Meine Arbeitsweise
Ich massiere immer mit den Händen – das Gerät ergänzt, es ersetzt nicht. Ich habe eine Triggerpunkt-Ausbildung (Neuromuskuläre Therapie) und arbeite meist mit sehr starken, tiefgreifenden Techniken. Denn nur wer in die Tiefe geht, erreicht die tiefen Spannungen, Faszienverklebungen und Myogelosen, die chronische Schmerzen wirklich unterhalten.
— Gudrun Faller, Heilpraktikerin · Lörrach
Massage, Triggerpunkt & Pneumatische Pulsation - Schmerztherapie in die Tiefe
Von Gudrun Faller, Heilpraktikerin, Praxis für ganzheitliche Medizin Lörrach
Kurzantwort
In meiner Praxis kombiniere ich drei Ebenen der manuellen und gerätegestützten Therapie: klassische Massage mit den Händen, Triggerpunkt- & Neuromuskuläre Therapie für tiefe Spannungen und Faszienverklebungen – und die Pneumatische Pulsation (Pneumatron) als modernes Gerät, das Bindegewebe und Faszien von innen nach außen in Schwingung bringt. Das Ergebnis ist eine Therapie, die nicht an der Oberfläche bleibt – sondern dort wirkt, wo chronische Schmerzen tatsächlich entstehen.
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Drei Ebenen – mein Ansatz in der manuellen Therapie
👋 Klassische Massage (Hände)
Ich massiere immer mit den Händen – das ist der Kern jeder Behandlung. Meine Technik ist tief, kraftvoll und gezielt. Oberflächliche Streichungen lösen keine tiefen Spannungen. Ich gehe dorthin, wo es sitzt.
⚡ Triggerpunkt & Neuromuskuläre Therapie
Ausgebildete Triggerpunkt-Therapeutin. Ich lokalisiere Triggerpunkte – jene überaktiven Muskelpunkte, die Schmerzen oft weit entfernt von ihrem Ursprung ausstrahlen – und löse sie gezielt mit manueller Kompression und Triggerpunkt-Tools.
🏸 Pneumatische Pulsation (Pneumatron)
Das Gerät erzeugt pulsierende Unterdruckreize, die das Gewebe vertikal von innen nach außen dehnen und in Schwingung bringen. Es erreicht Schichten, die Hände allein nicht erreichen können.
🔋 Kombinationsmöglichkeiten
Je nach Befund kombiniere ich mit: blutigem Schröpfen · Injektionen · Akupunktur · Guasha · Triggerpunkt-Tools. Das Ergebnis ist mehr als die Summe der Teile.
Warum tiefgreifende Techniken – nicht oberflächliche
Chronische Schmerzen sitzen in den tiefen Schichten: in Faszien, die verkleben, in Muskeln, die sich seit Jahren nicht mehr vollständig entspannen, in Triggerpunkten, die still entzündet sind. Wer nur an der Oberfläche massiert, gibt vorübergehend Erleichterung – aber keine dauerhafte Lösung. Deshalb arbeite ich bewusst tief. Das ist manchmal ungewohnt intensiv – aber es ist das, was wirklich verändert.
Pneumatische Pulsation (Pneumatron) – was das Gerät leistet
„Stefan Deny war seiner Zeit weit voraus – er verband Massage und Schröpfen zu einem modernen Gerät, das pulsierende Unterdruckreize erzeugt und das Gewebe vertikal von innen nach außen dehnt. Die moderne Schmerzforschung erkennt heute die Bedeutung des Bindegewebes und der Faszien – genau das, was Deny bereits in den 1960er Jahren adressierte.“
— nach Pneumed
Was im Gewebe passiert:
- Erhöhung des kapillaren Blutvolumens und der Sauerstoffmenge
- Anregung des Stoffwechsels
- Ausleitung von Giftstoffen und Entzündungsmediatoren aus dem Gewebe
- Mobilisierung von Faszienverklebungen in der Tiefe
- Effektive Schmerzreduktion – oft bereits nach einer Sitzung spürbar
Anwendungsgebiete
🔋 Muskelschmerzen & Myogelosen (Hartspann)
🦴 Arthrosen & Wirbelsäulenprobleme
⚡ Triggerpunkte & Faszientherapie
⚡ Sehnenscheidenentzündungen
⚡ Tennisarm, Golfarm, Mausarm
🔋 Fibromyalgie
💉 Lymphdrainage & Ödeme
🔄 Durchblutungsstörungen
🌿 Entgiftung & Entschlackung
🌙 Entspannung & Regeneration
🧠 Vegetative Dysregulation
☀ Normalisierung neurovegetativer Schmerzabläufe
Mehr als Schmerz – die Wirkung auf das Nervensystem
Die Pneumatron-Therapie wird in meiner Praxis nicht nur bei Schmerzen eingesetzt. Sie hat eine tiefe Wirkung auf das vegetative Nervensystem – über das Prinzip der Interozeption: die Wahrnehmung innerer Körperzustände.
🧠 Interozeption & Sicherheitssignal
Das Pneumatron liefert rhythmische, für das System nicht bedrohliche Reize. Das Gehirn bekommt die Botschaft:
„Der Körper wird berührt – und es ist sicher.“ Das wirkt:
- regulierend auf das vegetative Nervensystem
- beruhigend auf überaktivierte Stressreaktionen
- verbindend – der Zugang zum eigenen Körper verbessert sich
Besonders wertvoll für Menschen, die viel halten, viel leisten und wenig fühlen dürfen.
Durch rhythmische Unterdruckreize kann der Körper aus dauerhafter Anspannung in einen Zustand von Entlastung und Regeneration finden. Chronische Spannung ist gespeicherte Schutzreaktion – wenn sie nachlässt, wird das, was darunter liegt, wieder spürbar. Emotionen sind dabei häufige Begleitphänomene – kein Zeichen, dass etwas schiefgeht, sondern dass etwas loslässt.
Wichtig: Die Pneumatron-Therapie löst keine Traumata auf. Aber sie erlaubt, dass das Nervensystem loslässt – und schafft damit bessere Voraussetzungen für die Verarbeitung seelischer und emotionaler Belastungen. Sie unterstützt den Zugang dazu.
Schmerzen, die nicht weggehen – weil noch niemand tief genug gegangen ist
Wenn Massage, Physiotherapie oder andere Behandlungen nur vorübergehend geholfen haben – lass uns tiefer schauen. Triggerpunkte, Faszienverklebungen und vegetative Dysregulation brauchen eine andere Behandlung als Oberflächenmassage.
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Häufige Fragen
Ist die tiefe Massage schmerzhaft?
Sie kann intensiv sein – besonders an Triggerpunkten und verklebten Faszien. Aber es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen dem Schmerz, der „richtig“ ist – weil er zeigt: hier sitzt es – und dem Schmerz, der zu stark ist. Ich passe die Tiefe immer an den Patienten an und arbeite im Dialog. Die meisten beschreiben es als „wohltuend schmerzhaft“ – und erleben nach der Sitzung eine tiefe Entspannung.
Was ist ein Triggerpunkt – und woher weiß ich, ob ich welche habe?
Triggerpunkte sind überaktive Punkte im Muskelgewebe – lokal drückempfindlich, oft mit charakteristischem ausgestrahlten Schmerz in entferntere Bereiche. Viele Menschen mit chronischen Nacken-, Rücken- oder Kopfschmerzen haben Triggerpunkte – ohne es zu wissen, weil der Schmerz scheinbar „woanders“ sitzt. Im Erstkontakt taste ich systematisch ab, ob Triggerpunkte vorliegen.
Was genau macht das Pneumatron-Gerät?
Das Pneumatron erzeugt über einen Unterdruck-Saugkopf pulsierende Massagebewegungen, die das Gewebe vertikal von innen nach außen dehnen – ähnlich wie Schröpfen, aber rhythmisch und moduliert. Es erreicht tiefere Faszienebenen als Hände allein und regt gleichzeitig die Durchblutung, den Lymphfluss und die Entgiftung an.
Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?
Das hängt stark von der Dauer und Tiefe der Beschwerden ab. Bei akuten Muskelproblemen sind oft 2–3 Sitzungen ausreichend. Chronische Spannungen, Faszienverklebungen oder vegetative Dysregulation brauchen mehr Zeit und meist eine Kombination mit anderen Verfahren. Im Erstgespräch besprechen wir eine realistische Einschätzung.
Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Heilpraktikerleistungen in der Regel nicht. Schweizer Patientinnen: Ich bin bei Visana Services und weiteren Schweizer Kassen sowie der SUVA anerkannt – Abrechnung auch nach Tarif 590 möglich.
Über die Autorin:
Gudrun Faller führt seit über 25 Jahren eine Praxis für ganzheitliche Medizin in Lörrach. Ihr Schwerpunkt liegt auf hormonellen Regelkreisen, chronischen Entzündungen, Stress- und Immunregulation sowie Mikronährstofftherapie. Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH).
Praxis für ganzheitliche Medizin · Gudrun Faller · Belchenstrasse 19 · 79539 Lörrach ·
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