Philosophie für den Alltag II: Epiktet
22/11/25 19:26 Filed in: Seele | Philosophie
Epiktet: Antike Weisheit für moderne Zeiten – Stoische Philosophie für deinen Alltag
Serie: Philosophie für den Alltag. Teil 2.

Stell dir vor, du lebst als Sklave im antiken Rom. Kein Besitz, keine Freiheit, dein Körper gehört einem anderen Menschen. Und ausgerechnet in dieser Situation entwickelst du eine Philosophie, die Menschen auch 2000 Jahre später hilft, mit Jobverlust, Beziehungskrisen und Ängsten umzugehen.
Das ist die Geschichte von Epiktet – einem der einflussreichsten stoischen Philosophen, dessen Lehren heute aktueller sind denn je. In meiner Praxis- und an mir selbst- erlebe ich täglich, wie Menschen unter dem Druck unserer Zeit leiden.
Die stoische Philosophie bietet hier einen praktischen, erdenden Gegenpol zu all den schnellen Lösungsversprechen.
Wer war Epiktet – und warum sollte dich das interessieren?
Epiktet wurde um 50 n. Chr. als Sklave in Hierapolis geboren. Sein Name bedeutet wörtlich „der Hinzuerworbene" – er war Besitz, keine Person. Trotz oder gerade wegen dieser extremen Unfreiheit entwickelte er eine Philosophie der inneren Freiheit, die bis heute besticht.
Was Epiktets Lehre so kraftvoll macht: Sie entstand nicht im Elfenbeinturm, sondern unter härtesten Lebensbedingungen. Er wusste, was es bedeutet, machtlos zu sein. Und genau diese Erfahrung machte ihn zum Meister darin, zwischen dem zu unterscheiden, was wir kontrollieren können – und was nicht.
Diese Unterscheidung ist das Herzstück seiner Philosophie. Und sie ist heute, in einer Welt voller Krisen, Unsicherheiten und Überforderung, deine größte Chance auf echte Gelassenheit.
Die "Dichotomie der Kontrolle": Dein wichtigstes Werkzeug

Epiktets zentrale Erkenntnis lautet:
„Es gibt Dinge, die in unserer Macht stehen, und Dinge, die nicht in unserer Macht stehen."
Klingt simpel? Ist es auch. Aber die meisten Menschen leiden genau daran, dass sie diese Grenze nicht ziehen können.
Was liegt in deiner Kontrolle:
Was liegt NICHT in deiner Kontrolle:
Die Revolution liegt darin: Sobald du aufhörst, Energie in unkontrollierbare Dinge zu stecken, gewinnst du unglaublich viel Kraft für das, was wirklich in deiner Hand liegt.
Praktische Übung 1: Die Kontroll-Inventur
Nimm dir 10 Minuten Zeit und ein Blatt Papier:
Diese Übung führe ich regelmäßig mit Patienten in meiner Praxis durch. Die Erleichterung, wenn Menschen erkennen, wie viel Ballast sie tragen, den sie gar nicht tragen müssen, ist jedes Mal bewegend.
Die Macht der Perspektive: Ereignisse sind neutral
Epiktet hatte eine radikale Überzeugung: Die Dinge selbst beunruhigen uns nicht, sondern unsere Meinungen über die Dinge.
Ein Beispiel aus dem modernen Alltag:
Das Ereignis ist identisch. Dein Leiden oder Nicht-Leiden entsteht durch die Bewertung.
Das bedeutet NICHT, dass du alles schönreden sollst. Es bedeutet, dass du dir bewusst machst: Du hast eine Wahl. Dar8n liegt deine Freiheit.
Stoizismus ist keine emotionale Abstumpfung
Ein häufiges Missverständnis: Stoiker seien gefühlskalt. Das Gegenteil ist wahr.
Epiktet lehrte nicht, Emotionen zu unterdrücken, sondern sie zu verstehen und mit ihnen weise umzugehen. Die Stoiker unterschieden zwischen:
Destruktiven Leidenschaften:
Gesunden Emotionen:
Der Unterschied? Gesunde Emotionen entspringen deinen bewussten Werten und helfen dir zu wachsen. Destruktive Leidenschaften kontrollieren dich und lassen dich leiden.
Praktische Übung 2: Das abendliche Reflexionsritual
Epiktet empfahl, jeden Tag zu reflektieren. Nimm dir abends 5-10 Minuten:
Diese Praxis ist keine nette Beilage – sie ist das Krafttraining für deine innere Stärke. Wie beim Sport: Regelmäßigkeit schlägt Intensität.
Amor Fati: Liebe dein Schicksal
Eine der kraftvollsten stoischen Ideen: Amor Fati – die Liebe zum Schicksal.
Das bedeutet nicht, passiv alles zu akzeptieren. Es bedeutet, das Unvermeidbare nicht nur zu ertragen, sondern es zu umarmen, weil es dein Leben IST.
Stell dir vor:
Nicht entweder-oder. Sowohl-als-auch.
Diese Haltung ist keine Verleugnung des Schmerzes. Sie ist die Weigerung, dem Schmerz zu erlauben, deine ganze Existenz zu definieren.
Memento Mori: Die Kunst, bewusst zu leben
Die Stoiker meditierten regelmäßig über den Tod – nicht aus Morbidität, sondern als Weckruf zum Leben.
„Du könntest heute sterben" ist keine deprimierende Drohung, sondern eine befreiende Wahrheit. Sie zwingt dich zu fragen:
Praktische Übung 3: Der Morgen-Check-In
Beginne deinen Tag mit dieser 2-Minuten-Meditation:
Diese Übung verändert die Qualität deines Tages fundamental. Nicht dramatisch, sondern subtil – aber nachhaltig.
Die stoische Rolle: Spiele dein Spiel gut
Epiktet nutzte die Metapher des Schauspielers: Dir wurde eine Rolle im Leben zugeteilt – ob reich oder arm, gesund oder krank, erfolgreich oder kämpfend. Du kannst die Rolle nicht wählen. Aber du kannst wählen, wie du sie spielst.
Das ist radikal: Deine Würde hängt nicht von deinen Umständen ab, sondern davon, wie du dich in ihnen verhältst.
Konkret bedeutet das:
Nicht das, was dir passiert, definiert dich. Sondern wie du damit umgehst.
Stoizismus und ganzheitliche Medizin: Eine natürliche Verbindung
In einer ganzheitlichen Praxis lassen sich philosophische Ansätze mit körperlichen und energetischen Behandlungen gut kombinieren. Warum? Weil echter Heilungsprozess alle Ebenen umfasst.
Die stoische Philosophie bietet:
Kombiniert mit ganzheitlichen Behandlungsansätzen entsteht ein kraftvolles Werkzeug für tiefgreifende Transformation.
Dein stoischer Alltag: Klein anfangen
Du musst nicht dein ganzes Leben umkrempeln. Beginne mit kleinen, konkreten Schritten.
Hier eine Buchempfehlung. Ein Tagebuch mit täglichen philosophischen Fragen an dich:

Stoizismus ist keine Theorie – es ist Training.
Wenn die Krise zu groß wird
Stoische Philosophie ist kraftvoll, aber kein Ersatz für professionelle Hilfe. Wenn du merkst, dass du:
Dann such dir Unterstützung. Stärke zeigt sich auch darin, um Hilfe zu bitten.
Epiktet lebte vor 2000 Jahren, aber seine Fragen sind zeitlos:
Die stoische Philosophie bietet keine schnellenLösungen. Sie bietet etwas Wertvolleres: einen Weg zu echter innerer Freiheit, unabhängig von äußeren Umständen.
In den kommenden Beiträgen dieser Serie werden wir weitere stoische Philosophen kennenlernen – Marc Aurel, Seneca – und vertiefen, wie du diese antike Weisheit praktisch in deinen modernen Alltag integrierst.
Serie: Philosophie für den Alltag. Teil 2.

Stell dir vor, du lebst als Sklave im antiken Rom. Kein Besitz, keine Freiheit, dein Körper gehört einem anderen Menschen. Und ausgerechnet in dieser Situation entwickelst du eine Philosophie, die Menschen auch 2000 Jahre später hilft, mit Jobverlust, Beziehungskrisen und Ängsten umzugehen.
Das ist die Geschichte von Epiktet – einem der einflussreichsten stoischen Philosophen, dessen Lehren heute aktueller sind denn je. In meiner Praxis- und an mir selbst- erlebe ich täglich, wie Menschen unter dem Druck unserer Zeit leiden.
Die stoische Philosophie bietet hier einen praktischen, erdenden Gegenpol zu all den schnellen Lösungsversprechen.
Wer war Epiktet – und warum sollte dich das interessieren?
Epiktet wurde um 50 n. Chr. als Sklave in Hierapolis geboren. Sein Name bedeutet wörtlich „der Hinzuerworbene" – er war Besitz, keine Person. Trotz oder gerade wegen dieser extremen Unfreiheit entwickelte er eine Philosophie der inneren Freiheit, die bis heute besticht.
Was Epiktets Lehre so kraftvoll macht: Sie entstand nicht im Elfenbeinturm, sondern unter härtesten Lebensbedingungen. Er wusste, was es bedeutet, machtlos zu sein. Und genau diese Erfahrung machte ihn zum Meister darin, zwischen dem zu unterscheiden, was wir kontrollieren können – und was nicht.
Diese Unterscheidung ist das Herzstück seiner Philosophie. Und sie ist heute, in einer Welt voller Krisen, Unsicherheiten und Überforderung, deine größte Chance auf echte Gelassenheit.
Die "Dichotomie der Kontrolle": Dein wichtigstes Werkzeug

Epiktets zentrale Erkenntnis lautet:
„Es gibt Dinge, die in unserer Macht stehen, und Dinge, die nicht in unserer Macht stehen."
Klingt simpel? Ist es auch. Aber die meisten Menschen leiden genau daran, dass sie diese Grenze nicht ziehen können.
Was liegt in deiner Kontrolle:
- Deine Gedanken und Überzeugungen
- Deine Reaktionen und Emotionen (mit Übung)
- Deine Werte und Prinzipien
- Deine Handlungen und Entscheidungen
- Deine Anstrengungen und dein Einsatz
Was liegt NICHT in deiner Kontrolle:
- Das Verhalten anderer Menschen
- Vergangene Ereignisse
- Die Zukunft
- Deine äußeren Umstände (Gesundheit, Wirtschaft, Gesellschaft)
- Die Meinungen anderer über dich
- Ergebnisse deiner Handlungen (nur der Prozess liegt bei dir)
Die Revolution liegt darin: Sobald du aufhörst, Energie in unkontrollierbare Dinge zu stecken, gewinnst du unglaublich viel Kraft für das, was wirklich in deiner Hand liegt.
Praktische Übung 1: Die Kontroll-Inventur
Nimm dir 10 Minuten Zeit und ein Blatt Papier:
- Schreibe auf, was dich gerade belastet oder stresst
- Markiere mit zwei Farben: Grün für „liegt in meiner Kontrolle", Rot für „liegt außerhalb meiner Kontrolle"
- Bei den grünen Punkten: Welche konkrete Handlung kannst du HEUTE unternehmen?
- Bei den roten Punkten: Formuliere einen Akzeptanz-Satz, z.B. „Ich kann nicht kontrollieren, ob mein Chef mich schätzt, aber ich kann kontrollieren, wie gut ich meine Arbeit mache"
Diese Übung führe ich regelmäßig mit Patienten in meiner Praxis durch. Die Erleichterung, wenn Menschen erkennen, wie viel Ballast sie tragen, den sie gar nicht tragen müssen, ist jedes Mal bewegend.
Die Macht der Perspektive: Ereignisse sind neutral
Epiktet hatte eine radikale Überzeugung: Die Dinge selbst beunruhigen uns nicht, sondern unsere Meinungen über die Dinge.
Ein Beispiel aus dem modernen Alltag:
- Du wirst zu einem Projekt nicht eingeladen
- Perspektive A: „Sie respektieren mich nicht. Ich bin nichts wert. Meine Karriere ist vorbei."
- Perspektive B: „Interessant. Vielleicht bin ich für ein anderes Projekt besser geeignet. Oder ich habe nun Zeit für etwas anderes."
Das Ereignis ist identisch. Dein Leiden oder Nicht-Leiden entsteht durch die Bewertung.
Das bedeutet NICHT, dass du alles schönreden sollst. Es bedeutet, dass du dir bewusst machst: Du hast eine Wahl. Dar8n liegt deine Freiheit.
Stoizismus ist keine emotionale Abstumpfung
Ein häufiges Missverständnis: Stoiker seien gefühlskalt. Das Gegenteil ist wahr.
Epiktet lehrte nicht, Emotionen zu unterdrücken, sondern sie zu verstehen und mit ihnen weise umzugehen. Die Stoiker unterschieden zwischen:
Destruktiven Leidenschaften:
- Unkontrollierte Wut
- Exzessive Angst
- Gier und Sucht
- Neid und Eifersucht
Gesunden Emotionen:
- Freude über echte Werte
- Vorsicht (statt panischer Angst)
- Wunsch (statt besitzergreifender Gier)
Der Unterschied? Gesunde Emotionen entspringen deinen bewussten Werten und helfen dir zu wachsen. Destruktive Leidenschaften kontrollieren dich und lassen dich leiden.
Praktische Übung 2: Das abendliche Reflexionsritual
Epiktet empfahl, jeden Tag zu reflektieren. Nimm dir abends 5-10 Minuten:
- Was habe ich heute gut gemacht? (Fokus auf dein Verhalten, nicht Ergebnisse)
- Wo habe ich gegen meine Werte gehandelt? (Ohne Selbstverurteilung – nur Beobachtung)
- Was hätte ich besser machen können?
- Wofür bin ich dankbar? (Auch für Herausforderungen, die dich wachsen ließen)
Diese Praxis ist keine nette Beilage – sie ist das Krafttraining für deine innere Stärke. Wie beim Sport: Regelmäßigkeit schlägt Intensität.
Amor Fati: Liebe dein Schicksal
Eine der kraftvollsten stoischen Ideen: Amor Fati – die Liebe zum Schicksal.
Das bedeutet nicht, passiv alles zu akzeptieren. Es bedeutet, das Unvermeidbare nicht nur zu ertragen, sondern es zu umarmen, weil es dein Leben IST.
Stell dir vor:
- Du verlierst deinen Job → „Das ist schrecklich UND eine Chance, mich neu zu orientieren"
- Du wirst krank → „Das ist hart UND zeigt mir, was wirklich zählt"
- Eine Beziehung endet → „Es schmerzt UND öffnet neue Türen"
Nicht entweder-oder. Sowohl-als-auch.
Diese Haltung ist keine Verleugnung des Schmerzes. Sie ist die Weigerung, dem Schmerz zu erlauben, deine ganze Existenz zu definieren.
Memento Mori: Die Kunst, bewusst zu leben
Die Stoiker meditierten regelmäßig über den Tod – nicht aus Morbidität, sondern als Weckruf zum Leben.
„Du könntest heute sterben" ist keine deprimierende Drohung, sondern eine befreiende Wahrheit. Sie zwingt dich zu fragen:
- Ist dieser Streit wirklich wichtig?
- Will ich so weiterleben?
- Sage ich den Menschen, die mir wichtig sind, dass ich sie liebe?
Praktische Übung 3: Der Morgen-Check-In
Beginne deinen Tag mit dieser 2-Minuten-Meditation:
- Setz dich ruhig hin, schließe die Augen
- Erinnere dich: „Dieser Tag ist ein Geschenk, nicht garantiert"
- Frage dich: „Wenn heute mein letzter Tag wäre – wie würde ich ihn leben wollen?"
- Setze EINE Intention für den Tag, die deinen Werten entspricht
- Öffne die Augen und beginne
Diese Übung verändert die Qualität deines Tages fundamental. Nicht dramatisch, sondern subtil – aber nachhaltig.
Die stoische Rolle: Spiele dein Spiel gut
Epiktet nutzte die Metapher des Schauspielers: Dir wurde eine Rolle im Leben zugeteilt – ob reich oder arm, gesund oder krank, erfolgreich oder kämpfend. Du kannst die Rolle nicht wählen. Aber du kannst wählen, wie du sie spielst.
Das ist radikal: Deine Würde hängt nicht von deinen Umständen ab, sondern davon, wie du dich in ihnen verhältst.
Konkret bedeutet das:
- Als Mutter/Vater: Liebe, Geduld, Präsenz
- Als Partner/in: Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Wachstum
- Als Angestellte/r: Integrität, Exzellenz im Rahmen deiner Möglichkeiten
- Als Mensch in der Krise: Würde, Mut, Resilienz
Nicht das, was dir passiert, definiert dich. Sondern wie du damit umgehst.
Stoizismus und ganzheitliche Medizin: Eine natürliche Verbindung
In einer ganzheitlichen Praxis lassen sich philosophische Ansätze mit körperlichen und energetischen Behandlungen gut kombinieren. Warum? Weil echter Heilungsprozess alle Ebenen umfasst.
Die stoische Philosophie bietet:
- Mentale Klarheit in chaotischen Zeiten
- Emotionale Resilienz durch bewusste Selbstführung
- Somatische Entspannung durch Loslassen unkontrollierbarer Sorgen
- Sinn und Orientierung wenn alles wankt
Kombiniert mit ganzheitlichen Behandlungsansätzen entsteht ein kraftvolles Werkzeug für tiefgreifende Transformation.
Dein stoischer Alltag: Klein anfangen
Du musst nicht dein ganzes Leben umkrempeln. Beginne mit kleinen, konkreten Schritten.
Hier eine Buchempfehlung. Ein Tagebuch mit täglichen philosophischen Fragen an dich:

Stoizismus ist keine Theorie – es ist Training.
Wenn die Krise zu groß wird
Stoische Philosophie ist kraftvoll, aber kein Ersatz für professionelle Hilfe. Wenn du merkst, dass du:
- Anhaltend depressive oder suizidale Gedanken hast
- Deine Alltagsbewältigung zusammenbricht
- Traumatische Erlebnisse nicht verarbeiten kannst
Dann such dir Unterstützung. Stärke zeigt sich auch darin, um Hilfe zu bitten.
Epiktet lebte vor 2000 Jahren, aber seine Fragen sind zeitlos:
- Was liegt wirklich in deiner Macht?
- Wie willst du deine Rolle spielen?
- Was hindert dich daran, frei zu sein?
Die stoische Philosophie bietet keine schnellenLösungen. Sie bietet etwas Wertvolleres: einen Weg zu echter innerer Freiheit, unabhängig von äußeren Umständen.
In den kommenden Beiträgen dieser Serie werden wir weitere stoische Philosophen kennenlernen – Marc Aurel, Seneca – und vertiefen, wie du diese antike Weisheit praktisch in deinen modernen Alltag integrierst.