Tantra für Frauen I : Entdecke dein Kraftzentrum
Tantrische Übungen für den Unterleib: Mehr Energie, Verbindung und Selbstliebe
(Dies ist der erste Teil eine Tantra Serie: Tantra für Frauen I & II, Tantra für Männer, Tantra für Paare, Tantra & Traumen, Tantra für Singles)
Sanfte Wege zu mehr Körpergefühl und weiblicher Kraft
Spürst du manchmal eine Leere oder Taubheit in deinem Unterleib? Fühlst du dich von deinem Beckenboden abgetrennt, vielleicht nach einer Geburt, bei Menstruationsbeschwerden oder einfach durch den Stress des Alltags? Viele Frauen erleben ihren Unterleib als einen Bereich, der "schläft" – ein Ort, den sie kaum bewusst wahrnehmen können.
In meiner Naturheilpraxis in Lörrach begleite ich Frauen seit vielen Jahren dabei, wieder in Kontakt mit dieser kraftvollen Region ihres Körpers zu kommen. Tantrische Übungen sind dabei ein wunderbar sanfter Weg, um mehr Lebensenergie, Sensibilität und Selbstliebe in dein Leben zu bringen.
Was ist Tantra eigentlich?
Vielleicht denkst du bei Tantra sofort an Sexualität – das ist nur ein kleiner Teil eines viel größeren Bildes. Tantra ist eine jahrtausendealte spirituelle Praxis, die aus Indien stammt und wörtlich übersetzt "Ausdehnung" oder "etwas was die Ausdehnung fördert" bedeutet. ("Tan": ausdehnen. "Tra": Instrument)
Im Kern geht es darum:
Für dich als Frau bedeutet tantrische Praxis: Du darfst deine weibliche Essenz feiern, deine zyklische Natur ehren und deinen Körper als Quelle von Weisheit und Kraft entdecken. Es ist kein esoterisches Konzept, sondern eine sehr körperliche, erdende Erfahrung.
In diesem Artikel zeige ich dir sanfte, alltagstaugliche Übungen, die du sofort für dich nutzen kannst – ganz ohne Vorkenntnisse.
Was tantrische Arbeit für dich tun kann
Wenn wir von tantrischen Übungen für den Unterleib sprechen, geht es um weit mehr als Sexualität. Trotzdem kann sich damit auch deine Sexuelle Kraft, deine Freude an Sexualität verbessern!
Es geht um:
Einfache Atem- und Beckenbodenübungen für jeden Tag
Übung 1: Der heilende Atem ins Becken (5 Minuten)
Diese Übung kannst du im Liegen oder aufrecht sitzend machen – wann immer du einen Moment Ruhe hast.
So geht's:
Warum das wirkt: Dein Atem ist die Brücke zwischen deinem Bewusstsein und deinem Körper. Indem du bewusst in deinen Unterleib atmest, bringst du Sauerstoff, Aufmerksamkeit und Lebensenergie dorthin.
Übung 2: Beckenboden-Wellen (3-5 Minuten)
Anders als klassisches Beckenbodentraining arbeiten wir hier mit Wellen statt mit Anspannung. Das ist besonders hilfreich, wenn dein Beckenboden verspannt ist.
So geht's:
Für Frauen in den Wechseljahren: Diese Übung kann besonders wohltuend sein, wenn du Trockenheit oder einen Verlust an Sensibilität spürst. Die wellenförmige Bewegung fördert die Durchblutung sanft und natürlich.
Sanfte Bewegungen für mehr Sensibilität im Unterleib
Übung 3: Beckenschaukeln im Liegen (5-10 Minuten)
Diese Übung löst Verspannungen in deinem unteren Rücken und bringt fließende Bewegung in dein Becken.
So geht's:
Variation: Du kannst diese Übung auch im Sitzen auf einem Stuhl machen, während du arbeitest oder fernsiehst.
Übung 4: Die Spirale der Weiblichkeit (8-10 Minuten)
Diese Übung verbindet Bewegung, Atem und innere Vorstellung zu einer kraftvollen Praxis.
So geht's:
Warum das wirkt: Kreisende Bewegungen sind urweiblich. Sie lösen Blockaden, fördern die Durchblutung und helfen dir, aus dem Kopf in deinen Körper zu kommen.
Tantra als tägliche Selbstfürsorge: So baust du es ein
Du musst nicht jeden Tag eine Stunde üben. Tantrische Selbstfürsorge bedeutet, kleine Momente der bewussten Verbindung in deinen Alltag zu integrieren.
Morgenritual (5 Minuten)
Bevor du aufstehst, nimm dir einen Moment im Bett:
Das setzt eine liebevolle Intention für den Tag.
Während des Tages
Wöchentliche Praxis
Nimm dir einmal pro Woche 20-30 Minuten Zeit für eine längere Sequenz. Schaffe dir einen schönen Raum: Kerzen, leise Musik, vielleicht ein warmes Tuch über deinem Unterleib. Das ist deine Zeit. Nur für dich.
Besondere Hinweise für verschiedene Lebensphasen
Nach einer Geburt
Beginne sehr sanft und erst nach der vollständigen Rückbildung. Die Atemübung und sanfte Beckenschaukeln sind wunderbar, um wieder Kontakt aufzunehmen – ohne Druck.
Bei Menstruationsbeschwerden
Die Übungen können während deiner Menstruation angepasst werden. Höre auf deinen Körper. Manchmal ist nur der heilende Atem genau richtig, manchmal brauchst du die Bewegung, um Krämpfe zu lösen.
In den Wechseljahren
Die tantrischen Übungen aus diesem Artikel sind auch in den Wechseljahren wunderbar geeignet.
Weil diese Lebensphase jedoch so besondere Aufmerksamkeit verdient, bereite ich gerade einen eigenen, ausführlichen Beitrag speziell zu "Tantra in den Wechseljahren" vor. Dort erfährst du, wie tantrische Praxis dich in dieser kraftvollen Zeit der Wandlung begleiten kann.
Deine Einladung: Beginne heute
Du brauchst keine Vorkenntnisse, keine besondere Beweglichkeit und keine perfekten Umstände. Du brauchst nur die Bereitschaft, dir selbst mit Neugier und Freundlichkeit zu begegnen.
Wähle eine einzige Übung aus diesem Artikel aus. Probiere sie heute aus – nur fünf Minuten. Spüre, was sich verändert. Dein Körper wartet darauf, von dir gesehen und gefühlt zu werden.
In meiner Naturheilpraxis in Lörrach begleite ich Frauen auf diesem Weg – individuell, einfühlsam und mit großem Respekt vor deiner einzigartigen Geschichte. Wenn du dir Unterstützung wünschst oder Fragen hast, bin ich gerne für dich da.
Dein Unterleib ist nicht nur ein Körperteil. Er ist dein Kraftzentrum, deine Verbindung zur Erde, deine Quelle der Kreativität. Es ist Zeit, ihn zu feiern.
Hier findest du schon einen Blog-Beitrag zu Tantra & Stoizismus
Buchtipp:
Kein reines Frauenbuch, aber sehr schöne Übungen auch für Frauen:

(Dies ist der erste Teil eine Tantra Serie: Tantra für Frauen I & II, Tantra für Männer, Tantra für Paare, Tantra & Traumen, Tantra für Singles)
Sanfte Wege zu mehr Körpergefühl und weiblicher Kraft
Spürst du manchmal eine Leere oder Taubheit in deinem Unterleib? Fühlst du dich von deinem Beckenboden abgetrennt, vielleicht nach einer Geburt, bei Menstruationsbeschwerden oder einfach durch den Stress des Alltags? Viele Frauen erleben ihren Unterleib als einen Bereich, der "schläft" – ein Ort, den sie kaum bewusst wahrnehmen können.
In meiner Naturheilpraxis in Lörrach begleite ich Frauen seit vielen Jahren dabei, wieder in Kontakt mit dieser kraftvollen Region ihres Körpers zu kommen. Tantrische Übungen sind dabei ein wunderbar sanfter Weg, um mehr Lebensenergie, Sensibilität und Selbstliebe in dein Leben zu bringen.
Was ist Tantra eigentlich?
Vielleicht denkst du bei Tantra sofort an Sexualität – das ist nur ein kleiner Teil eines viel größeren Bildes. Tantra ist eine jahrtausendealte spirituelle Praxis, die aus Indien stammt und wörtlich übersetzt "Ausdehnung" oder "etwas was die Ausdehnung fördert" bedeutet. ("Tan": ausdehnen. "Tra": Instrument)
Im Kern geht es darum:
- Lebensenergie bewusst zu spüren und fließen zu lassen – diese Energie nennt man auch "Prana" oder Qi
- Deinen Körper als heiligen Tempel zu erfahren, nicht als etwas, das kontrolliert oder perfektioniert werden muss
- Präsenz im gegenwärtigen Moment – raus aus dem Kopf, rein ins Fühlen
- Die Verbindung zwischen Atem, Bewegung und Bewusstsein zu nutzen, um mehr Lebendigkeit zu erfahren
Für dich als Frau bedeutet tantrische Praxis: Du darfst deine weibliche Essenz feiern, deine zyklische Natur ehren und deinen Körper als Quelle von Weisheit und Kraft entdecken. Es ist kein esoterisches Konzept, sondern eine sehr körperliche, erdende Erfahrung.
In diesem Artikel zeige ich dir sanfte, alltagstaugliche Übungen, die du sofort für dich nutzen kannst – ganz ohne Vorkenntnisse.
Was tantrische Arbeit für dich tun kann
Wenn wir von tantrischen Übungen für den Unterleib sprechen, geht es um weit mehr als Sexualität. Trotzdem kann sich damit auch deine Sexuelle Kraft, deine Freude an Sexualität verbessern!
Es geht um:
- Deine Lebenskraft: Der Unterleib ist dein Energiezentrum. Hier sitzt deine Schöpferkraft, deine Kreativität und deine weibliche Vitalität.
- Körperliche Gesundheit: Eine bewusste Verbindung zu deinem Becken kann Menstruationsbeschwerden lindern, deinen Beckenboden stärken und Verspannungen lösen.
- Emotionale Heilung: In unserem Unterleib speichern wir oft unbewusst Emotionen – alte Verletzungen, Scham oder Trauer. Sanfte Bewegung und Atem können helfen, diese loszulassen.
- Selbstliebe: Deinen Körper bewusst zu spüren ist ein Akt der Selbstfürsorge. Du sagst damit: "Ich bin es wert, dass ich mich um mich kümmere."
Einfache Atem- und Beckenbodenübungen für jeden Tag
Übung 1: Der heilende Atem ins Becken (5 Minuten)
Diese Übung kannst du im Liegen oder aufrecht sitzend machen – wann immer du einen Moment Ruhe hast.
So geht's:
- Lege eine Hand auf deinen Unterbauch, unterhalb des Nabels. Die andere Hand darf auf deinem Herzen ruhen.
- Schließe sanft deine Augen und atme durch die Nase ein. Lass den Atem tief in deinen Bauch fließen, sodass sich deine untere Hand hebt.
- Beim Ausatmen stellst du dir vor, wie der Atem durch deinen Unterleib, durch dein Becken bis hinunter zu deiner Wurzel fließt.
- Nimm wahr: Vielleicht spürst du Wärme, ein Kribbeln oder einfach mehr Präsenz in dieser Region. Manchmal kann diese Fühlen aber auch bis zum Orgasmus führen.
- Wiederhole dies für einige Atemzüge. Ohne Leistung, ohne Ziel – einfach nur spüren.
Warum das wirkt: Dein Atem ist die Brücke zwischen deinem Bewusstsein und deinem Körper. Indem du bewusst in deinen Unterleib atmest, bringst du Sauerstoff, Aufmerksamkeit und Lebensenergie dorthin.
Übung 2: Beckenboden-Wellen (3-5 Minuten)
Anders als klassisches Beckenbodentraining arbeiten wir hier mit Wellen statt mit Anspannung. Das ist besonders hilfreich, wenn dein Beckenboden verspannt ist.
So geht's:
- Setze dich bequem auf einen Stuhl oder auf den Boden, die Wirbelsäule aufgerichtet.
- Atme ein und stelle dir vor, wie dein Beckenboden sich sanft senkt und weitet – wie eine Blüte, die sich öffnet.
- Atme aus und lass den Beckenboden sanft nach oben und innen kommen – ohne Druck, einfach weich.
- Finde deinen eigenen Rhythmus. Vielleicht magst du beim Einatmen innerlich "öffnen" sagen und beim Ausatmen "sammeln".
- Nach einigen Atemzügen: Halte inne und spüre nach. Was hat sich verändert?
Für Frauen in den Wechseljahren: Diese Übung kann besonders wohltuend sein, wenn du Trockenheit oder einen Verlust an Sensibilität spürst. Die wellenförmige Bewegung fördert die Durchblutung sanft und natürlich.
Sanfte Bewegungen für mehr Sensibilität im Unterleib
Übung 3: Beckenschaukeln im Liegen (5-10 Minuten)
Diese Übung löst Verspannungen in deinem unteren Rücken und bringt fließende Bewegung in dein Becken.
So geht's:
- Lege dich auf den Rücken, die Beine aufgestellt, die Füße hüftbreit am Boden.
- Atme ein und lass dein Becken ganz sanft nach hinten kippen – dein unterer Rücken berührt den Boden.
- Atme aus und kippe dein Becken nach vorne – es entsteht ein kleiner Hohlraum unter deinem Rücken.
- Finde einen weichen, fließenden Rhythmus. Dein Becken schaukelt wie eine Wiege, ganz ohne Anstrengung.
- Lass die Bewegung immer kleiner werden, bis sie fast unsichtbar ist – aber du spürst sie von innen.
Variation: Du kannst diese Übung auch im Sitzen auf einem Stuhl machen, während du arbeitest oder fernsiehst.
Übung 4: Die Spirale der Weiblichkeit (8-10 Minuten)
Diese Übung verbindet Bewegung, Atem und innere Vorstellung zu einer kraftvollen Praxis.
So geht's:
- Setze dich bequem im Schneidersitz oder auf einen Stuhl. Du kannst dies aber auch im Stehen machen. Deine Hände liegen im Sitzen auf deinen Oberschenkeln.
- Atme ein und bewege dein Becken in einem kleinen Kreis nach rechts – wie wenn du mit deinen Sitzbeinhöckern einen Kreis malst.
- Atme aus und lass den Kreis weiterfließen.
- Stelle dir vor, wie mit jeder Kreisbewegung goldenes Licht in deinem Unterleib entsteht – warm, nährend, heilend.
- Nach 1-2 Minuten wechsle die Richtung und kreise nach links.
- Zum Abschluss: Halte inne, lege beide Hände auf deinen Unterbauch und atme die Energie, die du geweckt hast, bewusst in dich hinein.
Warum das wirkt: Kreisende Bewegungen sind urweiblich. Sie lösen Blockaden, fördern die Durchblutung und helfen dir, aus dem Kopf in deinen Körper zu kommen.
Tantra als tägliche Selbstfürsorge: So baust du es ein
Du musst nicht jeden Tag eine Stunde üben. Tantrische Selbstfürsorge bedeutet, kleine Momente der bewussten Verbindung in deinen Alltag zu integrieren.
Morgenritual (5 Minuten)
Bevor du aufstehst, nimm dir einen Moment im Bett:
- Lege beide Hände auf deinen Unterleib
- Atme dreimal tief in deine Hände hinein
- Sage innerlich oder laut: "Ich ehre meine weibliche Kraft heute."
Das setzt eine liebevolle Intention für den Tag.
Während des Tages
- Bei Stress: Atme bewusst in deinen Unterleib statt in die Brust. Das beruhigt dein Nervensystem sofort.
- Beim Warten: Nutze Momente in der Schlange oder an der Ampel für die Beckenboden-Wellen.
- Vor dem Schlafengehen: Die Beckenschaukel-Übung im Bett ist wunderbar entspannend.
Wöchentliche Praxis
Nimm dir einmal pro Woche 20-30 Minuten Zeit für eine längere Sequenz. Schaffe dir einen schönen Raum: Kerzen, leise Musik, vielleicht ein warmes Tuch über deinem Unterleib. Das ist deine Zeit. Nur für dich.
Besondere Hinweise für verschiedene Lebensphasen
Nach einer Geburt
Beginne sehr sanft und erst nach der vollständigen Rückbildung. Die Atemübung und sanfte Beckenschaukeln sind wunderbar, um wieder Kontakt aufzunehmen – ohne Druck.
Bei Menstruationsbeschwerden
Die Übungen können während deiner Menstruation angepasst werden. Höre auf deinen Körper. Manchmal ist nur der heilende Atem genau richtig, manchmal brauchst du die Bewegung, um Krämpfe zu lösen.
In den Wechseljahren
Die tantrischen Übungen aus diesem Artikel sind auch in den Wechseljahren wunderbar geeignet.
Weil diese Lebensphase jedoch so besondere Aufmerksamkeit verdient, bereite ich gerade einen eigenen, ausführlichen Beitrag speziell zu "Tantra in den Wechseljahren" vor. Dort erfährst du, wie tantrische Praxis dich in dieser kraftvollen Zeit der Wandlung begleiten kann.
Deine Einladung: Beginne heute
Du brauchst keine Vorkenntnisse, keine besondere Beweglichkeit und keine perfekten Umstände. Du brauchst nur die Bereitschaft, dir selbst mit Neugier und Freundlichkeit zu begegnen.
Wähle eine einzige Übung aus diesem Artikel aus. Probiere sie heute aus – nur fünf Minuten. Spüre, was sich verändert. Dein Körper wartet darauf, von dir gesehen und gefühlt zu werden.
In meiner Naturheilpraxis in Lörrach begleite ich Frauen auf diesem Weg – individuell, einfühlsam und mit großem Respekt vor deiner einzigartigen Geschichte. Wenn du dir Unterstützung wünschst oder Fragen hast, bin ich gerne für dich da.
Dein Unterleib ist nicht nur ein Körperteil. Er ist dein Kraftzentrum, deine Verbindung zur Erde, deine Quelle der Kreativität. Es ist Zeit, ihn zu feiern.
Hier findest du schon einen Blog-Beitrag zu Tantra & Stoizismus
Buchtipp:
Kein reines Frauenbuch, aber sehr schöne Übungen auch für Frauen:
