und wird als Exzess-Mortalität bezeichnet.“
Für die Saison 2017/18 wurden die höchsten Exzess-Schätzwerte in den letzten 30 Jahren ermittelt.“ Diese Zahl lag bei 25.100 Menschen! Nur in Deutschland. Im Jahr davor waren es 22.900 Tote!

„Nur in der Saison 1995/96 waren zuvor ähnlich hohe Werte geschätzt worden.“ Seite 47

Und es betrifft auch andere Länder:
„2018/2019: Frankreich berichtete über einen außergewöhnlich hohen Anteil an Krankenhauseinweisungen wegen Influenza, besonders bei Kindern unter fünf Jahren und bei älteren Menschen ab 65 Jahren.“ Seite 49

„Die kumulative Hospitalisierungsrate wegen Influenza in den
USA war 2018/19 ebenfalls mit früheren, starken Grippesaisons vergleichbar, in Kanada waren die Hospitalisierungsraten im Vergleich zu Vorsaisons eher moderat. In den USA wurde bei 29 % der hospitalisierten Influenzapatienten eine Pneumonie diagnostiziert, 18 % der Patienten war intensivpflichtig, 6 % mussten beatmet werden und 3 % verstarben (siehe auch Kap. 5.1.1, Tab. 1)“ Seite 49

Kennen Sie dieses Virus?
Respiratory Syncytial Virus (RSV)
„RSV ist einer der häufigsten Erreger bei schweren Verläufen von ARE bei Kleinkindern, Älteren oder Personen mit Grunderkrankungen [19, 20]. Impfstoffe gegen RSV sind in der Entwicklung und könnten in den nächsten fünf bis zehn Jahren zur Verfügung stehen.“ (19)
„Im virologischen Sentinel wurde von der 46. Kalenderwoche (KW) 2018 bis zur 17. KW in 2019
kontinuierlich RSV nachgewiesen (Abb. 29 oben). Von der 50. bis zur 11. KW war die RSV-Aktivität erhöht (Abb. 29 unten). Die Positivenrate lag zwischen 8 % und 37 % und erreichte ihren höchsten Wert in der 52. KW. Seite 74

Da es gegen dieses Virus noch keinen Impfstoff gibt haben SIE auch vermutlich von ihm noch nie etwas gelesen. Auch Coronaviren machen jedes Jahr einen Anteil von 5 – 15 % aus. Auch davon haben SIE vermutlich – bis zur Covid-19-Pandemie – nie etwas gehört.

Influenza-Viren machen nur einen geringen Anteil an virusbedingten Infekten der oberen Atemwege und der Lunge aus (ca. 10 %). Dennoch sterben daran alljährlich zwischen 15.000 und 25.000 Menschen nur in Deutschland!

Zusammenfassung und Ausblick:
2018/19: 3,8 Millionen influenzabedingte Arztbesuche; 2017/18 waren es
9 Millionen.
2018/19: 182.000 durch Labortests bestätigte Fälle, 2017/18 waren es deutlich mehr.
2018/19: von den 182.000 Fällen mussten 40.000 (!) ins Krankenhaus, 2017/18 sogar 60.000!
Komplikationen: Lungenentzündung oder Lungenversagen, vor allem trifft es ältere Menschen.
2018/19: 954 gemeldete Todesfälle durch nachgewiesene Influenzavirusinfektion, 2017/18 waren es 1.674 Fälle. Problem dabei: diese Todeszahlen sind nicht repräsentativ und somit viel zu tief (siehe Erklärung im Text weiter unten). Die Diagnose Tod durch Influenza wird selten angegeben. Meist steht auf den Totenscheinen Lungenentzündung, Diabetes, Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems oder ähnliches.
Und deshalb wird
international geschätzt, wieviele Menschen in den Wintermonaten mehr gestorben sind, als zu erwarten gewesen wäre. Dies nennt man Exzess-Mortalität.
2017/18 hatten wir in Deutschland die höchste Exzess-Mortalitätsrate der letzten 30 Jahre!!! Demnach verstarben rund 25.000 Menschen. Hat man davon etwas gehört oder gelesen – oder das Land „dicht“ gemacht?
Wenn man von einer Sterblichkeitsrate von 0,3 % ausgeht, müssten also 8.333.333 Menschen infiziert gewesen sein. Dies deckt sich etwa mit der obigen Zahl von 9 Millionen Menschen. Aber vermutlich waren es viel mehr, denn sicherlich ging nicht jeder zum Arzt. Ein Großteil kurierte sich vermutlich zuhause aus. 1995/96 waren sie ähnlich hoch.
In den USA wurde bei 29 % der hospitalisierten Influenzapatienten eine Lungenentzündung diagnostiziert, 18 % der Patienten war intensivpflichtig, 6 % mussten beatmet werden und 3 % verstarben.

Covid-19 überträgt sich rasch von Rachen zu Rachen, aber die Fallzahlen liegen weit unter denen von Grippewellen mit 9 Millionen erkrankten Menschen
nur in Deutschland (und 15 – 25.000 Toten). Die Todesfallzahlen sind mit 0,1 – 0,5 % gering. Die bekannten Risikogruppen sind betroffen.

Welche Veröffentlichungen bestätigen, neben den Schätzungen des RKI, diese Zahlen?
In der Zeitschrift
Lancet, die zu den wichtigsten medizinischen Fachzeitungen der Welt gehört, wurde am 27. März 2020 eine interessante Analyse veröffentlicht. Untersucht wurde die Ausbreitung an Bord des Kreuzfahrtschiffes Diamond Princess. Hier gab es eine geschlossene Gesellschaft, die unter Quarantäne vom 20. Januar bis 29. Februar 2020 (also 39 Tage) nicht von außen weiter infiziert werden konnte. Von den 3.711 Passagieren inkl. Crew-Mitgliedern erkrankten 705 Menschen an Covid-19 (wurden positiv getestet), 7 von ihnen verstarben. Dies ergibt eine Todesfallrate von 0,99 %. Die Wissenschaftler schreiben hierzu, dass vor allem ältere Menschen an Bord waren, und man in Folge dessen davon ausgeht, dass die Todesfallrate in der Gesamtbevölkerung mit auch jüngeren Menschen geringer ausfällt.
Obwohl Covid-19 rasch übertragen wird, sind die Todesfallraten deutlich niedriger als bei SARS (9,5 %) and MERS (34,4 %), aber höher als bei Influenza (0,1 %).

Wenn wir nun mal von den statistischen Zahlen ausgehen, die uns überall genannt werden, hätte sich die Ausbreitung auf dem Schiff wie folgt entwickeln müssen:

1 Patient erkrankt, alle 2,5 Tage infiziert er 3 weitere Menschen. Heißt also folgendes:
Nach 2,5 Tagen 3 Infizierte, nach 5 Tagen 9 Infizierte, nach 7,5 Tagen 27, nach 10 Tagen 81, nach 12,5 Tagen 243, nach 15 Tagen 729, nach 17,5 Tagen 2.187, nach 20 Tagen 6.561, nach 22,5 Tagen 19.683, nach 25 Tagen 59.049 Infizierte, nach 27,5 Tagen 177.147, nach 30 Tagen 531.441 und so weiter. Nach 39 Tagen hätten 14.348.907 Menschen infiziert sein müssen. Nun waren aber „nur“ 3.711 Passagiere auf dem Schiff, und 705 erkrankten!
Was zeigt uns das? Zwei Dinge: entweder hat die Quarantäne (die ja erst begann, als schon ein Teil der Menschen infiziert war) die vorberechnete Ausbreitung verhindert (was in Teilen sicherlich richtig ist) – oder die statistischen Annahmen zur Ausbreitung sind theoretisch, entsprechen aber nicht der Realität. Leider hatten wir genau das letztere bei der Schweinegrippe und der Vogelgrippe. Jeder Arzt wird sich daran erinnern können, wie wir gedrängt wurden, möglichst jeden Patienten zu impfen, um die große Katastrophe zu vermeiden.

Im
New England Journal of Medicine wurde am 26. März 2020 eine Analyse der ersten Fälle aus China veröffentlicht.
Untersucht wurden 425 Fälle, das Durchschnittsalter betrug 59 Jahre. Ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen hatten eine höhere Erkrankungsanfälligkeit und ein höheres Sterblichkeitsrisiko ähnlich wie bei Influenza. 56 % der Erkrankten waren männlich, auch das ist ähnlich den Zahlen bei Influenza. Die Todesfallrate lag bei ca. 1 %! Vermutlich lag sie insgesamt aber niedriger, weil viele Menschen mit keinen oder leichten Symptomen nicht erfasst wurden. Man schätzt daher, dass die Todesfallrate etwa der einer normalen Influenza-Grippe entspricht!
Wörtlich heißt es (übersetzt aus dem Englischen): „
Dies deutet darauf hin, dass die klinischen Gesamtfolgen von Covid-19 letztendlich denen einer schweren saisonalen Influenza (mit einer Todesrate von etwa 0,1 %) oder einer pandemischen Influenza (ähnlich wie in den Jahren 1957 und 1968) ähnlicher sind als eine Krankheit ähnlich wie SARS oder MERS, bei denen die Sterblichkeitsrate bei 9 bis 10 % beziehungsweise 36 % lag.“ Die Autoren gehen davon aus, eine Person alle 2 Tage 2,2 neue Menschen ansteckt. Diese Zahlen decken sich in etwa mit denen, die vom RKI kommen (einer steckt alle 2,5 Tage 3 neue Menschen an).

Wenn man die weltweiten Infektionszahlen sieht und sie mit den Todesfallzahlen ins Verhältnis setzt, muss man sich die Frage stellen, was den weltweiten Lokdown rechtfertigt.
Stand heute 14 Uhr gibt es, nach Angaben der Johns-Hopkins-Universtität, weltweit 679.977 Covid-19 positiv gemeldete Fälle, gestorben sind an den Folgen 31.734 Menschen. Experten gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus, da es in kaum einem Land genügend Tests gibt, um die Menschen flächendeckend zu untersuchen.
In Deutschland haben wir per heute 58.247 Covid-19 Infizierte, 455 Menschen starben den Angaben nach an der Krankheit. Laut RKI wurde inzwischen in jedem Landkreis mindestens ein Coronafall festgestellt.
Quelle

Jeder verstorbene Mensch ist einer zu viel, ganz ohne Frage. Und dieser Erreger ist nicht harmlos – das sind Influenzaviren aber ebensowenig.
Da wir in einer Demokratie leben, in der entschieden wurde, dass wir alle eine Ausgangsbeschränkung oder Ausgangssperre
einhalten müssen, halten wir uns auch alle schön brav daran. Das empfehle ich ausdrücklich! Insbesondere auch, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten, sollten die prognostizierten Infektionszahlen stimmen.

Dennoch muss man sich
Gedanken für die kommenden Wochen und Monate machen. Da man zum Schutz der gefährdeten Bevölkerung einen Durchseuchungsgrad von 70 – 90 % erreichen müsste, wäre es nach meinem Dafürhalten sinnvoll, die gefährdeten Menschen (Alte, Lungenkranke, Immunsupprimierte, sonstige chronisch Kranke) maximal zu schützen, ohne sie zu diskriminieren (wie es NRW-MP Laschet kürzlich bei „hart aber fair“ ausdrückte), und die jüngere, gesunde Bevölkerung laufen zu lassen. Wenn dann ein jüngerer Mensch infolge einer Infektion tatsächlich intensivpflichtig würde, wäre das zwar schlimm, würde aber keineswegs unsere Intensivkapazitäten sprengen. Ganz anders könnte es aussehen, wenn ALLE sich (wieder) frei bewegten!
Glücklicherweise haben wir in Deutschland eine weniger überalterte Gesellschaftsstruktur, eine geringere Umweltverschmutzung, wir leben nicht so dicht aufeinander, es rauchen nicht so viele Menschen wie in Norditalien oder anderen südeuropäischen Staaten. Aber vor allem haben wir besser ausgestattete Kliniken mit einem hohen Hygienestandard! Auch deshalb werden bei uns weniger Menschen sterben als leider in anderen Ländern dieser Erde.

Eine
Alternative wäre es, flächendeckende Messungen durchzuführen, die Infizierten und deren Kontaktpersonen unter Quarantäne zu stellen, aber nicht den Rest der Bevölkerung. Dies dürfte vermutlich an der Durchführung scheitern (Testanzahl, Datenschutz etc.). Vielleicht gelingt es, durch neuere Testverfahren wie denen der Firma Bosch, schnell größere Testmengen zu erreichen. Dies würde uns allen helfen, das Virus und sein Verhalten besser zu verstehen.
Zu warten, bis uns ein Impfstoff zur Verfügung steht, wird weder die Gesellschaft mitmachen, noch die Wirtschaft vertragen.

Im übrigen kann ein hoher Vitamin-D-Spiegel (optimal 40 – 80 ng/ml) nach Studienlage ganz allgemein vor Infekten schützend, ebenso die Einnahme von Vitamin C und Zink.
Und selbstverständlich die Einhaltung hygienischer Standards.“

Bleiben Sie gesund. Mit herzlichen Grüßen,
Dr. med. Harald Burgard
Informativer Text zu COVID 19.


Kritische Stimmen III

COVID-19: Wo ist die Evidenz?

20.03.2020. Weder zu COVID-19 selbst, noch zur Effektivität der derzeit ergriffenen Maßnahmen gibt es bisher belastbare Evidenz. Dies ist Anlass für das EbM-Netzwerk, sich mit der COVID-19 Pandemie auseinanderzusetzen.

Als Ende Dezember 2019 über die ersten Coronavirusinfektionen in China berichtet wurde, war kaum absehbar, dass sich aus diesem Krankheitsausbruch eine weltweite Pandemie entwickeln würde. Anfangs glaubte man noch, dass sich die Ausbreitung des SARS-CoV-2 durch Isolierung der Erkrankten und Quarantänemaßnahmen für Verdachtsfälle stoppen lassen könne. Inzwischen ist klar, dass sich das Virus trotz aller drastischen Maßnahmen weltweit verbreiten wird. Kein Epidemiologe glaubt noch daran, dass es gelingen kann, das Virus durch Isolierung und Quarantäne vollständig zu eliminieren.
…….


Weiterlesen: Quelle

Deutsches Netzwerk
Evidenzbasierte Medizin e.V.

Corona News

Kompletter text von www.swpr.org (wird fast täglich aktualisiert)

Publiziert
: 14. März 2020; Aktualisiert: 29. März 2020

Sprachen: DE, EN, FR, ES, HU, IT, NL, NO, PL, RU

Ein Schweizer Arzt bittet uns, folgende Informationen zur aktuellen Situation zu publizieren, um unseren Lesern eine realistische Risikobeurteilung zu ermöglichen. (Tägliche Updates siehe unten)
Laut den Angaben des italienischen Nationalen Gesundheitsinstituts ISS liege das Durch­schnitts­­alter der positiv-getesteten Verstorbenen in Italien derzeit bei circa 81 Jahren. 10% der Verstorbenen seien über 90 Jahre alt. 90% der Verstorbenen seien über 70 Jahre alt.
80% der Verstorbenen hatten zwei oder mehr chronische Vorerkrankungen. 50% der Verstorbenen hatten drei oder mehr chronische Vorerkrankungen. Zu den chronischen Vorerkrankungen zählen insbesondere Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes, Atemprobleme und Krebs.
Bei weniger als 1% der Verstorbenen habe es sich um gesunde Personen gehandelt, d.h. um Personen ohne chronische Vorerkrankungen. Nur circa 30% der Verstorbenen seien Frauen.
Das italienische Gesundheitsinstitut unterscheide zudem zwischen Verstorbenen durch das und Verstorbenen mit dem Coronavirus. In vielen Fällen sei noch nicht klar, ob die Personen am Virus starben oder an ihren chronischen Vorerkrankungen oder an einer Kombination davon.
Bei den zwei italienischen Verstorbenen unter 40 Jahren (beide 39 Jahre alt) habe es sich um einen Krebspatienten sowie um einen Diabetes-Patienten mit weiteren Komplikationen gehandelt. Auch hier sei die genaue Todesursache noch nicht klar (d.h. ob am Virus oder an den Vorerkrankungen).
Die Überlastung der Kliniken ergebe sich durch den allgemeinen Andrang an Patienten sowie durch die erhöhte Anzahl an Patienten, die besondere oder intensive Betreuung benötigen. Dabei gehe es insb. um die Stabilisierung der Atemfunktion sowie in schweren Fällen um anti-virale Therapien.
(Update: Das Nationale Gesundheitsinstitut hat inzwischen einen statistischen Bericht zu den testpositiven Patienten und Verstorbenen publiziert, der die obigen Angaben bestätigt.)
Der Arzt weist außerdem auf folgende Aspekte hin:
Norditalien habe eine der ältesten Bevölkerungen sowie die schlechteste Luftqualität Europas, was bereits in der Vergangenheit zu einer erhöhten Anzahl an Atemwegserkrankungen und dadurch bedingter Todesfälle geführt habe. Dies sei als zusätzlicher Risikofaktor zu sehen.
Südkorea beispielsweise habe einen deutlich milderen Verlauf als Italien erlebt und den Höhepunkt der Epidemie bereits überschritten. In Südkorea sei es bisher zu lediglich ca. 70 Todesfällen mit positivem Test gekommen. Betroffen waren wie in Italien hauptsächlich Risikopatienten.
Bei den bisherigen testpositiven Schweizer Todesfällen habe es sich ebenfalls um Risiko­patienten mit Vorerkrankungen und einem Medianalter von über 80 Jahren gehandelt, deren genaue Todesursache, d.h. ob am Virus oder an den Vorerkrankungen, noch nicht bekannt sei.
Ferner zeigen Studien, dass die weltweit verwendeten Viren-Testkits in einigen Fällen ein falsches positives Resultat ergeben können, d.h. die Personen wären in diesen Fällen nicht am neuen Coronavirus erkrankt, sondern womöglich an einem der bisherigen Coronaviren, die Teil der jährlichen (und aktuellen) Erkältungs- und Grippewelle sind. (1)
Zur Beurteilung der Gefährlichkeit der Krankheit sei daher nicht die oft genannte Anzahl der testpositiven Personen und Verstorbenen entscheidend, sondern die Anzahl der tatsächlich und unerwartet an einer Lungenentzündung Erkrankten oder Verstorbenen (sog. Übersterblichkeit).
Für die gesunde Allgemeinbevölkerung im Schul- und Arbeitsalter sei nach allen bisherigen Erkenntnissen bei Covid-19 mit einem milden bis moderaten Verlauf zu rechnen. Senioren und Personen mit bestehenden chronischen Erkrankungen seien besonders zu schützen. Die medizinischen Kapazitäten seien optimal vorzubereiten.
Fachliteratur
(1) Patrick et al., An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus, CJIDMM, 2006.
(2) Grasselli et al., Critical Care Utilization for the COVID-19 Outbreak in Lombardy, JAMA, März 2020.
(3) WHO, Report of the WHO-China Joint Mission on Coronavirus Disease 2019, Februar 2020.
Referenzwerte
Wichtige Referenzwerte sind die Anzahl der jährlichen Grippetoten, die in der Schweiz bei bis zu 1000, in Italien bei bis zu 8000 und in Deutschland bei rund 10 000 mit Spitzen bis 25 000 Personen liegt; die normale Gesamt­sterblichkeit, die in Italien bei bis zu 2000 Personen pro Tag liegt; sowie die durch­schnitt­liche Anzahl an Lungen­ent­zündungen pro Jahr, die in Italien bei über 120 000 liegt.
Die aktuelle Gesamtmortalität in Europa und in Italien liegt weiterhin im Normalbereich oder sogar darunter. Eine erhöhte Mortalität sollte im europäischen Monitoring sichtbar werden.
italy-smog
Luftverschmutzung (NO2) in Norditalien im Februar 2020 (ESA)
Nachträge
Es folgen regelmäßige Aktualisierungen zur Situation (Quellen referenziert).
17. März 2020 (I)
  • Einige Schweizer Notfallstationen seien bereits überlastet allein aufgrund der hohen Anzahl an Personen, die sich testen lassen möchten. Dies deute auf eine zusätzliche psychologische und logistische Komponente der aktuellen Situation hin.
  • Das Sterblichkeitsprofil sei aus virologischer Sicht weiterhin rätselhaft, da im Unterschied zu Grippeviren Kinder verschont und ältere Männer etwa doppelt so häufig betroffen seien wie ältere Frauen. Dieses Profil entspreche andererseits der natürlichen Sterblichkeit, die bei Kindern nahe null und bei 75-jährigen Männern fast doppelt so hoch wie bei gleichaltrigen Frauen liege.
  • Bei den jungen testpositiven Verstorbenen handle es sich weiterhin größtenteils oder sogar ausschließlich um Personen mit schwersten Vorerkrankungen. So sei ein 21-jähriger spanischer Fußballtrainer testpositiv verstorben. Die Ärzte stellten indes eine unerkannte Leukämie fest, zu deren typischen Komplikationen eine schwere Lungen­ent­zündung gehöre.
  • Entscheidend zur Beurteilung der Gefährlichkeit der Krankheit sei daher nicht die in den Medien oft genannte Anzahl der testpositiven Personen und Verstorbenen, sondern die Anzahl der tatsächlich und unerwartet an einer Lungenentzündung Erkrankten oder Verstorbenen (sog. Übersterblichkeit). Dieser Wert liege in den meisten Ländern bisher sehr tief.
17. März 2020 (II)
  • Der italienische Immunologie-Professor Sergio Romagnani der Universität Florenz kommt in einer Studie an 3000 Personen zum Ergebnis, dass 50 bis 75% der testpositiven Personen aller Altersgruppen vollständig symptomfrei bleiben – deutlich mehr als bisher angenommen.
  • Die Belegung der norditalienischen Intensivstationen betrage in den Wintermonaten typischerweise bereits 85 bis 90%. Einige oder viele dieser bestehenden Patienten könnten inzwischen auch testpositiv sein. Zur Anzahl der zusätzlichen unerwarteten Lungenentzündungen gebe es indes noch keine offiziellen Angaben.
  • Eine Krankenhausärztin in der spanischen Stadt Málaga schreibt auf Twitter, dass die Menschen derzeit eher an der Panik und am Systemkollaps sterben als am Virus. Das Krankenhaus werde von Personen mit Erkältungen, Grippe und womöglich Covid19 überrannt und die Abläufe seien zusammengebrochen.
18. März 2020
  • Eine neue epidemiologische Studie (Vorabdruck) kommt zum Ergebnis, dass die Fatalität von Covid19 selbst in der chinesischen Stadt Wuhan bei nur 0.04% bis 0.12% gelegen habe und somit eher geringer sei als bei der saisonalen Grippe, deren Fatalität bei ca. 0.1% liegt. Als Grund für die offenbar stark überschätzte Fatalität von Covid19 vermuten die Forscher, dass in Wuhan ursprünglich nur ein kleiner Teil der Fälle erfasst worden sei, da die Krankheit bei vielen Personen wohl symptomlos oder mild verlief.
  • Chinesiche Forscher argumentieren, dass extremer Wintersmog in der Stadt Wuhan eine ursächliche Rolle beim Ausbruch der Lungenentzündungen gespielt haben könnte. Im Sommer 2019 kam es in Wuhan bereits zu öffentlichen Protesten wegen der schlechten Luftqualität.
  • Neue Satellitenbilder zeigen, wie Norditalien die europaweit stärkste Luftverschmutzung aufweist, und wie diese Luftverschmutzung durch die Quarantäne stark zurückging.
  • Ein Hersteller des Covid19-Testkits gibt an, dass dieses nur für Forschungszwecke und nicht für diagnostische Anwendungen einzusetzen ist, da noch nicht klinisch validiert.
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Datenblatt eines Covid19-Testkit
19. März 2020 (I)
Das italienische ISS hat einen neuen Bericht zu den testpositiven Verstorbenen publiziert:
  • Das Medianalter liegt bei 80.5 Jahren (79.5 bei den Männern, 83.7 bei den Frauen).
  • 10% der Verstorbenen waren über 90 Jahre alt; 90% waren über 70 Jahre alt.
  • Höchstens 0.8% der Verstorbenen hatte keine chronischen Vorerkrankungen.
  • Ca. 75% der Verstorbenen hatten zwei oder mehr Vorerkrankungen, ca. 50% hatten drei oder mehr Vorerkrankungen, darunter insb. Herzkrankheiten, Diabetes und Krebs.
  • Fünf Verstorbene waren 31 bis 39 Jahre alt, alle mit schweren Vorerkrankungen.
  • Das Gesundheitsinstitut lässt weiterhin offen, woran die untersuchten Patienten starben, und spricht allgemein von »Covid19-positiven Verstorbenen«.
19. März 2020 (II)
  • Ein Bericht der italienischen Zeitung Corriere della Sera beschreibt, dass die italienischen Intensivstationen bereits unter der markanten Grippewelle von 2017/2018 kollabierten, Operationen verschieben sowie Krankenpfleger aus dem Urlaub zurückrufen mussten.
  • Der deutsche Virologe Hendrik Streeck vermutet in einem Interview, dass Covid19 die Gesamtsterblichkeit in Deutschland nicht erhöhen werde, die normalerweise bei rund 2500 Personen pro Tag liege. Streeck erwähnt den Fall eines 78 Jahre alten Mannes mit Vorerkrankungen, der an einem Herzversagen starb, nachträglich positiv auf Covid19 getestet und deshalb in die Statistik der Covid19-Todesfälle aufgenommen wurde.
  • Laut Stanford-Professor John P.A. Ioannidis gebe es für die derzeit beschlossenen Maßnahmen keine ausreichende medizinische Datengrundlage. Das neue Coronavirus sei womöglich selbst bei älteren Personen nicht gefährlicher als einige der üblichen Coronaviren.
20. März 2020
  • Laut dem neusten europäischen Monitoringbericht liegt die Gesamtmortalität in allen Ländern (inkl. Italien) und in allen Altersgruppen bisher im Normalbereich oder darunter.
  • Laut den neusten Zahlen aus Deutschland liegt das Median-Alter der testpositiven Todesfälle bei circa 83 Jahren, die meisten davon mit chronischen Vorerkrankungen.
  • Eine von Stanford-Professor John Ioannidis angeführte kanadische Studie von 2006 zeigt am Fall eines Pflegeheims, dass auch gewöhnliche Coronaviren (Erkältungsviren) in Risikogruppen eine Sterblichkeit von bis zu 6% hervorrufen können, und dass Virentestkits zunächst fälschlicherweise eine Infektion mit dem SARS-Coronavirus angaben.
21. März 2020 (I)
  • Spanien meldet bisher nur drei testpositive Todesfälle unter 65 Jahren (von total ca. 1000). Deren Vorerkrankungen und tatsächliche Todesursache sind bisher nicht bekannt.
  • Italien meldete am 20. März landesweit 627 testpositive Todesfälle an einem Tag. Die normale Sterblichkeit liegt in Italien bei ca. 1800 Todesfällen pro Tag. Seit dem 21. Februar meldete Italien insgesamt ca. 4000 testpositive Todesfälle. Im selben Zeitraum hatte Italien eine natürliche Gesamtmortalität von ca. 50.000 Todesfällen. Es ist noch nicht klar, um wie viel die Gesamt­mortalität zunahm oder aber einfach testpositiv wurde. Italien und Europa hatten zudem eine sehr milde Grippesaison 2019/2020, die viele ansonsten gefährdete Personen verschonte.
  • Laut italienischen Medienberichten verstarben in der Region Lombardei bisher ca. 90% der testpositiven Todesfälle nicht auf der Intensivstation, sondern größtenteils zuhause oder in der Allgemeinabteilung. Die Todes­ursachen und die mögliche Rolle der Quarantäne­maßnahmen sind noch nicht klar. Nur 260 von 2168 testpositiven Todesfällen seien auf Intensivstationen erfolgt.
  • Bloomberg berichtet, dass 99% der italienischen Todesfälle andere Erkrankungen hatten.
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Testpositive Todesfälle nach Vorerkrankungen (ISS/Bloomberg)
21. März 2020 (II)
  • Die Japan Times fragt: Japan erwartete eine Coronaviren-Explosion. Wo bleibt sie? Obschon Japan als eines der ersten Länder positive Testresultate hatte und keinen „Lockdown“ einführte, ist es bisher eines der am wenigsten betroffenen Länder. Es gebe keine Zunahme an Lungen­ent­zündungen und keine erhöhte Krankenhausbelegung.
  • Italienischen Forscher argumentieren, dass die extreme Luftverschmutzung in Norditalien – die stärkste in ganz Europa – eine ursächliche Rolle bei der aktuellen lokalen Zunahme an Lungenentzündungen spielen könnte, ähnlich wie zuvor im chinesischen Wuhan (s.o.)
  • In einem neuen Interview erklärt Professor Sucharit Bhakdi, einer der meistzitierten Experten auf dem Gebiet der medizinischen Mikrobiologie, dass es „falsch“ und „gefährlich irreführend“ sei, das neue Coronavirus für die Todesfälle haupt­ver­ant­wortlich zu machen, da Vorerkrankungen und die Luftverschmutzung in chinesischen und nord­ita­lie­nischen Städten eine wichtigere Rolle spielten. Die derzeit diskutierten oder beschlossenen Maßnahmen bezeichnet Professor Bhakdi als „grotesk“, „sinnlos“, „selbstzer­stö­rerisch“ und „kollektiven Selbstmord“, der die Lebens­erwartung der Senioren verkürzen werde und von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden dürfe.
22. März 2020 (I)
Bezüglich der Situation in Italien: Die meisten Medien berichten inkorrekt, dass Italien bis zu 800 Todesfälle pro Tag durch das Coronavirus habe. In Wirklichkeit betont der Präsident des italienischen Zivilschutzes, dass es sich um Todesfälle „mit dem Coronavirus und nicht durch das Coronavirus“ handelt (Minute 03:30 der Pressekonferenz). Mit anderen Worten, diese Personen starben, während sie zusätzlich positiv getestet wurden.
Wie die beiden Professoren Ioannidis und Bhakdi aufzeigten, haben Länder wie Südkorea und Japan, die keine Sperrmaßnahmen eingeführt haben, im Zusammenhang mit Covid-19 eine Übersterblichkeit von fast null erlebt, während das Kreuzfahrtschiff Diamond Princess eine hochgerechnete Sterblichkeitszahl im Promillebereich hatte, d.h. auf oder unter dem Niveau der saisonalen Grippe oder einer starken Erkältung.
Die aktuellen testpositiven Sterbezahlen in Italien liegen immer noch unter 50% der normalen täglichen Gesamtsterblichkeit in Italien, die bei etwa 1800 Todesfällen pro Tag liegt. Daher ist es möglich, vielleicht sogar wahrscheinlich, dass ein großer Teil der normalen täglichen Mortalität jetzt einfach als „Covid19“-Todesfälle gezählt wird (da sie positiv getestet werden). Dies ist der Punkt, den der Präsident des italienischen Zivilschutzes betont hat.
Inzwischen ist jedoch bekannt, dass bestimmte Regionen in Norditalien, d.h. diejenigen, die mit den härtesten Sperrmaßnahmen konfrontiert sind, deutlich erhöhte Tages­sterb­lichkeits­zahlen aufweisen. Es ist auch bekannt, dass in der Region Lombardei 90% der testpositiven Todesfälle nicht auf der Intensivstation, sondern meist zu Hause auftreten. Und mehr als 99% dieser Todesfälle haben schwere gesundheitliche Vorerkrankungen (z.B. Herzprobleme, Atemprobleme, Krebs).
Professor Sucharit Bhakdi hat die Sperrmaßnahmen als „nutzlos“, „selbstzerstörerisch“ und als „kollektiven Selbstmord“ bezeichnet. Daher stellt sich die äußerst beunruhigende Frage, inwieweit die erhöhte Sterblichkeit dieser älteren, isolierten, stark gestressten Menschen mit mehreren Vorerkrankungen womöglich durch die noch immer geltenden wochenlangen Sperrmaßnahmen verursacht worden sein könnte.
Es wäre dann einer jener Fälle, in denen die Behandlung schlimmer als die Krankheit ist. (Siehe Update unten: Nur 12% der Todeszertifikate geben das Coronavirus als eine Ursache an.)
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Angelo Borrelli, Leiter des italienischen Zivilschutzes, erklärt den Unterschied zwischen Todesfällen mit und durch Coronaviren
22. März 2020 (II)
  • In der Schweiz gebe es bisher 56 test-positive Todesfälle. Bei allen habe es sich aufgrund von Alter und/oder Vorerkrankungen um „Risikopatienten“ gehandelt. Zur genauen Todesursache, das heißt ob am oder nur mit dem Virus, gibt es weiterhin keine Angaben.
  • Die Schweizer Regierung behauptete, die Situation in der Südschweiz (direkt neben Italien) sei „dramatisch“, aber lokale Ärzte widersprechen: die Situation sei keineswegs dramatisch.
  • Laut Presseberichten drohe ein Engpass bei den Sauerstoffflaschen. Der Grund sei aber nicht ein derzeit erhöhter Bedarf, sondern die Hortung aus Angst vor Knappheit.
  • In vielen Ländern besteht bereits ein zunehmender Mangel an Ärzten und Pflegern. Der Hauptgrund dafür ist, dass sich positiv-getestete Fachkräfte in Quarantäne begeben müssen, obschon sie in den meisten Fällen keine oder nur leichte Symptome entwickeln.
22. März 2020 (III)
  • Ein Modell des Imperial College London prognostizierte für Großbritannien 250,000 bis 500,000 Todesfälle „durch“ Covid-19. Die Autoren der Studie haben nun aber eingeräumt, dass viele dieser Todesfälle nicht zusätzlich anfallen, sondern Teil der normalen jährlichen Sterblichkeit sind, die in Groß­britannien bei 600,000 Personen pro Jahr liegt.
  • Dr. David Katz, der Gründungsdirektor des Yale University Prevention Research Center, fragt in der New York Times: „Ist unser Kampf gegen den Coronavirus schlimmer als die Krankheit? Es gibt gezieltere Mittel, die Pandemie zu besiegen.“
  • Laut dem italienischen Professor Walter Ricciardi geben „nur 12% der Todes­zertifikate das Coronavirus als einen Grund an“, während in öffentlichen Berichten „alle Todesfälle, die im Krankenhaus mit dem Coronavirus sterben, als Todesfälle durch das Coronavirus gezählt werden.“ Somit müssen die in den Medien genannten italienischen Todeszahlen um mindestens einen Faktor acht reduziert werden um die tatsächlich durch das Coronavirus verursachten Todesfälle zu erhalten. Dies ergibt höchstens einige dutzend Todesfälle pro Tag, verglichen mit einer normalen Gesamtsterblichkeit von 1800 pro Tag und bis zu 20,000 Grippetoten pro Jahr.
23. März 2020 (I)
  • Eine neue französische Studie mit dem Titel SARS-CoV-2: Angst versus Daten kommt zum Ergebnis, dass „das Problem durch SARS-CoV-2 vermutlich überschätzt wird“, da sich „die Mortalität von SARS-CoV-2 nicht wesentlich unterscheidet von gewöhnlichen Coronaviren (Erkältungsviren), die in einem Krankenhaus in Frankreich untersucht wurden.“
  • Eine italienische Studie vom August 2019 fand, dass es in Italien in den letzten Jahren zwischen 7000 und 25,000 Grippetote pro Jahr gegeben habe. Dieser Wert sei höher als in anderen europäischen Ländern aufgrund der älteren Bevölkerung Italiens, und er ist sehr viel höher als alles, was bisher mit Covid-19 in Verbindung gebracht wurde.
  • In einem neuen Faktenblatt schreibt die WHO, dass sich Covid-19 nach bisherigen Erkenntnissen langsamer als die Influenza verbreite (um circa 50%), und dass die vorsymptomatische Übertragung von Covid-19 wesentlich tiefer liege als bei der Influenza.
  • Ein italienischer Chefarzt berichtet von „seltsamen Fällen von Lungenentzündungen“ in der Lombardei bereits im November 2019. Dies wirft erneut die Frage auf, ob dafür das neue Virus verantwortlich ist (das offiziell erst im Februar 2020 in Italien auftrat), oder andere Faktoren, wie etwa die starke Luftverschmutzung in Norditalien.
  • Der dänische Forscher Peter Gøtzsche, Gründer der renommierten Cochrane Collaboration, schreibt dass Corona eine „Epidemie der Panik“ sei und „Logik eines der ersten Opfer“ war.
23. März 2020 (II)
  • Laut dem früheren israelischen Gesundheitsminister, Professor Yoram Lass, ist das neue Coronavirus weniger gefährlich als die Grippe und die Ausgangssperren würden mehr Menschen töten als das Virus. „Die Zahlen begründen keine Panik“, so Lass. Es sei bekannt, dass „Italien eine enorme Morbidität durch Atemwegserkrankungen habe, die mehr als drei Mal so hoch sei wie im restlichen Europa.“
  • Laut Pietro Vernazza, ein Schweizer Spezialist für Infektionskrankheiten, sind die verfügten Maßnahmen nicht wissenschaftlich begründet und müssen neu überdacht werden. Laut Vernazza machen Massentests keinen Sinn, da bis zu 90% der Bevölkerung symptomlos bleiben werde, während Ausgangssperren und Schulschließungen sogar „kontraproduktiv“ seien. Vernazza empfiehlt, nur die Risikogruppen zu schützen und Einschränkungen rückgängig zu machen.
  • Der Präsident der Internationalen Ärzte-Gesellschaft, Frank Ulrich Montgomery, hält Ausgangssperren wie in Italien ebenfalls für „unvernünftig“ und „kontraproduktiv“.
  • Schweiz: Trotz medialer Aufregung liegt die Übersterblichkeit weiterhin bei oder nahe bei null: Die letzten beiden testpositiven „Todesopfer“ waren ein 96jähriger in Palliativ­behandlung und ein 97jähriger mit mehreren Vorerkrankungen.
  • Der neuste statistische Bericht des ISS zu Italien ist nun auch auf Englisch verfügbar.
24. März 2020
  • Der Präsident des deutschen Robert-Koch-Instituts bestätigte, dass das RKI alle testpositiven Todesfälle, unabhängig von der wirklichen Todesursache, als »Corona-Todesfälle« erfasse. Das Durch­schnitts­alter der Todesfälle liege bei 82 Jahren, die meisten mit Vorerkrankungen. Die Übersterblichkeit durch Covid19 dürfte somit auch in Deutschland nahe bei null liegen.
  • Die Betten in den Deutschschweizer Intensivstationen seien »noch weitgehend leer«.
  • Professor Karin Mölling, ehemalige Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie an der Universität Zürich: Kein Killervirus, Panikmache beenden.
  • Großbritannien hat Covid19 von der Liste der gefährlichen Infektionskrankheiten entfernt, da die Mortalitätsrate »insgesamt tief« liege.
25. März 2020
  • Der deutsche Immunologe und Toxikologe Professor Stefan Hockertz erklärt in einem Interview, dass Covid19 nicht gefährlicher sei als die Influenza (Grippe), sondern nur viel genauer beobachtet werde. Gefährlicher als das Virus sei die Angst und Panik, die durch die Medien ausgelöst wurden, sowie die „autoritäre Reaktion“ vieler Regierungen. Professor Hockertz betont zudem, dass viele der angeblichen „Corona-Toten“ in Wirklichkeit an anderen Erkrankungen starben und zusätzlich positiv auf Coronaviren getestet wurden. Hockertz vermutet, dass bis zu zehnmal mehr Personen als berichtet Covid19 bereits hatten, davon indes kaum etwas merkten.
  • Der argentinische Virologe und Biochemiker Pablo Goldschmidt erklärt, dass Covid19 nicht gefährlicher sei als eine starke Erkältung oder die Grippe. Es sei sogar möglich, dass der Covid19-Erreger bereits in früheren Jahren zirkulierte, aber noch nicht entdeckt wurde, da man nicht nach ihm suchte. Dr. Goldschmidt spricht von einem „globalen Terror“, der durch Medien und Politik erzeugt worden sei. Jedes Jahr würden weltweit drei Millionen Neugeborene und 50,000 Erwachsene allein in den USA an einer Lungenentzündung sterben.
  • Professor Martin Exner, Leiter des Instituts für Hygiene an der Universität Bonn, erklärt in einem Interview mit dem Sender phoenix, warum das Gesundheitspersonal derzeit unter Druck steht, obschon es in Deutschland bisher kaum erhöhte Patientenzahlen gibt: Einerseits müssen positiv-getestete Ärzte und Pfleger in Quarantäne und sind oft kaum zu ersetzen, andererseits können Pfleger aus Nachbarländern, die einen wichtigen Teil der Versorgung übernehmen, derzeit aufgrund der Grenzschließungen nicht einreisen.
  • Professor Julian Nida-Rümelin, ehemaliger deutscher Kulturstaatsminister und Professor für Ethik, weist daraufhin, dass Covid19 für die gesunde Allgemeinbevölkerung kein Risiko darstelle und extreme Maßnahmen wie Ausgangssperren daher nicht zu rechtfertigen seien.
  • Stanford-Professor John Ioannidis zeigte anhand der Daten des Kreuzfahrtschiffes Diamond Princess, dass die alterskorrigierte Letalität von Covid19 bei 0.025% bis 0.625% liegt, das heißt im Bereich einer starken Erkältung oder einer Grippe. Eine japanische Studie zeigt zudem, dass von allen positiv-getesteten Passagieren trotz des hohen Durch­schnitts­alters 48% vollständig symptomfrei blieben; selbst bei den 80-89 Jährigen blieben 48% symptomfrei, bei den 70 bis 79 Jährigen waren es sogar 60% die keine Symptome zeigten. Hier stellt sich somit erneut die Frage, ob nicht die Vorerkrankungen als Faktor entscheidender sind als das Virus selbst. Der Fall Italiens zeigt, dass 99% der testpositiven Verstorbenen eine oder mehrere Vorerkrankungen hatten, und selbst bei diesen nannten nur 12% der Totenscheine Covid19 als kausalen Faktor.
26. März 2020 (I)
  • USA: Die neusten Daten aus den USA vom 25. März zeigen im ganzen Land eine abnehmende Anzahl an grippeähnlichen Erkankungen, deren Häufigkeit inzwischen sogar deutlich unter dem mehrjährigen Durchschnitt liegt. Die Regierungsmaßnahmen können als Grund hierfür ausgeschlossen werden, da sie noch keine Woche in Kraft sind.
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USA: Abnehmende grippeähnliche Erkrankungen (25. März 2020, KINSA)
  • Deutschland: Der neuste Influenza-Bericht des deutschen Robert-Koch-Instituts vom 24. März dokumentiert eine „bundesweite sinkende Aktivität der akuten Atemwegs­erkran­kungen“: Die Anzahl der grippeähnlichen Erkrankungen und dadurch bedingter Kranken­haus­aufenthalte liege unter dem Wert der Vorjahre und sei derzeit weiter rückläufig. Das RKI weiter: „Die Erhöhung der Zahl der Arztbesuche () lässt sich zurzeit weder durch in der Bevölkerung zirkulierende Influenzaviren noch durch SARS-CoV-2 erklären.“
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Deutschland: Abnehmende grippeähnliche Erkrankungen (20. März 2020, RKI)
  • Italien: Der renommierte italienische Virologe Giulio Tarro argumentiert, dass die Mortalität von Covid19 auch in Italien bei unter 1% liege und damit vergleichbar mit der Grippe sei. Die höheren Werte ergeben sich nur, weil nicht zwischen Todesfällen mit und durch Covid19 unterschieden werde, und weil die Anzahl der (symptomfreien) Infizierten stark unterschätzt werde.
  • UK: Die Autoren der britischen Imperial College Studie, die bis zu 500,000 Todesfälle vorhersagten, reduzieren ihre Prognosen erneut. Nachdem sie bereits einräumten, dass ein Großteil der testpositiven Todesfälle Teil der normalen Sterblichkeit sind, erklären sie nun, dass die Spitze der Krankheitsfälle bereits in zwei bis drei Wochen erreicht sei.
  • UK: Der britische Guardian berichtete im Februar 2019, dass es bereits in der eigentlich schwachen Grippesaison 2018/2019 in Großbritannien zu über 2180 grippebedingter Einweisungen auf Intensivstationen kam.
  • Schweiz: In der Schweiz liegt die Übersterblichkeit durch Covid19 bisher offenbar immer noch bei null. Als neustes „Todesopfer“ wird von den Medien eine 100 Jahre alte Frau präsentiert. Dennoch verschärft die Schweizer Regierung die restriktiven Maßnahmen weiter.
26. März 2020 (II)
  • Schweden: Schweden verfolgt bisher die liberalste Strategie im Umgang mit Covid19, die auf zwei Prinzipien beruht: Risikogruppen werden geschützt und Personen mit Grippesymptomen bleiben zuhause. „Wenn man diese beiden Regeln befolgt, braucht man keine weiteren Maßnahmen, deren Effekt sowieso nur sehr marginal ist“, erklärte Chefepidemiologe Anders Tegnell. Das gesellschaftliche und ökonomische Leben gehe normal weiter. Der große Ansturm auf die Krankenhäuser sei bisher ausgeblieben.
  • Die deutsche Straf- und Verfassungsrechtlerin Dr. Jessica Hamed argumentiert, dass Maßnahmen wie allgemeine Ausgangssperren und Kontaktverbote ein massiver und unverhältnismäßiger Eingriff in die Freiheitsgrundrechte und damit vermutlich „allesamt rechtswidrig“ seien.
  • Der neuste europäische Monitoringbericht zur Gesamtsterblichkeit vom 26. März zeigt weiterhin in allen Ländern und allen Altersgruppen normale oder unterdurschnittliche Werte, nun aber mit einer Ausnahme: Bei der Altersgruppe 65+ in Italien wird eine aktuell erhöhte Gesamtsterblichkeit prognostiziert (sog. delay-adjusted z-score), die allerdings noch unter den Werten der Grippewellen von 2016/2017 und 2017/2018 liegt.
27. März 2020 (I)
Italien: Laut den neusten Daten des italienischen Gesundheitsministeriums vom 14. März ist die Gesamtsterblichkeit nun in allen Altersgruppen über 65 Jahren deutlich erhöht, nachdem sie zuvor aufgrund des milden Winters noch unterdurchschnittlich war. Die Gesamtsterblichkeit lag bis zum 14. März zwar noch unter der Grippesaison von 2016/2017, könnte diese aber inzwischen bereits übertroffen haben. Der Großteil dieser Übersterblichkeit stammt derzeit aus Norditalien. Allerdings ist noch nicht klar, welchen Anteil Covid19 daran hat, und welchen Anteil Faktoren wie Panik, Systemkollaps und der Lockdown selbst haben könnten.
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Italien: Gesamtsterblichkeit 65+ Jahre (rote Linie) (MdS / 14. März 2020)
Frankeich: In Frankreich liegt die Gesamsterblichkeit laut den neusten Daten auf nationaler Ebene nach einer milden Grippesaison weiterhin im Normalbereich. In einzelnen Departementen, insbesondere in Nordostfankreich, hat die Gesamtsterblichkeit in den Altersgruppen über 65 Jahre im Zusammenhang mit Covid19 allerdings bereits stark zugenommen (siehe Abbildung).
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Frankreich: Gesamtsterblichkeit auf nationaler Ebene (oben) und im stark betroffenen Departement Haut-Rhin (SPF / 15. März 2020)
Frankreich liefert zudem detaillierte Angaben zu Altersverteilung und Vorerkrankungen der testpositiven Intensivpatienten und Verstorbenen (siehe Abbildung unten):
  • Das Durchschnittsalter der Verstorbenen liegt bei 81,2 Jahren.
  • 78% der Verstorbenen waren über  75 Jahre alt; 93% waren über 65 Jahren alt.
  • 2,4% der Verstorbenen war unter 65 Jahre alt und hatte keine (bekannte) Vorerkrankung.
  • Das Durchschnittsalter der Intensivpatienten liegt bei 65 Jahren.
  • 26% der Intensivpatienten sind über 75 Jahre alt; 67% haben Vorerkrankungen.
  • 17% der Intensivpatienten sind unter 65 Jahre alt und haben keine Vorerkrankungen.
Die französischen Behörden ergänzen, dass „der Anteil der (Covid-19) Epidemie an der Gesamtmortalität noch zu bestimmen bleibt.“
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Altersverteilung der hospitalisierten Patienten (o.l.), der Intensivpatienten (o.r.), der Patienten bei sich zuhause (u.l.), und der Verstorbenen (u.r.). Quelle: SPF / 24. März 2020
USA: Der Forscher Stephen McIntyre hat die offiziellen Daten zu Todesfällen durch Lungen­ent­zündungen in den USA ausgewertet. Diese liegen typischerweise zwischen 3000 und 5500 Todesfälle pro Woche und damit deutlich über den aktuellen Zahlen zu Covid19. Die Todesfälle insgesamt liegen in den USA bei 50,000 bis 60,000 pro Woche. (Hinweis: In der Graphik unten sind die neusten Zahlen für März 2020 noch nicht vollständig nachgeführt, deshalb sackt die Kurve ab.)
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USA: Todesfälle durch Lungenentzündungen pro Woche (CDC/McIntyre)
Großbritannien:
  • Neil Ferguson vom Imperial College London geht inzwischen davon aus, dass Großbritannien zur Behandlung von Covid19-Patienten über genügend Kapazitäten auf Intensivstationen verfügt.
  • Der emeritierte Professor für Pathologie, John Lee, argumentiert, dass die besondere Art der Registrierung von Covid-19 Fällen im Vergleich zu normalen Grippe- und Erklältungsfällen zu einer Überschätzung des Risikos durch Covid19 führe.
Weiteres:
  • Eine vorläufige Untersuchung von Forschern der Universität Stanford zeigte, dass 20 bis 25% der Covid19-positiven Patienten zusätzlich positiv auf anderen Grippe- oder Erkältungsviren testeten.
  • Die Anzahl der Anträge an die Arbeitslosenversicherung schnellte in den USA auf einen Rekordwert von über drei Millionen hoch. In diesem Zusammenhang wird auch mit einer starken Zunahme an Suiziden gerechnet.
  • Der erste testpositive Patient in Deutschland ist inzwischen genesen. Der 33-jährige Mann hatte die Erkrankung laut eigenen Angaben „nicht so schlimm wie die Grippe“ erlebt.
  • Spanische Medien berichten, dass die Antikörper-Schnelltests für Covid19 nur eine Sensitivität von 30% aufweisen, obschon sie mindestens 80% betragen sollte.
  • Eine Untersuchung aus China kam 2003 zum Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit, an SARS zu sterben, bei Personen, welche einer moderaten Luftverschmutzung ausgesetzt sind, 84% höher liegt als bei Patienten aus Regionen mit sauberer Luft. Gar ein 200% höheres Risiko tragen Menschen aus Gebieten mit stark verschmutzter Luft.
  • Das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (EbM) kritisiert die Medienarbeit zu Covid19: „Die mediale Berichterstattung berücksichtigt in keiner Weise die von uns geforderten Kriterien einer evidenzbasierten Risikokommunikation. () Die Darstellung von Rohdaten ohne Bezug zu anderen Todesursachen führt zur Überschätzung des Risikos.“
27. März 2020 (II)
  • Der deutsche Forscher Dr. Richard Capek argumentiert in einer quantitativen Analyse, dass die „Corona-Epidemie“ in Wirklichkeit eine „Epidemie der Tests“ sei. Capek zeigt, dass die Zahl der Tests exponentiell zugenommen hat, der Prozentsatz der Infizierten jedoch stabil geblieben und die Sterblichkeit zurückgegangen ist, was gegen eine exponentielle Ausbreitung des Virus selbst spreche.
  • Virologie-Professor Dr. Carsten Scheller von der Universität Würzburg erklärt in einem Podcast, dass Covid19 durchaus mit der Influenza vergleichbar sei und bisher sogar zu weniger Todesfällen geführt habe. Professor Scheller vermutet, dass die in den Medien oft dargestellten Exponential­kurven eher mit der zunehmenden Anzahl an Tests zu tun habe als mit einer ungewöhnlichen Ausbreitung des Virus selbst. Als Vorbild für Länder wie Deutschland diene weniger Italien als etwa Japan und Südkorea. Diese haben trotz Millionen chinesischer Touristen und nur minimaler gesellschaftlicher Einschränkungen bisher keine Covid19-Krise erlebt. Ein Grund dafür könne das Tragen von Mundmasken sein: Diese würde zwar kaum vor einer Infektion schützen, jedoch die Verbreitung des Virus durch erkrankte Personen einschränken.
  • Die neusten Zahl aus Bergamo zeigen, dass sich dort die Gesamsterblichkeit im März 2020 von typischerweise 200 bis 300 Personen pro Monat auf rund 900 Personen fast vervierfacht hat. Dabei ist noch unklar, welchen Anteil daran Covid19 hatte, und welchen Anteil weitere, lokalspezifische Faktoren oder andere Ursachen ausmachten (siehe oben).
  • Die beiden Stanford-Medizinprofessoren, Dr. Eran Bendavid und Dr. Jay Bhattacharya, erklären in einem Beitrag, dass die Tödlichkeit von Covid19 um mehrere Größenordnungen überschätzt werde und vermutlich selbst in Italien nur bei 0,01% bis 0,06% und damit unter jener der Influenza liege. Der Grund für die Überschätzung liege in der stark unterschätzten Anzahl der bereits (symptomlos) Infizierten. Als Beispiel wird etwa die vollständig ausgetestete italienische Gemeinde Vo genannt, die 50 bis 75% symptomlose testpositive Personen ergab.
  • Dr. Gerald Gaß, der Präsident der deutschen Krankenhausgesellschaft, erklärte in einem Interview mit dem Handelsblatt, dass „die extreme Situation in Italien vor allem an den sehr geringen Intensivkapazitäten“ liege.
  • Dr. Wolfgang Wodarg, einer der frühen Kritiker der Covid19-Darstellung, wurde vom Vorstand von Transparency Deutschland vorläufig ausgeschlossen, wo er die Arbeitsgruppe Gesundheit leitete. Wodarg wurde für seine Kritik bereits zuvor von Medien heftig angegriffen.
  • Der NSA-Whistleblower Edward Snowden warnt, dass Regierungen die aktuelle Situation nutzen, um den Überwachungsstaat auszubauen und die Grundrechte einzuschränken. Die derzeit eingeführten Kontrollmaßnahmen würden nach der Krise nicht mehr abgebaut.
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Die exponentielle Zunahme der Tests findet eine proportionale Zunahme an Infizierten, was gegen eine laufende virale Epidemie spricht. (Dr. Richard Capek, basierend auf US-Daten)
28. März 2020
  • Eine neue Studie der Universität Oxford kommt zum Ergebnis, dass Covid19 vermutlich bereits seit Januar 2020 in Großbritannien existierte und inzwischen bereits die Hälfte der Bevölkerung infiziert und somit immunisiert sei, wobei die meisten Menschen keine oder nur sehr milde Symptome erlebten. Dies würde bedeuten, dass nur eine von eintausend Personen wegen Covid19 hospitalisiert werden müsse, ein vergleichsweise tiefer Wert. (Studie)
  • Britische Medien berichteten von einer 21 Jahre alten Frau, die ohne Vorerkrankungen an Covid19 gestorben sei. Inzwischen wurde jedoch bekannt, dass die Frau nicht einmal positiv auf Covid19 testete und aus einem anderen Grund starb, womöglich sogar durch Suizid. Das Covid19-Gerücht sei entstanden, „weil sie einen leichten Husten hatte“.
  • Der deutsche Medienwissenschaftler Professor Otfried Jarren kritisiert, viele Medien würden einen unkritischen Journalismus betreiben, der Bedrohung und exekutive Macht inszeniere. Eine Differenzierung und eine echte Debatte zwischen Experten finde kaum statt.
29. März 2020
  • Der emeritierte Mainzer Professor für Medizinische Mikrobiologie, Dr. Sucharit Bhakdi, schrieb am Donnerstag, 26. März 2020 einen Offenen Brief an die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, in dem er eine dringende Neubewertung der Reaktion auf Covid19 fordert und der Kanzlerin fünf entscheidende Fragen stellt. (Englische Übersetzung)
  • Die neuesten Daten des Robert-Koch-Instituts zeigen, dass sich die Zunahme der testpositiven Personen proportional zur Zunahme der Anzahl Tests verhält, d.h. prozentual in etwa gleich bleibt. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Zunahme der Fallzahlen im Wesentlichen aus einer Zunahme der Anzahl der Tests resultiert, und nicht aus einer laufenden Epidemie.
  • Die Mailänder Mikrobiologin Maria Rita Gismondo ruft die italienische Regierung auf, die tägliche Anzahl der „Corona-Positiven“ nicht mehr zu kommunizieren, da diese Zahlen „gefälscht“ seien und die Bevölkerung in eine unnötige Panik versetzen. Die Anzahl der Testpositiven hänge stark von der Art und Anzahl der Tests ab und sage nichts über den Gesundheitszustand aus.
  • Dr. John Ioannidis, Stanford-Professor für Medizin und Epidemiologie, gab ein einstündiges Interview zur fehlenden Datengrundlage bezüglich der Covid19-Maßnahmen.
  • Der in Frankreich lebende, argentinische Virologe Pablo Goldschmidt hält die politische Reaktion auf Covid19 für „völlig übertrieben“ und warnt vor „totalitären Maßnahmen“. In Frankreich werde die Bewegung der Menschen teilweise bereits mit Dronen überwacht.
  • Der 1934 geborene, italienische Publizist Fulvio Grimaldi erklärt, dass die derzeit in Italien umgesetzten staatlichen Maßnahmen „schlimmer als im Faschismus“ seien. Parlament und Gesellschaft seien vollständig entmachtet worden.

Vitamin C

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Noch mehr kritische Stimmen II (Videos und Text)




Hier eine unabhängige Schweizer Seite

"Swiss Propaganda Research ist ein Forschungs- und Informationsprojekt zu geopolitischer Propaganda in Schweizer und internationalen Medien. Im Folgenden finden Sie einige unserer bekanntesten Arbeiten auf einen Blick.."

Lohnt sich rein zu schauen, mit internationalen Datensammlungen zu Corona.



Auch kritische Stimmen sollte gesehen und gehört werden. Alles andere wäre gegen die Meinungsfreiheit. Und dann soll sich jeder eine eigene Meinung bilden.
Schlimm genug, dass kritische Stimmen zensiert werden v.a. bei Facebook. Einige der Videos verschwinden.


Videos:

"Dr. Bodo Schiffmann"

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Bericht "Mediziner gegen Medien"

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Und ein 10 Jahre alter Vortrag von ARTE, den man sich gerne zu Gemüte führen sollte.
"Profiteure der Angst - SARS H1N1 H5N1 - Impfstoff-Marketing mit erfundenen Pandemien"

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Ich finde es nach wie vor erschreckend, wie die Menschen sich beeinflussen lassen. Wie viele denken noch selbst, und logisch? Wie viel lassen sich die Menschen gefallen? Lassen sie sich auch gefallen, was da noch auf uns zu kommt? Kritische Stimmen werden immer noch in die Ecke "Verschwörungstheoretiker" gestellt und verunglimpft. Sehr schade.

Videos zu Corona. Kritische Stimmen I

Ein paar sachliche und fachlich gute Beiträge zu Corona

Auch kritische Stimmen sollte gesehen und gehört werden. Alles andere wäre gegen die Meinungsfreiheit. Und dann soll sich jeder eine eigene Meinung bilden.
Schlimm genug, dass kritische Stimmen zensiert werden v.a. bei Facebook. Einige der Videos verschwinden.


click auf Bilder

Der Virologe Prof. Dr. Carsten Scheller:

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Immunologe Prof. Dr Hockertz:

Der Original Link wurde schon wegen Beschwerden entfernt (soviel zu freier Meinungsäusserung!)
Hier neuer Link zu einer anderen Quelle.

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Nach dem Vorspann ab Minute 10:16 Interview: Dr. med. Claus Köhnlein, Internist

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Vitamin C Infusionen

Text aus dem Fach-Newsletter der Firma Pascoe:
Vitamin C bei entzündlichen Atemwegserkrankungen
Es reicht nicht aus, gegen Bakterien und Viren zu therapieren – Immunmodulation ist entscheidend

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Bei Allergien, die durch eine unangemessene und überschießende Immunantwort getriggert werden, sind immunmodulierende Therapien eine Selbstverständlichkeit.
Neue Forschungsergebnisse des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig zeigen, dass überschießende Immunreaktionen auch bei Atemwegsinfekten fatal und therapierelevant sind. Überschießende Immunreaktionen bei Influenza schwächen die körpereigene Abwehr gegen Bakterien, so dass das Risiko für lebensbedrohliche Pneumonien durch normalerweise harmlose Pneumokokken-Stämme steigt [1].
Dies ist das Fazit des Helmholtz-Zentrums, wobei die Wissenschaftler mit einer immunmodulierenden Therapie eine spezifische Entzündungshemmung meinen.
Vitamin C ist ein wichtiger unspezifischer körpereigener Immunmodulator, der die Immunabwehr aktiviert und gleichzeitig vor überschießenden Entzündungen schützt. Zu Beginn eines Infekts wird viel Vitamin C für die Immunabwehr benötigt: Die Vitamin-C-Konzentration in den Immunzellen sinkt innerhalb von Stunden um etwa 50 % ab [2]. Wenn Vitamin C nicht in ausreichender Menge wieder zugeführt wird, droht ein Vitamin-C-Mangel.

Vitamin C ist ein Immunmodulator bei Allergien und Infekten
Immunreaktionen sind immer mit der Bildung reaktiver Sauerstoffverbindungen verbunden, so dass es bei Allergien und Infekten sehr häufig zu oxidativem Stress und einem Vitamin-C-Mangel kommt [3, 4]. Hochdosierte Vitamin-C-Infusionen wirken nachweislich antientzündlich (Reduktion von C-reaktivem Protein, TNF-α und diversen Interleukinen) [5-7]. An der Universität Erlangen wurde gezeigt, dass Pascorbin
® erhöhte Histaminspiegel reduziert [8].  Aber die antientzündliche Wirkung von Vitamin C supprimiert in keinerlei Weise die Infektabwehr. Ganz im Gegenteil: Vitamin C erhöht bei Influenza-A-Infektionen die Immunaktivität (z.B. NK-Zellaktivität und Interferonbildung), schützt aber gleichzeitig die Lunge vor überschießender Entzündung und senkt so die Mortalität in experimentellen Studien [9].

Vitamin C stärkt das Immunsystem bei Stress
Stress macht anfällig für grippale Infekte und gerade hier kommt einem ausgeglichenen Vitamin–C-Haushalt eine prophylaktische Wirkung zu, denn es halbiert in Stresssituationen das Risiko für Erkältungskrankheiten [10]. Nicht-klinische Studien zeigen wie Stress das Risiko für Influenza-induzierte Pneumonien erhöht. Vitamin C reduzierte in diesen Untersuchungen dosisabhängig die Mortalität und die Symptomschwere. Es regulierte die überschießende Stressantwort der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse, die die Infektabwehr beeinträchtigte und aktivierte die virale und bakterielle Immunabwehr [11].

Fazit: Bei Allergien und Infekten kommt es durch die überschießende Immunreaktion häufig zu Vitamin-C-Mangelzuständen, die durch Pascorbin® 7,5 g schnell behandelt werden können. Vitamin C ist ein hervorragender Immunmodulator, der vor überschießenden Entzündungen schützt und gleichzeitig die körpereigene Infektabwehr unterstützt.

Quellen:
1. Sharma-Chawla, N., et al., Influenza A Virus Infection Predisposes Hosts to Secondary Infection with Different Streptococcus pneumoniae Serotypes with Similar Outcome but Serotype-Specific Manifestation. Infect Immun, 2016. 84(12): p. 3445-3457.
2. Hume, R. and E. Weyers, Changes in leucocyte ascorbic acid during the common cold. Scott Med J, 1973. 18(1): p. 3-7.
3. Shanmugasundaram, K., S. Kumar, and S. Rajajee, Excessive free radical generation in the blood of children suffering from asthma. Clinica Chimica Acta, 2001: p. 107-114.
4. Kalayci, O., et al., Serum levels of antioxidant vitamins (alpha tocopherol, beta carotene, and ascorbic acid) in children with bronchial asthma. The Turkish Journal of Pediatrics, 2000: p. 17-21.
5. Du, W.D., et al., Therapeutic efficacy of high-dose vitamin C on acute pancreatitis and its potential mechanisms. World J Gastroenterol, 2003. 9(11): p. 2565-9.
6. Mikirova, N., et al., Effect of high-dose intravenous vitamin C on inflammation in cancer patients. J Transl Med, 2012. 10: p. 189.
7. Mikirova, N., et al., Effect of high dose intravenous ascorbic acid on the level of inflammation in patients with rheumatoid arthritis. Modern Research in Inflammation, 2012. 1(2): p. 26-32.
8. Hagel, A.F., et al., Intravenous infusion of ascorbic acid decreases serum histamine concentrations in patients with allergic and non-allergic diseases. Naunyn Schmiedebergs Arch Pharmacol, 2013.
9. Kim, H., et al., Red ginseng and vitamin C increase immune cell activity and decrease lung inflammation induced by influenza A virus/H1N1 infection. J Pharm Pharmacol, 2016. 68(3): p. 406-20.
10. Douglas, R., et al., Vitamin C for preventing and treating the common cold. Cochrane Database Syst Rev, 2007(3): p. CD000980.
11. Cai, Y., et al., A New Mechanism of Vitamin C Effects on A/FM/1/47(H1N1) Virus-Induced Pneumonia in Restraint-Stressed Mice. Biomed Res Int, 2015. 2015: p. 675149.

Geschichtliches : Wider Pestilenz



Wie man früher mit den Erregern (der Pestilenz) umgegangen ist


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Bild aus dem Buch "Die Kräuterkunde des Paracelsus" Rippe/Madejsky

Beide Naturheilmittel unter heutigen Gesichtspunkten:

Heute weiss man aus der Forschung, wie
Weihrauch wirkt- u.a. auf das Immunsystem:

"Ein Großteil hat mit der chemischen Zusammensetzung zu tun, welche das Immunsystem regulieren. So werden bestimmte entzündliche Zytokine und Mediatoren gehemmt, welche die DNA schädigen, den Tumorwachstum fördern und gesunde Zellen zerstören würden.
In den vergangenen Jahrzenten hat die Forschung ein besseres Verständnis dafür bekommen, wie Weihrauch unsere Gesundheit fördern und das Immunsystem stärken kann. Die Boswelliensäure scheint die Entzündungsmarker zu senken und die Immunfunktion auf mehreren Ebenen zu unterstützen.
Wie zum Beispiel:
  • Störung der Zytokinproduktion, welche die Entzündungen hervorruft (Interferon-Gamma, Interleukin-4 und Tumor-Nekrose-Faktor-Alpha)
  • Reduzierung von Empfindlichkeiten
  • Regulierung der Lymphozyten (weiße Blutkörperchen) und T-Zellen-Wechselwirkungen
  • Regulierung der Produktion von Antikörpern ( Immunglobulin G (IgG)),  die den Körper vor bakteriellen und viralen Infektionen schützen"

Textquelle


Zur empfohlenen
Meisterwurz:

"..Wirkt stark antibakteriell, immunmodulierend und entzündungshemmend. Die Bitterstoffe wirken tonisierend, appetitanregend und verdauungsfördernd, was unter anderem die Verdauung angeregt und die Gallensaftproduktion fördert. Blähungen werden gelindert. Untersuchungen am Institut für Pharmakognosie der Karl – Franzens – Universität in Graz zeigten, dass Extrakte aus der Meisterwurz antioxidativ und als Radikalfänger wirken.

Wird traditionell bei Verschleimung der Atemwege angewandt."

Textquelle

Also lagen die Ärzte des Altertums und des Mittelalters mit ihren Ratschlägen nicht daneben.

Und auch heute trägt man noch
Pestmasken. Etwas moderner und unauffälliger, aber im Moment wieder en vogue auf den Strassen, und nicht nur bei Ärzten.


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News



„Die Tätigkeiten von Angehörigen der Heilberufe mit Approbation und sonstigen Personen, die zur Ausübung der Heilkunde gem. § 1 Heilpraktikergesetz befugt sind, zählen nicht zu den in § 7 CoronaSchVO geregelten „Dienstleistungen“. Diese Tätigkeiten sind weiterhin zulässig und für die Versorgung der Menschen in der aktuellen Situation unerlässlich."

O-Ton Ministerium für Gesundheit, NRW. Also nun gehören wir dann doch zu den Personengruppen, die wichtig sind zur Versorgung der Bürger. Sonst hätten sie uns ja gerne abgeschafft; v.a. unser aller Gesundheitsminister Spahn und die Ärztevereinigungen sind ja stark hinterher, dass wir eliminiert werden.

Corona Therapie

Ein Französischer Forscher hat eine sehr schnell wirksame Therapie gegen Covid -19 :

Link hier zur Studie

Innerhalb 5 Tage 100 % Ausheilung.

Vielleicht wird er ja beachtet, und die Therapie nachgeahmt?!

Coronavirus-Azithro-und-Chloroquin-Raoult

Anthroposophische Sicht auf Corona

Hier zwei Links zur Seite "Das Goetheanum"- Wochenschrift für Anthroposophie
Sie beleuchten das Thema Corona Virus einmal anders.

1.
Das Coronavirus
2.
Durch eigene Immunität die älteren Menschen schützen


Praxisinfo

Bitte Aushang an der Praxis beachten:

Liebe Patienten!

Vorerst gelten folgende Regeln:

Bitte beachten Sie, dass die Corona Erkrankung eine meldepflichtige Erkrankung ist, und es uns Heilpraktikern laut Infektionsschutzgesetz untersagt ist, solche Erkrankungen zu behandeln. Ich kann Ihnen daher keine Therapie bieten- lediglich Empfehlungen und Therapien zur Vor- oder Nachsorge.

Bei akutem Corona (auch Verdacht) wenden Sie sich bitte an einen Arzt/ ans Krankenhaus / Gesundheitsamt-Hotline (07621/410-8971).

Falls Sie in einem
Risikogebiet waren, nehmen sie vorerst bitte Abstand von einem Termin. Bitte auch keine Patienten, deren Angehörige im Ausland waren, die selbst oder deren Angehörige positiv getestet wurden, oder grippeähnliche Symptome vorweisen.

Da ich meistens gut terminiere, entstehen
keine Wartezeiten- falls doch, ist das Wartezimmer dann nur mit einer Person besetzt. Daher entstehen keine Kontakte zu anderen Patienten.



In der Praxis:

Bitte zuerst im Bad
Hände waschen.

Die
Türen öffne und schliesse ich, Sie brauchen nichts anzufassen.

Desinfektionsmittel stehen im Bad und in den Sprechzimmern- sie dürfen auch benutzt werden.

Ansonsten gelten die
üblichen Regeln:
Keine Begrüssung per Handschlag, Keine Umarmungen und Küsschen ;)
Niesen / Husten in die Ellenbeuge…

An der Liege arbeite ich nun mit
Schutzmaske- beim Gespräch mit entsprechend Abstand ohne Maske.


Gudrun Faller, Heilpraktikerin


Als Aushang auch an der Haustüre zur Praxis zu finden.

Praxisinfo

Nochmals:

Aus gegebenem Anlass / Corona:

Ich arbeite nach wie vor in der Praxis- die Praxis ist wie immer geöffnet. Ich arbeite mit Desinfektionsmittel (wie sonst auch) und Mundschutz (im Moment eben).
Falls Sie in einem Risikogebiet waren, nehmen sie vorerst bitte Abstand von einem Termin.
Bitte auch keine Patienten, deren Angehörige im Ausland waren, die selbst oder deren Angehörige positiv getestet wurden, oder grippeähnliche Symptome vorweisen.
Da ich meistens immer gut terminiere, entstehen keine Wartezeiten- falls doch, ist das Wartezimmer dann nur mit einer Person besetzt. Daher entstehen keine Kontakte zu anderen Patienten.
Zudem öffne ICH Ihnen die Türe- bitte vom Anfassen der Türgriffe Abstand nehmen.

Bitte beachten Sie, dass die Corona Erkrankung eine meldepflichtige Erkrankung ist, und es uns Heilpraktikern laut Infektionsschutzgesetz untersagt ist, solche Erkrankungen zu behandeln. Ich kann Ihnen daher keine Therapie bieten- lediglich Empfehlungen und Therapien zur Vor- oder Nachsorge (s. weiter unten).

An meine Schweizer Patienten, und all die, die zuhause bleiben müssen: Beratungen kann ich auch per Skype, Facetime oder althergebracht 1f609;) per Telefon abhalten, z. b. um ausstehende Laborbefunde zu besprechen.

Zu regulären Sprechzeiten. Bitte nicht abends . Auch ich brauche Erholung, da ich in den letzten Monaten ja selbst nicht ganz fit war. Bleibt gesund und v.a.: vermeidet Angst. Versucht dieser allgemeinen Panik zu entsagen! Das schwächt alles das Immunsystem.


Bodyguards für das Immunsystem



Bodyguards fürs Immunsystem

Um die Schutzkraft von Heilpflanzen zu steigern, werden im Drogeriealltag oft mehrere pflanzliche Mittel kombiniert. Das Resultat sind Naturheilmittel und Methoden, welche die Abwehrkraft steigern.

Textauszug entnommen von:
vitagate.ch

Einige dieser Naturheilpfanzen sind auch wissenschaftlich sehr gut erforscht- so konnte z.B. bewiesen werden, das "
Umckaloabo" genau auf den Teil des Immunsystems wirkt, der mit Virenabwehr beschäftigt ist.

Johanniskraut wirkt antiviral.

Dann natürlich
Zwiebeln und Knoblauch (beide roh).

Zistrose- ebenfalls in Studien bewiesen, dass sie gegen Viren wirkt- gibt es z.B. als Tee oder Lutschtabletten.

Auch
Propolis ist sehr gut erforscht.
Honig und Propolis als Nasenspülung wirken sehr gut bei Nasennebenhöhlenaffektionen und Schnupfen!

Geranium ebenfalls gut erforscht.. gibt es z.b. als Tropfen von der Firma Ceres.

Und nicht fehlen darf auch
Curcuma.

…soweit eine kleine Auswahl natürlicher Viren-und Bakterienkiller..

Bleibt gesund!


Zum Thema Viren

Viren…

Viren gibt es viele. Wir sind umgeben von Viren. In unserem Körper- unserer DNA sind Viren. Von Geburt an.
Unser Immunsystem muss damit umgehen lernen. Oder auch nicht- dann erkrankt ein Mensch eben.
Es gibt schlimme Virenarten, von denen wir ständig umgeben sind.
Viren, die schwerste (chronische) Erkrankungen auslösen.
Man nehme einmal die Retroviren. Wer spricht schon von ihnen? Niemand. Ein paar Forscher und Fachärzte vielleicht.
Retroviren kommen über verschiedene Wege in unseren Körper (z.b. auch über Flöhe und Mückenstiche).

Ausgelöst werden können diese Erkrankungen:

  • MS
  • ALS
  • Leukämien
  • Non Hodgkin Lymphome
  • ADHS
  • Autismus
  • Schizophrenie
  • Brustkrebs
  • Autoimmunerkrankungen
  • Diabetes Typ 1
  • Vaskuläre Erkrankungen
  • Rheumatoide Arthritis
  • Sjögren Syndrom
  • Lupus
  • AIDS

Und das sind nur die bisher erforschten Erkrankungen.

Darüber kann man mal nachdenken. Ich glaube, man bekommt oft bei der Diagnosenstellung auch nicht gesagt, dass die Erkrankung z.b. von einem Retrovirus ausgelöst wurde. Vielleicht wird es auch nicht immer untersucht.

Übrigens können auch Herpes Viren wie
Epstein Barr ein paar der obigen Ekrankungen auslösen. Und wer regt sich auf, wenn man Pfeiffersches Drüsenfieber hat- weder der Arzt noch die Umgebung. Prinzipiell müsste man auch EBV- Erkrankte isolieren- da aber die Erkrankung selten untersucht wird (per Labor), geschieht dies jedoch nicht- so ist Durchseuchung in Deutschlang immens hoch. Wie bei allen Herpes-Arten.
Ich habe in der Praxis viele Patienten mit chronischer EBV - mit vielfältigen Symptomen. Man kann es testen- und man kann etwas dagegen tun. Angesichts der obigen Erkrankungen sollte man auch etwas tun.



Vitamin C Infusionen- Der Kick fürs Immunsystem


Info zur Vitamin C- Hochdosisinfusion:
https://www.naturheilkunde.de/vitamin-c-infusion.html

Vitamin C Hochdosisinfusionen sind Immunsystem-Booster!





Vitamin C Hochdosis Infusionen sind aus meinem Praxisalltag nicht mehr wegzudenken. Die antientzündliche/antioxidative
Wirkung des Inhaltsstoffes hilft bei
rheumatischen Erkrankungen, Allergien, akuten viralen und bakteriellen Infekten, chronischer Müdigkeit, Immundefizite, Neurodermitis u.v.m.
Ich möchte heute auf die Bedeutung der Vitamin C Infusionen bei Allergien eingehen. Da die Heuschnupfen-Saison gerade am Beginnen ist, ist die Problematik der Allergie momentan wieder sehr aktuell.
Bei einer Allergie belastet die chronische Entzündungsreaktion den Organismus über Maßen. Ein Teil der Entzündungsreaktionen gehen von oxidativem Stress aus. Freie Radikale heizen Entzündungen im Körper an. Gerade Allergiker haben einen hohen Anteil an reaktiven Sauerstoffverbindungen (ROS) (in diesem Fall ist der Sauerstoff aggressiv und nicht gesund!) , und hier vor allem Heuschnupfengeplagte, da die Pollen ein Enzym enthalten, das die ROS synthetisiert.
Hier bietet die antioxidative Therapie mit Vitamin C einen geeigneten Ansatz zur Bekämpfung der Erkrankung. Durch unsere heutige Lebensweise, fehlerhafte Ernährung, zu wenig Bewegung an frischer Luft, Luftverschmutzung, chronische Entzündungen, Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Diabetes, ergibt sich im Körper einen erhöhten Oxidativen Stress, d.h. es fehlen hier Stoffe - sog. Antioxidantien- welche die reaktiven Sauerstoffverbindungen (ROS) abfangen. Diese zerstören dann auf Dauer Gewebe- bis hin zu Krebs.
Der Vitamin C Bedarf ist bei Allergien daher stark erhöht. Chronische Entzündungen der Atemwege verbrauchen permanent Vitamin C- so legt sich z.B. Vitamin C in bestimmte Zellen der Nasenschleimhaut, und schützt vor Gewebeschäden.
Achtung: Ein Vitamin C Mangel bei chronischen Entzündungen ist
nicht durch orale Vitamin C Gaben zu beheben- Egal was hierzu diverse Networkmarketing- Firmen den Kunden suggerieren wollen. Die Menge, die über den Magen/Darmtrakt aufgenommen werden kann, ist stark begrenzt. Aus therapeutischen Gründen empfiehlt es sich daher, eine Infusion durchzuführen.
Vitamin C verbessert die Lungenfunktion, wirkt antientzündlich, senkt das Histamin (wird bei Allergien im Körper ausgeschüttet), und spart Kortisonpräparate ein.
In die Infusion werden, je nach Erkrankungsbild, verschiedene andere Medikamente oder Vitamine beigemischt, ausserdem wird die Infusion mit Therapien wie z.B. der Eigenbluttherapie kombiniert.

Der Vitamin C Bedarf ist erhöht bei:
+ Infektionen
+ Entzündlichen Erkrankungen
+ Verletzungen
+ Allergien
+ Arteriosklerose
+ Rauchern
+ Leistungssportlern
+ Belastungen der Leber
+ Ständige Stress-Situationen

Vitamin C
+ ist ein Radikalfänger
+ Bildet und erhält Knochen und Bindegewebe
+ wirkt Abwehrsteigernd
+ ist an Prozessen von Hormon- und Nervensystem beteiligt
+ reguliert den Fettstoffwechsel
+ regt das Entgiftungssystem an
+ beschleunigt Heilungsprozesse von Wunden und Kochenbrüchen
+ u.v.m.

Vitamin C und Corona

Gegenanzeigen / Anwendungsbeschränkung:
Pascorbin® sollte nicht angewendet werden bei Oxalat-Urolithiasis und Eisen- Speichererkrankungen (Thalassämie, Hämochromatose, sideroblastische Anämie), Niereninsuffizienz
Den Text hatte ich schon hier im Blog 2007 veröffentlicht…

Bildquelle: www.pascoe.de

Neuro-Endokrine-Immun-Dysfunktion

EBV-Epstein-Barr-Virus-Infektionen


EBV in Kurzform:

- Viren aus der Herpes Gruppe
- "Pfeiffersches Drüsenfieber" "Mononukleose"
- Durchseuchung der Bevölkerung ist sehr hoch (>90 %)

EBV verursacht und triggert:
viele chronische Erkrankungen, u.a.:
- Erkrankungen wie MS (Multiple Sklerose)
- Lymphkrebs (Lymphome)
- Tumore im Nasen-Rachenraum
- Leukämie? (Forschungen laufen)
- Magenkrebs
- Hashimoto und andere Autoimmunerkrankungen
- Fibromyalgie
- Chronische Müdigkeit

I
mmunsystem
- wenn das Immunsystem nicht optimal funktioniert, kann sich EBV ausbreiten und über Jahre sein Unwesen treiben
- einige Ursachen für ein schlechtes Immunsystem: genetisch, Schwächung durch Medikamente (Antibiose!), Hormonelle Störungen, Stress, chronische bakterielle Herde (z.B. Zähne!, Tonsillen), Traumata, Mangelzustände, Umweltbelastungen, Schwermetalle etc.
- EBV schädigt CD8 - T-Zellen des Immunsystems
- dadurch Immunsystem Entgleisungen. -> chronische Erkrankungen / Autoimmunprozesse



Diagnostik:

EBV Antikörper:
EBV-AK
VCA-IgA
VCA-IgM
EA-AK
EBNA-AK IgG (Kosten: 87,-)

Immunsystemstatus:
T-, B-, NK-, T-Helfer-, CD8+-T-, Suppressor-, zytotox. T-, akt. T-, CD25+-T-Helfer-, NK-artige T-, CD8+/57+-NK-, CD5+-B-Zellen, gr. Blutbild (ca 128,-)
Mikronährstoffprofil
Mineralien, Vitamine.



Therapie

u.a.:
Elimination der Auslöser (Stress, Ernährung, Störfelder..)
Aufbau der Nährstoffe,
Aufbau des Immunsystems
Mikroimmuntherapie gegen EBV
Konstitutionstherapie (Konstitution stärken)



Traditionelle europäische Naturheilkunde (TEN)

"TCM" -traditionelle Chinesische Medizin ist vielen ein Begriff. Aber es gibt auch die "TEN" -Traditionelle Europäische Naturheilkunde, oder auch "TAM" Traditionelle Abendländische Medizin genannt.
Darunter fallen
Diagnosemethoden wie: Zungendiagnose und Pulsdiagnose (gibt es nicht nur in der TCM!), die Harnschau, und auch die Augendiagnose als relativ "junge" Disziplin.
Therapieverfahren sind Kräuterkunde (Phytotherapie), Spagyrik, Schröpfen, Aderlass, Blutegel, Baunscheidt-Verfahren, Rödern, Canthariden-Pflaster aber auch Massagetechniken, Ernährung, Bewegung und Wickel, Bäder etc.
Ziel ist in diesem umfassenden System den Menschen als Ganzes zu betrachten, und ihm für seine Konstitution und seine Lebenssituation eine optimale Therapie zu bieten.
Es ist weniger eine Symptombehandlung- wobei es auch hier Situationen geben kann, in der man eine akute Krankheit symptomatisch behandeln kann- aber grundsätzlich versucht man konstitutionell zu behandeln.
Um die Konstitution zu erfassen, bietet sich die
Augendiagnose an. Im Auge - v.a. der Iris- sieht man die individuelle Mischung der verschiedenen Konstitutionen und Dispositionen eines Menschen. Es gibt selten eine einzige Konstitution - meist ist es ein Mix von zwei oder mehreren Konstitutionen, die einen Menschen ausmachen.
Oft denken Patienten, dass man nur in der klassischen Homöopathie Konstitutionell behandeln kann. Das stimmt nicht. Auch mit Phytotherapie oder Spagyrischen Mitteln oder Komplexhomöopathie kann man die Konstitution behandeln- meiner Meinung nach sogar besser.
In der Augendiagnose sieht man also die grundsätzliche Konstitution, Veranlagungen zu bestimmten Erkrankungen, Stoffwechselblockaden aber auch akute Geschehen.
In der Konstitution zeigen sich die "Lebensthemen" - also Belastungen, die man ein Leben lang mit sich trägt.
Daher nimmt man gerne auch die Zungendiagnose und die Pulsdiagnose für den Moment-Zustand zur Hilfe. Oder eben auch den Urin. Und natürlich das Anamnesegespräch, bzw die körperliche Untersuchung.

Konstitutionen
Es gibt vielerlei Konstitutionen. Um nur einmal die Grundkonstitutionen anhand der Augenfarbe zu nennen:
1. Blaue Augen: Lymphatisch (Phlegmatiker)
2. Braune Augen: Hämatogen (Sanguiniker)
3. Mischiris "Grün": Biliärer Typ (Chologener Typ)
Dazu gibt es noch Unterformen. Wie oben schon geschrieben, hat ein Mensch meist mehrere Formen in sich vereint.
Alleine durch die Konstitution ergeben sich Neigungen zu Krankheiten und Prozessen.

Aus diesen verschiedenen Betrachtungsweisen erfolgt dann das Therapiekonzept. Dieses kann eine rein medikamentöse Therapie sein ,aber beinhaltet meist auch Ernährungs- und Bewegungsempfehlungen oder auch Atemübungen, Entspannungstraining, Muskelaufbauübungen, Kneipp-Anwendungen o.ä als "Hausaufgaben".
In der Praxis können dann ebenfalls noch Anwendungen erfolgen. Ich schröpfe gerne- blutig oder trocken. Setze Blutegel oder führe Aderlässe durch.




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20200218_083921 Baunscheidt "Lebenswecker" mit Nadeln und Öl. Nasenreflex-Öl für die Nasenreflexmassage
Bildschirmfoto 2020-02-18 um 08.48.03 Quaddelmuster nach Baunscheidt-Behandlung



Laboruntersuchungen

In diesem Blogbeitrag möchte ich Ihnen einige meiner "Lieblingsuntersuchungen" zeigen, die ich am häufigsten durchführen lasse. Ja, ich bin ein Fan von Labortests. ;) Daher nutze ich sehr häufig und sehr vielseitig das Angebot der verschiedenen Labore.
Meine "Standard-Labortests" lasse ich bei "Bioscientia" in Freiburg durchführen- Leber, Niere, Zuckerstoffwechsel, Schilddrüse, Cholesterin etc. Die Ergebnisse liegen mir im Normalfall am Abend des selben Tages vor. Andere, speziellere Untersuchungen dauern 1-3 Tage.
Die meisten weiteren Tests gebe ich zumeist in das Labor "Ganzimmun- Dr Kirkamm" nach Mainz in Auftrag.

Entschieden wird zusammen mit dem Patienten, was untersucht wird- nicht zuletzt ist dies ja auch eine Kostenfrage. Und natürlich ausgehend von den Symptomen und Probleme des Patienten. Meistens kommen die Patienten schon mit vorliegenden Befunden vom Hausarzt- diese sind aber leider sehr oft unergiebig (dank dem Sparprinzip der gesetzlichen Krankenkassen?!)
Viele Untersuchungen werden von den Ärzten nicht durchgeführt- siehe Speichel-Hormontests, Nebennierentests, Darmuntersuchungen, spezielle Immunologische Tests, da man schulmedizinisch wenig davon hält. Weshalb auch immer. Leider liegt da aber oft "der Hund begraben". (siehe:
Neuro-Endokrine-Immun-Dysfunktion -> demnächst neuer Vortrag und neuer Blogbeitrag, s. aber auch Blogbeitrag Mitochondrien)


Hier ein paar wenige Beispielbefunde, anhand derer ich die spätere Therapie aufbaue.

Allgemeiner ausführlicher Blutstatus:

grund1
grund2

grun3
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Bildschirmfoto 2020-02-13 um 18.39.46

Herz-Gefässe / Autoimmun / Niere:


herz2Bildschirmfoto 2020-02-13 um 18.44.44niere


Darm:
(Grunduntersuchung- zusätzlich sind noch einige andere Untersuchungen möglich- inkl Krebsvorsorge, Helicobacter, Glutensensitivität, Parasiten etc etc)

darm1
darm2Bildschirmfoto 2020-02-13 um 19.10.27

Nährstoffversorgung (Grunduntersuchung):

mang2mang


Nur eine Vollblutuntersuchung aus Heparinblut zeigt den tatsächlichen Gehalt der Elemente an (Ausnahme Natrium und Calcium):


plasma

Nebenniere
(evtl zusätzlich Cortisol-Tagesprofil)

nn#


Hormone:


hormone

Verschiedene Erreger:


ebv

evtl Cytomegalie , Coxsackie, verschiedene Herpesvarianten zusätzlich

borrelien

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Spezielle Immuntests


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und vieles weitere mehr..


Herzlichst,
Gudrun Faller






Das vergessene Organ: Die Milz

Die Milz- ein kleines Organ im linken Oberbauch etwas über 10 cm gross. Schulmedizinisch therapeutisch leider etwas vernachlässigt und auch entbehrlich. Die meisten kennen die Milz aus Erzählungen verunfallter Motorradfahrer, deren Milz nach einer Ruptur entfernt wurde.
Nicht nur heutzutage weiss man um die Funktionen der Milz. Auch im Altertum- im europäischen Raum und in China- wusste man um die Aufgaben der Milz und im Gegensatz zu heute- schulmedizinisch- wurde die Milz in die Therapie mit einbezogen.

Aufgaben der Milz:
Die Milz ist zuständig für die Vermehrung der Lymphozyten und hat damit auch eine Rolle im Abwehrsystem der Körpers. Ausserdem ist sie der Speicher für die Monozyten und ist zuständig für die Reinigung des Blutes von alten verbrauchten roten Blutkörperchen.
Über den Pfordaderkreislauf ist die Milz auch mit der Leber verbunden- daher kann auch die Milz erkranken, wenn eine Leberzirrhose (z.B. durch Alkohol) vorliegt. "Wenn die Leber kaputt ist, trinkt man mit der Milz weiter" ;)


In der Traditionellen Europäischen Naturmedizin (TEN) ist die Milz ein wichtiges Organ, das oft Hilfe braucht und unterstützt werden sollte. In der Augendiagnose/Irisdiagnose erkennt man Milzschwächen, konstitutionelle Schwächen, die ein Mensch inne hat. v.a. in der Melanchologenen Konstitution macht sich die Milz bemerkbar. Aber auch in anderen Konstitutionen.

Folgen:
  • Lymphatische Insuffizienz
  • Probleme an Darm und Haut
  • chronische Erkrankungen (auch Autoimmunerkrankungen)
  • Energiemangel/Antriebslosigkeit
  • Melancholie/Depressionen
  • Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose
  • Thrombosen/Venenprobleme
  • Gelenkprobleme / Entzündungen
  • Wundheilungsstörungen (Ulcus cruris)
  • Steinbildungen
  • Neigung zu bösartigen Erkrankungen

Therapie:
Eine lebenslange Unterstützung der Konstitution. Ernährungsanpassung. Bewegung an frischer Luft ohne Überanstrengung!
Zusätzlich therapeutische Massnahmen nach Symptomkomplex.

Pflanzen mit Bezug zur Milz (Beispiele):

Borretsch

Hirschzungenfarn

Säckelblume

Melisse

Brennnessel



Herzlichst,
Gudrun Faller


Dunkelfeld

Dunkelfeld-Diagnose



Was ist Dunkelfeld-Diagnose?
Bei der Dunkelfeldmikroskopie wird ein Präparat seitlich stark belichtet, so dass die gewöhnlichen Lichtstrahlen nicht in das Objektiv des Mikroskops eindringen können. Das Gesichtsfeld erscheint dunkel und nur die vom Objekt gebeugten Lichtstrahlen erzeugen ein Bild. Das Präparat erscheint „hell auf dunklem Grund“. Vergleichbar ist diese Darstellung mit der eines Diaprojektors: Im Lichtstrahl der Diapräsentation sind viele Staubpartikel zu erkennen, die unter normalen Lichtverhältnissen nicht zu sehen wären. Besondere Bedeutung hat die Beobachtung des vitalen, also lebenden Blutes, da sehr kleine Strukturen sichtbar werden, die bei Anwendung des konventionellen „Hellfeld“-Mikroskops nicht zu erkennen sind.




Ziel der Diagnose
Ziel der Diagnose ist es, die Anzahl und den Wachstumsgrad der Mikroorganismen im Blut festzustellen, aber darüber hinaus auch den Zustand einzelner Organe, Organsysteme und Körperregionen zu erkennen. Dadurch ergibt sich sehr häufig ein Erkennen von Krankheiten, lange bevor diese ausbrechen und zu Beschwerden führen. Auch der Verlauf einer angewandten Therapie ist somit gut zu beurteilen.


Ursachen / Hintergrund & Einsatz
Ein Pionier der Vitalblut-Untersuchung im Dunkelfeld war der Zoologe und Bakteriologe Prof. Dr. Günther Enderlein (1872-1968), der im Blut lebende Mikroorganismen entdeckte und diese beschrieb. Enderlein stellte fest, dass die Mikroorganismen Symbionten seien und sich diese bei Veränderung des Körpermilieus zu „höheren“ komplexen Wuchsformen weiterentwickeln könnten. Ab einem gewissen Entwicklungsschritt zeigen sich diese Symbionten als pathogen und parasitär => Die Tendenz zu spezifischen Erkrankungen nimmt zu.



Anwendung / Therapie- / Diagnosemöglichkeiten
Die Untersuchung mittels Dunkelfeldmikroskop erfolgt durch einen Tropfen Blut, der aus dem Kapillargebiet entnommen wird, d. h. aus der Fingerbeere oder dem Ohrläppchen. Auf einem Objektträger wird in verschiedenen Vergrößerungen nun die Zusammensetzung genauer bestimmt. Sowohl die Mikroorganismen als auch spezifische Erscheinungsformen körperlicher Symptome können in bis zu 1.200-facher Vergrößerung dargestellt werden.


Grenzen der Behandlung
Bei der Anwendung der Dunkelfeld-Diagnostik ist zu beachten, dass nicht alle Erkrankungen definitiv zu erkennen sind. Zumeist lassen sich jedoch Hinweise finden, die für das Vorliegen bestimmten Erkrankung sprechen. Es bedarf daher einer gewissen Erfahrung, um korrekte und zuverlässige Diagnosen stellen zu können. Ebenso ist zu berücksichtigen, dass der Zeitpunkt der Feststellung einer Krankheit wichtig ist für die Therapie, den Therapieverlauf und die Heilungschancen.



Text von: Fachverband Deutscher Heilpraktiker



Der Patient sieht selbst sofort im Mikroskop wie es um sein Blut steht.
Das Blut wird dann nochmals nach ca. 3 Stunden und danach immer wieder bis zu 24 Stunden oder länger (!!) unter dem Mikroskop betrachtet (nur dann handelt es sich um eine aussagekräftige Diagnose! Ein kurzer Blick direkt nach der Blutentnahme bietet keine Sicherheit und ist oberflächlich und in meinen Augen fast schon unseriös! Viele der diagnostisch wertvollen Zeichen werden erst nach Stunden sichtbar!).
Die Veränderungen, die sich in dieser Zeit ergeben, zeigen Hinweise auf den Gesundheitszustand und die Problematiken. Daraus ergibt sich auch die ideale Therapie.

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Die unteren drei Bilder: Zustand 24 Stunden nach Zeckenstich.



Neujahrsgruss und Info

Liebe Patienten, liebe Interessenten.
Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes neues Jahr! Viel Erfolg und vor allem viel Gesundheit!

Information:

Ab 7.1.2020 werde ich wieder in der Praxis für Sie da sein.

Aus gesundheitlichen Gründen möchte ich Sie bitten, folgendes zur Kenntnis zu nehmen.

1. Ich werde Freitag - Sonntag sowie Feiertags und in den Ferien
keine WhatsApp, Emails oder Anrufe beantworten. Sie können gerne schreiben, aber Antwort gibt es erst später.

2. Es kann generell dauern, bis ich antworte. Mittlerweile nutzen viele WhatsApp, SMS oder mail, und ich kann nicht alle sofort beantworten. Manche Nachrichten gehen auch "verloren" da neue dazu kommen, alte "nach unten" verschoben werden. Bitte dann nochmals schreiben.
Außerdem haben mir einige Patienten gesagt, dass meine emails oft im Spam landen- daher auch im Spamordner mal schauen, ob meine Antwortmails dort liegen.

3.
Telefonische Sprechstunde: bisher zwischen 13 und 14 Uhr. Jetzt: 8:00-8:30 und 12:30 -13:00 Uhr.
Dazu: Ich kann keine langen Beratungen per Telefon abhalten. In der Vergangenheit hatte ich das des Öfteren getan- manchmal bis zu 30 Minuten oder mehr. Andere Anrufe kamen in dieser Zeit nicht durch. Die angegebenen Zeiten sollen für kurze Auskünfte oder Terminvereinbarungen dienen. Für längere Telefongespräche/Beratungen bitte Termin vereinbaren.

4.
Ferien: Osterwoche von 10.4. bis 19.4. // Sommer: August 3 Wochen wie immer. // Weihnachtsferien 24.12. 2020 bis 10.1.2021


Herzlichst,
Gudrun Faller

Homöopathie für Pflanzen

ja, genau, richtig gelesen. Auch Pflanzen kann man mit der Homöopathie helfen. :)
Hier ein paar Beispiele entnommen aus dem
Buch "Homöopathie für Pflanzen" von Christiane Maute , Narayana Verlag:


1. Blattläuse
a. Blätter und Blüten kräuseln sich, rollen sich ein. Klebriges Sekret auf den Blättern:
Cimicifuga C30 besonders bei Rosen, Rosengewächse, Obstbäume und Beeren
b. durch Vernachlässigung und Überdüngung:
Natrium chloratum C30
c. schwache kümmerliche kältempfindliche Pflanzen:
Psorinum C30
d. Aufbaumittel nach Blattlausbefall: Silicea c20

2. Frostschäden
a. grau silber verfärbte Blätter: Aconitum C200
b. Rötlich/bräunlich verfärbt:
Belladonna C200
c. Schwärzlichbraun:
Carbo vegetabiles C30
d. Allgemein nach Frostschäden, zum Aufbau:
Psorinum C200 und Zincum metallicum C30

3. Hagelschäden
a. Eisregen, nach Kälte und Hagel erfrorene Stellen:
Aconitum C200
b. Schlagverletzungen:
Arnica C200
c. Verletzungen, Schürfungen, Risse:
Calendula C30
d. Folgen von Stress:
Nur vomica C30

3. Nässestau
a. Wurzeln faulen:
Pulsatilla C30
b. modrig faulige Erde, Pilze:
Sulfur C200
c. Pilze und Viren:
Thuja C30
d. bräunlich/rötliche Verfärbungen entfacht Wärme:
Belladonna C 200

4. Vernachlässigte Pflanzen: Ignatia C30

5. Aufbau-und Stärkungsmittel: Calcium und Magnesiumverbindungen in D6. Dann 10 Tabletten in 1 Liter Wasser.

und viele Möglichkeiten mehr….
Im Buch finden sich jede Menge Tipps für Gärtner. :)



Arzneigabe: nur 1 Mittel verwenden. 10 Globuli /1 Tablette auf 1 Liter Giesswasser. Pflanzen besprühen und in Erde giessen



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Vorschau 2020

Geplant für nächstes Jahr:

  • Im Frühjahr gibt es wieder eine Basenfastenwoche. Mitte April in Kooperation mit dem Naturheilverein Lörrach.
  • Ebenso, wie jedes Jahr, Vorträge beim Verein- genaue Termine und Themen gibt es Anfang Jahr.
  • Beendigung Akupunktur Ausbildung mit dem Diplom B. (Diplom A 2017)
  • Beginn Ausbildung Somatic Experiencing (Traumatherapie) nach Dr. Peter A. Levine.



Winterfit

Liebe Leser,

haben Sie schon Ihr Auto winterfit gemacht? Vermutlich ja. Der Winter ist nun endgültig da.
Aber haben Sie auch an sich selbst gedacht? Ihr Immunsystem könnte jetzt Unterstützung gebrauchen!
Wie sieht es z.B.aus mit Ihrem Vitamin D Hauhalt? Kaum einen Menschen hier in unserem Land, der keinen Vitamin D Mangel aufweist. Sogar im Sommer. Erst Recht im Winterhalbjahr.
Und wie steht es mit Ihrem Zinkstatus? Selen? Was macht Ihr Darm? Eine gute Darmflora, die damit Ihr Immunsystem stärkt?
Oder wie wäre es mit einer Eigenblut-Therapie? Oder Hochdosis Vitamin-C Infusionen. Doping für Ihr Immunsystem.
Auch Akupunktur eignet sich zur Immunstimmlanz.

Man kann sehr viel für sein Immunsystem tun. Auch ohne grossen Aufwand.

Ich biete Ihnen in der Praxis Labortests an, die Ihren Vitamin und Mineralienhaushalt aufzeigen., sowie eine Vielzahl an geeigneten Therapien für Ihr Immunsystem.

Kommen Sie gut durch den Winter!

Ihre Gudrun Faller

Vorsorgevollmachten

Lieber Leser,

vielleicht haben Sie einen älteren Menschen in Ihrem näheren Umfeld. Oder kommen langsam selbst in die Jahre. :)

Denken Sie auch an Vollmachten, wie die Patientenverfügung o.ä. Man mag sich ja nicht unbedingt um solche Themen kümmern, oder denkt, dafür ist es noch zu früh.

Hier ist ein Link mit allen Vordrucken:
https://www.malteser.de/patientenverfuegung.html

*Patientenverfügung
*Betreuungsverfügung
*Vorsorgevollmacht.

Alle kostenlos als pdf zum Herunterladen.

Herzlichst,
Gudrun Faller

Mitochondrien-Therapie

Mitochondrien Therapie

"Schlapp und krank: muss nicht sein!
Mitochondriopathie.


Mitochondrien- die "Kraftwerke der Zelle“ geben uns Energie und halten uns gesund.
Vielen Erkrankungen liegt der Zusammenbruch der Kraftwerke zugrunde: Burn out, Fibromyalgie, Entzündungen, Autoimmunprozesse, ADHS u.v.m.
Mitochondrien-Therapie ist Grundlagentherapie fast aller Erkrankungen."

So der Titel meines Vortrags, den ich unlängst 2x nacheinander gehalten habe. Das Thema stieß auf reges Interesse.
Für mich ist die Mitochondrien Therapie seit vielen Jahren tatsächlich Grundlagentherapie. Da Nährstoffmängel gravierende Probleme nach sich ziehen können, lohnt es sich, diesen auf den Grund zu gehen. Eine Reihe Nährstoffe sind auch "Material" für den Zellstoffwechsel, ohne die die Energieproduktion irgendwann fehlerhaft verläuft, oder gar eingestellt wird. Wodurch Symptome und Krankheiten entstehen.

Störungen im Zellstoffwechsel können zu folgenden Problemen führen:

Pasted Graphic
Bild: Dr.B.-M. Löffler


Symptome einer Mitochondrialen Dysfunktion können sein:
  • kurze Essintervalle
  • Müdigkeit, Erschöpfung
  • Alzheimerähnliche Symptome
  • Alkoholintoleranz.
  • Durch-/Einschlafstörungen (RLS,Tachykardie, Atemnot, Angstträume, Schwitzattacken, Speicheln, Zähneknirschen, Anschwellen der Nasenschleimhaut)
  • Aufwachen zwischen 2 und 4 Uhr.
  • Lange Anlaufzeit morgens, fühlt sich zerschlagen, Gelenksteife, Kreuzschmerzen.
  • Appetitlosigkeit am Morgen
  • Fressattacken auf Süßes mittags/nachmittags
  • Gelenk/Muskelschmerzen („Alles tut weh“-bes. morgens), Migräne (Kopfweh)
  • Sensibler auf Geräusche, Gerüche etc. Gangunsicherheiten. Multitasking nicht möglich Lesen/Sehen erschwert
  • Histaminempfindlichkeit (und andere Unverträglichkeiten)

Auslöser und Verstärker sind u.a.:

  • Chronische Entzündungen
  • Allergien/Unverträglichkeiten
  • Toxische Belastungen (von aussen und innen)
  • Chron. Infektionen (Borreliose, EBV, Herpes, Zähne etc)
  • (Dauer)stress

Sie wollen dem auf den Grund gehen? Ich biete Ihnen die gängigen Laboruntersuchungen an, die Störungen im Zellstoffwechsel anzeigen. Oxidativer Stress, Nitrosativer Stress, Nährstoffmängel etc.
Ebenfalls sinnvoll:
Dunkelfeldanalyse, HWS-Behandlungen, Störfelder-Analyse, Parasiten/Viren/Bakterienbelastungen u.a. zu untersuchen/behandeln.

Sprechen Sie mich an!
Herzlichst,
Gudrun Faller

Blog Reaktivierung

Liebe Leser!
ab sofort finden Sie wieder Neuigkeiten und Themen rund um die Gesundheit hier im Blog.
Einige Zeit war ich vermehrt bei Facebook, habe dies aber seit einem guten Jahr eingestellt. Facebook ist mir nicht mehr sehr sympathisch.

Also: schauen Sie ab und zu hier herein. Dann finden Sie Infos und Neuigkeiten

Herzliche Grüsse,
Gudrun Faller

Mikroimmuntherapie

Die Mikroimmuntherapie

„Die Mikroimmuntherapie ist ein therapeutischer Ansatz, der, wie der Name bereits sagt, zum Bereich der Immuntherapie gehört und zum Ziel hat, das Immunsystem im Einklang mit den natürlichen Mechanismen des Körpers zu regulieren und auszubalancieren.
Charakteristisch für diese Therapiemethode ist die Anwendung immunregulierender Substanzen in niedrigen Dosierungen (low & ultra-low-doses), die den physiologischen Konzentrationen entsprechen oder sogar unter diesen liegen. „
(megemit- Medizinische Gesellschaft für Mikroimmuntherapie)

Diese Therapieart nehme ich seit einigen Jahren gerne und hauptsächlich in Anspruch bei chronischen Virusinfektionen.
Allen voran der
EBV (Epstein Barr Virus) und anderer Herpesviren-Arten. Dort bietet die Mikroimmuntherapie wirkliche und nachhaltige Hilfe.

Die Mikroimmuntherapie moduliert das Immunsystem. Es hilft dem Körper zur Selbstheilung, indem es u.a. verschiedene Zytokine aktiviert, die im Zusammenhang mit bakteriellen, viralen oder parasitären Erkrankungen stehen.
Es wird die "Kommunikation" der Immunzellen untereinander wieder hergestellt und optimiert. Das ganze mit natürlichen Stoffen und in abgeschwächter Form.


Zuvor kann man- muss man aber nicht (!)- eine Blutuntersuchung des Immunsystems vornehmen, wobei eine Lymphozytentypisierung oder/und die Untersuchung der Immunglobuline vorgenommen wird.

( Solche Immunsystems-Spezialuntersuchungen ziehe ich auch gerne hinzu bei Autoimmunerkrankungen, wie Hashimoto oder Rheuma heran- da man hier dann genau sieht, welchen Teil des Immunsystems man gezielt behandeln sollte- nicht nur mit Präparaten der Mikroimmuntherapie- auch andere Stoffe können dabei herangezogen werden. )

Die Dauer der Therapie hängt von der Schwere und Dauer der Erkrankung ab- zwischen wenigen Wochen bis zu vielen Monaten.
Die Präparate werden über die Mundschleimhaut aufgenommen, da sie so direkt in den Kontakt mit dem Immunsystem und dem Lymphsystem gelangen.

Zur Verfügung stehen über 40 Kombinationsmittel für (oder besser gegen) verschiedene Erreger und Krankheitsbilder, sowie fast 20 Einzelmittel.
Sie bestehen aus Zytokinen, Nukleinsäuren sowie Verdünnungsstufen von Erregern (viral/bakteriell/parasitären Ursprungs).

Die Mikroimmuntherapie kann mit jeder anderen Therapie kombiniert werden- ob schulmedizinisch oder naturheilkundlich.






Blutegel am Tier





Blutegel bei Arthrose
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Neues aus der Presse

Für Sie in der Presse gefunden:

Antibiotika machen Kinder dick

Beta-Blocker unter Verdacht

Langes Sitzen macht dumm

Schlafpositionen bei Erkrankungen

Krebszellen, Immunsystem, Autoimmunerkrankungen

Schlaflosigkeit im Alter


Schauen Sie auf mein Praxis-Facebook-Profil: dort finden Sie öfter für Sie gelesene Presse-Mitteilungen.

Neuigkeiten / Facebook

Auf meiner >>Facebook-Praxisseite<< finden Sie aktuelle Neuigkeiten zu verschiedenen Themen

Neues Kursangebot

KURSE
Kinesiologie für Laien. Praktische Kinesiologie für den Heimgebrauch.
Mittels der Kinesiologie ist es möglich, über den Muskeltest Störungen bzw. Behinderungen im Körper und der Seelenebene festzustellen.
Auch Tiere und Kinder können mit dem Testverfahren gut ausgetestet werden.
Sie lernen in diesem Kurs:

Vortests, um ein sicheres Testen zu gewährleisten und den kinesiologischen Muskeltest richtig durchzuführen
Selbsttestverfahren
Nahrungsmittelverträglichkeitstests
Dosierung und Anwendung verschiedener Mittel, für Sie, ihre Kinder, Partner, Tiere
• Austestung von Mitteln, mit denen wir täglich umgehen (Kosmetika, Waschmittel, Putzmittel, usw.)
• Austestung von Glaubenssätzen, seelische Blockaden

Hauptaugenmerk ist die praktische Arbeit.


Termine:
Samstag, 6.4.2013: 9- ca. 18:00 Uhr.

Kosten: 120 € inkl. Skript.

Weitere Termine folgen.

Grüsse zu Weihnachten

Ich wünsche allen Patienten, sowie allen Lesern dieser Seite ein besinnliches, frohes Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes Neues Jahr!

Ich bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen, und freue mich auf ein weiteres Jahr mit Ihnen/Euch!

Gudrun Faller

Einfach mal reinschauen

Einfach mal reinschauen auf das Facebook Profil der Praxis. Mehr oder weniger regelmässig gibt es dort Informationen. Mit „gefällt mir“ nichts verpassen. :)
Facebook

Margarine ist gefährlich

Heute bestätigte der Hersteller von Becel Margarine, dass ihr Produkt zu gefährlichen Ablagerungen in den Gefässen führt.
Die Becel Margarine soll jedoch genau dies verhindern. Seit Jahren wird für das Produkt mit Heilversprechen geworben. Nun zeigt sich genau das Gegenteil.
Margarine ist im Übrigen ein reines Chemie-Produkt. Hocherhitzte Fette und Zusatzstoffe.
Also: Finger weg davon!

Information:
Foodwatch

Kostenübernahme von Heilpraktiker- Behandlungen

Sie wollen sich gerne von einem Heilpraktiker behandeln lassen, sind jedoch „nur“ gesetzlich versichert?
Hp-Kosten werden von Zusatzversicherungen bezahlt. Fast jede Krankenversicherung bietet Zusatztarife an.
Sprechen Sie mit einem Versicherungsfachmann Ihres Vertrauens, oder informieren Sie sich bei einem Tarifrechner im Internet (z.B.
Hier ).

Es gibt verschiedene Tarif-Varianten, oft in Kombination mit Brillen/Zahn/OP-Versicherungen. Jedoch auch reine Naturheil-Tarife.

Urlaub

Die Praxis ist in diesem Jahr vom 31.8.- 16.9. wegen Urlaubs geschlossen.

Terminanfragen in dieser Zeit am besten per e-mail, da ich diese regelmässig abrufe.

Neuer Flyer

Mein neuer Praxis-Flyer:
Danke an Stefanie Herrmann von
http://www.design-gestalten.net/ für die tolle Arbeit! :)

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Flyer20121

Blutegeltherapie : Bericht im Südkurier & Interview mit Gudrun Faller

ein schöner und gut recherchierter Text über die Blutegeltherapie. Auf der zweiten Seite ein Interview zu dem Thema mit mir. Text und Fragen: Holger Niederberger. Danke auch an Frau Gaby Gericke für den netten Kontakt.

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Reiki in Lörrach

Empfehlung:
ich möchte heute eine Freundin und Weggefährtin empfehlen, die wunderbare Reiki-Behandlungen gibt:
Frau Helga Ryll in Lörrach. Ausser den Behandlungen bildet sie auch alle Reiki-Grade aus.
Dies alles macht sie aus vollem Herzen, sehr liebevoll und achtsam.

Als besondere Leistung bietet sie folgendes:
„Im Hinblick auf meine persönliche Lebensgeschichte möchte ich Eltern behinderter Kinder bei ihrer
enormen physischen und psychischen/mentalen Beanspruchung mit Reiki unterstützen.
Um Ihnen dies zu ermöglichen, biete ich Ihnen meine Hilfe besonders günstig an.“

Link:
helga

Kontakt: Helga Ryll, fon: Lö/ 12201 mail: reikiloerrach@aol.com

Insulinresistenz

Insulinresistenz

Nahrungsmittelallergien

Nahrungsmittelallergien

Kalzium im Stoffwechsel

Kalzium

Ernährungsweisen :)


via: www.katzundgoldt.de

Das Geheimnis der Heilung



Teil 2:

http://www.youtube.com/watch?v=vpYS20TX7d4&feature=related

Teil 3:

http://www.youtube.com/watch?v=j45Qg8M__n4&feature=related

Das ist das Leben


Alzheimer

Seit langem ist bekannt, dass E-smog, Mobilfunk u.ä. nachhaltige Schäden im Organismus anrichten können.
Eine neue Studie bestätigt nun die Auswirkungen von Hochspannungsleitungen auf den Menschen. Bitte beachten Sie, dass auch Erdstrahlen und kosmische Strahlen, wie Wasseradern und z.b. das Globalnetzgitter schwerwiegende Erkrankungen auslösen können. Um diese Belastungen auszutesten, wenden Sie sich an einen guten und erfahrenen Rutengänger.


Alzheimer durch Hochspannung begünstigt
Nahe an Wohnhäusern gelegene Hochspannungsleitungen  können nach einer Studie der Universität Bern das Alzheimer-Risiko erhöhen. 
Allerdings gelte das Risiko offenbar nur für Menschen, die weniger als 50 Meter von solchen Leitungen entfernt wohnten, bestätigte die Universität am Freitag Medienberichte. Für die Studie wurden 9.200 Alzheimer-Todesfälle aus den Jahren 2000 bis 2005 untersucht. Rund 20 Fälle traten dabei bei Patienten auf, die weniger als 50 Meter von einer Hochspannungsleitung entfernt gewohnt hatten.
Zeitfaktor spielt entscheidende Rolle
Frühere Studien hatten bereits darauf hingedeutet, dass Personen, die beruflich hohen magnetischen Feldern ausgesetzt sind, ein erhöhtes Alzheimer-Risiko haben. Nach Angaben der Forscher verdoppelte sich das Erkrankungsrisiko gegenüber der Gesamtbevölkerung, wenn Menschen mindestens 15 Jahre in direkter Nähe zu Hochspannungsleitungen lebten. Kein erhöhtes Risiko fanden die Wissenschaftler dagegen bei Anwohnern, die zwischen 50 und 200 Meter entfernt von einer Hochspannungsleitung lebten.

Quelle: Doc Check Newsletter

Küchenkräuter für die Gesundheit

Küchenkräuter für die Gesundheit

Küchenkräuter sind auch Heilkräuter- Die Wirkung erstreckt sich nicht nur auf die geschmackliche Veränderung der Speisen, sondern auf den ganzen Körper und besonders auch auf das Verdauungssystem. Die Zutaten sind am wirksamsten und intensivsten wenn sie frisch zubereitet werden. Aber auch getrocknet oder in Öl eingelegt sind sie zu verwenden.
Hier nun eine kleine Auswahl von Küchenpflanzen:
Anis: Aus Destillation wird der bekannte Anisschnaps gewonnen. Als Heilmittel wirkt Anis verdauungsfördernd und lindert nervöse Magen-Darmstörungen. Es wirkt krampflösend bei Erkrankungen der Atemwege
Estragon: gehört zur Familie der Beifussgewächse, wächst an sonnigen, geschützten Standorten. Beim Trocknen verliert er stark an Geschmack und Geruch. Er wird verwendet zu Fisch, Geflügel,Saladen und in Marinaden. Estragon wirkt antiseptisch, krampflösend und regulierend auf die Menstruation.
Ingwer: er enthält ätherische Öle mit dem Zingiberol als Geruchsträger. Es wirkt medizinisch verdauungsfördernd, und stoffwechselanregend. Ingwerstücke als Teegetränk aufgebrüht, und schluckweise getrunken dient es als stoffwechselförderndes Getränk.
Merrettich: er verfeinert Fisch und Fleischspeisen. Er wirkt gegen Bronchialerkrankungen, er bekämpft Husten und ist harntreibend. Merrettich darf nicht von Magenkranken, Schwangeren oder nervösen Menschen gegessen werden.
Salbei: er wird zum Würzen von Suppen, Fleisch, Fisch und Käse verwendet. Als Tee wirkt er gegen übermässiges Schwitzen, Blähungen und Völlegefühl. Als Gurgellösung wirkt Salbei gegen Entzündungen im Mund- u. Rachenraum und Speichelhemmend.
Thymian: er wächst an warmen und sonnigen Plätzen. Das würzige Aroma verleiht Wild, Fleisch Fisch oder Kartoffeln einen besonderen Geschmack. Er wirkt einerseits auf die Schleimhäute bei Bronchialkatarrhen, aber auch wohltuend anregend auf die Magen-und Darmschleimhäute.
Gudrun Faller

Ratschlag

"Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat für ein Jahr reicht. Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor. Man füge 3 gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, 1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit."

Catharina Elisabeth Goethe (1731-1808), Mutter von Johann Wolfgang von Goethe

Neu.

Meine neue Webseite ist (fast) fertig. Einige neue Texte fehlen noch, daher sieht es auf ein paar wenigen Seiten noch etwas leer aus.
Im Blogbereich sind jedoch alle früheren Blogbeiträge der letzten Jahre gelöscht. Wenn möglich werde ich sie nach und nach in die neue Seite importieren. Dies kann jedoch noch dauern.
Nun wünsche ich Ihnen aber viel Vergnügen beim Durchstöbern der neuen Seite.
Ihre Gudrun Faller

Tierische Unfallopfer

Ein eher ungewöhnliches Thema möchte ich heute aufgreifen.
"Zufällig" kam ich heute auf eine Seite über Weinbergschnecken. Eine liebevoll gestaltete Seite, rundum informativ mit vielen schönen Bildern.

Eine Unter-seite zeigt Schnecken als "Unfallopfer". Sicher haben auch Sie schon Schnecken gefunden, deren Wohnhaus teilweise oder gar ganz zertrümmert war. Und vielleicht haben Sie sich, so wie ich, auch gefragt, ob Schnecken so überleben können, bzw. ob die Tiere sich selbst heilen können. Tatsächlich kommt es auf die Schwere der Verletzung an.
Schnecken besitzen sehr gute Selbstheilundkräfte, so dass selbst grössere Hausschäden wieder repariert werden können.
Trümmerbruch
Erste Hilfe
DIe Schale des Hauses regeneriert sich nach einiger Zeit, teilweise oder ganz, sodass die Schnecken gut weiterleben können.

Wenn Sie also wieder einmal eine verletzte Schnecke finden, dann nehmen SIe sie doch mit, und leisten erste Hilfe...
Vielleicht helfen Sie beim nächsten Spaziergang auch einmal einer Schecke über die Strasse? Oder Sie verzichten bei der Gartenarbeit auf Schneckenkorn? Und dann wäre da noch die "Delikatesse" Schnecke. Muss das sein??!
Tierschutz fängt im Kleinen an! Jeder Naturverbunde Mensch sollte auch über solche Kleinigkeiten einmal nachdenken!


Hier noch ein Bild von mir zum Thema Schnecken:
Einige Zeit beherbergte ich zwei Achatschnecken (die grossen Geschwister unserer Weinbergschnecken) :

ein stattliches Exemplar


Bildquellen: Peter Leonhardt  Limburg an der Lahn

Zucker verändert Erbgut

Zucker verändert
das Erbgut

Menschliche Gene „erinnern“
sich bis zu zwei Wochen
lang an den Konsum von
Zucker: Diese Erkenntnis
australischer Forscher
deutet darauf hin, dass
ständige Ernährungssünden
das menschliche Erbgut
dauerhaft verändern könnten.
Die Wissenschaftler fanden
dabei heraus, dass sich die
Zellen des menschlichen
Herzens zwei Wochen lang
die Folgen eines einmaligen
Zucker-Konsums zeigten.
Gene, die normalerweise
vor Diabetes und Herzkrank-
heiten schützen, seien in
dieser Zeit ausgeschaltet.
Das erhöht das Risiko zu
erkranken.

“Der Schoko-Riegel, den man
morgens zu sich nimmt,
kann sehr akute Folgen
haben, und diese Folgen

können bis zu zwei Wochen
anhalten”, erklärte der
Forschungsleiter Sam El-
Osta gegenüber austra-
lischen Medien. Diese
Folgen hielten weit über die
Mahlzeit hinaus an und
könnten den natürlichen
Stoffwechsel verändern.

Regelmäßige ungesunde
Ernährung könne diesen
Effekt noch verstärken und
über Monate oder Jahre zu
den Genschäden führen.
(AFP)

Quelle: newsletter, gesund&aktiv


Lebensmittelkontrollen und Manipulationen

Ausrottung der Menschheit
(Text kopiert von: Zentrum der Gesundheit)

Dieser Text wurde veröffentlicht am 23.12.2008 um 09:33 Uhr

Die Lebensmittelrichtlinien des "Codex Alimentarius" sollten eine Schutzvorschrift für Verbraucher werden. Inzwischen haben die unterschiedlichsten Interessengruppen dieses Vorhaben zu ihren Gunsten verändert. Die Gesunderhaltung des Bürgers spielt keine Rolle mehr, Machtinteressen und monetäre Interessen bestimmen den Inhalt dieses Papiers.
Kontrolle der Gesundheit und fairer Handel?
Die Kommission für den Codex Alimentarius ist eine Institution unter falscher Flagge. Die meisten Menschen haben noch nie etwas von ihr gehört, und die Übrigen erkennen wohl kaum das wahre Gesicht dieser überaus mächtigen Organisation. Laut der offiziellen Kommissions-Website besteht die selbstlose Bestimmung des Gremiums darin, "die Gesundheit der Verbraucher zu schützen und einen fairen Lebensmittelhandel zu gewährleisten, sowie die Abstimmung aller Bemühungen internationaler Regierungen und Nichtregierungsorganisationen um Lebensmittelstandards voranzutreiben."
Der Codex Alimentarius (lat. für "Lebensmittel-Kodex") wird gemeinschaftlich von der
Welternährungsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kontrolliert.
Wie alles begann
Die Geschichte des Codex begann im Jahre 1893, als Österreich-Ungarn befand, dass ein spezielles Regelwerk erforderlich sei, nach dem Gerichtshöfe in Streitfällen um Lebensmittel urteilen konnten.1 Die resultierende Sammlung amtlicher Vorschriften wurde als Codex Alimentarius bekannt. Er war bis zum Niedergang der Doppelmonarchie 1918 in Kraft.
Auf einer Versammlung im Jahre 1962 entschieden die Vereinten Nationen, den Codex zum "Schutze" der Verbrauchergesundheit weltweit wieder einzuführen. Zwei Drittel der Finanzierung des Codex kamen von der WEO, das restliche Drittel von der WHO.
Veränderungen nahmen ihren Lauf
Im Jahre 2002 kamen den beiden Organisationen allerdings schwere Bedenken wegen der Ausrichtung des Codex. Ein externer Gutachter wurde beauftragt, die Leistungen und Erfolge des Regelwerks seit 1962 zu bewerten und die bei der weiteren Arbeit einzuschlagende Richtung zu bestimmen.2 Der Gutachter befand, dass der gesamte Codex umgehend einzustampfen sei.
Zu dem Zeitpunkt schaltete sich die Großindustrie ein und begann, ihren machtvollen Einfluss auszuüben. Die überarbeitete Version des Gutachtens war dann ein abgemildertes Ersuchen an die Kommission, sich um 20 Problempunkte im Codex zu kümmern.
Profite und Kontrollmechanismen
Seit 2002 hat die Kommission für den Codex Alimentarius still und leise ihre Rolle als internationale Organisation für öffentliche Gesundheit und Verbraucherschutz aufgegeben. Gesteuert von der Großindustrie liegt die heimliche Bestimmung des neuen Codex nun darin, die Profite der globalen Firmen-Konglomerate zu erhöhen und gleichzeitig die Welt durch Nahrungsmittel unter Kontrolle zu halten.
USA unterstützt Pharmainteressen und Falschinformationen
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind klar das dominierende Land hinter der Codex-Agenda. Ihr vordringliches Ziel ist es, den multinationalen Interessen der Pharma-, Agrar- und Chemieriesen nachzukommen. Auf der jüngsten Versammlung in Genf (30. Juni bis 4. Juli 2008) wurde den USA der Vorsitz der Codex-Kommission zugesprochen.3 Man wird unsere gesundheitliche Selbstbestimmung nun noch schärfer beschränken, weiterhin Falschinformationen und Lügen über Nährstoffe und genmanipulierte Organismen verbreiten und gleichzeitig stillschweigend nach Bevölkerungskontrolle streben.
Andere Länder glauben irrtümlich, dass den USA bei der Nahrungsmittelsicherheit die fortschrittlichsten Technologien zur Verfügung stünden. Das ist einer der Gründe, warum die Codex-Kommission weiterhin von den USA dominiert wird: Was sie auch verlangen, ihre Verbündeten (Australien, Argentinien, Brasilien, Kanada, Indonesien, Japan, Malaysia, Mexiko, Singapur und die EU) ziehen praktisch immer mit.
Betrügerisches und todbringendes Werkzeug
Dass die Kommissionsversammlungen über die ganze Welt verstreut abgehalten werden, ist ebenso kein Zufall: Es erlaubt den USA, die Codex-Bestimmungen im Griff zu behalten, weil ökonomisch weniger starke Länder nicht daran teilnehmen können. Die Regierungen vieler solcher Länder (z. B. Kamerun, Ägypten, Ghana, Kenia, Nigeria, Südafrika, Sudan und Swasiland) haben erkannt, dass die Kommission von einem gutwilligen Nahrungsmittel-Kontrollorgan zu einem illegitimen, betrügerischen und todbringenden Werkzeug umgeformt worden ist.
Gesundheitliche Selbstbestimmung ist bedroht
Während die Massenmedien weltweit dem Tagesgeschäft nachgehen und heimlich Angst unter das Volk streuen, indem sie den Blickwinkel auf Terrorismus, Klimawandel, Salmonellen und Nahrungsmittelverknappung richten, werden die wahren Bedrohungen still und leise zur Wirklichkeit . Schon bald wird absolut alles, was Sie in Ihren Mund tun (selbst Wasser - aber natürlich keine pharmazeutischen Erzeugnisse!), streng durch die Kommission für den Codex Alimentarius geregelt sein.
Erpressung durch Sanktionen
Die geplanten Codex-Richtlinien sind ein schwerer Affront gegen die menschliche Selbstbestimmung und die Freiheit, an saubere und gesunde Lebensmittel und Nährstoffe zu gelangen. Und doch haben sie weltweit noch keinerlei Legitimität. Warum sollten wir uns also Sorgen machen? Die demnächst verbindlichen Standards werden für alle Mitglieder der Welthandelsorganisation (WTO) gelten. Das sind derzeit 153 Staaten.
Ländern, die den Richtlinien nicht folgen, könnten empfindliche Wirtschafts- und Handelssanktionen auferlegt werden. Sie können die Codex -Standards allerdings vermeiden, indem sie eigene internationale Richtlinien implementieren.
Einige regierungseigene Behörden, wie die Therapeutic Goods Administration (TGA) in Australien, haben offiziell bekannt gegeben, dass die Vitamin- und Mineralstoffrichtlinie des Codex in ihrem Land nicht wirksam werden wird. Zum Beispiel heißt es bei der TGA, dass
"die vorgeschlagenen Codex-Richtlinien für Vitamin- und Mineralstoff-Nahrungsergänzungsmittel in Australien nicht zur Anwendung kommen werden und auch keine Auswirkungen auf die Verfahren haben, nach denen in Australien solche Produkte reguliert werden."4
Regierungen wollen öffentliche Unruhen unterbinden
Im Endeffekt weiß allerdings niemand, welche Gesetze noch verabschiedet werden, bevor die internationale Richtlinienangleichung durch den Codex eintritt. Kein Land ist vor diesen Bestimmungen sicher - egal, was Regierungsbehörden von sich geben, um potentielle öffentliche Unruhen von Vornherein zu unterbinden. Viele Aktivisten für alternative Medizin meinen, dass es hier hauptsächlich darum geht, die Codex -Angelegenheit so lange zu verschleiern, bis es zu spät ist.
Die neuen Richtlinien gleichen einem Massenmord
Einmal in Kraft getreten, sind die Codex-Richtlinien vollkommen unwiderruflich. Die baldige Einführung wurde u. a. für folgende Normen vorgeschlagen:5

  • Alle Nährstoffe (z. B. Vitamine und Mineralien) sind als Giftstoffe anzusehen und aus allen Lebensmitteln zu entfernen, da der Codex die Verwendung von Nährstoffen zur "Vorbeugung, Behandlung oder Heilung von Leiden oder Krankheiten" untersagt
  • Sämtliche Lebensmittel (einschließlich Biolebensmittel) sind zu bestrahlen, wodurch alle "giftigen" Nährstoffe entfernt werden (es sei denn, Verbraucher können ihre Lebensmittel selbst vor Ort erzeugen). Ein Vorbote dieser Richtlinienangleichung tauchte im August 2008 in den USA auf - nämlich mit der heimlich gefällten Entscheidung, sämtlichen Kopfsalat und Spinat im Namen der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit einer Massenbestrahlung zu unterziehen. Wenn der Schutz der Öffentlichkeit das Hauptanliegen der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA ist, warum wurde das Volk nicht von dieser neuen Praxis informiert?
  • Die genehmigten Nährstoffe werden auf eine von der Codex-Kommission erarbeitete Positivliste beschränkt. Sie wird so "nützliche" Stoffe enthalten wie Fluorid (3,8 mg pro Tag), das aus ndustrieabfällen erzeugt wird
  • Alle Nährstoffe (z. B. die Vitamine A, B, C und D, sowie Zink und Magnesium), die irgendeine gesundheitsfördernde Wirkung aufweisen, werden in therapeutisch wirksamen Mengen als unzulässig erachtet. Sie sind anteilsmäßig so zu reduzieren, dass ihre Wirkung für die Gesundheit vernachlässigbar wird
  • Die Untergrenze wird auf nur 15 Prozent der empfohlenen Verzehrmenge (RDA) festgesetzt.6 Selbst mit Rezept wird niemand mehr auf der Welt solche Nährstoffe in therapeutisch wirksamen Mengen bekommen können
Die im Codex potentiell erlaubten und für sicher befundenen Nährstoffmengen sind noch nicht festgesetzt. Hier sind einige Beispiele, was möglicherweise kommen wird (beruhend auf dem derzeitigen EU-System):
  • Niacin: Obergrenze von 34 μg pro Tag (die wirksame Tagesdosis liegt aber zwischen 2.000 und 3.000 μg)
  • Vitamin C: Obergrenze von 65-225 μg pro Tag (die wirksame Tagesdosis liegt zwischen 6.000 und 10.000 μg)
  • Vitamin D: Obergrenze von 5 μg pro Tag (die wirksame Tagesdosis liegt zwischen 6.000 und 10.000 μg)
  • Vitamin E: Obergrenze von 15 IE (Internationale Einheiten) Alpha-Tocopherol pro Tag, obwohl Alpha-Tocopherol an sich als zellschädigend gilt und für den menschlichen Körper giftig ist. (Die wirksame Tagesdosis gemischter Tocopherole liegt zwischen 10.000 und 12.000 IE)
  • Es wird aller Wahrscheinlichkeit nach unzulässig werden, in Ernährungsfragen in irgendeiner Form Rat zu erteilen. Das beinhaltet schriftliche Artikel in Zeitschriften oder im Internet sowie mündlichen Rat an Freunde, Familienmitglieder oder sonst jemanden. Die Verordnung erstreckt sich auf alle Formen der Berichterstattung über Vitamine und Mineralstoffe und auf Ernährungsberatungen. Solche Informationen könnten als versteckte Handelsschranke angesehen werden und Wirtschaftssanktionen für das betreffende Land nach sich ziehen
  • Weltweit sind alle Milchkühe mit dem genmanipulierten rekombinanten Rinderwachstumshormon der Firma Monsanto zu behandeln
  • Alle Tiere, die der Lebensmittelerzeugung dienen, sind mit starken Antibiotika und körperfremden Wachstumshormonen zu behandeln
  • Krebserregende und tödliche organische Pestizide werden wieder in erhöhten Mengen in Lebensmitteln erlaubt sein. Darunter sind sieben der zwölf Gefährlichsten (z. B. Hexachlorbenzol, Toxaphen und Aldrin), die auf der Stockholmer Konvention für langlebige organische Schadstoffe im Jahre 2001 von 176 Staaten - auch den USA - verboten wurden7
  • Der Codex wird gefährliche und giftige Mengen von Aflatoxin in Trinkmilch - 0,5 ppb (Teile pro Milliarde) - gestatten. Aflatoxin entsteht in Tierfutter, das bei der Lagerung verschimmelt ist. Es handelt sich um die zweitstärkste (nicht mit Strahlung zusammenhängende Krebserregende Substanz die wir kennen
  • Die Anwendung von Wachstumshormonen und Antibiotika wird für alle Viehbestände, Geflügelarten und im Wasser gezüchteten Tiere, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, vorgeschrieben
  • Der weltweite Einsatz ungekennzeichneter genmanipulierter Organismen in Feldfrüchten, Tieren, Fischen und Pflanzen wird vorgeschrieben
  • Es werden erhöhte Mengen von für Menschen und Tiere giftigen Pestizid- und Insektizidrückständen zugelassen
Der Plan: Bevölkerungskontrolle
Seit 1995 verfährt die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA nach der rechtswidrigen Methode, die US-Lebensmittelgesetze durch internationale Standards (also den Codex) zu ersetzen, selbst wenn die Standards noch gar nicht komplett sind.8 Überdies haben die USA 2004 das Mittelamerikanische Freihandelsabkommen mitbegründet. Es ist nach US-Gesetzgebung rechtswidrig (nach internationalem Recht aber legal) und verpflichtet die USA, die Codex-Richtlinien einzuhalten.9
Wenn die Richtlinien erst einmal eingeführt sind, gibt es keine Möglichkeit mehr, zu den althergebrachten Normen zurückzukehren. Allerdings können einzelne Staaten Normen einführen, die strenger als der Codex sind. Ein Beispiel hierfür ist die Nahrungsergänzungsmitteldirektive der Europäischen Union. Sobald der Codex in irgendeiner Region befolgt wird, ist er aber definitiv unwiderruflich, solange noch ein Land Mitglied in der WTO ist. Es gibt keine Möglichkeit, die Richtlinien in irgendeiner Weise zu widerrufen, auszutauschen oder abzuändern.
10, 11, 12
Die USA sind federführend
"Bevölkerungskontrolle gegen Geld" - so lässt sich der neue Codex Alimentarius am einfachsten umschreiben. Er wird faktisch durch die USA gesteuert und primär von den Pharmariesen kontrolliert - mit dem Ziel, die Weltbevölkerung von ihren derzeit geschätzten 6,662 Milliarden auf tragfähige 500 Millionen zu dezimieren.
Das ist eine Reduktion um annähernd 93 Prozent. Interessanterweise zählte die Bevölkerung der amerikanischen Ureinwohner auf dem Gebiet der USA vor dem Eintreffen der Europäer in Amerika etwa 60 Millionen.
13 Heute schwankt sie um 500.000 - eine Reduktion um etwa 92 Prozent als Ergebnis einer Regierungspolitik des Völkermordes, des Verhungernlassens und Vergiftens.
Bevölkerungskontrolle durch Mord
Der Codex weist Ähnlichkeiten zu anderen Bevölkerungskontrollmaßnahmen auf, die von den Regierungen der westlichen Welt im Verborgenen vorgenommen werden. Beispiele sind die Einschleusung von DNS schädigenden und latent immunsuppressiven Mitteln in Impfstoffe (siehe die als Waffe eingesetzte Vogelgrippe und AIDS), der Süßstoff Aspartam, Chemtrails, Chemotherapie als Mittel zur Krebsbekämpfung und RU486 (die von der Rockefeller-Dynastie finanzierte Abtreibungspille).
3 Milliarden Todesopfer in den nächsten 10 Jahren
Die WEO und die WHO schätzen, dass allein die Einführung der Vitamin- und Mineralstoffrichtlinie innerhalb von zehn Jahren mindestens drei Milliarden Todesopfer fordern wird. 14 Eine Milliarde Menschen wird verhungern, und zwei Milliarden werden an vermeidbaren, durch Unterernährung verursachten degenerativen Krankheiten sterben, z. B. an Krebs, Herzkranzgefäßerkrankungen und Diabetes.15, 16
Dem Verbraucher wertlose, entmineralisierte, pestizidverseuchte und verstrahlte Lebensmittel unterzuschieben - das ist die schnellste und wirkungsvollste Methode, um einen profitablen Anstieg von Mangelernährung und vermeidbaren degenerativen Krankheiten zu erzeugen, gegen die die zweckmäßigste Vorgehensweise natürlich eine toxische pharmazeutische Heilbehandlung ist. Tod gegen Profit - darum geht es heutzutage.
Profit durch Krankheiten
Die Pharmaindustrie hat auf die Codex-Richtlinienangleichung seit Jahren gewartet. Eine unwissende Weltbevölkerung, die körperlich schneller degeneriert und damit die Profite steigen lässt, ist das höchste Ziel der ungeheuerlichen, im Verborgenen agierenden Lenker jener korrupten Handelsorganisation, die angeblich auf die Verbrauchergesundheit acht gibt.
Sich mit eigenen nationalen Normen zur Wehr setzen
Dr. Rima Laibow, die medizinische Leiterin der Natural Solutions Fundation, hat gegen die USRegierung rechtliche Schritte eingeleitet. Sie kämpft für unsere gesundheitliche Selbstbestimmung und nimmt als öffentliche Beobachterin weiterhin an jeder Versammlung der Codex -Kommission teil. Auch hat sie sich mit Delegierten verschiedener Staaten getroffen, um sie darauf aufmerksam zu machen, dass einzelne Länder eigene Lebensmittel-Standards implementieren können, die besser und sicherer sind als die durch den Codex vorgeschriebenen.
Sicherere Standards abzufassen ist offensichtlich keine schwere Aufgabe, und viele Staaten können wohl die mangelhaften und später unwiderruflichen Richtlinien umgehen, die die Kommission einzuführen versucht.
17
Wie uns die USA ihre Standards aufdrücken
Die letzte Versammlung der Codex-Kommission in Genf endete mit interessanten Ergebnissen. Eine lang vor sich hinschwelende Verbitterung kam zum Vorschein, als die USA wieder einmal den einseitigen Themenkatalog der Pharma-, Agrar- und Chemieriesen durchdrücken wollten, ohne zu berücksichtigen, was viele andere Länder zu sagen hatten.
Wenn die USA einen Staat nicht zu Wort kommen lassen wollen, verweigert das Gastgeberland der Konferenz normalerweise den offiziell Delegierten die Visa. Etliche Staaten haben gegen diese Verfahrensweise protestiert und erklärt, dass aus diesem und anderen Gründen die in ihrer Abwesenheit gefällten Beschlüsse keine internationale Legitimität besitzen.
Ein wichtiger Streitpunkt ist die standhafte Weigerung der Vereinigten Staaten und der Codex-Kommission,
genmanipulierte Organismen (GMOs) als solche zu kennzeichnen. Japan, Norwegen, Russland, die Schweiz sowie praktisch alle afrikanischen Länder und 26 Staaten der Europäischen Union kämpfen nun seit fast 18 Jahren für die Einführung einer Pflichtkennzeichnung genmanipulierter Organismen.
Bush - das Übel dieser Welt
Die USA sehen diese irrigerweise als gleichwertig mit nichtmanipulierten Organismen an - ein Standpunkt, der allein auf einer 1992 erlassenen Durchführungsverordnung des damaligen Präsidenten George H. W. Bush basiert. Kein einziges genmanipuliertes Produkt wird dementsprechend irgendwelchen Lebensmittelsicherheitstests unterzogen, bevor es in die Nahrungskette der USA entlassen wird. Die FDA weigert sich, sicherheitsrelevante Daten zu überprüfen; es wird lediglich eine einzige Voruntersuchung im Frühstadium der Entwicklung des GMOs durchgeführt.
Gegner des US-Kurses, genmanipulierte Lebensmittel nicht zu kennzeichnen, schließen aus all dem, dass die USA eine solche Kennzeichnung gar nicht wollen. Es werden wohl rechtliche Konsequenzen (z. B. die Haftbarmachung von Herstellern und der US-Regierung) befürchtet, wenn sich die Spuren solcher Lebensmittel zurückverfolgen lassen.
Wenn Millionen Menschen geschädigt oder getötet werden, weil die eingesetzten DNS-Promoterviren und Markerbakterien mit den dynamisch -veränderlichen Strukturen des menschlichen Körpers reagieren und instabil werden, könnte das zu Millionen von Gerichtsverfahren führen. Wenn sich die Spuren der gentechnisch manipulierten Anteile aber absolut nicht zurückverfolgen lassen, kann die Haftbarkeit von Unternehmen oder der Regierung auch schlecht beurteilt werden.
Am Ende leidet die Gesundheit der gesamten Bevölkerung. Einige Wissenschaftler in der FDA haben wegen der Gefahren wiederholt davor gewarnt , genmanipulierte Organismen in die allgemeine Lebensmittelversorgung hineinzulassen. Sie wurden aber regelmäßig ignoriert oder überstimmt.
Im Vorfeld der Genfer Versammlung traf sich der Codex-Ausschuss für Nahrungsmittelkennzeichnung in Ottawa, Kanada (28. April bis 2. Mai 2008). Mehrere Länder, die die Kennzeichnung verpflichtend einführen wollen, waren am Ende des Treffens verärgert, weil die von der südafrikanischen Delegation vorbereitete empirische Studie über die Gefahren solcher GMOs durch den Ausschuss nicht objektiv analysiert worden war.
Wacht die Menschheit endlich auf?
Das Papier schilderte die Notwendigkeit einer Pflichtkennzeichnung wurde aber ignoriert und später aufgrund des von den USA ausgeübten Drucks zurückgezogen. Im Ergebnis beabsichtigen jetzt etliche Staaten, die Codex-Vorgaben zu verwerfen und ihr eigenes Kennzeichnungssystem für genmanipulierte Organismen einzuführen, um so die Verbreitung "tödlicher" Nahrungsmittel zu beschränken. Das Ganze entwickelte sich zu einem echten Dilemma für die WEO und die WHO.
Nach Aussage von Dr. Laibow sind die beiden Organisationen bei der letzten Versammlung in Genf endlich eingeschritten und haben beschlossen , ein Programm zur Identifizierung schwacher Verunreinigung von Nahrungsmitteln mit GMOs auf die Beine zu stellen.
Was genau unter "schwacher Verunreinigung" verstanden wird, hängt immer noch von den Normen der einzelnen Länder ab. Beispielsweise gestatten die USA bei Bioprodukten derzeit einen Verunreinigungsgrad mit genmanipulierten Organismen von bis zu 10 Prozent - das ist höher als jedes andere Codex-Mitgliedsland. Diese Produkte dürfen dann verblüffenderweise immer noch das "Biolebensmittel-Zertifikat" [USDA Certified Organic] des US-Landwirtschaftsministeriums tragen. Einige Regierungen wie die Europäische Union erlauben nur 0,9 Prozent Verunreinigung, während andere lediglich 0,1 Prozent gestatten.
Dass die WHO und die WEO den Begriff "Verunreinigung" verwenden, zeigt indes, dass es sich hier nicht einfach nur um eine Beimischung genmanipulierter Organismen in normale Lebensmittel handelt. Der Ausdruck ist bemerkenswert, weil die Studien über die Gefahren, die von genmanipulierten Organismen ausgehen, nicht länger verleugnet werden können.
Die USA haben einer solchen Bezeichnung natürlich vehement widersprochen, diesmal jedoch vergeblich.
Wiewohl die WHO und die WEO noch nicht so weit gegangen sind, eine Pflichtkennzeichnung genmanipulierter Organismen vorzuschreiben, ist ihre Anerkennung der Tatsache, dass damit Nahrungsmittel verunreinigt werden können, doch ein großer Gewinn für die gesundheitliche Selbstbestimmung.
Diese Anerkennung in eine Regelung zur Pflichtkennzeichnung zu fassen ist der nächste logische Schritt, aber dafür ist noch Einiges zu tun.
Gegen den Codex vorgehen!
Das einzige Mittel, den "Tod-gegen-Profit"-Plan abzuwenden, ist zurückzuschlagen und das Wissen darüber allen weiterzugeben, die man kennt. Egal ob unsere Mitmenschen noch schlafen oder durch den Alltagstrott des Lebens benebelt sind, oder zu beschäftigt, um der Sache Aufmerksamkeit zu schenken: Jetzt ist es an der Zeit, aufzuwachen.
Die US-Regierung und die sie unterstützenden Medien haben versucht, die Welt abzulenken, während all die ungeheuren Richtlinien heimlich verabschiedet werden.
Es ist Zeit zu handeln. Das können Sie tun, indem Sie den Internetauftritt der
Natural Solutions Fundation besuchen, und indem Sie die neuesten Änderungen am Codex mitverfolgen.
Es ist sehr wichtig, dass jetzt rasch und öffentlichkeitswirksam gehandelt wird. Die Zeiten ändern sich sehr schnell, und wenn wir uns in der Sache nicht zusammentun, werden wir uns wohl mit dem Gedanken anfreunden müssen, in naher Zukunft unsere Nahrung selbst anzubauen, um einer kalkulierten Ausrottung zu entgehen.
Endnoten
1 Laibow, R. E.: "Nutricide: Criminalizing Natural Health, Vitamins, and Herbs" (Video), Natural Solutions Foundation, 2005, www.HealthFreedomUSA.org 2 Laibow, R. E.: "Nutraceuticide' and Codex Alimentarius: The Death of Nutritional Medicine" in Alternative & Complementary Therapies, 01.10.05, 11(5):223-9 3 USDA: "FSIS offi cial Dr. Karen Hulebak elected chair of Codex Alimentarius Commission", Pressemitteilung Nr. 0175.08, 01.07.08; http://tinyurl.com/6llgke (Stand 17.08.08) 4 Therapeutic Goods Administration, Codex-Merkblatt, Mai 05; www.tga.gov.au/cm/fs_codex.htm (Stand 17.08.08) 5 Laibow: "Nutraceuticide' and Codex Alimentarius" 6 Codex Guidelines for Vitamin and Mineral Food Supplements; www.chfa.ca/media/pdf_fi les/Codex%20vms%20 Guidelines%202005.pdf (Stand 10.07.08) 7 Stockholm Convention on Persistent Organic Pollutants; http://chm.pops.int/ (Stand 10.07.08) 8 US Food and Drug Administration, Federal Register, 11.10.95 (Bd. 60, Nr. 196); www.fda.gov/oia/IH_policy.html (Stand 10.07.08) 9 Washington Offi ce on Latin America (WOLA), Central America-Dominican Republic Free Trade Agreement; http://tinyurl.com/5ktvbw (Stand 10.07.08) 10 Laibow: "Nutricide" (Video) 11 Laibow: "Nutraceuticide' and Codex Alimentarius" 12 Laibow, R. E.: "Natural Solutions Foundation's Codex Commission Report" (Video); www.healthfreedomusa.org (Stand 10.07.08) 13 Cook, N. D.: "Born to Die: Disease and New World Conquest, 1492-1650" (Cambridge, New York: Cambridge University Press, 1998) 14 Persönliches Gespräch mit Dr. Rima Laibow, geführt von Jim Turner, Partner bei Swankin & Turner, Washington, DC, zitiert in: Laibow: "Nutraceuticide' and Codex Alimentarius", S. 223 15 Laibow: "Nutricide" (Video) 16 Laibow: "Nutraceuticide' and Codex Alimentarius" 17 Laibow: "Natural Solutions Foundation's Codex Commission Report" (Video)

Homöopathischer Grippeschutz

Haben Sie sich schon gegen Grippe impfen lassen?
Wenn Sie diese unsinnige Impfung nicht haben wollen, aber trotzdem etwas gegen die Grippe unternehmen möchten, dann habe ich ein Angebot für Sie:
Seit vielen Jahren habe ich für meine Patienten die "Homöopathische Grippeimpfung" . Diese ist seit langem erfolgreich. Den Tipp habe ich von einer Ärztin, die die "Impfung" selbst viele Jahre in ihrer Praxis anwandte.
Diese "Impfung" wird bis in das Frühjahr monatlich eingenommen. Selbst bei typischen Risikogruppen wie Diabetikern und alten Menschen wirkt diese Art der Therapie hervorragend.
Zusätzlich empfehle ich Ihnen noch einen Immunaufbau mit Eigenblut und passenden Beimischungen (ca. 10 Sitzungen).

Kosten für die "homöopathische Impfung": 5 €.
Eigenblutbehandlungen werden nach GebüH abgerechnet.

Fit & Schlank mit dem Trampolin

Trampolin springen ist nicht nur ein Spass für Kinder- nein, auch Erwachsene jeden Alters können von dem Gerät profitieren.
Es gibt kaum ein Sportgerät, dass so viele positiven Eigenschaften aufweisen kann wie das kleine Trampolin.
Mit nur wenigen Minuten gehen, schwingen und leichten Hüpfen am Tag hat man ein Ganzkörpertraining, das jede Zelle und jeden Muskel aktiviert und regeneriert.
Auch alte Menschen, oder Menschen mit Behinderungen haben hier eine Chance, wieder gesünder zu werden.

Wirkungsweisen:

  • man versorgt die Zellen viel besser mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff.
  • man bekommt mehr Kondition
  • Lymphfluss und Durchblutung werden angeregt
  • verbessert die Konzentration,
  • Fett schmilzt weg
  • es bilden sich Fettverbrennungsenzyme
  • das Bindegewebe strafft sich
  • die Organe funktionieren besser
  • der Ruhepuls sinkt - das Herz muß sich nicht so anstrengen
  • man entspannt besser
  • das Herzgefäßsystem wird verbessert. Ein starkes Herz schlägt langsamer, weil es effektiver arbeitet und kräftiger ist. Es ist auch ein Muskel, der trainiert werden kann.
  • Bluthochdruck normalisiert sich
  • Blutfettwerte normalisieren sich
  • der Blutzuckerspiegel sinkt
  • Insulinresistenz wird abgebaut • Diabetes hat keine Chance
  • das Immunsystem wird gestärkt
  • stärkt jede einzelne Muskelzelle des Körpers.
  • macht die Muskeln dichter und schwerer, Muskeln wachsen
  • stärkt Bänder, Sehnen und Bindegewebe
  • stärkt das Knochensystem und Gelenke
  • das Osteoporose-Risiko sinkt, laut neuester Studien geht Osteoporose zurück, bzw. verschlimmert sich nicht.
  • verbessert durch die kräftige und regelmäßige Pumpwirkung der Übungen Krampfadern. Es ist das beste Training zur Unterstützung der sogenannten venösen Pumpe. (Rebound Revolution, S. 20: "Nachdem das Blut seine Nährstoffe an die Zellen und das Gewebe geliefert hat, wird es hauptsächlich durch Muskelbewegung, Kontraktion und Expansion zum Herzen zurückgebracht. Dieses Hilfssystem für das Herz wird auch Venöse Pumpe genannt.").
  • Sie entwickeln größere Stress-Resistenz, baut Streß besser ab, kann Stresssituationen besser verarbeiten.
  • verbessert die Aufmerksamkeit,
  • das Selbstbewußtsein steigt und auch die Kreativität
  • hat besserer Nachtruhe
  • man fühlt sich einfach fit und fröhlich.

Mein Angebot für Sie:
Sie können über meine Praxis ein hochwertiges TRIMILIN- Trampolin der Firma Heymans beziehen. Diese Firma war vor über 25 Jahren die erste, die solche Trampoline herstellte. Der Name steht für beste Qualität und lange Haltbarkeit. Ausserdem bietet die Firma ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Auf Wunsch biete ich Ihnen eine Einführung ins Trampolintraining- gezielt auf Ihre Problematiken (Bandscheiben, Knieschmerzen, Übergewicht...).

Bedenken Sie: BilligTrampoline sind vielleicht für den Anfang ganz gut (um Ausprobieren), aber auf Dauer schaden Sie Ihrem Körper durch die schlechte Federung.
Testen Sie, indem Sie einmal auf einem Billigprodukt springen, und dann auf einem hochwertigen- Sie wollen mit Sicherheit nie wieder ein anderes als ein Markentrampolin!

Antibiotikaresistenzen

Antibiotika-Resistenzen weiter angestiegen

Deutsche Patienten schlucken jeden Tag mehr als 700 Kilogramm Antibiotika. Das bleibt nicht ohne Folgerisiken: Immer mehr bakterielle Erreger werden immer unempfindlicher für Antibiotika. Zu diesem Ergebnis kommt eine erste umfassende Bestandsaufnahme zu Verbrauch und Wirkung von Antibiotika in Deutschland.

Bei einzelnen Krankheitserregern wie Staphylokokken, Kolibakterien und Enterokokken ist danach ein deutlicher Anstieg der Resistenzen zu verzeichnen. Dies schränkt die Wirkung von Antibiotika ein und verschlechtert die Behandlungsmöglichkeiten. Dieser Trend ist nach Darstellung der Studienautoren umso gefährlicher, als zugleich die Einführung neuer Antibiotika stagniere. Deren Entwicklung sei für Pharmafirmen weniger wirtschaftlich als andere Mittel. Der Erhalt der Wirksamkeit der verfügbaren Mittel sei daher besonders wichtig und der Resistenzbildung müsse stärker entgegen gesteuert werden, forderten die Fachleute und Mitverfasser bei der Vorstellung des ersten Antibiotika-Resistenzatlas «Germap 2008».
Antibiotika nicht vorschnell verschreiben
Dazu gehörten eine bessere Hygiene in Krankenhäusern sowie auch genauere Diagnosen von Ärzten, die nicht vorschnell Antibiotika verschreiben sollten. «Jedes überflüssige Antibiotikum begünstigt die Entwicklung von Resistenzen», sagte der Vizepräsident der Paul- Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie (PEG), Prof. Eberhard Straube. Patienten sollten sich an die Dosierungsvorgaben halten. Bei ambulant - also außerhalb eines Krankenhausaufenthalts - erworbenen Infektionen hat sich die Resistenzlage nach den Daten in den vergangenen 10 bis 15 Jahren wenig verändert. Auffälligster Befund sei der stetige Anstieg der Resistenz gegen sogenannte Makrolide bei den Pneumokokken gewesen, der inzwischen aber gestoppt sei. Weitere Resistenzbildungen gab es bei der Tuberkulose, Geschlechtskrankheiten wie der Gonorrhö «Tripper» und Salmonellen. Bei Patienten in Krankenhäusern zeigte sich seit den 90er Jahren vor allem eine starke Zunahme von Multiresistenzen bei Staphylokokken (MRSA).
300 Tonnen Antibiotika pro Jahr
In der Humanmedizin werden nach der Datensammlung in Deutschland aktuell etwa 250 bis 300 Tonnen Antibiotika pro Jahr verbraucht. Dabei entfallen rund 85 Prozent der Verordnungen auf den ambulanten Bereich. Der Atlas ist eine gemeinsame Veröffentlichung des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie (PEG) und der Infektiologie am Universitätsklinikum Freiburg. Ein weiteres großes Problem sind auch Resistenzen beim Antibotika- Einsatz in der Nutztierhaltung, die möglicherweise auch auf den Menschen übergehen können. Auch wenn hier in den vergangenen Jahren kein gravierender Anstieg der Resistenzen festzustellen sei, müsse unbedingt ein verantwortungsvoller und sachgerechter Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung beachtet werden, sagte BVL-Fachmann Jürgen Wallmann. «Antibiotika sind kein Mittel, um schlechte Haltungsbedingungen, Managementfehler oder mangelhafte Hygiene zu kompensieren.»

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Reich wird reicher, arm wird ärmer.
Die Menschheit richtet sich selbst zugrunde, weil Geiz geil ist, und in unseren Industrieländern von allem immer zu viel da sein muss.

Impfschutz umstritten

Krebsimpfung bleibt umstritten

Es schien ein echter Durchbruch in der Krebsbekämpfung zu sein: ein Impfstoff, der vor Gebärmutterhalskrebs schützen soll. Nachdem die Ständige Impfkommission STIKO Mädchen zwischen 12 und 17 Jahre die Impfung empfohlen hatte, sagten auch die Kassen die Kostenübernahme für die 480 Euro teure Spritze zu. Doch inzwischen mehrt sich unter Medizinern die Kritik. Denn viele geimpfte Frauen vernachlässigen die Vorsorge. Hinzu kommt, dass die Impfstoffe Gardasil und Cervarix nur bei etwa 70 Prozent der krebserregenden Papillomaviren (HPV) wirken. Da Langzeitstudien fehlen, ist außerdem unklar, wie lange die Schutzwirkung überhaupt anhält.


Falsches Vertrauen in absoluten Impfschutz

In der aktuellen Ausgabe des "New England Journal of Medicine" kritisiert die Immunforscherin Dr. Charlotte Haug, Dozentin an der Stanford University, dass die Impfung bei vielen Frauen zu einem falschen Sicherheitsgefühl geführt habe. Im Vertrauen auf den Impfschutz seien sie weniger motiviert, an Früherkennungsmaßnahmen zum Gebärmutterhalskrebs teilzunehmen. Tatsächlich jedoch wirken die Impfstoffe nur gegen zwei krebsauslösende Papillomaviren vom HPV-Typ 16 und 18. Daher sollten geimpfte Frauen auch weiterhin an der regelmäßigen Krebsvorsorge teilnehmen. Studien zeigen bereits bei Geimpften einen Trend hin zu mehr Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs, der nicht durch die Typen 16 oder 18 verursacht wird. Es sei zu befürchten, dass die bislang als harmlos eingestuften HPV-Typen den Platz der Viren einnehmen könnten, gegen die sich der Impfstoff richtet.

Viele offene Fragen, keine Langzeitstudien

Unklar ist ebenfalls, wie lange die Schutzwirkung der Impfung tatsächlich anhält. Ob eine Infektion, die man bei Abklingen des Impfschutzes bekommt, möglicherweise sogar schwerer verläuft, als in jungen Jahren und ohne Impfschutz, weiß ebenfalls niemand. Bevor groß angelegte Impfkampagnen in Gang gesetzt werden, sollte man daher besser auf aussagekräftige Langzeitstudien warten, meint Haug. Bislang liegen nur Untersuchungen vor, die sich auf einen Zeitraum von fünf Jahren erstrecken. Gebärmutterhalskrebs, so Haug, entwickele sich aber erst zehn Jahre nach einer HPV-Infektion.

Spritze ersetzt nicht den Krebsabstrich

Auch Professor Rolf Rosenbrock, Gesundheitsforscher und Mitglied im Gesundheits-Sachverständigenrat der Bundesregierung, hält daher nichts von einer Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. "Die Impfung ersetzt nicht die Früherkennung, und andersherum gesprochen, wer regelmäßig zur Früherkennung geht, braucht auch keine Impfung", erklärt der Experte. Seiner Meinung nach wäre das Geld besser angelegt, "wenn man die Früherkennung verbessert, sie zum Beispiel auf den erheblich besseren Stand bringt, den sie in Großbritannien und Schweden heute schon hat." Das sei billiger und mindestens genauso effektiv.


Nebenwirkungen und Verträglichkeit

Obwohl auf den Beipackzetteln der Impfstoffe Unverträglichkeiten und körperliche Reaktionen fast gänzlich ausgeschlossen sind, treten diese gar nicht so selten auf. Der Verband Ärzte für individuelle Impfentscheidung in Herdecke weist darauf hin, dass unerwünschte Nebenwirkungen nach der Krebsimpfung sogar recht häufig auftreten würden. Zu diesen gehörten vor allem Fieber, Durchfall und Muskelschmerzen. Die Experten verweisen auf Impfstudien, in denen allergische Reaktionen und neurologische Störungen bei den Patientinnen auftraten.

Quelle: t-online

Kein Zuckerschlecken

Zucker killt Gehirnzellen

Zucker ist der Dickmacher Nummer eins unter den Lebensmitteln. Forscher aus Australien haben jetzt einen weiteren Grund entdeckt, warum Zucker für Pfunde auf den Hüften sorgt: Die süßen Kristalle lassen jene Zelle im Gehirn schneller sterben, die den Appetit kontrollieren. Die Folge: Man hat mehr Hunger. Wer schlank bleiben will, sollte also Zucker sooft wie möglich meiden. Doch in vielen Lebensmittel steckt mehr Zucker als man denkt. Wir haben die größten Zuckerfallen für Sie aufgelistet.


Brauner Zucker ist besser? Mythen rund um den Zucker
Warum man immer dicker wirdDie Forscher waren auf der Suche nach Nahrungsmitteln, die das Hungergefühl des Körpers durcheinander bringen. Bei Zucker wurden sie fündig. Kreist viel Zucker im Blut, gedeihen freie Radikale, die den Tod von Zellen begünstigen. "Je mehr Zucker man isst, umso mehr Zellen zur Appetitkontrolle gehen verloren und umso mehr isst man", schreibt der Internist Zane Andrews im Fachmagazin Nature. Er fand heraus, dass vor allem im Alter zwischen 25 und 50 Jahren die schädliche Wirkung verstärkt einsetzt. Der Verfall der Appetitkontrolle im Körper ist für die Forscher ein wichtiger Grund, warum Menschen in mittleren Jahren stärker an Gewicht zulegen.

Zuckerbombe zum Frühstück
Mit einer möglichst zuckerarmen Ernährung kann man sich gegen das drohende Übergewicht stemmen. Allerdings jedoch steckt in vielen Nahrungsmitteln Zucker drin, wo man es kaum vermutet. Schon beim Müsli zum Frühstück geht es los: Cornflakes, Schoko-Pops oder süße Müsli-Mischungen stehen durch ihren teils hohen Zuckergehalt schon länger in der Kritik. Sie bestehen bis zu 40 Prozent aus Zucker. Müsli oder so genannte Cerealien, also Getreideprodukte fürs Frühstück gelten als ausgewogene, gesunde Alternative. Doch schnell tappt man in die Zucker-Falle. So stecken in 100 Gramm Nestlé Fitness immerhin noch 25 Gramm Zucker, in den Wellness-Flakes von Aldi sogar 32 Gramm. Auf der Verpackung sucht man oft vergeblich nach dem Missetäter. Süß oder gesund?

17 Stück Würfelzucker im Wellnesswasser
Doch nicht nur bissfesten Leckereien enthalten jede Menge Zucker. Auch bei Getränken wird der Zuckergehalt oftmals unterschätzt. Ein Test der Arbeitskammer Österreich von 64 Getränken zeigte, wie viel Zucker in beliebten Durstlöschern steckt. Eistees enthalten demnach 19 bis 24 Würfelzuckerstückchen je Liter. Erfrischungsgetränke auf Mineralwasserbasis, so genannte Wellnesswasser kommen auf 7 bis 17 Stück je Liter. "Bei Apfelsaft oder Orangensaft, den man selbst mit Wasser aufspritzt, entspricht der Zuckergehalt zum Vergleich etwa nur rund 13-15 Stück Würfelzucker je Liter", so die Tester in ihrem Bericht.Schlank trinken Wie Sie 1000 Kalorien am Tag sparen können

Von wegen "ohne Zucker"
"Ohne Zuckerzusatz" - damit werden die Getränke häufig beworben. "Es bedeutet nicht, dass diese keinen Zucker enthielten", so die Tester. Vielmehr heißt das nur, dass Zucker nicht extra zugesetzt wird. Der Zuckeranteil stammt jedoch von den verwendeten Fruchtsaftanteilen. Gesünder ist dieser jedoch nicht. Neue Studienergebnisse zeigen sogar, dass Fruchtzucker (Fruktose) bei gleicher Menge schneller dick macht als normaler Industriezucker.
Gesunder Zusatz? Fruchtzucker macht schneller dick

Ein halber Liter Apfelsaft deckt den Tagesbedarf
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, dass Zucker nur zehn Prozent unserer täglichen Energiezufuhr ausmachen sollte. Der Körper braucht am Tag rund 2000 bis 3000 Kilokalorien, für Frauen liegt dieser Wert eher an der unteren Grenze. Das Maß ist also mit 50 Gramm Zucker bereits voll, was ungefähr 17 Würfeln entspricht. Damit decken Limo, Eistee und sogar Wellnesswasser locker den Tagesdedarf. Auch nach einem halben Liter Apfel- oder Orangensaft wäre bereits Schluss.
Zuckerfallen besser entlarven
Das Positive für alle Verbraucher: Bei verarbeiteten Lebensmitteln müssen alle Zusatzstoffe, also auch die "versteckten Zucker", vollständig aufgelistet sein. So schreibt es die Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung vor. Auch die Reihenfolge ist festgelegt. Als erstes kommen die Hauptzutaten, dann die mit dem nächst geringen Anteil und zum Schluss die E-Nummern. So können Sie mit einem Blick auf die Zutatenliste erkennen, ob ein Lebensmittel eine Zuckerbombe ist. Stehen Bezeichnungen wie Invertzucker, Fruchtzucker oder Maltodextrin oder eben Zucker vorne, enthält das Produkt einen hohen Zuckergehalt.
Brauner Zucker - besser als weißer Zucker?
Unter gesundheitsbewussten Genießern hält sich ein Gerücht hartnäckig: Brauner Zucker soll wegen seines höheren Mineralstoff- und Vitamingehalts besser sein als sein weißer Verwandter. Das braune Pendant enthält tatsächlich Spuren dieser Nährstoffe. Aber in so geringen Mengen, dass sie keine Bedeutung für die Versorgung des Körpers haben. Manchen Menschen schmeckt brauner Zucker einfach besser, weil er einen leicht malzigen Geschmack hat. Der Kalorien- und Kohlenhydratgehalt der beiden Sorten unterscheidet sich aber nicht.

Quelle: t-online

Diabetes und Darm

Wickel & Co.

Hier einige Rezepte aus meinem Vortrag "Wickel & Co. alte Hausmittel wieder neu entdeckt.":

Zwiebelbrustwickel
Bei festsitzendem Husten, Schleimlösend, Husten mit Schnupfen.
1-2 Zwiebeln, Innen/Aussentuch.
Zwiebeln schneiden, in Innentuch geben, als Päckchen einpacken, plattdrücken. Über Dampf erwärmen.
Für stärkere Wirkung einige Tropfen Lavendelöl aufträufeln.
Mit Aussentuch fixieren, oder einem engen Hemdchen.
Dauer 1/2 Stunde bis 1 Stunde.

Brustwickel mit Quark
Krampf-und schleimlösend, vertieft Atmung, abschwellend
Bei akuter Bronchitis, verschleimten Bronchien, lindert Reizhusten.

Kind darf vor und während Behandlung nicht frieren!
100 g zimmerwarmer Quark (kein gekühlter! Zu starker Reiz!)
Teigschaber o.ä.
Innentuch, Verbandmull, Zwischentuch (evtl Geschirrtuch), grosses Aussentuch, 2 Wärmflaschen. Grosses Handtuch als Bettschutz.
Quark ca 1 cm dick auf Innentuch streichen. Grösse ca Achselhöhle bis unterer Rippenrand. Mit Verbandmull abdecken. Enden einschlagen.
Quarkpaket auf den Oberkörper legen (Schicht mit Mull zum Körper).Geschirrtuch darüber

Pulswickel mit Arnika oder Zitrone
stärken den Kreislauf, senken sanft das Fieber, bei Müdigkeit und Kopfschmerzen
ideal bei Säuglingen (Erschöpfung, keine Kraft zu trinken
)
1. 10 ml Arnikatinktur oder eine Zitrone, Salz oder Essig
2. mit 100 ml Wasser verdünnen (wer friert- warmes Wasser 35°-40°; wer warm hat-
kühles Wasser 20°-31°
3. Anderthalb Längen des Tuchs anfeuchten und mindestens drei mal Handgelenk
umwickeln (trockener Teil zum Schluss).
4. Wickel alle 10 Minuten wechseln, dreimal, dann mehrere Stunden Pause

Kohlwickel
Bei Arthrose, Arthritis, Gelenkschmerzen
Kohlblätter (äussere grüne Blätter) mit einer Flasche oder einem Wallholz (nicht aus Holz) bearbeiten, damit die Pflanzensäfte austreten können.
Mit Leintücher umwickeln.
Wenn die Blätter sich verfärben oder streng riechen, abnehmen.
Bei obigen Indikationen ist auch ein Quarkwickel möglich!

Ansteigendes Fussbad:
(vegetative Dystonie, Schlafbeschwerden, kalte Füsse, Infektanfälligkeit, Unterkühlung)
Füsse in ca. 36° warmes Wasser, nur Fußsohle bedeckt, langsam heisses Wasser zugeben, bis Temperatur bei 41° und die Füsse bis Knöchel im Wasser.

Sitzreibebad:
(bei Unterleibsbeschwerden, Prostata, Regelbeschwerden, rez. Blasenentz., rez. Vaginalbeschwerden)
in die Badewanne sitzen, ca 10 cm mit kühlem Wasser gefüllt, Mit schnellen Schöpfbewegungen zwischen den Beinen benetzt der Patient seinen Unterleib und streicht das Wasser mit den Händen abwärts ab. Nach 50-100maliger Wiederholung legt sich der Badende kurz mit dem Rücken ins kalte Wasser, verläßt die Wanne, streift das Wasser grob ab und beginnt mit aktiver Gymnastik und Atemübungen bis er warm ist.

Armguss:
(niedriger Blutdruck, nervöser Puls)
leichte Anwendung, auch für Anfänger: beginnend am rechten Handrücken, hinauffahren bis zur Schulter, dort verweilen (5-10 sec), Innenseite des Armes wieder herunter, dann Wechsel zum linken Arm.

Knieguss:
(durchblutungsfördernd, chron. kalte Füsse, Krampfadern, venöse Stauungen, Kopfschmerzen)
beginnend an der Aussenseite des rechten Beines am Fussrücken, langsam die Wade hoch, nach hinten in die Kniekehle, hier verweilen, (5-10 sec) in kreisenden Bewegungen, dann an der Innenseite herabfahren. Danach das linke Bein. Zum Schluss die Fußsohlen.

Burn out

Burn out Syndrom

"Auf dem Schreibtisch stapelt sich die Arbeit, die Stimmung ist gereizt, die Müdigkeit bleiern. Das Gefühl der Leere hat dem Phänomen seinen englischen Namen gegeben: Burnout. Vor allem Manager gelten als klassische Kandidaten. Denn Ausbrennen kann nur, wer auch für eine Sache gebrannt hat.
Symptome schwer erkennbar
Treffen können die Beschwerden eigentlich jeden - sie sind allerdings nicht immer leicht einzuordnen. Eine Krankheit im engeren Sinn sei das Burn-out-Syndrom gar nicht, sagt Klaus Gresser, Leitender Oberarzt der Oberbergklinik Berlin Brandenburg. Dazu seien die Symptome zu vielfältig. "In den Kliniken sehen wir das meist dann, wenn es zu anderen Krankheiten gekommen ist - zu Erschöpfungsdepressionen oder einer Sucht, etwa Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit."

Wenn das Endstadium erreicht ist
Das Phänomen Burnout ist schwer zu fassen, und es ist nicht genau definiert. Viele Symptome können darunter fallen. Das Problem sei, dass unter dem Begriff Burnout sowohl eine Entwicklung als auch der Endzustand verstanden werden, sagt der Burnout-Experte Matthias Burisch von der Uni Hamburg. "Der Endzustand ist nicht mehr von einer Depression zu unterscheiden." Er sei gekennzeichnet durch Verzweiflung und Selbstmordgedanken.

Hyperaktivität bis Verzweiflung
Der Weg bis dahin ist jedoch lang - und mit vielen Warnhinweisen gepflastert: Burisch hat mehr als 130 Burnout-Symptome gezählt. Sie reichen von Hyperaktivität, Überdruss und Verlust von Idealismus bis hin zu Dienst nach Vorschrift, psychosomatischen Reaktionen und existenzieller Verzweiflung.

Vorsicht! Workaholic
Ein häufig im Zusammenhang mit dem Thema Burnout zu lesender Satz lautet: "Ausbrennen kann nur, wer auch (für eine Sache) gebrannt hat." Unterstützung findet diese These bei Management-Coach Bernhard Juchniewicz aus Düsseldorf, Präsident der European Coaching Association (ECA): "Sie können Burnout nicht bekommen, wenn sie nicht vorher eine Workaholic-Phase durchlebt haben." Meist treffe es daher die ehrgeizigen Karrieristen und die besonders sozial Engagierten, die "sich selbst opfern, um einem neurotischen Ziel gerecht zu werden". Zur letzten Gruppe gehören häufig Lehrer.

Klassischer Krankheitsverlauf
"Bis jemand richtig ausgebrannt ist, bis er arbeitsunfähig ist, dauert das sehr lange", sagt Bernhard Juchniewicz. Der Prozess des Ausbrennens, der Burnout-Zyklus, läuft klassischerweise so ab: Wenn dem Erreichen eines Ziels alles untergeordnet wird, wenn Überstunden zur Regel werden, kommen die eigenen Bedürfnisse immer mehr zu kurz. Das führt - allein aus Zeitgründen - zu einem inneren Konflikt, der dadurch gelöst wird, dass nichtberufliche Bedürfnisse ignoriert werden und auf ihre Befriedigung verzichtet wird.

Totale Erschöpfung
In den späteren Phasen treten Verhaltensänderungen offen zutage: Kritik wird abgewehrt, die Arbeit selbst wird immer unflexibler. Am Ende dominieren das Gefühl der Sinnlosigkeit und Desinteresse an der Arbeit das Verhalten: Die Motivation liegt am Boden, das Gefühl totaler Erschöpfung überwiegt.

In die Zwickmühle geraten
Matthias Burisch stellt den Ehrgeizigen und Engagierten, die er "Selbstverbrenner" nennt, noch eine weitere Gruppe von Burn-out-Betroffenen gegenüber: Das sind Menschen, die ohne eigenes Zutun in eine Zwickmühle geraten sind - und daran verzweifeln: Familienväter zum Beispiel, die ihren Job verloren haben, keine neue Arbeit finden und das Haus noch bezahlen müssen.

Lebensziele neu definieren
Im Vergleich dazu sind die "Selbstverbrenner", die sich ihre Falle selbst gezimmert haben, in der besseren Position: Ihnen kann ein Psychologe helfen - je früher, desto einfacher. "Wenn Sie zu viel Zeit brauchen, um sich wieder zu regenerieren, dann stimmt was im Beruf nicht", sagt Bernhard Juchniewicz. Der Coach rät, die Lebensziele neu zu definieren: "Sie müssen lernen, welche Arbeit, welches Umfeld, welche Menschen Ihnen gut tun."

Auf gute Gewichtung achten
Es komme auf eine gleichgewichtige Verteilung von Arbeit und Freizeit an, neudeutsch formuliert: auf eine gute "Work-Life-Balance". "Sie haben mit Ihrer Lebensenergie liebevoll, sinnvoll und weise umzugehen. Da kommen Sie nicht dran vorbei, ob es Ihnen gefällt oder nicht."

Nobody is perfect!
Burisch zufolge kommt es auch darauf an, die kleinen Antreiber, die viele Menschen seit ihrer Kindheit begleiten, zu entschärfen: Das sind Lebensregeln wie "Sei perfekt!", "Sei stark!", "Streng Dich an!", "Mach es den anderen recht" und "Beeil Dich, trödel nicht!". Solche Leitsprüche sind langlebig: "Irgendeinen hat eigentlich jeder, der in den vergangenen 20 Jahren zu mir gekommen ist, mit sich herumgetragen." Burisch rät, Gegenthesen zu formulieren: Ich darf mir Zeit lassen. Ich muss nicht alles penibelst perfekt machen, nur da, wo es wichtig ist."

Quelle: t-online

Mit naturheilkundlichen Therapien können Sie das Burn out frühzeitig unterstützen. Fragen Sie Ihren Therpeuten!

Kalziummittel helfe nicht bei Osteoporose

Das Standardmittel bei Osteoporosepatienten ist nach wie vor Calcium (plus D3). In der Praxis sieht es leider so aus, dass viele Patientinnen einen erhöhten Kalziumspiegel im Blut haben (schon ohne zusätzliche Gaben von Mineraltabletten). Eine Spektralvollblutanalyse bringt dies ans Licht.
Leider wird übersehen- und auch oft nicht untersucht - dass der Kalziumstoffwechsel nicht alleine vom Kalzium selbst abhängt. Eine Reihe anderer Stoffe, Hormone etc sind an dem Stoffwechsel beteiligt. Meist ist sogar genug Calcium im Körper vorhanden- dies wird aber aus versch. Gründen nicht in den Knochen eingebaut.
Kalzium alleine ist nicht die Hauptsubstanz des Knochens- der Knochen enthält mehr Kieselsäure als Kalzium.
Nicht zuletzt sollte beachtet werden,dass eine chronische Übersäuerung des Gewebes Calcium aus den Knochen in die Blutbahn und das Gewebe zieht, um als Puffer zu wirken. Das Calcium fehlt dann logischerweise im Knochen selbst.

Zitat t-online.de:
"Kalzium wird gerne als Mittel gegen brüchige Knochen angepriesen. Doch eine neue Studie zeigt: Die Einnahme von Kalziumpräparaten scheint nicht nur kaum wirksam zu sein, sondern schadet möglicherweise sogar. Zumindest bei älteren Frauen erhöht die Einnahme des Mineralstoffs offenbar das Herzinfarkt-Risiko. Dies berichten neuseeländische Forscher im British Medical Journal. Der Nutzen von Kalziumpräparaten zur Vorbeugung von Osteoporose (Verlust an Knochensubstanz) wurde bereits in mehreren Studien angezweifelt. Experten bestätigen: Der Mechanismus, der zu brüchigen Knochen führt, ist komplizierter als bislang angenommen.
Mehr Herzinfarkte bei Kalziumeinnahme

Die Wissenschaftler werteten eine Studie neu aus, die bereits 2006 veröffentlicht worden war. Die so genannte Calcium Fracture Study an mehr als 1400 Seniorinnen sollte die vorbeugende Wirkung von Kalziumpräparaten gegen Osteoporose belegen. Entgegen der Erwartungen verringerte sich die Zahl der Knochenbrüche alllerdings nicht, dafür verdoppelte sich bei den Probandinnen im Vergleich zur Kontrollgruppe die Zahl der Herzinfarkte. Möglicherweise verstärken sich durch die Kalziumeinnahme die Ablagerungen in den Gefäßen. Zwar sei die Steigerung nach streng wissenschaftlichen Maßstäben "nicht signifikant", so Studienleiter Ian Reid, dennoch müsse über die möglichen schädlichen Auswirkungen der Kalziumtabletten diskutiert werden. Auch Prof. Martina Dören, Osteoporoseexpertin von der Berliner Charité bestätigt: "Kalzium hat möglicherweise ernsthaftere Nebenwirkungen als bisher gedacht."

Vorbeugende Wirkung nicht belegt

Bereits vor zwei Jahren hatten zwei Studien aus den USA und Schottland gezeigt, dass die Einnahme von Kalziumtabletten offenbar Knochenbrüche nicht verhindert. Expertin Dören weist darauf hin, dass Knochenschwund viele Ursachen haben kann: "Neben erblichen Faktoren spielen auch Bewegung, Nichtrauchen und die Vitamin D-Versorgung eine große Rolle", so die Medizinerin. Dennoch preisen viele Hersteller die Einnahme von Kalziumpräparaten noch immer als wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung gegen Osteoporose an.
Nahrungsergänzungsmittel in der Kritik

Im vergangenen Jahr gerieten auch andere Nahrungsergänzungsmittel mehrfach in die Kritik. So kann offenbar die Einnahme von Eisentabletten Magen und Herz schaden. Auch die Vitamine A, E und Betacarotin können bei Überdosierung schaden und sollten nur bei festgestelltem Mangel eingenommen werden. Wissenschaftler weisen immer wieder darauf hin: In Deutschland herrscht kein Vitaminmangel. "Untersuchungen in Deutschland zeigen, dass die meisten Altersgruppen die Referenzwerte für die Vitaminzufuhr im Durchschnitt erreichen", so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Auch der Mythos, dass in Obst und Gemüse heutzutage kaum noch Vitamine enthalten sind, wird von den DGE-Experten ins Reich der Märchen verwiesen. Nur Risikogruppen wie Raucher, Diät-Fans oder Schwangere brauchen eventuell zusätzliche Nährstoffe."

Textquelle: www.t-online.de

Glutamat / Geschmacksverstärker

Die Kunst zu laufen

Eigentlich möchte man meinen, dass Laufen keine Kunst sei, schliesslich ist es die natürlichste und älteste Fortbewegungsart des Menschen. Vor 10 000 Jahren bewegte sich der Mensch noch tagtäglich über 15 Kilometer fort- auf der Suche nach Nahrung. Heute bewegt der moderne Mensch sich täglich vom Bett an den Frühstückstisch, ins Auto, auf den Bürostuhl, wieder mit dem Auto nach Hause, an den Abendbrottisch und auf die Couch. Ein anstrengender Tag geht zu Ende. Hinzu kommt, dass
der heutige Mensch oft übergewichtig ist, oder sich zumindest völlig fehlernährt. Zuwenig Bewegung- schlechte Ernährung - vielfältige Erkrankungen- ein Teufelskreis.
Dank dem Boom des Nordic Walkings, beginnen wieder mehr Menschen mit der natürlichen Art des Sports- dem Laufen. Doch nicht jedem behagt das Fortbewegen mit zwei Stöcken. Manch einer möchte sich gerne joggend fortbewegen.
Schaut man sich am Wochenende im Wald oder im Stadtpark um, so sieht man viele verschiedene Lauftechniken. Und nur die wenigsten laufen wirklich effizient und damit v.a. gesund. So einfach es scheint- Laufen ist eine Kunst, die der Mensch wieder erlernen muss. Kinder haben noch eine natürliche Art der Bewegung- sie hüpfen, springen, rennen. Je mehr sie an die zivilisierte Welt angepasst werden, desto mehr verkümmern Muskeln, Sehnen und Bänder. Eine Dysbalance des Körpers entsteht.
Das grösste Hinternis bei der natürlichen Bewegung ist- man sollte es kaum glauben- der Schuh. Obwohl die Schuhindustrie im Laufe der letzten Jahrzehnte immer ausgefeiltere Laufschuhe auf den Markt gebracht hat, sind Sportverletzungen an der Tagesordnung. Abnutzungserscheinungen der Gelenke, Bandscheibenschäden, Entzündungen - die Liste ist beliebig erweiterbar.
Sieht man bei grossen Sportveranstaltungen Afrikanische Läufer, so kann man eine natürliche und fast leichtfüssige Art (Kunst) zu Laufen erkennen. Oftmals trainieren diese Sportler barfuss. Sie kennen es aus ihrer Heimat nicht anders. Dadurch haben sie sich einen natürlichen Laufstil bewahrt. Zu diesem Stil sollte auch der westliche Mensch zurückkehren.
Was ist nun so anders beim natürlichen Laufen?
+ die perfekte Armarbeit ("Läuferdreieck" sichtbar!)
+ der aufrechte Rumpf
+ die maximale Hüftstreckung
+ der vorbildliche Kniehub
+ Anfersen (Ferse kommt hinten über die Parallele, mindestens aber bis zur Bodenparallele)
+ kurze Schritte
+ Aufkommen mit dem ganzen Fuss, auf der flachen Ferse

Dieser Laufstil geschieht fast von selbst beim Barfusslaufen. Schuhe verhindern jedoch diesen Bewegungsfluss.
Daher kommt es bei 90 % aller Läufer zu folgendem Laufstil: (es sind nicht immer alle Punkte bei einem Läufer vereint- manchmal auch nur einige Fehler)

+ angezogene Arme o."Lokomotiv"-Arme o. nach hinten gestreckte Arme o. hängende Arme
+ "sitzende" Laufhaltung (Becken/Gesäss hält nicht, keine Hüftstreckung- der Läufer "sitzt")
+ Rumpf im Hohlkreuz oder Rumpf zu sehr nach vorne gebeugt
+ schlurfender Laufstil, Füsse "kleben" am Boden, Ferse wird kaum gehoben.
+ lange Schritte (Stechschritt) mit gestrecktem Knie, Aufkommen mit der Ferse und nach oben zeigenden Zehen

Die natürliche Laufart sollte durch Übungen wieder erlernt werden- damit Verletzungen ausbleiben, und um mehr Spass am Laufen zu finden. Die Grundlage bilden Dehnungsübungen, Koordinationsübungen, sowie Kräftigungsübungen der beanspruchten Muskelpartien.
Nicht zuletzt sollte während des Laufens auch auf den optimalen persönlichen Pulsbereich geachtet werden. Hinzu kommt eine gesunde, naturbelassene, nahrhafte und vitamin/mineralstoffreiche Ernährung. So läuft man nicht Gefahr, in eine krankhafte Stoffwechsellage zu rutschen.

Literaturtipp: Die Laufbibel. Das Basiswerk für gesundes Laufen. Autor: Matthias Marquardt.
Im Internet: www.natuerlichlaufen.de. Der Autor bietet Kurse zum richtigen Laufen an- für interessierte Laien und ambitionierte Sportler..

Blutegeltherapie beim Pferd


Blutegeltherapie bei Pferden

Pferdekrankheiten


Bei Pferden wird die Behandlung mit Blutegeln bei den folgenden Krankheiten eingesetzt:
- akute Rehe
- Satteldruck
- Fesselträgerentzündungen
- Arthritis
- Arthrose
- Spat
- Omarthrose (Schultergelenkserkrankung)
- Podotrochlose (Hufrollenerkrankung)
- Gonarthrose (Kniegelenk)
- Schale
- Abszesse
- Furunkel/Karbunkel
- Tendinitis (Sehnenentzündung)
- Patellaluxation
- Wirbelsäulenerkrankungen
- wiederkehrende Augenentzündung
- Gelenkgallen, Bursitiden





Blutegeltherapie in der Tiermedizin allgemein

In folgenden Gebieten in der Tiermedizin findet die Blutegeltherapie ihren Einsatz:

Allgemeine Gelenkserkrankungen, wie z.B. Arthritis, Arthrose, Ohmarthrose, Spat, Podotrochlose (Hufrollenerkrankung), Gonarthrose (Kniegelenksarthrose), Schale.
Sehnenentzündungen, akute Rehe, Patellaluxation, Hüftgelenksdysplasie bei Hunden, akute Discophathien, Spondylosen, lokale Pyodermien, Abszesse, Thrombosen, Furunkel/Karbunkel, Ödeme, alle Formen von Entzündungsprozessen, allgemeine Entgiftung des Körpers.

Der schonende Aderlass wird in der Tiermedizin vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Bei schmerzhaften Athrosen der Hüfte oder des Schultergelenks verschaffen die Blutegel Schmerzlinderung und eine Entzündungshemmung. Aber auch in der Entzündungstherapie von Arthritiden und Tendovaginitiden (schmerzhafte Entzündung der Sehnenscheiden) leisten sie wertvolle Hilfe.

Die Behandlung schlecht heilender Wunden kann durch den Einsatz von Blutegel sinnvoll unterstützt werden. Der große Vorteil bei einer Blutegelbehandlung gegenüber einer traditionellen Behandlung ist, dass innere Organe wie Leber, Niere und Herz nicht belastet werden. Daher ist die Therapie auch bei älteren Tieren sehr gut anwendbar. Insbesonders bei Pferden und Hunden wird die Blutegeltherapie wieder häufiger eingesetzt.



Links: www.blutegel.org, www.blutegel.de

Kalorienregeln zu Weihnachten

Erinnern wir uns an die Kalorienregeln:

1. Wenn du etwas isst, und keiner sieht es, hat es keine Kalorien.
2. Wenn du eine Light Limonade trinkst und dazu eine Tafel Schoki isst, dann werden die Kalorien in der Schoki von der Light Limonade vernichtet.
3. Wenn du mit anderen zusammen isst, zählen nur die Kalorien, die du mehr isst als die anderen.
4. Essen (trinken), das zu medizinischen Zwecken eingenommen wird (Rotwein, Cognac..), zählt nie.
5. Je mehr du diejenigen mästest, die täglich um dich herum sind, desto schlanker wirst du selbst.
6. Essen, das als ein Teil von Unterhaltung verzehrt wird (Popcorn, Chips, Schoki...) beim DVD-schauen oder Musikhören, enthält keine Kalorien, da es nicht als Nahrung aufgenommen wird, sondern als Teil der Unterhaltung.
7. Kuchenstücke und Gebäck enthalten keine Kalorien, wenn sie gebrochen und Stück für Stück verzehrt werden, weil das Fett verdampft, wenn es aufgebrochen wird.
8. Alles was von Messer, Gabeln oder Löffel geleckt wird, während man das Essen zubereitet, enthält keine Kalorien, weil es ja ein Teil der Essenszubereitung ist.
9. Essen mit gleicher Farbe hat auch den gleichen Kaloriengehalt (Tomaten + Erdbeermarmelade oder Pilze + weisse Schoki)
10. Speisen, die eingefroren waren, enthalten keine Kalorien, da Kalorien bekanntlich zur Wärmeeinheit zählen.

(Quelle unbekannt)

Humor (Ernährung)

Sauer ist nicht lustig - Übersäuerung des Organismus

Säuren werden unserem Körper tagtäglich zugeführt, bzw. sie entstehen im Stoffwechsel. So werden z.B. durch die Nahrungsaufnahme vermehrt Säuren aufgenommen, durch Medikamente wie Schmerzmittel u.a., oder aber die Bildung von Säuren wird begünstigt durch Stress, mangelnde Bewegug oder übermässig und anaerober Sport, Fasten oder einer Dysbiose (Fehlbesiedelung) des Darmes.
Können Säuren vom Körper auf normalem Weg- über Entgiftungsorgane wie Leber, Niere, Darm, Lunge oder Haut- nicht ausgeschieden werden, geht der Stoffwechsel dazu über, diese zu Beginn in Muskel, Fett-und Bindegewebe (später auch in Organen, Herz und Hirn) abzulagern. Hier kommt es zudem zu einer Basenmobilisation aus den körpereigenen Reserven z.B. Knochen und Zähne, um dem Säureüberschuss entgegenzuwirken. Dies führt natürlich u.a. zu Parodontose oder Osteoporose.
Ein gesunder ausgeglichener pH-Wert ist für den Körper überlebenswichtig. Körperzellen und Blut benötigen einen konstanten pH- Wert um optimal ihrer jeweiligen Funktion nachgehen zu können. Ist dies durch eine Verschiebung des pH Werts in den sauren Bereich (unter pH 6,8) nicht mehr gegeben, kann es auf Dauer zu folgenden Erkrankungen/Symptomen kommen:
+ Nierensteine
+ Osteoporose
+ Allergien
+ Autoimmunerkrankungen
+ Rheuma, Arthrose, Bandscheibenschäden
+ Migräne
+ Tumore
+ chronische Schmerzzustände, Muskelverspannungen/Verhärtungen
+ Verdauungsbeschwerden, Sodbrennen, Dysbiose des Darmes, Geschwüre
+ koronare Herzkrankheit
+ Cellulite
+ Karies
+ brüchige Nägel, Haarausfall
+ Bildung von freien Radikalen (s. Beitrag über Vitamin C)
+ Lymphstau, Durchblutungsstörungen, vermehrte Entzündungsbereitschaft
+ Pilzerkrankungen (Haut/Nagel/ Darm/ Vaginalpilze)

Der Ausweg aus der Säurelast

Merksätze:
Meide Schädliches!
Iss, trink, tue Nützliches!
Scheide Schädliches aus! (nach P. Jentuschura, aus "Gesundheit durch Entschlackung")

1. Meide Schädliches
Reduzieren/Vermeide von zuviel Stress oder übertriebenen Sport, Zigaretten. Reduzieren/Vermeiden von säurehaltigen Nahrungsmittel (zuviel Eiweiss, Süsswaren, ungesunden Fetten, Fleisch, Weizen, Kaffee, Alkohol u.a.)

2. Iss, trink, tue Nützliches
Überwiegend basenbildende vollwertig-vegetarische Kost mit viel Gemüse, Obst. Die Ernährung sollte aus:
80% basenbildenden Lebensmitteln
und
20% säurebildenden Nahrungs/Genussmitteln bestehen.
Dazu sollten täglich ca. 2 - 3 l Wasser getrunken werden (genauere Berechnung abhängig von Körpergewicht)
1- 2 l davon können Kräuterteemischungen (z.B. 7 x 7 Kräutertee) sein, die die Ausscheidungsorgane anregen.
Stress sollte durch ausgleichende Methoden/Freizeitbeschäftigungen behoben werden: Meditation, Tai Chi, Yoga, Spaziergänge, schöne Musik, gute Lektüren...

3. Scheide Schädliches aus:
Schlacken sollen aus dem Körper eliminiert werden. Dies geschieht durch geeignete Entgiftungskuren über die entsprechenden Organe. Hier kann man mit verschiedenen Methoden arbeiten. Zum einen eignen sich homöopathische Zubereitungen, pflanzliche Zubereitungen o.a.
Zum anderen bieten sich Bäder, Wickel, basische Strümpfe, Einläufe, Spülungen, Bürstungen, Ölziehkuren, Zungenbürstungen, Lymphdrainage, bewusstes Atmen und mässiges Fasten an.

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Anhang:

Liste der Nahrungs-und Genussmittel, kraftraubender Lebensgewohnheiten, und deren Säureprodukte:
Fleisch/Fleischprodukte -> Harnsäure
Schweinefleisch -> Schwefel/Salpetersäure
Süsswaren/Zucker/Weissmehlprodukte -> Essigsäure
Süsstoff -> Ameisensäure
Softdrinks -> Phosphorsäure
Kaffee/Schwarztee/Rotwein -> Gerbsäure
Schmerzmittel -> Azetylsalicylsäure
Körperliche Überanstrengung/anaerober Sport -> Milchsäure
Stress/Ärger -> Salzsäure


Tagesprofil: pH-Wert im Urin gemessen (messbar z.B. mit Indikatorpapier von Pascoe)


(Bildquelle: Pascoe)


Lebensmitteltabelle
(Bildquelle: Pascoe)







Liste der Basen-Produkte "P. Jentschura": (in meiner Praxis günstig erhältlich)

+ "Meine Base" Badesalz- die Grundlage für Wickel, Bäder, basische Strümpfe, Spülungen etc. Die Entgiftung über die Haut

+ "7 x7 Kräutertee"- bestehend aus 49 Kräutern, löst Schlacken und spült diese über die Niere/Urin aus.

+ "WurzelKraft"- basenbildendes Lebensmittel aus 100 Pflanzen und Blütenpollen. Mit vielen sekundären Pflanzenstoffen, Aminosäuren, Vitaminen und
Mineralstoffen. Bausteine für Haut, Haare, Nägel, Knochen und Gelenke. Puffert Säuren im Körper.

+ "MorgenStund"- das leckere und gesunde Frühstück aus Hirse, Buchweizen, Amaranth. Mit Früchten, Kerne, Nüssen und Samen.



Bildquellen: Pascoe und P. Jentschura

Die Wechseljahre

Unter Wechseljahren (Klimakterium) versteht man die Zeit im Leben einer Frau, in der eine Umstellungsphase des Hormonhaushaltes stattfindet. Die Zeit der Fortpflanzung nimmt ein Ende, die Hormonproduktion der Eierstöcke nimmt ab. Dadurch kommt es bei den meisten Frauen zu vielfältigen Symptomen: die so genannten Wechseljahrsbeschwerden. Typisch hierfür sind u.a. :
+ Hitzewallungen
+ Schweissausbrüche
+ Herzklopfen
+ Schlafstörungen
+ Schwindel
+ Kopfschmerzen
+ Depressive Verstimmung, Nervosität, Reizbarkeit
+ Antriebslosigkeit
+ Gelenkschmerzen
Die Wechseljahre erstrecken sich über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren. Das Alter des Eintritts variiert zwischen 40 und 60 Jahren.
Das Klimakterium kann von Frauen mit einem guten Selbstwertgefühl positiv als Umstimmungsprozess angesehen werden, ein neuer, spannender Lebensabschnitt, der viele neue Möglichkeiten bietet, oder aber -von Frauen mit geringem Selbstwertgefühl- als "Hormonmangelkrankheit", das Altwerden, das "Ende" der Jugend, gegen die man mit vielerlei "Anti-aging" Produkten zu Leibe rücken muss. Zuallererst mit Hormonersatzpräparaten.
Hierbei werden Östrogen- oder Östrogen/Gestagenpräparate verabreicht. Leider hat diese Therapie auch eine Reihe Nebenwirkungen. In einer offiziellen Studie wurde beobachtet, dass vermehrt Brustkrebs, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Darmkrebs sowie Osteoporose auftraten. Gerade Osteoporose sollte durch die Gabe von Hormonen eingedämmt werden. Doch weit gefehlt. Die Studie wurde frühzeitig abgebrochen (statt 15 Jahre 8,5 Jahre). Das Risiko für die Frauen war zu hoch. Frauenärzten wurde daraufhin nahegelegt, nur noch nach ausführlicher Risiko-NutzenAnalyse ein Hormonpräparat zu verordnen. Doch diese Empfehlung wird von vielen Gynäkologen anscheinend noch immer nicht ernst genommen.

Doch Frau muss auf eine gute, und vor allem gesunde und nebenwirkungsfreie Therapie nicht verzichten. Die Naturheilkunde kann bei Wechseljahrsbeschwerden auf vielfältigste Art helfen und die Frau unterstützen. Ob homöopathisch, pflanzlich, mineralisch oder Organpräparate, es gibt eine Menge natürlicher Stoffe, die die unerwünschten Begleiterscheinungen mildern oder gar ganz "wegzaubern". Zudem gibt es noch so wichtige und wirkungsvolle Therapien wie Aderlass oder Schröpfen u.v.m., die den Prozess unterstützen.
Zudem kann ein Ernährungsumstellung nützlich sein, die Vitamin - und Mineralstoffversorgung sollte unter Kontrolle gehalten werden (z.B. mittels Laboruntersuchungen und darauffolgende Einnahme/Injektion der Stoffe), für ausreichend Bewegung (Walking, Trampolin) sollte gesorgt werden, und ausreichend getrunken werden.
Mit etwas Lebensfreude und der Unterstützung der Natur können die Wechseljahre einen guten Start in einen neuen Lebensabschnitt sein- eine Zeit der Ruhe und unbeschwerten Jahre. Ein Zurückschauen auf die geleistete Arbeit, auf Erlebnisse und Erfahrungen können helfen, stolz auf sich zu sein, und sich auf die Zeit vor sich zu freuen, in der Frau wieder mehr Zeit für sich haben kann.



"Milch macht müde Männer munter"

So versprach es zumindest ein Werbespruch vergangener Jahre. Aber was ist dran an der angeblichen gesunden Wirkung der Milchprodukte?
Die Industrie versucht, Informationen zu verbreiten, dass Milch und deren Produkte ein für den Menschen gesundes Nähmittel sei- reich an Mineralstoffen, Eiweiss und Vitaminen. Tatsache ist jedoch, dass Milch einen Mineralstoffmangel nicht beheben kann, sondern gerade das Gegenteil bewirket, sie raubt Nährstoffe, und schadet dadurch massiv dem Organismus.
Der Mensch ist nicht zur Aufnahme der artfremden Milch geschaffen. Milch ist eigentlich zur Aufzucht der Jugend gedacht. Und dies auch nur in der eigenen Art- oder haben Sie schon einmal eine Kuh Wolfsmilch trinken sehen? Die Zusammensetzung der jeweiligen Milch ist optimal auf die Bedürfnisse der Art abgestimmt. So kann sie vom Organismus des Tieres bestmöglich verarbeitet werden. So ist auch die menschliche Muttermilch für einen Säugling ideal zusammengesetzt und verwertbar.
Ein Säugling, der mit Fremdmilch aufgezogen wird, erleidet früher oder später ein Defizit. Zu sehen ist das heute an vielfältigen, schon im Kleinkindesalter bestehenden Erkrankungen: Neurodermitis, Allergien, chronische Mittelohrentzündungen, Darmprobleme etc.

Ein Mangel an Mineralstoffen (z.B. Calcium) oder Eiweis kann also nicht durch Milch behoben werden. Aber wie dann? Es gibt durchaus pflanzliche Alternativen: Blattgemüse, Samen oder Nüsse, u.v.m.
Es ist nicht unbedingt eine mangelhafte Aufnahme von Mineralstoffen durch die Nahrung an einer Mineralstoffmangelerkrankung wie z.B. Osteoporose oder anderen Symptomen von Mineralstoffmangel schuld. Vielmehr ist es primär ein Mineralstoffraub innerhalb des Körpers, der Probleme macht. Dieser Raub ist hauptsächlich die Folge einer Übersäuerung des Organismus. Säurebildende Nahrungsmittel wie Kaffee, Milch, Backwaren, Fleisch etc. verbrauchen bei ihrer Verstoffwechslung Mineralien, die dann dem Organismus für weitere lebenswichtige Prozesse fehlen. Dieses Defizit ist auch nur bedingt durch Nahrungsergänzungsmittel auszugleichen - ganz egal, was Ihnen einschlägige Vertriebe versprechen. Da diese Produkte nur bedingt verstoffwechselt werden (u.a. mangelnde Aufnahme über die Darmschleimhaut), wird hier viel Geld die Toilette heruntergespült.
Die einzige Lösung gegen einen Mineralstoffmangel wäre, die Ernährung auf basenbildende Nahrungsmittel umzustellen (naturbelassenes Gemüse, Obst etc) , die gesunde Nährstoffe zuführen, statt Nährstoffe zu rauben.
Mein Tipp: verzichten Sie einige Wochen auf Milchprodukte, und achten Sie auf Ihren Körper- ich bin sicher, es wird Ihnen einiges auffallen: der Stuhlgang wird sich verändern, Ekzeme verschwinden, sie nehmen evtl einige Kilo ab, chronischer Schnupfen verschwindet, u.v.m. Gönnen Sie sich diesen Verzicht. Ihr Stoffwechsel wird es Ihnen danken.

Moxibustion

Moxibustion und Akupunktur sind Zwillingsbrüder- wobei die Moxibustion (das Brennen mit dem Kraut) der grosse starke Bruder der Akupunktur ist. Man sagt, " Was die Nadel nicht zu heilen vermag, dagegen wirkt das Moxen". Was bedeutet, dass da wo die Akupunktur an ihre Grenzen der Therapiemöglichkeiten stösst, die Domäne der Moxibustion beginnt. Wenn die Akupunktur nicht erstklassig und punktgenau angewandt wird, ist der Erfolg eher gering. Nur ein wirklich gut ausgebildeter Akupunkteur trifft auch die Punkte hundertprozentig, und hat damit auch seinen Behandlungserfolg. Zudem ist das Problem, dass die Wirkung der Akupunktur darauf beruht, dass Energien verschoben werden. Ist bei einem energiearmen Patienten- d.h. im Prinzip bei allen chronischen und schweren Erkrankungen- zu wenig Energie vorhanden, oder ist der Mensch gar energielos, kann die Akupunkturnadel nichts bewirken. Da wirkt das Moxen. Bei der Moxibustion wird über Akupunkturpunkte Energie von aussen in den Meridian gebracht. Wird danach akupunktiert oder eine andere Therapie angewandt, ist der Erfolg wesentlich grösser. Oft ist aber gar kein weiteres Vorgehen von Nöten. Manch ein Schmerz ist nach der Moxibustion verschwunden.
Die Anwendungsgebiete sind vielfältig. Es seien hier nur einige genannt:
+ Erkrankungen des Bewegungsapparates (Tennisarm, Schulter-Armsyndrom, Hexenschuss, Schiefhals, Schleudertrauma, Wirbelsäulenbeschwerden, Bandscheibenerkrankungen, Arthrose, Ischialgie, Osteoporose,...)
+ Migräne
+ Tinnitus
+ Heuschnupfen
+ Hämorrhoiden
+ Wehen fördernd/auslösend
+ Asthma (auch im akuten Anfall coupierend)
+ u.v.m.

Diese Therapie eignet sich auch hervorragend bei der Behandlung von Tieren. Sehr gute Erfahrungen wurden bei Pferden (u.a.Rennpferde), Hunden und Kühen gemacht. Sie ist schmerzlos für das Tier, und wird relativ gut angenommen. Auch hier sind ähnliche Anwendungsgebiete wie beim Menschen, und zusätzlich noch einige tierspezifische Erkrankungen.

Vitamin C Hochdosis




Vitamin C Hochdosis Infusionen sind aus meinem Praxisalltag nicht mehr wegzudenken. Die antientzündliche/antioxidative
Wirkung des Inhaltsstoffes hilft bei rheumatischen Erkrankungen, Allergien, akuten viralen und bakteriellen Infekten, chronischer Müdigkeit, Immundefizite, Neurodermitis u.v.m.
Ich möchte heute auf die Bedeutung der Vitamin C Infusionen bei Allergien eingehen. Da die Heuschnupfen-Saison gerade am Beginnen ist, ist die Problematik der Allergie momentan wieder sehr aktuell.
Bei einer Allergie belastet die chronische Entzündungsreaktion den Organismus über Maßen. Ein Teil der Entzündungsreaktionen gehen von oxidativem Stress aus. Freie Radikale heizen Entzündungen im Körper an. Gerade Allergiker haben einen hohen Anteil an reaktiven Sauerstoffverbindungen (ROS) (in diesem Fall ist der Sauerstoff aggressiv und nicht gesund!) , und hier vor allem Heuschnupfengeplagte, da die Pollen ein Enzym enthalten, das die ROS synthetisiert.
Hier bietet die antioxidative Therapie mit Vitamin C einen geeigneten Ansatz zur Bekämpfung der Erkrankung. Durch unsere heutige Lebensweise, fehlerhafte Ernährung, zu wenig Bewegung an frischer Luft, Luftverschmutzung, chronische Entzündungen, Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Diabetes, ergibt sich im Körper einen erhöhten Oxidativen Stress, d.h. es fehlen hier Stoffe - sog. Antioxidantien- welche die reaktiven Sauerstoffverbindungen (ROS) abfangen. Diese zerstören dann auf Dauer Gewebe- bis hin zu Krebs.
Der Vitamin C Bedarf ist bei Allergien daher stark erhöht. Chronische Entzündungen der Atemwege verbrauchen permanent Vitamin C- so legt sich z.B. Vitamin C in bestimmte Zellen der Nasenschleimhaut, und schützt vor Gewebeschäden.
Achtung: Ein Vitamin C Mangel bei chronischen Entzündungen ist nicht durch orale Vitamin C Gaben zu beheben- Egal was hierzu diverse Networkmarketing- Firmen den Kunden suggerieren wollen. Die Menge, die über den Magen/Darmtrakt aufgenommen werden kann, ist stark begrenzt. Aus therapeutischen Gründen empfiehlt es sich daher, eine Infusion durchzuführen.
Vitamin C verbessert die Lungenfunktion, wirkt antientzündlich, senkt das Histamin (wird bei Allergien im Körper ausgeschüttet), und spart Kortisonpräparate ein.
In die Infusion werden, je nach Erkrankungsbild, verschiedene andere Medikamente oder Vitamine beigemischt, ausserdem wird die Infusion mit Therapien wie z.B. der Eigenbluttherapie kombiniert.

Der Vitamin C Bedarf ist erhöht bei:
+ Infektionen
+ Entzündlichen Erkrankungen
+ Verletzungen
+ Allergien
+ Arteriosklerose
+ Rauchern
+ Leistungssportlern
+ Belastungen der Leber
+ Ständige Stress-Situationen

Vitamin C
+ ist ein Radikalfänger
+ Bildet und erhält Knochen und Bindegewebe
+ wirkt Abwehrsteigernd
+ ist an Prozessen von Hormon- und Nervensystem beteiligt
+ reguliert den Fettstoffwechsel
+ regt das Entgiftungssystem an
+ beschleunigt Heilungsprozesse von Wunden und Kochenbrüchen
+ u.v.m.


Bildquelle: www.pascoe.de

Ritalin

Text-Zitat: SF1 Fernsehen vom 11.12.2006
Links: zum
Beitrag , zum Film.

Globuli für den Zappelphilipp – Homöopathie verspricht Linderung bei ADHS

Zurzeit wird keine psychiatrische Diagnose bei Kindern häufiger gestellt als das ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) mit oder ohne Hyperaktivität. Zwischen fünf und zehn Prozent der Schulkinder leiden unter ADHS, der sogenannten Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätsstörung. In der Schweiz vor allem bekannt unter dem Kürzel POS (Psycho-Organisches Syndrom) oder Zappelphilipp-Syndrom.

Gestörte Botenstoffe?
Kinder mit ADHS bedeuten Stress für Eltern, Lehrer, Erzieher, aber haben auch mit sich selbst Stress. Man nimmt an, dass in bestimmten Hirnabschnitten bei ihnen das hochempfindliche System der Botenstoffe, die Reize von einer Nervenzelle zur nächsten weiterleiten, aus dem Gleichgewicht ist. Dadurch werden ankommende Impulse nicht ausreichend gefiltert, so dass die Kinder unter dauernder Reizüberflutung leiden.

Begabungen gebremst
Die Folgen sind hyperaktive, unaufmerksame, impulsive bis aggressive Verhaltensauffälligkeiten. Die schulischen Leistungen der Kinder liegen häufig unter ihrer eigentlichen Begabung. Oft haben sie auch Schwierigkeiten, soziale Beziehungen aufzubauen.

Medikamentöse Therapie: Schwere Geschütze
Bei der Behandlung werden heute meist eine Verhaltenstherapie, sowie eine medikamentöse Behandlung kombiniert. Häufig verabreicht wird das dem Betäubungsmittelgesetz unterstehende Psychostimulans Methylphenidat, meist bekannt unter den Markennamen Ritalin® oder Concerta®. .
Doch viele Eltern schrecken vor diesen Medikamenten zurück, suchen nach Alternativen. Eine davon soll Homöopathie sein.

Homöopathie-Studie
Bisher wurde aufgrund der hohen Verdünnung homöopathischer Medikamente deren Wirksamkeit immer wieder in Frage gestellt. Nun hat ein interdisziplinäres Aerzteteam eine Doppelblindstudie zur Beeinflussung des ADHS durch die Verabreichung homöopathischer Mittel durchgeführt. Drei Aerzte des 11 Mitglieder umfassenden Teams vertraten die homöopathische Seite. An der Studie, die an der Universitätskinderklinik des Berner Inselspitals stattfand, waren die KIKOM (Kollegiale Instanz für Komplementärmedizin), die Abteilung für Neuropädiatrie der Universitätskinderklinik und das Institut für mathematische Statistik der Universität Bern beteiligt. Studienleiter war Heiner Frei aus Laupen.
Ergebnis: ADHS kann durch die Verabreichung homöopathischer Mittel gebessert werden.
Ist die Studie methodisch gut?
Die Studie wird jedoch auch scharf kritisiert. Hans Christoph Steinhausen, Aerztlicher Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Zürich, bemängelt insbesondere deren Stichprobenzusammensetzung, die ungenügende Diagnostik und Untersuchungsmethodik bis hin zur „falschen Interpretation der Ergebnisse“. Er behauptet, die Studie könne die Wirksamkeit von Homöopathie wissenschaftlich nicht nachweisen.

Viel Eltern versuchen es mit Homöopathie
Nichtsdestotrotz gibt es viele Eltern, die in einem ersten Schritt Hilfe bei homöopathischen Medikamenten suchen. Sollten diese nichts nützen, können sie immer noch auf Psychostimulanzien zurückgreifen, begründen sie ihr Vorgehen.
Wichtig ist: Kinder mit ADHS brauchen klare Strukturen, fixe Tagesabläufe. Grundsätzlich ist der Einbezug von Eltern und Familie, vielfach aber auch der Schule und Lehrer, für eine erfolgreiche Behandlung unabdingbar.

Alte Hausrezepte & Schönheitstipps

Alte Hausrezepte
Kartoffel-Wickel (bei Muskelverspannungen, Muskelschmerzen, Husten, Bronchitis, Nackenschmerzen) 4 bis 5 Kartoffeln kochen und schälen. Heiße Kartoffeln in ein Baumwolltuch legen, Tuch zusammenfalten und die Kartoffeln im Tuch zerquetschen. So heiß wie möglich auf die betroffene Stelle legen. Ein zweites Baumwolltuch darüber und zum Abschluss eine Wolldecke wickeln. Der Wickel bleibt solange aufliegen, bis er erkaltet ist. Bei starkem Husten kann man die Brust vor Auflage des Wickels mit etwas Eukalyptusöl (nicht bei Kleinkindern) einreiben. Aufliegen lassen, bis der Wickel erkaltet ist.

Zwiebelwickel oder Zwiebelsäckchen (bei Ohrenschmerzen, Bronchitis, Husten, schleimlösend) Zwiebeln schälen, würfeln und in einem Topf andünsten oder über Dampf erhitzen. In ein Baumwoll- oder Leinensäckchen geben und auf das schmerzende Ohr auflegen. Bei Bronchitis werden die Zwiebeln in ein Baumwoll- oder Leinentuch gewickelt und auf die Brust aufgelegt. Solange aufliegen lassen, bis der Wickel bzw. das Säckchen
erkaltet ist.

Zitronenwickel (bei Halsentzündung, Heiserkeit) Vorsicht: Wirbelsäule nicht mit einwickeln! Den Saft einer (ungespritzten) Zitrone mit heißem Wasser vermischen. Baumwolltuch eintauchen, gut auswringen und auf den Hals auflegen. Ca. 10 bis 20 Minuten aufliegen lassen. Bei manchen Patienten entsteht nach einiger Zeit ein Gefühl des Kribblens oder Brennens. Dann den Wickel sofort abnehmen.

Zitronen-Knoblauchtrunk
Zubereitung: 30 geschälte Knoblauchzehen, 3 reife, unbehandelte Zitronen (mit Schale in Streifen schneiden) durch Wolf/Mixer. Mit 1 Liter Wasser langsam zum Kochen bringen (1x aufwallen lassen). Nach Erkalten abseihen, Saft in Flasche füllen.
Täglich 1 Likörgläschen, 2 Stunden vor oder nach den Hauptmahlzeiten.
3 Wochen dieser Knoblauchmedizin führen zu einer jugendlich-wohligen Regeneration des ganzen Organismus. Verkalkungen und deren Nebenerscheinungen (wie auch schlechtes Sehen oder Hören) gehen zurück und beginnen ganz zu verschwinden. Nach 3 Wochen eine Pause von 8 Tagen, dann 2. Kur.
Diese ist in der Regel von durchschlagendem Erfolg begleitet. Am zweckmäßigsten jedes Jahr 2 Kuren von je 3 Wochen. Die Wirkungskräfte des Knoblauch kommen dabei restlos zur Geltung und kein Mensch verspürt etwas von dem unangenehmen Duft. Auch bei Gebißverfall, Paradontose bestens bewährt.




Wacholderbeerenkur nach Pfarrer Sebastian Kneipp
Besorgen Sie sich getrocknete Wacholderbeeren aus der Apotheke oder dem Reformhaus.
Am ersten Tag der Kur kaut man 1 Wacholderbeere. Die Beeren schmecken süsslich, bitter aromatisch und wirken erwärmend.
Am zweiten Tag 2 Wacholderbeeren, den Tag darauf 3 und steigert die Dosis jeden Tag weiterhin um 1 Beere bis die Dosis von 15 Beeren erreicht ist. Danach wird von Tag zu Tag 1 Beere weniger eingenommen. Am 30. Tag ist die Kur mit der letzten Wacholderbeere beendet.
Achtung: Für Nierenkranke und Schwangere nicht geeignet.
Wirkung: Fördert die Ausscheidung und hat blutreinigende Wirkung.
Empfohlen: Frühjahr und Herbst


Gudrun Faller

Schönheitstips aus der Natur


Banane und Honig zusammen als Brei: auf der Brust einmassieren- 1 Stunde einwirken lassen. Wirkt bruststraffend.

Kaffeesatz: auf den Beinen einmassieren und einwirken lassen. Gegen Cellulite.

Olivenöl und Salz (z.B. „Totes Meer“- Salz): z.B. als Ganzkörperpeeling- für samtweiche Haut.

Olivenöl und Ei: 30 Minuten in den Haaren einwirken lassen. Gegen trockenes Haar.

Backpulver
: 3 Minuten pro Woche als Zahnreinigung. Macht Zähne weisser. G.F.

Alte Naturheilverfahren wieder neu entdeckt

Alte Naturheilverfahren wieder neu entdeckt
In den letzten Jahren hat die Bedeutung der Naturheilverfahren wieder zugenommen- nicht zuletzt wegen der ständigen Umstrukturierungen im Gesundheitswesen.
Die Grundzüge der Naturheilverfahren liegen im Altertum bei Hippokrates- mit seiner Lehre der Humoralpathologie legte er den Grundstein der heutigen Verfahren. Hippokrates definierte den Begriff Krankheit als Störung der Beschaffenheit der Körpersäfte mit Verschlackung. Eine Folgerung aus dieser Lehre war, dass schädliche Stoffe nach außen geholt werden müssen. Dies geschieht durch äusserliche Anwendungen. Paracelsus schrieb einige Jahrhunderte später: “Findest du einen Schmerz irgendwo an einem Ort, so wisse, dass die Natur an diesem Ort eine Austrittsstelle haben will. Ist sie nicht von Natur aus da, dann mache sie, denn die Natur muss sie hier haben und die Natur eilt nur der Austrittsstelle zu. (...)“. Später wurde der Begriff „Ausleitende Verfahren“ geprägt. Unter diesem vereinen sich folgende Therapien: Blutegeltherapie, Schröpfen, Aderlaß, Cantharidenpflaster- später kamen noch das Baunscheidtverfahren und das Rödern hinzu.
Gerade die Blutegeltherapie hat an Beliebtheit gewonnen- nicht ohne Grund: die Egel sind vielseitig anwendbar- grundsätzlich kann man sagen, dass bei allen Arten von Entzündungen Blutegel angesetzt werden können- das bekannteste Einsatzgebiet ist sicherlich die Venenentzündung/Krampfadern. Aber auch in der Schmerztherapie oder bei chronischen Erkrankungen wie Tinnitus, Bluthochdruck, Migräne oder Arthrosen können gute Erfolge verzeichnet werden.
Auch der Aderlass wird wieder vermehrt eingesetzt, nachdem er für lange Zeit fast gänzlich aus den Praxen verschwunden war. Der Aderlass wirkt anregend auf den ganzen Organismus, Schlacken und Toxine werden ausgeschieden und das Immunsystem wird angeregt. Haupteinsatzgebiete hier sind v.a. „dickes Blut“, Durchblutungsstörungen, Bluthochdruck, Schlaganfallgefahr, Migräne, Schwindel oder Stoffwechselerkrankungen wie Übergewicht, Gicht und Diabetes.
Die allgemeinen Wirkungen der Ausleitenden Verfahren sind u.a.: Eine Verbesserung des Stoffwechsels durch Aktivierung des Bindegewebes, Ableitung von Schmerz- und Entzündungsstoffen. Zudem kommt es zu einer Immunstimulans und einer Stimulans der Organe über Reflexzonen.
In vielen Naturheilpraxen sind die Ausleitenden Verfahren heute eine Grundlage der Therapie von vielen Erkrankungen, und aus dem Praxisalltag nicht mehr wegzudenken.
Aber auch für die häusliche Anwendung bieten alte Naturheilverfahren Möglichkeiten: allen voran die Kneipp-Methoden wie Wickel, Bäder, Güsse oder Bürstungen - um nur einige Verfahren zu nennen. Solche Anwendungen sind meist kostengünstig und einfach durchzuführen, und auch bei Kindern gut anzuwenden. Mit einfachen Massnahmen werden hier schnell Erfolge erzielt, und der Körper sanft im Heilungsprozess unterstützt.

Gudrun Faller

Nordic Walking

Nordic Walking eine Sportart für jeden

Der Sport in Stichworten:
Nordic-Walking ist sehr leicht und schnell erlernbar.
Nordic Walking ist eine natürliche (Fort)- Bewegungsart
Nordic-Walking entlastet den Bewegungsapparat um bis zu 30% und ist daher besonders geeignet für Personen mit Knie- und Rückenproblemen
Nordic-Walking löst Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich
Nordic-Walking ist das optimale Training zur Gewichtsreduktion
Nordic-Walking ist fast um die Hälfte effektiver als Walking ohne Stöcke,
Nordic-Walking vermittelt durch die Stöcke ein sicheres Laufgefühl z.B. auch auf glattem Untergrund, deshalb auch geeignet für Menschen mit Gangunsicherheit oder ältere Mitmenschen
Nordic-Walking trainiert die Ausdauer und kräftigt gleichzeitig die Oberkörpermuskulatur
Nordic-Walking verbessert die Herz- Kreislaufleistung
Nordic-Walking steigert die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus
Nordic-Walking ist die am besten geeignete Outdoorsportart zur Rehabilitation nach Sportverletzungen
Nordic Walking kann auch mit körperlichen Einschränkungen ausgeübt werden (Übergewichtige, Gelenkprobleme, Herz/Kreislaufprobleme)
Tipp! Um die positiven Effekte des Nordic-Walking 100%tig zu nutzen, sollte immer mit einem Herzfrequenzmessgerät trainiert werden!
Der Naturheilverein bietet einen kostenlosen Nordic Walkingtreff an: jeden Dienstagabend um 19:30 Uhr. Treffpunkt an der Jugendherberge. Wir freuen uns auf Sie!
Informationen bei Gudrun Faller: Tel. 07621- 58 91 76

Kirschwasser & Salz als Heilmittel

Kirschwasser und Salz als Heilmittel


Man nehme:
1 Liter reines Kirschwasser (40-45 %)
1 gestr. Eßl. Salz
beides so lange mischen, bis sich das ganze Salz aufgelöst hat.

Die Anwendung...
...ist vielfältig. Hier nur einige Beispiele zur Anregung:


Halsschmerzen: zum einen das Mittel gurgeln, zum anderen jedes Ohr damit auffüllen und zehn Minuten warten. Dazu am Besten hin liegen und ein in der Lösung getränktes Tuch in den Nacken legen.
Kopfschmerzen: den Kopf mit dem Mittel 5-6 mal einreiben. Bei hartnäckigen Fällen die Anwendung wiederholen und dazu zwei Eßl. des Mittels mit sechs bis acht Eßl heissem Wasser verdünnt trinken.
Rheumatismus: den leidenden Körperteil mit dem Mittel einreiben. Dies über einen längeren Zeitraum ein- bis zweimal täglich fortsetzen.
Magenerkrankungen: das Mittel am Abend den Kopf, Stirn und Schläfen dreimal hintereinander gut einreiben, danach den Kopf mit einem Tuch bedeckt und zum Schlafengehen ein angefeuchtetes Leintuch auf den Magen legen, darüber ein wollenes Tuch. Zusätzlich sollte man morgens und abends eine Stunde vor dem Essen einen Eßl. verdünnt in zwei bis drei Eßl. warmen Wasser trinken.
Zahnfleisch-Geschwüre: ein Stück Leintuch im Mittel tränken und auf den kranken Teil des Zahnfleisches zwischen Zahnreihe und Backe legen.

Entnommen aus dem Büchlein „Die Selbsthilfe“- „Zur Erhaltung der Gesundheit und zur Heilung der leidenden Menschheit ist der Inhalt dieses Buches ein nützlicher Ratgeber“ Zu beziehen über Frau Karin Beuttel, Tel. 07026-52 42

Gudrun Faller

Die Naturheilkunde

Die Naturheilkunde

Der Begriff „Naturheilkunde“ setzt sich aus den Worten „Natur“ „Heilen“ und „Kunde“ - im Sinne von „kundig sein“ oder auch „künden“ (verkünden) zusammen. Soll heissen, sich kundig zu machen, wie die Natur heilt.
Heilung geschieht in und mit der Natur - Heilung geschieht in uns (da wir Natur sind) und mit Hilfe des Wesens der Natur. Heilung ist ein Bestandteil des Lebens, wenn nicht sogar Heilung identisch mit dem Leben ist. Leben ist möglich, da es selbst die Fähigkeit hat, Entwicklungen zu steuern, zu korrigieren, zu heilen. Zu heilen bedeutet, die Natur und das Leben verstehen zu lernen, dies kund zu tun und nach den Erkenntnissen zu handeln und zu leben- im Einklang mit sich und der Natur.
Die klassische Naturheilkunde steht auf den fünf Säulen „Licht, Luft, Wasser, Ernährung und Bewegung“.
Ausgehend von diesen Grundpfeilern sollen die Selbstheilungskräfte des Menschen angeregt, und eine Krankheitsvorbeugung geschaffen werden. Der Mensch soll im Gleichgewicht sein. Kommen krankmachende Faktoren hinzu, kann ein Mensch, der im Einklang mit der Natur steht, diese besser abwehren.
Die Säulen im Einzelnen:
Das Licht: hierunter ist nicht zu verstehen „braun=gesund“, auch das Solarium ist hier nicht gemeint. Das natürliche Sonnenlicht in gesunden Dosen genossen, ist das Mittel der Wahl. Sonnenbäder regen die Selbstheilungskräfte an, helfen bei depressiven Verstimmungen, bei einigen Hauterkrankungen oder auch Nervenschwächen.
Die Luft: hierbei ist natürlich das Atmen möglichst reiner Luft gemeint, aber auch das „richtige“ Atmen. Hierzu wurden schon viele Anleitungen und Bücher verfasst. Richtiges Atmen spielt in vielen Kulturen und seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle. Atemübungen, am besten an frischer Luft, verbunden mit Bewegung, sind wichtige Grundlagen des Lebens.
Die Bewegung: diese fehlt dem Grossteil der Menschen heutzutage. Die Wunder der Technik haben das Leben vereinfacht, aber machen auf der anderen Seite auch krank. Wer jede Wegstrecke mit dem Auto zurücklegt, oder statt Treppen zu steigen, den Aufzug nimmt, verkümmert. Bewegungstherapie sollte der natürlichen Bewegung angepasst sein: Laufen, Körpergerechte Übungen. Dazu das richtige Atmen. Das ganze an frischer Luft: Hier vereinen sich drei der Säulen.
Das Wasser: im Hinblick darauf, dass der Mensch zu fast 2/3 aus Wasser besteht, kann man erahnen, wie wichtig selbiges für den Menschen ist. Nicht nur innerlich in ausreichender Menge eingenommen (so natürlich wie möglich versteht sich von selbst), auch äusserlich angewandt hat es seine Berechtigung. Von rituellen Waschungen über die hochgeschätzten Badeanlagen der Antike, bis hin zu den Lehren von Priessnitz und Kneipp- Wasser spielt im Leben des Menschen eine enorme Rolle. Beide Herren postulierten die Anwendung von kaltem Wasser- als Reiz für das Abwehrsytem des Körpers, zur Prophylaxe und zur Gesundwerdung.
Die Ernährung: Das Gesundheitsministerium warnt- „die Bundesbürger essen zu viel, zu fett und zu süss“- immer mehr Menschen sind fettleibig- mit all den nachfolgenden Symptomen und Erkrankungen. Ein Indianerhäuptling sagte schon vor langer Zeit voraus, dass die Menschen vor vollen Tellern verhungern würden. Beides: das falsche und zu viele Essen, aber auch die immer mehr an Nährstoffen verlierenden Nahrungsmittel sind ein Übel, das unsere hochtechnologische Welt einholt. Da können auch synthetische Vitamine und Mineralien nichts dagegen ausrichten. Sich heute gesund zu ernähren fällt schwer. Leitlinien sollten sein: Einfachheit, Natürlichkeit, Mässigkeit.
Die fünf Säulen der Naturheilkunde können von jedem angewandt werden- auch ohne die Hilfe eines Therapeuten. Zudem sind sie einfach und preisgünstig zu verwirklichen.

Gudrun Faller