July 2026

Calprotectin im Stuhl: Was der Entzündungsmarker verrät – plus M2-PK & iFOBT

Calprotectin im Stuhl: Was der Entzündungsmarker verrät – plus M2-PK & iFOBT
Wenn Patientinnen in meiner Praxis in Lörrach mit chronischen Bauchschmerzen, Durchfällen oder dem Verdacht auf eine entzündliche Darmerkrankung kommen, gehört Calprotectin im Stuhl zu den ersten Werten, die ich bestimme. Er hilft mir dabei, echte Entzündung von rein funktionellen Beschwerden wie Reizdarm zu unterscheiden – eine Unterscheidung, die oft jahrelang unklar bleibt. Ergänzend ziehe ich je nach Fragestellung M2-PK und den iFOBT-Test heran, die zusammen mit Calprotectin ein differenzierteres Bild der Darmgesundheit liefern und auch bei der Früherkennung von Darmkrebs eine Rolle spielen. In diesem Beitrag erkläre ich dir, was Calprotectin aussagt, warum es fast ausschließlich im Stuhl bestimmt wird, und wie sich die drei Marker sinnvoll ergänzen. Read More…

Leaky Gut & Zonulin: Was eine durchlässige Darmschleimhaut wirklich bedeutet

Leaky Gut & Zonulin: Was eine durchlässige Darmschleimhaut wirklich bedeutet
„Leaky Gut" ist mittlerweile fast schon ein Modewort – und wird gerade deshalb häufig missverstanden. In meiner Praxis in Lörrach erkläre ich Patientinnen regelmäßig, dass eine durchlässige Darmschleimhaut kein diffuses Bauchgefühl ist, sondern ein konkreter, messbarer Mechanismus auf Zellebene: die tight junctions zwischen den Darmzellen öffnen sich weiter als vorgesehen, gesteuert unter anderem durch das Protein Zonulin. Wird dieses Protein im Labor bestimmt, stellt sich fast immer dieselbe Frage: Stuhl oder Blut? Beide Methoden sagen etwas anderes aus. In diesem Beitrag erkläre ich dir, was Leaky Gut auf zellulärer Ebene bedeutet, welche Rolle Zonulin dabei spielt, und warum die Wahl zwischen Stuhl- und Bluttest einen deutlichen Unterschied macht. Read More…

HPU/KPU (Kryptopyrrolurie): Ursachen, Symptome & Diagnostik der stillen Stoffwechselstörung

HPU/KPU (Kryptopyrrolurie): Ursachen, Symptome & Diagnostik der stillen Stoffwechselstörung
Kaum ein Thema wird mir in meiner Praxis in Lörrach so oft in die Sprechstunde mitgebracht wie HPU beziehungsweise KPU – meist von Frauen, die seit Jahren unter chronischer Erschöpfung, ausgeprägter Stressintoleranz und wiederkehrenden Mikronährstoffmängeln leiden, ohne dass sich dafür bislang eine klare Erklärung gefunden hätte. HPU (Hämopyrrollaktamurie) beziehungsweise KPU (Kryptopyrrolurie) beschreibt eine Stoffwechselbesonderheit, bei der der Körper vermehrt bestimmte Pyrrol-Verbindungen über den Urin ausscheidet – und dabei wichtige Mikronährstoffe wie Vitamin B6 und Zink gewissermaßen mit sich reißt. Ich arbeite in meiner Praxis bereits seit vielen Jahren eng mit dem KEAC-Institut zusammen, das sich intensiv der Erforschung dieser Problematik widmet. In diesem Beitrag erkläre ich dir, was hinter HPU/KPU steckt, welche Symptome typisch sind, und wie ich das Thema in meiner Praxis diagnostisch und therapeutisch einordne. Read More…

Histaminintoleranz verstehen: Ursachen, Symptome & der DAO-Enzym-Mangel

Histaminintoleranz verstehen: Ursachen, Symptome & der DAO-Enzym-Mangel
Kopfschmerzen nach dem Rotwein, Hautrötungen nach gereiftem Käse, Blähungen nach Sauerkraut – viele Frauen, die deshalb in meine Praxis in Lörrach kommen, haben zuvor jahrelang eine Lebensmittelallergie vermutet, ohne dass ein Allergietest je etwas ergeben hätte. Häufig steckt stattdessen eine Histaminintoleranz dahinter: ein relativer Mangel an dem Enzym, das Histamin aus der Nahrung im Darm abbaut. Anders als bei einer echten Allergie ist dabei nicht das Immunsystem über IgE-Antikörper beteiligt, sondern schlicht die Abbaukapazität des Körpers überlastet. In diesem Beitrag erkläre ich dir, wie Histaminabbau funktioniert, welche Ursachen einer Histaminintoleranz zugrunde liegen können, und warum der Zusammenhang mit Östrogen gerade für Frauen im Zyklus und in der Perimenopause besonders relevant ist. Read More…

Die Wechseljahre verstehen: Was passiert im Körper? Perimenopause erklärt

Die Wechseljahre verstehen: Was passiert im Körper? Perimenopause erklärt
„Ist das schon die Wechseljahre, oder bilde ich mir das nur ein?" – diese Frage höre ich in meiner Praxis in Lörrach fast jede Woche, meist von Frauen Anfang bis Mitte 40, deren Zyklus sich plötzlich verändert, ohne dass sie sich das erklären können. Die Perimenopause wird oft auf eine simple Formel reduziert: „der Hormonspiegel sinkt". Tatsächlich ist der zugrunde liegende Prozess deutlich komplexer und erklärt viel besser, warum sich Beschwerden in dieser Lebensphase so unterschiedlich und manchmal widersprüchlich anfühlen können. In diesem Beitrag erkläre ich dir nicht nur, welche Symptome typisch sind, sondern vor allem, was im Körper wirklich passiert – von der abnehmenden Follikelaktivität über die charakteristischen Hormonschwankungen bis zu den Auswirkungen auf Gehirn, Stoffwechsel und Knochen. Read More…

Der weibliche Zyklus – verständlich erklärt: Hormone, Phasen & was normal ist

Der weibliche Zyklus – verständlich erklärt: Hormone, Phasen & was normal ist
In meiner Praxis in Lörrach erlebe ich es immer wieder, egal ob bei jungen Frauen kurz nach der Pubertät oder bei Frauen Mitte 40: Viele kennen ihren eigenen Zyklus kaum. Weder in der Schule noch beim Frauenarzt wird meist ausführlich erklärt, was zwischen Menstruation und nächster Menstruation eigentlich passiert, welche Hormone daran beteiligt sind und was überhaupt „normal" ist. Dabei ist genau dieses Verständnis die Grundlage, um Beschwerden wie PMS, unregelmäßige Blutungen oder Zyklusveränderungen in der Perimenopause überhaupt richtig einordnen zu können. In diesem Beitrag erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie der weibliche Zyklus funktioniert, welche Hormone wann aktiv sind, und woran du erkennst, ob dein Zyklus im Gleichgewicht ist. Read More…

Estradiol Normwerte: Was der Östrogenwert über Zyklus, Wechseljahre & Knochengesundheit verrät

Estradiol Normwerte: Was der Östrogenwert über Zyklus, Wechseljahre & Knochengesundheit verrät
Estradiol ist das wirkstärkste der drei natürlichen Östrogene und spielt weit über den Zyklus hinaus eine zentrale Rolle – für Knochendichte, Gefäße, Haut, Schleimhäute und Stimmung. In meiner Praxis in Lörrach gehört Estradiol zu den Werten, die ich anders als Progesteron bevorzugt im Blut bestimme: Während die Speichelanalyse bei Progesteron oft aussagekräftiger ist, lässt sich Estradiol im Blut gut standardisiert und zuverlässig abbilden, was es besonders für die Abklärung von Wechseljahresbeschwerden oder die Kontrolle einer laufenden Hormontherapie zur bevorzugten Methode macht. In diesem Beitrag erkläre ich dir, welche Estradiol-Werte über den Zyklus und in den Wechseljahren normal sind, welche Symptome auf einen Mangel hindeuten, und wie Estradiol mit Progesteron zusammenspielt. Read More…

Progesteron Normwerte: Was der Speichelwert über Zyklus, Östrogendominanz & Wechseljahre verrät

Progesteron Normwerte: Was der Speichelwert über Zyklus, Östrogendominanz & Wechseljahre verrät
Progesteron ist eines der Hormone, bei denen die Wahl der Messmethode in meiner Praxis in Lörrach den entscheidenden Unterschied macht. Viele Frauen mit PMS, unregelmäßigem Zyklus, Brustspannen oder beginnenden Perimenopause-Beschwerden bekommen im Blut ein „normales" Hormonprofil bescheinigt – und trotzdem bleiben die Beschwerden bestehen. Der Grund liegt oft in einem Ungleichgewicht zwischen Progesteron und Östrogen, das im Blut kaum sichtbar wird, in der Speichelanalyse aber sehr deutlich hervortritt. In diesem Beitrag erkläre ich dir, was Progesteron im Zyklus bewirkt, warum die Speichelhormonanalyse hier oft aussagekräftiger ist als eine Blutuntersuchung, und wie sich eine Östrogendominanz anhand des Progesteron-Östrogen-Verhältnisses erkennen lässt. Read More…

Cortisol & Stressachse: Was dein Tagesprofil über Nebennieren, Schlaf & Energie verrät

Cortisol & Stressachse: Was dein Tagesprofil über Nebennieren, Schlaf & Energie verrät
„Mein Cortisol war beim Hausarzt in Ordnung" – diesen Satz höre ich in meiner Praxis in Lörrach fast täglich, kurz bevor die betroffene Person beschreibt, wie erschöpft, gereizt oder schlaflos sie sich seit Monaten fühlt. Das liegt daran, dass ein einzelner Cortisol-Blutwert am Morgen kaum etwas über die tatsächliche Belastung der Stressachse aussagt. Cortisol folgt einem eigenen Tagesrhythmus, und erst ein Tagesprofil aus mehreren Speichelproben zeigt, ob dieser Rhythmus noch intakt ist oder ob sich bereits ein Erschöpfungsmuster eingeschlichen hat. Ergänzend ziehe ich in der Diagnostik häufig auch Neurotransmitter im Urin heran, um ein vollständigeres Bild der Stressverarbeitung zu bekommen. In diesem Beitrag erkläre ich dir, wie ein gesundes Cortisol-Tagesprofil aussieht, welche Muster auf eine überlastete HPA-Achse hindeuten, und was Neurotransmitter-Werte im Urin wirklich leisten können. Read More…

Schilddrüsenwerte richtig verstehen: TSH, fT3, fT4, rT3, Antikörper, Jod & Selen im Überblick

Schilddrüsenwerte richtig verstehen: TSH, fT3, fT4, rT3, Antikörper, Jod & Selen im Überblick
Kaum ein Laborwert sorgt in meiner Praxis in Lörrach für so viel Verunsicherung wie die Schilddrüsenwerte. Viele Patientinnen kommen mit einem „unauffälligen" TSH-Wert vom Hausarzt zu mir, obwohl sie unter Erschöpfung, Gewichtszunahme, Haarausfall, Frieren oder Konzentrationsproblemen leiden. Das Problem: TSH allein zeigt nur, wie stark die Hypophyse die Schilddrüse antreibt – es sagt nichts darüber aus, ob die Hormone fT3 und fT4 im Gewebe tatsächlich ankommen, ob eine Autoimmunerkrankung im Hintergrund abläuft oder ob reverse T3 die Wirkung blockiert. In diesem Beitrag erkläre ich dir, welche Schilddrüsenwerte wirklich aussagekräftig sind, was rT3 und Antikörper bedeuten, und warum Jod und Selen für die Schilddrüse eine zentrale, aber oft missverstandene Rolle spielen. Read More…

Vitamin D Normwerte: Was dein Blutwert über Immunsystem, Hormone & Autoimmunerkrankungen verrät

Vitamin D Normwerte: Was dein Blutwert über Immunsystem, Hormone & Autoimmunerkrankungen verrät
Vitamin D ist wahrscheinlich der am meisten unterschätzte Laborwert in der Hausarztpraxis – und gleichzeitig einer der wichtigsten, die ich in meiner Praxis in Lörrach regelmäßig bestimme. Gerade in den Wintermonaten kommen viele Patientinnen mit Erschöpfung, häufigen Infekten oder einem Schub ihrer Autoimmunerkrankung zu mir, und fast immer zeigt sich dabei ein deutlich zu niedriger Vitamin-D-Spiegel. Das Problem: Laborreferenzwerte gelten oft schon ab 20 ng/ml als „ausreichend" – ein Bereich, der für ein stabiles Immunsystem, eine funktionierende Hormonachse oder bei bestehender Autoimmunerkrankung häufig zu niedrig angesetzt ist. In diesem Beitrag erkläre ich dir, was Vitamin D im Körper wirklich bewirkt, welche Normwerte und funktionellen Zielbereiche sinnvoll sind, und warum Vitamin D eigentlich eher ein Hormon als ein Vitamin ist. Read More…

Ferritin Normwerte: Was dein Eisenspeicherwert über Hormone, Schilddrüse & Energie verrät

Ferritin Normwerte: Was dein Eisenspeicherwert über Hormone, Schilddrüse & Energie verrät
Ferritin gehört zu den am häufigsten missverstandenen Laborwerten überhaupt. Viele Frauen, die zu mir in meine Praxis in Lörrach kommen, erzählen dieselbe Geschichte: chronische Erschöpfung, diffuser Haarausfall, Konzentrationsprobleme – und ein Blutbild, das laut Hausarzt „unauffällig" ist. Der Grund liegt oft in einem Detail, das im Praxisalltag leicht übersehen wird: Der Ferritin-Wert liegt zwar noch im Laborreferenzbereich, aber weit unterhalb dessen, was der Körper für einen funktionierenden Eisen-, Hormon- und Schilddrüsenstoffwechsel eigentlich braucht. Gleichzeitig kann ein erhöhtes Ferritin fälschlich als Eisenüberschuss gedeutet werden, obwohl es in Wirklichkeit ein stilles Entzündungsgeschehen anzeigt. In diesem Beitrag erkläre ich dir, was Ferritin ist, welche Normwerte und funktionellen Referenzbereiche wirklich relevant sind, und wie Speichereisen mit Schilddrüse, Zyklus und Entzündung zusammenhängt. Read More…

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Ab sofort findet ihr auf meiner Website den neuen Bereich
„Wissensportal | Bibliothek“.

Hier erkläre ich medizinische und naturheilkundliche Themen verständlich, fundiert und auf dem aktuellen Stand des Wissens. Ob Laborwerte, Hormone, Darmgesundheit, Mikronährstoffe oder chronische Beschwerden – ihr erhaltet gut verständliche Hintergrundinformationen, die euch helfen können, Zusammenhänge besser zu verstehen und informierte Entscheidungen für eure Gesundheit zu treffen.

Der Bereich wird kontinuierlich erweitert und wächst mit den Fragen, die mir täglich in der Praxis begegnen. Schau also immer wieder vorbei – es lohnt sich.

Herzlichst,
eure Gudrun

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