Gewicht
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Fetteinlagerungen und Östrogen: Was in den Wechseljahren und der Perimenopause im Körper passiert
Leider habe ich dies am eigenen Leib erfahren müssen. Ein fast aussichtsloser Kampf gegen die Pfunde. Hier eine Zuammenfassung zum Thema:
Östrogen ist weit mehr als ein „weibliches Hormon“. Es beeinflusst nicht nur Fruchtbarkeit und Zyklus, sondern auch Fettverteilung, Muskelmasse und den Stoffwechsel. Besonders in den Wechseljahren und der Perimeonpasue zeigt sich, wie stark die Hormonlage darüber entscheidet, wo wir Fett einlagern und wie der Körper mit Energie umgeht.
Östrogenmangel in den Wechseljahren: Bauchfett und Insulinresistenz
Wenn die Östrogenproduktion in den Wechseljahren nachlässt, verschiebt sich die Körperzusammensetzung deutlich:
• Fettverteilung: Statt wie zuvor eher an Hüfte und Oberschenkeln, lagert sich Fett zunehmend am Bauch an. Diese viszeralen Fettdepots gelten als besonders ungünstig, weil sie hormonell aktiv sind und Entzündungsprozesse anfeuern können.
• Insulinresistenz: Mit weniger Östrogen sinkt die Empfindlichkeit der Zellen für Insulin. Der Blutzucker steigt leichter an, die Bauchspeicheldrüse muss mehr Insulin ausschütten – ein Wegbereiter für Typ-2-Diabetes. Hier hilft nur noch eine konsequente Ernährungsumstellung hin zu Low Carb oder Ketogene Ernährung, oder auch die Gabe von z.B. Berberin, Metformin o.ä. Präparate. Manchen Personen hilft auch die Haferkur.
• Muskelabbau: Östrogen wirkt normalerweise schützend auf die Muskulatur. Mit sinkenden Hormonspiegeln geht Muskelmasse verloren, was den Grundumsatz senkt und Gewichtszunahme zusätzlich begünstigt.
Kommt es in den Wechseljahren zusätzlich zu mehr Stress, dann ist man in einem Teufelskreis gefangen.
Kurz gesagt: Östrogenmangel verschiebt das Gleichgewicht – weg von Muskelkraft, hin zu Bauchfett und Stoffwechselproblemen.
Oder wie Dr. Berg, ein amerikanischer Arzt so nett sagt: "Wenn der Hintern zum Bauch wird". Der Pomuskel wird weniger und das Bauchfett wächst.
Östrogendominanz: Zu viel des Guten
Das andere Extrem ist eine relative Östrogenüberladung. Sie entsteht oft nicht durch zu hohe absolute Spiegel, sondern durch ein Ungleichgewicht: viel Östrogen bei gleichzeitig zu wenig Progesteron. Typische Ursachen können Stress, Übergewicht, Umweltöstrogene oder unausgeglichene Hormone sein.
• Fetteinlagerung: Hier sind es eher Hüfte, Oberschenkel und Po, die betroffen sind. Dieses sogenannte „gynoidale“ Muster ist an sich weniger riskant als Bauchfett, wird aber oft als belastend empfunden.
• Wassereinlagerungen und PMS-ähnliche Beschwerden treten ebenfalls häufiger auf.
• Insulinresistenz spielt bei reiner Östrogendominanz eine geringere Rolle, kann aber bei gleichzeitiger Gewichtszunahme und Bewegungsmangel hinzukommen.
Der entscheidende Unterschied
• Östrogenmangel → Bauchfett, Insulinresistenz, Muskelverlust.
• Östrogendominanz → eher Hüft- und Oberschenkelfett, Wassereinlagerungen, Beschwerden durch Ungleichgewicht mit Progesteron.
Beide Zustände haben also unterschiedliche Gesichter, auch wenn sie sich auf der Waage ähnlich zeigen können.
Was hilft?
• Muskeltraining: schützt vor Muskelabbau und verbessert die Insulinsensitivität.
• Eiweißreiche Ernährung: unterstützt Muskelerhalt und Sättigung. Zusätzlich: Low carb/ zyklisches Keto.
• Stressreduktion: wirkt balancierend auf Progesteron und damit gegen Östrogendominanz.
• Medizinische Abklärung: Hormonstatus und Stoffwechselwerte (HOMA-Index!) prüfen lassen, bevor man eigenständig gegensteuert.
• Nahrungsergänzungsmittel: Leberunterstützung, Pflanzenstoffe, Mikronährstoffe, Vitamine u.a.
Leider habe ich dies am eigenen Leib erfahren müssen. Ein fast aussichtsloser Kampf gegen die Pfunde. Hier eine Zuammenfassung zum Thema:
Östrogen ist weit mehr als ein „weibliches Hormon“. Es beeinflusst nicht nur Fruchtbarkeit und Zyklus, sondern auch Fettverteilung, Muskelmasse und den Stoffwechsel. Besonders in den Wechseljahren und der Perimeonpasue zeigt sich, wie stark die Hormonlage darüber entscheidet, wo wir Fett einlagern und wie der Körper mit Energie umgeht.
Östrogenmangel in den Wechseljahren: Bauchfett und Insulinresistenz
Wenn die Östrogenproduktion in den Wechseljahren nachlässt, verschiebt sich die Körperzusammensetzung deutlich:
• Fettverteilung: Statt wie zuvor eher an Hüfte und Oberschenkeln, lagert sich Fett zunehmend am Bauch an. Diese viszeralen Fettdepots gelten als besonders ungünstig, weil sie hormonell aktiv sind und Entzündungsprozesse anfeuern können.
• Insulinresistenz: Mit weniger Östrogen sinkt die Empfindlichkeit der Zellen für Insulin. Der Blutzucker steigt leichter an, die Bauchspeicheldrüse muss mehr Insulin ausschütten – ein Wegbereiter für Typ-2-Diabetes. Hier hilft nur noch eine konsequente Ernährungsumstellung hin zu Low Carb oder Ketogene Ernährung, oder auch die Gabe von z.B. Berberin, Metformin o.ä. Präparate. Manchen Personen hilft auch die Haferkur.
• Muskelabbau: Östrogen wirkt normalerweise schützend auf die Muskulatur. Mit sinkenden Hormonspiegeln geht Muskelmasse verloren, was den Grundumsatz senkt und Gewichtszunahme zusätzlich begünstigt.
Kommt es in den Wechseljahren zusätzlich zu mehr Stress, dann ist man in einem Teufelskreis gefangen.
Kurz gesagt: Östrogenmangel verschiebt das Gleichgewicht – weg von Muskelkraft, hin zu Bauchfett und Stoffwechselproblemen.
Oder wie Dr. Berg, ein amerikanischer Arzt so nett sagt: "Wenn der Hintern zum Bauch wird". Der Pomuskel wird weniger und das Bauchfett wächst.
Östrogendominanz: Zu viel des Guten
Das andere Extrem ist eine relative Östrogenüberladung. Sie entsteht oft nicht durch zu hohe absolute Spiegel, sondern durch ein Ungleichgewicht: viel Östrogen bei gleichzeitig zu wenig Progesteron. Typische Ursachen können Stress, Übergewicht, Umweltöstrogene oder unausgeglichene Hormone sein.
• Fetteinlagerung: Hier sind es eher Hüfte, Oberschenkel und Po, die betroffen sind. Dieses sogenannte „gynoidale“ Muster ist an sich weniger riskant als Bauchfett, wird aber oft als belastend empfunden.
• Wassereinlagerungen und PMS-ähnliche Beschwerden treten ebenfalls häufiger auf.
• Insulinresistenz spielt bei reiner Östrogendominanz eine geringere Rolle, kann aber bei gleichzeitiger Gewichtszunahme und Bewegungsmangel hinzukommen.
Der entscheidende Unterschied
• Östrogenmangel → Bauchfett, Insulinresistenz, Muskelverlust.
• Östrogendominanz → eher Hüft- und Oberschenkelfett, Wassereinlagerungen, Beschwerden durch Ungleichgewicht mit Progesteron.
Beide Zustände haben also unterschiedliche Gesichter, auch wenn sie sich auf der Waage ähnlich zeigen können.
Was hilft?
• Muskeltraining: schützt vor Muskelabbau und verbessert die Insulinsensitivität.
• Eiweißreiche Ernährung: unterstützt Muskelerhalt und Sättigung. Zusätzlich: Low carb/ zyklisches Keto.
• Stressreduktion: wirkt balancierend auf Progesteron und damit gegen Östrogendominanz.
• Medizinische Abklärung: Hormonstatus und Stoffwechselwerte (HOMA-Index!) prüfen lassen, bevor man eigenständig gegensteuert.
• Nahrungsergänzungsmittel: Leberunterstützung, Pflanzenstoffe, Mikronährstoffe, Vitamine u.a.