Podo-Orthesiologie Lörrach – Haltungskorrektur & individuelle Podosohlen
Von Gudrun Faller, Heilpraktikerin, Praxis für ganzheitliche Medizin Lörrach · nach Breukhoven
Wie die Podo-Orthesiologie wirkt – vom Fuß in den ganzen Körper
Körperhaltung wird unbewusst geregelt – über ein hochkomplexes neuromuskuläres System. In der Fußsohle und den Sehnen befinden sich spezialisierte Nervenzellen: propriozeptive Zellen und Golgi-Sehnenorgane. Sie registrieren jede Druckveränderung der Fußsohle – und geben diese Signale an das Zentrale Nervensystem weiter, das daraufhin die Muskelspannung im gesamten Körper anpasst.
Liegt ein Fehlstand des Fußes vor, werden diese Reize falsch verarbeitet – Muskeln geraten in Dysbalance, die Wirbelsäule wird ungleichmäßig belastet, Gelenke werden falsch beansprucht. Die Folge: uneerklärliche Schmerzen, die scheinbar nichts mit den Füßen zu tun haben.
Ablauf der Podo-Orthesiologischen Untersuchung in meiner Praxis
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Anamnese Welche Beschwerden bestehen? Seit wann? Vorherige Behandlungen, Beruf, Sportgewohnheiten.
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Körperuntersuchung & Haltungsanalyse Untersuchung von Haltung, Statik und Messungen spezifischer Körperpunkte – von den Füßen bis zur Schulter.
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Fußabdruck & Podoskop Ein Fußabdruck im Gehen und Stehen wird genommen. Der Patient wird auf ein Podoskop (Fußspiegel) gestellt, das die Druckpunkte der Fußsohle sichtbar macht.
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Testung mit Unterlegkeilen Durch gezieltes Unterlegen der Fußsohle mit Kork- und/oder Latexunterlagen wird auf die propriozeptiven Nervenzellen Einfluss genommen – die Körperhaltung verändert sich direkt sichtbar und messbar.
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Individuelle Podosohle Die individuell auf den Patienten abgestimmte Sohle wird über das Podo Medi Institut gefertigt. Sie ist dünn, mobil und in jedem Schuh tragbar.
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Kontrolluntersuchung Nach 6–8 Wochen – dann alle 6 Monate – erfolgt eine Kontrolle. Bei Bedarf wird die Sohle korrigiert. Ist die optimale Statik erreicht, entfallen weitere Korrekturen.
Wann ist Podo-Orthesiologie sinnvoll?
1. Wirbelsäulen-Beschwerden
2. Knie & Hüfte
3. Fußprobleme
4. Schulter, Nacken & Kopf
Was die Podosohle von herkömmlichen orthopädischen Einlagen unterscheidet
Behandlung, Anpassung & Ausmessung: einmalig
Kontrolluntersuchung nach 6–8 Wochen, dann alle 6 Monate
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Heilpraktikerleistungen in der Regel nicht. Schweizer Patientinnen: Abrechnung bei Visana Services und weiteren Kassen möglich.
Eine günstige, mobile und effektive Therapie – die den ganzen Körper anspricht. Ich lade dich ein, die Podo-Orthesiologie kennenzulernen.
📅 Termin online buchen – Praxis Gudrun Faller LörrachHäufige Fragen zur Podo-Orthesiologie
Herkömmliche orthopädische Einlagen korrigieren die Fußstellung passiv – sie „betten“ den Fuß in eine bestimmte Position. Die Podosohle arbeitet aktiv: Sie stimuliert die propriozeptiven Nervenzellen der Fußsohle, die daraufhin die Muskelspannung im gesamten Körper regulieren. Der Unterschied ist, dass die Podosohle den Körper zu aktiver Korrektur befähigt – anstatt ihn passiv zu unterstützen. Zusätzlich ist sie dünner und in jedem Schuh tragbar.
Täglich – in den Schuhen, die am häufigsten getragen werden. Zu Beginn können Muskelschmerzen auftreten, die nach einigen Tagen nachlassen. Nach der Kontrolluntersuchung (6–8 Wochen) wird geprüft, ob eine Korrektur der Sohle nötig ist. Ist die optimale Statik erreicht, wird alle 6 Monate kontrolliert.
Ja – gerade bei Kindern mit Haltungsauffälligkeiten, Morbus Scheuermann oder Skoliosen kann frühzeitiges Eingreifen besonders wirksam sein, da das Gewebe noch anpassungsfähiger ist. Auch Kinder mit Fußfehlstellungen oder Gangproblemen profitieren. Sprechen Sie mich gerne an.
Oft doch. Wenn eine Haltungsasymmetrie über die Wirbelsäule bis in den Nackenbereich wirkt, können verspannte Nackenmuskulatur und veränderte HWS-Statik Kopfschmerzen verursachen – deren Ursprung in der Fußstellung liegt. Das ist einer der häufigsten überraschenden Zusammenhänge, den Patienten erst nach der Therapie erkennen.
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