31/07/26 19:03 Filed in:
HormonePMS – was passiert im Körper? Ursachen und Mechanismen des prämenstruellen Syndroms
„Das ist eben hormonell" – diesen Satz höre ich in meiner Praxis in Lörrach von vielen Frauen, die in den Tagen vor ihrer Periode mit Reizbarkeit, Brustspannen, Heißhunger, Kopfschmerzen oder einem regelrechten Stimmungstief kämpfen. Er stimmt auch – aber er erklärt zu wenig. Denn PMS entsteht in aller Regel nicht durch abnorm hohe oder niedrige Hormonwerte, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer Systeme: die Empfindlichkeit des Nervensystems gegenüber den normalen zyklischen Hormonschwankungen, das Verhältnis von Östrogen zu Progesteron, den Serotoninhaushalt, entzündungsfördernde Botenstoffe und nicht zuletzt den Mikronährstoffhaushalt. In diesem Beitrag erkläre ich dir, was in der zweiten Zyklushälfte im Körper wirklich passiert – und warum PMS so unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Read More…Tags: Hormone, Frauen|Zyklus
12/07/26 08:14 Filed in:
Gefässe | HerzApoB, ApoA1 & Lipoprotein(a): Was diese Cholesterin-Marker wirklich über dein Risiko verraten
In meiner Praxis in Lörrach begegne ich immer wieder Patientinnen und Patienten, deren LDL-Cholesterin im Labor „normal" aussieht – während in der Familie mehrere Herzinfarkte in jungem Alter aufgetreten sind, oder eine Insulinresistenz besteht, die das Risiko in Wahrheit deutlich anders einordnet. Der klassische Blick auf LDL und Gesamtcholesterin greift hier oft zu kurz, weil er die Menge des transportierten Cholesterins misst, nicht aber, wie viele Transportpartikel tatsächlich unterwegs sind. Genau hier setzen ApoB, ApoA1 und Lipoprotein(a) an: drei ergänzende Marker, die ein deutlich präziseres Bild des tatsächlichen Herz-Kreislauf-Risikos liefern können. In diesem Beitrag erkläre ich dir, was diese Werte bedeuten, warum die Partikelzahl oft aussagekräftiger ist als die Cholesterinmenge, und wann eine Bestimmung sinnvoll ist. Read More…Tags: Gefässe, Cholesterin, Herz
Neurotransmitter aus dem Darm: Wie die Darm-Hirn-Achse deine Psyche beeinflusst
„Ich habe seit der Darmsanierung auch das Gefühl, ruhiger zu schlafen" – einen Satz wie diesen höre ich in meiner Praxis in Lörrach öfter, als man zunächst vermuten würde. Das liegt daran, dass der Darm weit mehr ist als ein Verdauungsorgan: Ein Großteil des körpereigenen Serotonins entsteht dort, bestimmte Bakterien produzieren GABA, und über den Vagusnerv steht der Darm in permanentem Austausch mit dem Gehirn. Diese sogenannte Darm-Hirn-Achse erklärt, warum sich eine gestörte Darmflora so unmittelbar auf Stimmung, Schlaf und Stressverarbeitung auswirken kann – und warum umgekehrt auch chronischer Stress dem Darm zusetzt. In diesem Beitrag erkläre ich dir, welche Neurotransmitter im Darm entstehen, wie die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn funktioniert, und was passiert, wenn dieses System aus dem Gleichgewicht gerät. Read More…Tags: Mikrobiom|Darm, Neurotransmitter
12/07/26 06:25 Filed in:
Hormone | Stoffwechsel | ZuckerGlukose, HbA1c & HOMA-Index: Warum ein normaler Blutzucker nicht immer Sicherheit gibt
In meiner Praxis in Lörrach sehe ich sehr häufig Laborbefunde, in denen die Nüchternglukose brav im Normbereich liegt, manchmal ergänzt durch einen HbA1c-Wert – und trotzdem entwickelt sich im Hintergrund seit Jahren eine Insulinresistenz, die schlicht nie mit dem passenden Marker erfasst wurde. Der HOMA-IR-Index, der genau diese beginnende Insulinresistenz sichtbar machen kann, wird im Praxisalltag erstaunlich selten bestimmt, obwohl er über Jahre hinweg Prädiabetes aufdecken kann, bevor Glukose oder HbA1c überhaupt auffällig werden. In meiner Praxis gehört der HOMA-IR-Test zur Routine, und ich diagnostiziere darüber regelmäßig eine beginnende Insulinresistenz, die anders unentdeckt geblieben wäre. In diesem Beitrag erkläre ich dir, warum Glukose und HbA1c allein oft zu spät warnen, wie der HOMA-Index berechnet wird, und wie Östrogen und Cortisol dabei eine Rolle spielen. Read More…Tags: Hormone, Stoffwechsel, Zucker
11/07/26 23:18 Filed in:
Hormone | Stoffwechsel | Gefässe | HerzCholesterin verstehen: LDL, HDL, oxidiertes LDL & was die Werte wirklich bedeuten
Kaum ein Laborwert wird in der Sprechstunde so reflexhaft kommentiert wie Cholesterin – meist mit dem Satz „zu hoch, das muss gesenkt werden". Dabei ist Cholesterin, wie ich in meiner Praxis in Lörrach immer wieder erkläre, ein lebensnotwendiger Baustoff und keineswegs per se schädlich. Wie ich in meinem Beitrag Steroidhormon-Synthese: Der Bauplan der Hormone beschrieben habe, ist Cholesterin sogar die Ausgangssubstanz für Cortisol, Progesteron, Testosteron und Estradiol. Entscheidend für das Herz-Kreislauf-Risiko ist ohnehin nicht allein die Cholesterinmenge, sondern vor allem, in welcher Form und wie stark oxidiert es im Blut unterwegs ist. In diesem Beitrag erkläre ich dir, was LDL und HDL wirklich bedeuten, warum oxidiertes LDL der eigentlich entscheidende Risikofaktor ist, und welche ergänzenden Marker in meiner Praxis eine Rolle spielen. Read More…Tags: Hormone, Stoffwechsel, Cholesterin, Gefässe, Herz
11/07/26 23:10 Filed in:
Entzündung|AutoimmunTh1-Th2-Th17 Zytokinprofil: Wie dein Immunsystem tickt – und was stille Entzündung damit zu tun hat
„Ihr Immunsystem reagiert über" – dieser Satz allein hilft den wenigsten Patientinnen in meiner Praxis in Lörrach wirklich weiter. Um zu verstehen, warum sich eine Autoimmunerkrankung, eine Allergie oder eine stille, chronische Entzündung entwickelt, lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen „Antwort-Typen" des Immunsystems: die T-Helferzell-Subtypen Th1, Th2 und Th17 sowie ihren Gegenspieler, die regulatorischen T-Zellen (Treg). Jeder dieser Subtypen produziert ein eigenes Muster an Botenstoffen, sogenannte Zytokine, und ist auf eine andere Art von Bedrohung spezialisiert. Gerät dieses System aus dem Gleichgewicht, äußert sich das häufig als stille, niedriggradige Entzündung – messbar unter anderem an klassischen Markern wie CRP, IL-6 und TNF-alpha. In diesem Beitrag erkläre ich dir, wie das Th1-Th2-Th17-Treg-System funktioniert und wie es mit stiller Entzündung zusammenhängt. Read More…Tags: Entzündung|Autoimmun
HPU/KPU (Kryptopyrrolurie): Ursachen, Symptome & Diagnostik der stillen Stoffwechselstörung
Kaum ein Thema wird mir in meiner Praxis in Lörrach so oft in die Sprechstunde mitgebracht wie HPU beziehungsweise KPU – meist von Frauen, die seit Jahren unter chronischer Erschöpfung, ausgeprägter Stressintoleranz und wiederkehrenden Mikronährstoffmängeln leiden, ohne dass sich dafür bislang eine klare Erklärung gefunden hätte. HPU (Hämopyrrollaktamurie) beziehungsweise KPU (Kryptopyrrolurie) beschreibt eine Stoffwechselbesonderheit, bei der der Körper vermehrt bestimmte Pyrrol-Verbindungen über den Urin ausscheidet – und dabei wichtige Mikronährstoffe wie Vitamin B6 und Zink gewissermaßen mit sich reißt. Ich arbeite in meiner Praxis bereits seit vielen Jahren eng mit dem KEAC-Institut zusammen, das sich intensiv der Erforschung dieser Problematik widmet. In diesem Beitrag erkläre ich dir, was hinter HPU/KPU steckt, welche Symptome typisch sind, und wie ich das Thema in meiner Praxis diagnostisch und therapeutisch einordne. Read More…Tags: Stoffwechsel, HPU/KPU, Mikronährstoffe
Histaminintoleranz verstehen: Ursachen, Symptome & der DAO-Enzym-Mangel
Kopfschmerzen nach dem Rotwein, Hautrötungen nach gereiftem Käse, Blähungen nach Sauerkraut – viele Frauen, die deshalb in meine Praxis in Lörrach kommen, haben zuvor jahrelang eine Lebensmittelallergie vermutet, ohne dass ein Allergietest je etwas ergeben hätte. Häufig steckt stattdessen eine Histaminintoleranz dahinter: ein relativer Mangel an dem Enzym, das Histamin aus der Nahrung im Darm abbaut. Anders als bei einer echten Allergie ist dabei nicht das Immunsystem über IgE-Antikörper beteiligt, sondern schlicht die Abbaukapazität des Körpers überlastet. In diesem Beitrag erkläre ich dir, wie Histaminabbau funktioniert, welche Ursachen einer Histaminintoleranz zugrunde liegen können, und warum der Zusammenhang mit Östrogen gerade für Frauen im Zyklus und in der Perimenopause besonders relevant ist. Read More…Tags: Histamin|Histaminintoleranz
11/07/26 16:23 Filed in:
Frauen|Zyklus | HormoneDie Wechseljahre verstehen: Was passiert im Körper? Perimenopause erklärt
„Ist das schon die Wechseljahre, oder bilde ich mir das nur ein?" – diese Frage höre ich in meiner Praxis in Lörrach fast jede Woche, meist von Frauen Anfang bis Mitte 40, deren Zyklus sich plötzlich verändert, ohne dass sie sich das erklären können. Die Perimenopause wird oft auf eine simple Formel reduziert: „der Hormonspiegel sinkt". Tatsächlich ist der zugrunde liegende Prozess deutlich komplexer und erklärt viel besser, warum sich Beschwerden in dieser Lebensphase so unterschiedlich und manchmal widersprüchlich anfühlen können. In diesem Beitrag erkläre ich dir nicht nur, welche Symptome typisch sind, sondern vor allem, was im Körper wirklich passiert – von der abnehmenden Follikelaktivität über die charakteristischen Hormonschwankungen bis zu den Auswirkungen auf Gehirn, Stoffwechsel und Knochen. Read More…Tags: Frauen|Zyklus, Hormone
11/07/26 16:22 Filed in:
Frauen|Zyklus | HormoneDer weibliche Zyklus – verständlich erklärt: Hormone, Phasen & was normal ist
In meiner Praxis in Lörrach erlebe ich es immer wieder, egal ob bei jungen Frauen kurz nach der Pubertät oder bei Frauen Mitte 40: Viele kennen ihren eigenen Zyklus kaum. Weder in der Schule noch beim Frauenarzt wird meist ausführlich erklärt, was zwischen Menstruation und nächster Menstruation eigentlich passiert, welche Hormone daran beteiligt sind und was überhaupt „normal" ist. Dabei ist genau dieses Verständnis die Grundlage, um Beschwerden wie PMS, unregelmäßige Blutungen oder Zyklusveränderungen in der Perimenopause überhaupt richtig einordnen zu können. In diesem Beitrag erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie der weibliche Zyklus funktioniert, welche Hormone wann aktiv sind, und woran du erkennst, ob dein Zyklus im Gleichgewicht ist. Read More…Tags: Frauen|Zyklus, Hormone
11/07/26 16:21 Filed in:
Frauen|Zyklus | HormoneEstradiol Normwerte: Was der Östrogenwert über Zyklus, Wechseljahre & Knochengesundheit verrät
Estradiol ist das wirkstärkste der drei natürlichen Östrogene und spielt weit über den Zyklus hinaus eine zentrale Rolle – für Knochendichte, Gefäße, Haut, Schleimhäute und Stimmung. In meiner Praxis in Lörrach gehört Estradiol zu den Werten, die ich anders als Progesteron bevorzugt im Blut bestimme: Während die Speichelanalyse bei Progesteron oft aussagekräftiger ist, lässt sich Estradiol im Blut gut standardisiert und zuverlässig abbilden, was es besonders für die Abklärung von Wechseljahresbeschwerden oder die Kontrolle einer laufenden Hormontherapie zur bevorzugten Methode macht. In diesem Beitrag erkläre ich dir, welche Estradiol-Werte über den Zyklus und in den Wechseljahren normal sind, welche Symptome auf einen Mangel hindeuten, und wie Estradiol mit Progesteron zusammenspielt. Read More…Tags: Frauen|Zyklus, Hormone
11/07/26 16:20 Filed in:
Frauen|Zyklus | HormoneProgesteron Normwerte: Was der Speichelwert über Zyklus, Östrogendominanz & Wechseljahre verrät
Progesteron ist eines der Hormone, bei denen die Wahl der Messmethode in meiner Praxis in Lörrach den entscheidenden Unterschied macht. Viele Frauen mit PMS, unregelmäßigem Zyklus, Brustspannen oder beginnenden Perimenopause-Beschwerden bekommen im Blut ein „normales" Hormonprofil bescheinigt – und trotzdem bleiben die Beschwerden bestehen. Der Grund liegt oft in einem Ungleichgewicht zwischen Progesteron und Östrogen, das im Blut kaum sichtbar wird, in der Speichelanalyse aber sehr deutlich hervortritt. In diesem Beitrag erkläre ich dir, was Progesteron im Zyklus bewirkt, warum die Speichelhormonanalyse hier oft aussagekräftiger ist als eine Blutuntersuchung, und wie sich eine Östrogendominanz anhand des Progesteron-Östrogen-Verhältnisses erkennen lässt. Read More…Tags: Frauen|Zyklus, Hormone
11/07/26 14:29 Filed in:
Stress | Neurotransmitter | HormoneCortisol & Stressachse: Was dein Tagesprofil über Nebennieren, Schlaf & Energie verrät
„Mein Cortisol war beim Hausarzt in Ordnung" – diesen Satz höre ich in meiner Praxis in Lörrach fast täglich, kurz bevor die betroffene Person beschreibt, wie erschöpft, gereizt oder schlaflos sie sich seit Monaten fühlt. Das liegt daran, dass ein einzelner Cortisol-Blutwert am Morgen kaum etwas über die tatsächliche Belastung der Stressachse aussagt. Cortisol folgt einem eigenen Tagesrhythmus, und erst ein Tagesprofil aus mehreren Speichelproben zeigt, ob dieser Rhythmus noch intakt ist oder ob sich bereits ein Erschöpfungsmuster eingeschlichen hat. Ergänzend ziehe ich in der Diagnostik häufig auch Neurotransmitter im Urin heran, um ein vollständigeres Bild der Stressverarbeitung zu bekommen. In diesem Beitrag erkläre ich dir, wie ein gesundes Cortisol-Tagesprofil aussieht, welche Muster auf eine überlastete HPA-Achse hindeuten, und was Neurotransmitter-Werte im Urin wirklich leisten können. Read More…Tags: Stress, Neurotransmitter, Hormone
Schilddrüsenwerte richtig verstehen: TSH, fT3, fT4, rT3, Antikörper, Jod & Selen im Überblick
Kaum ein Laborwert sorgt in meiner Praxis in Lörrach für so viel Verunsicherung wie die Schilddrüsenwerte. Viele Patientinnen kommen mit einem „unauffälligen" TSH-Wert vom Hausarzt zu mir, obwohl sie unter Erschöpfung, Gewichtszunahme, Haarausfall, Frieren oder Konzentrationsproblemen leiden. Das Problem: TSH allein zeigt nur, wie stark die Hypophyse die Schilddrüse antreibt – es sagt nichts darüber aus, ob die Hormone fT3 und fT4 im Gewebe tatsächlich ankommen, ob eine Autoimmunerkrankung im Hintergrund abläuft oder ob reverse T3 die Wirkung blockiert. In diesem Beitrag erkläre ich dir, welche Schilddrüsenwerte wirklich aussagekräftig sind, was rT3 und Antikörper bedeuten, und warum Jod und Selen für die Schilddrüse eine zentrale, aber oft missverstandene Rolle spielen. Read More…Tags: Schilddrüse, Entzündung|Autoimmun