March 2026
Herzinsuffizienz und Herz-Kreislauferkrankungen
Herzinsuffizienz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Ganzheitlich betrachtet
Dein Herz ist außer Atem. Treppen steigen wird zur Qual. Deine Beine schwellen an. Nachts wachst du plötzlich auf, weil du keine Luft bekommst. Der Arzt diagnostiziert Herzinsuffizienz, verschreibt Medikamente und sagt: "Damit müssen Sie jetzt leben."
Aber ist das wirklich alles? Nur Medikamente und hoffen, dass es nicht schlimmer wird?
Nein.
Herzinsuffizienz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind ernst – lebensbedrohlich sogar. Die schulmedizinischen Medikamente sind oft lebensrettend und nicht verhandelbar. Aber sie sind nicht die ganze Geschichte.
Es gibt so viel, was du zusätzlich tun kannst: Ernährung, die dein Herz stärkt statt schwächt. Mikronährstoffe, die nachweislich die Herzfunktion verbessern. Lifestyle-Faktoren, die genauso wichtig sind wie Medikamente. Und vor allem: Früherkennung und Vorsorge, bevor es zur Krise kommt.
Lass uns verstehen, was bei Herzerkrankungen wirklich passiert – und wie du dein Herz optimal unterstützen kannst. Read More…
Dein Herz ist außer Atem. Treppen steigen wird zur Qual. Deine Beine schwellen an. Nachts wachst du plötzlich auf, weil du keine Luft bekommst. Der Arzt diagnostiziert Herzinsuffizienz, verschreibt Medikamente und sagt: "Damit müssen Sie jetzt leben."
Aber ist das wirklich alles? Nur Medikamente und hoffen, dass es nicht schlimmer wird?
Nein.
Herzinsuffizienz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind ernst – lebensbedrohlich sogar. Die schulmedizinischen Medikamente sind oft lebensrettend und nicht verhandelbar. Aber sie sind nicht die ganze Geschichte.
Es gibt so viel, was du zusätzlich tun kannst: Ernährung, die dein Herz stärkt statt schwächt. Mikronährstoffe, die nachweislich die Herzfunktion verbessern. Lifestyle-Faktoren, die genauso wichtig sind wie Medikamente. Und vor allem: Früherkennung und Vorsorge, bevor es zur Krise kommt.
Lass uns verstehen, was bei Herzerkrankungen wirklich passiert – und wie du dein Herz optimal unterstützen kannst. Read More…
Alopezie bei Frauen
29/03/26 18:54 Filed in: Immunologie | Frauenheilkunde | Hormone | Mykotoxine | Schilddrüse | Autoimmun | Orthomolekulare Therapie
Haarausfall bei Frauen: Ursachen, Diagnose & ganzheitliche Therapie
Du bürstest dein Haar und siehst wieder mehr Haare in der Bürste als gewöhnlich. Deine Dusche verstopft regelmässig. Du beobachtest, dass dein Haaransatz lichter wird. Vielleicht hast du schon den Arzt besucht - und wurdest mit einem blossen 'das ist normal' nach Hause geschickt. Doch für dich fühlt es sich alles andere als normal an.
Haarausfall (medizinisch: Alopezie) ist bei Frauen häufiger als viele denken - und doch wird er im medizinischen Alltag oft verharmlost oder falsch behandelt. In der funktionellen Medizin schauen wir genauer hin: Haarausfall ist fast immer ein Symptom - ein Signal deines Körpers, dass irgendwo ein Ungleichgewicht besteht. In diesem Beitrag erfährst du, welche Ursachen dahinterstecken können, wie eine sinnvolle Diagnostik aussieht und welche ganzheitlichen Therapieansätze wirklich helfen. Read More…
Du bürstest dein Haar und siehst wieder mehr Haare in der Bürste als gewöhnlich. Deine Dusche verstopft regelmässig. Du beobachtest, dass dein Haaransatz lichter wird. Vielleicht hast du schon den Arzt besucht - und wurdest mit einem blossen 'das ist normal' nach Hause geschickt. Doch für dich fühlt es sich alles andere als normal an.
Haarausfall (medizinisch: Alopezie) ist bei Frauen häufiger als viele denken - und doch wird er im medizinischen Alltag oft verharmlost oder falsch behandelt. In der funktionellen Medizin schauen wir genauer hin: Haarausfall ist fast immer ein Symptom - ein Signal deines Körpers, dass irgendwo ein Ungleichgewicht besteht. In diesem Beitrag erfährst du, welche Ursachen dahinterstecken können, wie eine sinnvolle Diagnostik aussieht und welche ganzheitlichen Therapieansätze wirklich helfen. Read More…
"Ich fühle mich wie neben mir"
28/03/26 18:57 Filed in: Seele | Frauenheilkunde | Trauma | Stress | Nebennierenschwäche | Resilienz | Psyche
„Ich fühle mich wie neben mir" – Nervensystem-Dysregulation im Alltag erkennen
Kennst du das Gefühl, irgendwie „nicht richtig da" zu sein? Als würdest du dein Leben von außen beobachten, während dein Körper auf Autopilot läuft? Morgens schon erschöpft aufwachen, obwohl du früh ins Bett gegangen bist. Bei Kleinigkeiten gereizt reagieren, die dich früher nicht aus der Ruhe gebracht hätten. Ständig das Gefühl haben, unter Strom zu stehen – oder im Gegenteil: völlig taub und leer zu sein. Read More…
Kennst du das Gefühl, irgendwie „nicht richtig da" zu sein? Als würdest du dein Leben von außen beobachten, während dein Körper auf Autopilot läuft? Morgens schon erschöpft aufwachen, obwohl du früh ins Bett gegangen bist. Bei Kleinigkeiten gereizt reagieren, die dich früher nicht aus der Ruhe gebracht hätten. Ständig das Gefühl haben, unter Strom zu stehen – oder im Gegenteil: völlig taub und leer zu sein. Read More…
PCOS und Low Carb: Warum Kohlenhydrate nicht dein Feind sind
PCOS und Low Carb: Warum Kohlenhydrate nicht dein Feind sind
Du hast PCOS, und überall liest du, dass du unbedingt Low Carb essen solltest?
Dass Kohlenhydrate dein Feind sind und du sie um jeden Preis meiden musst?
Ich verstehe das – die Angst vor Kohlenhydraten ist in der PCOS-Community weit verbreitet. Aber lass mich dir etwas sagen: Kohlenhydrate sind nicht dein Feind. Im Gegenteil, die richtigen Kohlenhydrate können sogar dabei helfen, deine PCOS-Symptome zu verbessern.
In diesem Artikel erkläre ich dir, warum die pauschale Empfehlung Low Carb bei PCOS zu kurz greift, wie du Insulinresistenz verstehen kannst ohne Angst vor Kohlenhydraten zu entwickeln, und welche Rolle Stress und Cortisol dabei spielen.
Ziel: Bleibe metabolisch flexibel! Read More…
Du hast PCOS, und überall liest du, dass du unbedingt Low Carb essen solltest?
Dass Kohlenhydrate dein Feind sind und du sie um jeden Preis meiden musst?
Ich verstehe das – die Angst vor Kohlenhydraten ist in der PCOS-Community weit verbreitet. Aber lass mich dir etwas sagen: Kohlenhydrate sind nicht dein Feind. Im Gegenteil, die richtigen Kohlenhydrate können sogar dabei helfen, deine PCOS-Symptome zu verbessern.
In diesem Artikel erkläre ich dir, warum die pauschale Empfehlung Low Carb bei PCOS zu kurz greift, wie du Insulinresistenz verstehen kannst ohne Angst vor Kohlenhydraten zu entwickeln, und welche Rolle Stress und Cortisol dabei spielen.
Ziel: Bleibe metabolisch flexibel! Read More…
EBV Reaktivierung: der sille Krankmacher
EBV-Reaktivierung: Der stille Krankmacher hinter Fatigue, Autoimmunität und chronischer Erschöpfung
Du bist seit Monaten oder Jahren erschöpft. Die Lymphknoten sind geschwollen. Dein Hals kratzt immer wieder. Du kannst dich kaum konzentrieren. Nachts schwitzt du. Und die Ärzte sagen: "Ihre Werte sind alle normal."
Aber da ist ein Wert, der übersehen wird. Ein Virus, das 95% aller Erwachsenen in sich tragen – meist schlafend, aber manchmal heimlich aktiv: Das Epstein-Barr-Virus (EBV).
Für die meisten Menschen bleibt EBV ein Leben lang latent und harmlos. Aber bei manchen reaktiviert es sich – wieder und wieder. Und dann wird es zum stillen Krankmacher, der mit chronischer Fatigue, Autoimmunerkrankungen, neurologischen Problemen und vielem mehr in Verbindung gebracht wird.
Lass uns verstehen, was EBV ist, wie man eine Reaktivierung erkennt – und vor allem: was man dagegen tun kann.
Read More…
Du bist seit Monaten oder Jahren erschöpft. Die Lymphknoten sind geschwollen. Dein Hals kratzt immer wieder. Du kannst dich kaum konzentrieren. Nachts schwitzt du. Und die Ärzte sagen: "Ihre Werte sind alle normal."
Aber da ist ein Wert, der übersehen wird. Ein Virus, das 95% aller Erwachsenen in sich tragen – meist schlafend, aber manchmal heimlich aktiv: Das Epstein-Barr-Virus (EBV).
Für die meisten Menschen bleibt EBV ein Leben lang latent und harmlos. Aber bei manchen reaktiviert es sich – wieder und wieder. Und dann wird es zum stillen Krankmacher, der mit chronischer Fatigue, Autoimmunerkrankungen, neurologischen Problemen und vielem mehr in Verbindung gebracht wird.
Lass uns verstehen, was EBV ist, wie man eine Reaktivierung erkennt – und vor allem: was man dagegen tun kann.
Read More…
Hashimoto. Ganzheitlich betrachtet
Hashimoto ganzheitlich: Warum L-Thyroxin allein oft nicht reicht
Du nimmst täglich deine Schilddrüsentablette. Dein TSH ist "im Normbereich". Der Arzt sagt: "Alles gut, Ihre Werte stimmen." Aber du fühlst dich nicht gut. Du bist müde, frierst ständig, nimmst zu, obwohl du nicht mehr isst. Deine Haare fallen aus. Dein Gehirn fühlt sich vernebelt an.
"Vielleicht bin ich einfach nicht belastbar genug. Vielleicht ist das jetzt halt so mit Hashimoto."
Nein. Das muss nicht so sein.
Die Wahrheit ist: L-Thyroxin ist wichtig und lebensnotwendig für viele Hashimoto-Patienten. Aber es ist oft nur ein Puzzleteil – nicht die komplette Lösung. Dein Körper braucht mehr als nur eine Tablette, um optimal zu funktionieren.
Lass uns verstehen, was bei Hashimoto wirklich passiert – und was du tun kannst, um endlich wieder gut zu leben.
Was ist Hashimoto überhaupt?
Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der dein Immunsystem deine Schilddrüse angreift. Genauer gesagt: Es bildet Antikörper gegen die Schilddrüse und zerstört langsam das Gewebe.
Die Zahlen sind beeindruckend:
Was passiert in der Schilddrüse?
Deine Schilddrüse ist eine kleine, schmetterlingsförmige Drüse am Hals. Sie produziert Schilddrüsenhormone:
Bei Hashimoto:
Ich sage immer: Der Täter ist das Immunsystem- das Opfer die Schilddrüse. Behandelt wird aber immer nur mit Hormonersatztherapie. Das Immunsystem wird nie beachtet!
Typische Symptome:
Das Problem mit L-Thyroxin allein
L-Thyroxin (z.B. Euthyrox, L-Thyrox) ist synthetisches T4. Es ist der Standard in der Behandlung – und für viele Menschen funktioniert es gut.
Aber für etwa 10-20% der Patienten reicht es nicht.
Warum nicht?
1. Dein Körper muss T4 in T3 umwandeln (Conversion)
L-Thyroxin liefert nur T4. Aber T4 ist nicht das aktive Hormon – es ist ein Vorläufer. Dein Körper muss es in T3 umwandeln, damit es wirkt.
Diese Umwandlung passiert vor allem in:
Wenn diese Umwandlung gestört ist, hast du genug T4 im Blut (der Arzt sagt: "Alles normal"), aber zu wenig aktives T3 in den Zellen. Da aber meist nur TSH gemessen wird, und nicht die beiden Hormone dazu, wird selten an der Medikation etwas geändert. Leider auch nicht, wenn ft3 im Labor niedrig ist!
Was stört die T4→T3-Umwandlung?
Das Ergebnis:
2. Reverse T3 (rT3) – die "Bremse" für deinen Stoffwechsel
Hier wird's interessant: Dein Körper kann T4 nicht nur in aktives T3 umwandeln, sondern auch in reverse T3 (rT3) – eine inaktive Form, die wie eine Bremse wirkt. Dies wird aber nie gemessen!
Wann produziert der Körper rT3?
Das Problem: rT3 blockiert die Rezeptoren für aktives T3. Es ist wie ein falscher Schlüssel, der das Schloss blockiert – und das aktive T3 kann nicht mehr andocken.
Ergebnis:
3. Individuelle Unterschiede
Manche Menschen brauchen einfach etwas T3, auch wenn die Umwandlung theoretisch funktioniert. Warum? Genetik, individuelle Stoffwechsel-Unterschiede.
Viele Hashimoto-Patienten berichten:
Die Alternativen: T3-Kombination und natürliches Schilddrüsenhormon
Wenn L-Thyroxin allein nicht ausreicht, gibt es Optionen.
Option 1: L-Thyroxin + T3 (Kombitherapie)
Was ist das?
Für wen sinnvoll?
Vorteile:
Nachteile:
Wichtig: T3 nicht einfach selbst dazunehmen! Dosierung muss ärztlich überwacht werden. Zu viel T3 kann Herzrasen, Nervosität verursachen.
Option 2: NDT (Natürliches Schilddrüsenhormon)
Was ist NDT?
Für wen sinnvoll?
Vorteile:
Nachteile:
Meine Sicht: Beides hat seinen Platz. Für viele ist L-Thyroxin völlig ausreichend. Andere profitieren von T3-Kombi oder NDT. Es ist individuell. Man muss es ausprobieren!
Die Autoimmun-Komponente: Warum greift dein Körper die Schilddrüse an?
Die eigentliche Frage bei Hashimoto ist nicht "Wie ersetze ich Hormone?", sondern "Warum greift mein Immunsystem meine Schilddrüse an – und wie stoppe ich das?"
Trigger 1: Gluten – der kontroverse Faktor
Die Theorie: Gluten (ein Protein in Weizen, Roggen, Gerste) kann bei empfindlichen Menschen die Darmbarriere schädigen → Immunsystem wird aktiviert → Gluten-Proteine ähneln Schilddrüsengewebe → Autoimmunität.
Die Wissenschaft:
Meine Erfahrung: Etwa 30-40% meiner Hashimoto-Patienten profitieren deutlich von glutenfreier Ernährung. Antikörper sinken, Symptome bessern sich. Bei anderen: kein Unterschied.
Empfehlung:
Nicht dogmatisch werden! Glutenfrei ist kein Allheilmittel, aber für manche ein wichtiger Baustein.
Trigger 2: Darm – die Wurzel vieler Übel
Die Verbindung:
Bei vielen Hashimoto-Patienten finde ich:
Was tun?
Das braucht Zeit (3-12 Monate), aber es lohnt sich.
Trigger 3: Infekte – besonders EBV
Der Zusammenhang: Etwa 80% der Hashimoto-Patienten haben Hinweise auf eine EBV-Infektion. Zufall? Wahrscheinlich nicht.
Wie kann ein Virus Hashimoto triggern?
Trigger 4: Stress – der unterschätzte Faktor
Chronischer Stress:
Trigger 5: Toxine und Schwermetalle
Umweltgifte, die mit Hashimoto assoziiert sind:
Die kritischen Mikronährstoffe bei Hashimoto
Deine Schilddrüse kann ohne bestimmte Nährstoffe nicht funktionieren – und dein Immunsystem auch nicht.
Selen – der Star
Warum so wichtig?
Studien zeigen:
Wie viel?
Wichtig: Nicht über 400 µg täglich (kann toxisch sein).
Zink – für Immunsystem und Umwandlung
Warum wichtig?
Eisen – oft übersehen
Warum wichtig?
Das Problem:
Wie viel?
Vitamin D – der Immunmodulator
Warum wichtig?
Weitere wichtige Nährstoffe:
Die Jod-Kontroverse: Freund oder Feind?
Das ist DAS kontroverse Thema bei Hashimoto.
Die beiden Lager:
Schulmedizin: "Jod ist bei Hashimoto gefährlich. Kann Entzündung verschlimmern. Besser meiden!"
Naturheilkunde: "Jodmangel ist ein Mitauslöser. Intelligente Jod-Supplementierung kann helfen."
Was stimmt?
Beide haben Recht – für unterschiedliche Situationen.
Fakt 1: Jod ist essentiell
Fakt 2: Zu viel Jod kann Entzündung triggern
Meine Empfehlung:
1. Jod-Status testen
2. Wenn Jod supplementiert wird:
3. Jodreiche Lebensmittel:
4. Was meiden:
Extremes Meiden ist genauso falsch wie hochdosierte Supplementierung.
Nebennieren und Hashimoto: Die übersehene Verbindung
Hier wird's wichtig – und wird von vielen Ärzten komplett übersehen.
Das Problem:
Deine Schilddrüse und deine Nebennieren arbeiten eng zusammen. Wenn die Nebennieren schwächeln, kann T3-Gabe problematisch sein.
Warum?
Symptome schwacher Nebennieren:
Was tun?
1. Nebennieren-Status checken BEVOR du T3 startest
2. Wenn Cortisol niedrig ist:
Viele Hashimoto-Patienten, die "T3 nicht vertragen", haben eigentlich ein Nebennieren-Problem.
Ernährung bei Hashimoto: Streng vs. moderat
Das Autoimmun-Protokoll (AIP)
Was ist AIP? Eine strenge Eliminationsdiät:
Eliminiert werden:
Was bleibt?
Für wen sinnvoll?
Vorteile:
Nachteile:
Der moderate Ansatz
Für viele ausreichend:
Meine Empfehlung:
Nicht dauerhaft super-restriktiv bleiben!
Schwangerschaft mit Hashimoto
Du hast Hashimoto und möchtest schwanger werden?
Warum ist das wichtig?
Für die Mutter:
Was ist anders?
Der Bedarf an Hormonen steigt um 30-50%!
Das bedeutet: Deine L-Thyroxin-Dosis muss erhöht werden!
Was tun?
VOR der Schwangerschaft:
Während der Schwangerschaft:
Nach der Geburt:
Realistische Erwartungen
Kann Hashimoto "geheilt" werden?
Ehrlich: Nein. Die Autoimmunität bleibt meist nachweisbar.
Meine Mutter hatte fast 30 Jahre Hashimoto. Nun muss sie nichts mehr nehmen. Nach ihrem Schlaganfall 2016 haben wir eine Therapie mit Reintoxine von Horvi gemacht, danach hat sich auch die Schilddrüse erholt.
Aber:
Was MÖGLICH ist:
Etwa 30-40% erreichen:
Weitere 40-50% erreichen:
Fazit: Hashimoto ist mehr als eine Tablette
Die wichtigsten Hebel:
✓ Hormone optimieren
✓ Mikronährstoffe
✓ Darmgesundheit
✓ Trigger eliminieren
✓ Stress-Management
✓ Ernährung
Du hast Hashimoto und fühlst dich trotz L-Thyroxin nicht gut? In meiner Praxis schauen wir uns das Gesamtbild an: Hormone, Mikronährstoffe, Darm, Trigger, Stress.
Du nimmst täglich deine Schilddrüsentablette. Dein TSH ist "im Normbereich". Der Arzt sagt: "Alles gut, Ihre Werte stimmen." Aber du fühlst dich nicht gut. Du bist müde, frierst ständig, nimmst zu, obwohl du nicht mehr isst. Deine Haare fallen aus. Dein Gehirn fühlt sich vernebelt an.
"Vielleicht bin ich einfach nicht belastbar genug. Vielleicht ist das jetzt halt so mit Hashimoto."
Nein. Das muss nicht so sein.
Die Wahrheit ist: L-Thyroxin ist wichtig und lebensnotwendig für viele Hashimoto-Patienten. Aber es ist oft nur ein Puzzleteil – nicht die komplette Lösung. Dein Körper braucht mehr als nur eine Tablette, um optimal zu funktionieren.
Lass uns verstehen, was bei Hashimoto wirklich passiert – und was du tun kannst, um endlich wieder gut zu leben.
Was ist Hashimoto überhaupt?
Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der dein Immunsystem deine Schilddrüse angreift. Genauer gesagt: Es bildet Antikörper gegen die Schilddrüse und zerstört langsam das Gewebe.
Die Zahlen sind beeindruckend:
- Frauen sind 7-10x häufiger betroffen als Männer
- Häufigste Ursache für Schilddrüsenunterfunktion in westlichen Ländern
- Peak-Alter: 30-50 Jahre (aber kann in jedem Alter auftreten: Ich habe eine 8- jährige Hashimoto Patientin!)
Was passiert in der Schilddrüse?
Deine Schilddrüse ist eine kleine, schmetterlingsförmige Drüse am Hals. Sie produziert Schilddrüsenhormone:
- T4 (Thyroxin): Das "Speicherhormon" – macht etwa 90% der Produktion aus
- T3 (Trijodthyronin): Das "aktive Hormon" – wirkt 3-5x stärker als T4
Bei Hashimoto:
- Dein Immunsystem greift Schilddrüsenzellen an
- Schilddrüsengewebe wird zerstört
- Produktion von Hormonen sinkt
- Du entwickelst eine Unterfunktion (Hypothyreose)
Ich sage immer: Der Täter ist das Immunsystem- das Opfer die Schilddrüse. Behandelt wird aber immer nur mit Hormonersatztherapie. Das Immunsystem wird nie beachtet!
Typische Symptome:
- Müdigkeit, Erschöpfung (oft massiv!)
- Gewichtszunahme trotz normaler Ernährung
- Kälteempfindlichkeit, ständig frieren
- Haarausfall
- Trockene Haut
- Verstopfung
- Brain Fog, Konzentrationsprobleme
- Depressive Verstimmung
- Zyklusstörungen, unerfüllter Kinderwunsch
- Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
Das Problem mit L-Thyroxin allein
L-Thyroxin (z.B. Euthyrox, L-Thyrox) ist synthetisches T4. Es ist der Standard in der Behandlung – und für viele Menschen funktioniert es gut.
Aber für etwa 10-20% der Patienten reicht es nicht.
Warum nicht?
1. Dein Körper muss T4 in T3 umwandeln (Conversion)
L-Thyroxin liefert nur T4. Aber T4 ist nicht das aktive Hormon – es ist ein Vorläufer. Dein Körper muss es in T3 umwandeln, damit es wirkt.
Diese Umwandlung passiert vor allem in:
- Leber
- Nieren
- Muskeln
- Darm
Wenn diese Umwandlung gestört ist, hast du genug T4 im Blut (der Arzt sagt: "Alles normal"), aber zu wenig aktives T3 in den Zellen. Da aber meist nur TSH gemessen wird, und nicht die beiden Hormone dazu, wird selten an der Medikation etwas geändert. Leider auch nicht, wenn ft3 im Labor niedrig ist!
Was stört die T4→T3-Umwandlung?
- Stress (hohes Cortisol blockiert das Enzym)
- Entzündung (chronische Entzündung hemmt Conversion)
- Darmprobleme (Leaky Gut, Dysbiose)
- Leberprobleme (Fettleber, Leberschwäche)
- Nährstoffmängel (Selen, Zink, Eisen, Vitamin D)
- Medikamente (Betablocker, manche Antidepressiva)
- Zu wenig Kalorien (strenge Diäten)
Das Ergebnis:
- Du nimmst brav deine Tablette
- Die Werte - (besser gesagt TSH) sehen "gut" aus
- Aber du fühlst dich miserabel, weil zu wenig T3 ankommt
2. Reverse T3 (rT3) – die "Bremse" für deinen Stoffwechsel
Hier wird's interessant: Dein Körper kann T4 nicht nur in aktives T3 umwandeln, sondern auch in reverse T3 (rT3) – eine inaktive Form, die wie eine Bremse wirkt. Dies wird aber nie gemessen!
Wann produziert der Körper rT3?
- Bei Stress (Schutz vor Überaktivierung in Krisensituationen)
- Bei Hunger/Diät (Energie sparen!)
- Bei schweren Erkrankungen
- Bei chronischer Entzündung
Das Problem: rT3 blockiert die Rezeptoren für aktives T3. Es ist wie ein falscher Schlüssel, der das Schloss blockiert – und das aktive T3 kann nicht mehr andocken.
Ergebnis:
- Du hast genug T4
- Du hast sogar genug T3
- Aber viel davon wirkt nicht, weil rT3 die Rezeptoren blockiert
- Du fühlst dich, als hättest du eine Unterfunktion – obwohl die Werte "okay" aussehen
3. Individuelle Unterschiede
Manche Menschen brauchen einfach etwas T3, auch wenn die Umwandlung theoretisch funktioniert. Warum? Genetik, individuelle Stoffwechsel-Unterschiede.
Viele Hashimoto-Patienten berichten:
- "Ich fühle mich besser, wenn ich zusätzlich T3 nehme"
- "Erst mit natürlichem Schilddrüsenhormon ging es mir richtig gut"
- "Unter T4 allein war ich ein Zombie"
Die Alternativen: T3-Kombination und natürliches Schilddrüsenhormon
Wenn L-Thyroxin allein nicht ausreicht, gibt es Optionen.
Option 1: L-Thyroxin + T3 (Kombitherapie)
Was ist das?
- Du nimmst weiterhin L-Thyroxin (T4)
- Plus: Eine kleine Dosis T3 (z.B. Thybon)
Für wen sinnvoll?
- Symptome trotz "guter" Werte
- Extreme Müdigkeit, Brain Fog
- Wenn der Arzt bestätigt, dass die Umwandlung nicht gut funktioniert
Vorteile:
- Du bekommst direkt aktives T3
- Viele berichten von deutlich mehr Energie
Nachteile:
- T3 hat kurze Wirkdauer (muss oft 2x täglich genommen werden)
- Feintuning ist komplizierter
- Ärzte sind oft zurückhaltend: ich habe kaum einen Patienten, der solch ein Präparat nimmt. Obwohl das Blutbild darauf hinweist.
Wichtig: T3 nicht einfach selbst dazunehmen! Dosierung muss ärztlich überwacht werden. Zu viel T3 kann Herzrasen, Nervosität verursachen.
Option 2: NDT (Natürliches Schilddrüsenhormon)
Was ist NDT?
- Getrocknete Schilddrüse vom Schwein
- Enthält sowohl T4 als auch T3
- Plus kleine Mengen weiterer Hormone
- Beispiele: Armour Thyroid, Nature-Throid, Thyreogland
Für wen sinnvoll?
- Menschen, die unter synthetischen Hormonen nicht gut eingestellt sind
- Wunsch nach "natürlicher" Option
Vorteile:
- Enthält alle Schilddrüsenhormone (nicht nur T4)
- Viele Patienten berichten von besserem Wohlbefinden
Nachteile:
- In Deutschland schwer erhältlich (Import oft nötig)
- Viele Ärzte lehnen es ab.
- Es wird nicht von gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
- Dosierung kann komplex sein, ähnlich den naturidentischen Sexualhormone muss man seine "Wohlfühldosierung" finden.
Meine Sicht: Beides hat seinen Platz. Für viele ist L-Thyroxin völlig ausreichend. Andere profitieren von T3-Kombi oder NDT. Es ist individuell. Man muss es ausprobieren!
Die Autoimmun-Komponente: Warum greift dein Körper die Schilddrüse an?
Die eigentliche Frage bei Hashimoto ist nicht "Wie ersetze ich Hormone?", sondern "Warum greift mein Immunsystem meine Schilddrüse an – und wie stoppe ich das?"
Trigger 1: Gluten – der kontroverse Faktor
Die Theorie: Gluten (ein Protein in Weizen, Roggen, Gerste) kann bei empfindlichen Menschen die Darmbarriere schädigen → Immunsystem wird aktiviert → Gluten-Proteine ähneln Schilddrüsengewebe → Autoimmunität.
Die Wissenschaft:
- Studien zeigen: Glutenfreie Ernährung senkt bei manchen Hashimoto-Patienten die Antikörper
- Besonders bei gleichzeitiger Zöliakie oder Gluten-Sensitivität
- Aber nicht bei allen!
Meine Erfahrung: Etwa 30-40% meiner Hashimoto-Patienten profitieren deutlich von glutenfreier Ernährung. Antikörper sinken, Symptome bessern sich. Bei anderen: kein Unterschied.
Empfehlung:
- Versuch es für 3-6 Monate konsequent (wirklich 100% glutenfrei!)
- Beobachte: Symptome, Antikörper, Wohlbefinden
- Wenn Besserung: weiter weglassen
- Wenn kein Unterschied: musst du nicht dauerhaft verzichten
Nicht dogmatisch werden! Glutenfrei ist kein Allheilmittel, aber für manche ein wichtiger Baustein.
Trigger 2: Darm – die Wurzel vieler Übel
Die Verbindung:
- 70-80% deines Immunsystems sitzt im Darm
- Leaky Gut (durchlässiger Darm) → unkontrollierte Immunaktivierung
- Dysbiose (gestörtes Mikrobiom) → Entzündung
Bei vielen Hashimoto-Patienten finde ich:
- Dünndarm-Fehlbesiedelung
- Leaky Gut
- Candida-Überwucherung
- Mangel an guten Bakterien
Was tun?
- Darmaufbau
- Leaky Gut heilen (L-Glutamin, Zink, Kollagen)
- Probiotika
- Anti-entzündliche Ernährung
- Trigger meiden (Zucker, Alkohol, Fertigprodukte)
Das braucht Zeit (3-12 Monate), aber es lohnt sich.
Trigger 3: Infekte – besonders EBV
Der Zusammenhang: Etwa 80% der Hashimoto-Patienten haben Hinweise auf eine EBV-Infektion. Zufall? Wahrscheinlich nicht.
Wie kann ein Virus Hashimoto triggern?
- Virusproteine ähneln Schilddrüsenproteinen
- Chronische Virusaktivierung → Dauerstress fürs Immunsystem
- Entzündung im Gewebe → Autoimmunität
- EBV-Status checken
- Bei Reaktivierung: Behandlung (siehe vorheriger Artikel)
- Immunsystem stärken
Trigger 4: Stress – der unterschätzte Faktor
Chronischer Stress:
- Erhöht Cortisol → unterdrückt Immunregulation
- Autoimmunität verschlimmert sich
- Diagnose kurz nach schwerer Stress-Phase
- Schübe bei Stress
- Antikörper steigen in Stress-Phasen
- Stress-Management (Meditation, Atemübungen, Therapie)
- Ausreichend Schlaf (7-9 Stunden!)
- Grenzen setzen
Trigger 5: Toxine und Schwermetalle
Umweltgifte, die mit Hashimoto assoziiert sind:
- Schwermetalle (Quecksilber aus Amalgam, Fisch)
- Pestizide
- Plastikweichmacher (BPA)
- Fluorid (kontrovers)
- Amalgam-Sanierung erwägen
- Bio-Lebensmittel
- Wasser filtern
- Plastik minimieren
Die kritischen Mikronährstoffe bei Hashimoto
Deine Schilddrüse kann ohne bestimmte Nährstoffe nicht funktionieren – und dein Immunsystem auch nicht.
Selen – der Star
Warum so wichtig?
- Essentiell für T4→T3-Umwandlung
- Schützt Schilddrüse vor oxidativem Stress
- Anti-entzündlich, immunmodulierend
Studien zeigen:
- Selen-Supplementierung (200 µg täglich) senkt Antikörper
Wie viel?
- 100-200 µg täglich
- Oder: 2-3 Paranüsse täglich (diese sind aber leider oft Schimmelpilzbelastet. Und Mykotoxine sind ein grosses Problem für das Immunsystem!)
Wichtig: Nicht über 400 µg täglich (kann toxisch sein).
Zink – für Immunsystem und Umwandlung
Warum wichtig?
- Cofaktor für T4→T3-Umwandlung
- Immunmodulation
- 15-30 mg täglich
- Abends einnehmen
Eisen – oft übersehen
Warum wichtig?
- Schilddrüsenhormon-Produktion braucht Eisen
- T4→T3-Umwandlung braucht Eisen
Das Problem:
- Viele Frauen haben Eisenmangel
- Bei Hashimoto oft zusätzlich Malabsorption
Wie viel?
- 30-60 mg täglich
- Mit Vitamin C kombinieren
- Wichtig: NICHT gleichzeitig mit Schilddrüsenhormon (4h Abstand!)
Vitamin D – der Immunmodulator
Warum wichtig?
- Fundamental für Immunregulation
- Mangel ist bei Autoimmunerkrankungen häufig
- Ziel: 50-70 ng/ml im Blut
- 2000-5000 IE täglich
- Mit K2 kombinieren
Weitere wichtige Nährstoffe:
- Magnesium: 300-400 mg täglich
- Vitamin B12: 500-1000 µg täglich
- Omega-3: 2-3g täglich
Die Jod-Kontroverse: Freund oder Feind?
Das ist DAS kontroverse Thema bei Hashimoto.
Die beiden Lager:
Schulmedizin: "Jod ist bei Hashimoto gefährlich. Kann Entzündung verschlimmern. Besser meiden!"
Naturheilkunde: "Jodmangel ist ein Mitauslöser. Intelligente Jod-Supplementierung kann helfen."
Was stimmt?
Beide haben Recht – für unterschiedliche Situationen.
Fakt 1: Jod ist essentiell
- Ohne Jod: keine Hormonproduktion
Fakt 2: Zu viel Jod kann Entzündung triggern
- Hohe Dosen (>500 µg) können bei anfälligen Menschen Autoimmunität verstärken
Meine Empfehlung:
1. Jod-Status testen
- Bei Mangel: vorsichtig supplementieren
- Bei ausreichender Versorgung: keine Extra-Supplementierung
2. Wenn Jod supplementiert wird:
- Immer zusammen mit Selen
- Niedrig beginnen (50-150 µg täglich)
- Antikörper überwachen
3. Jodreiche Lebensmittel:
- Fisch, Meeresfrüchte (moderat okay)
- Algen (Vorsicht! → lieber meiden)
- Jodhaltiges Salz in normalen Mengen ist okay
4. Was meiden:
- Hochdosierte Jod-Präparate
- Kelp, Spirulina in großen Mengen
Extremes Meiden ist genauso falsch wie hochdosierte Supplementierung.
Nebennieren und Hashimoto: Die übersehene Verbindung
Hier wird's wichtig – und wird von vielen Ärzten komplett übersehen.
Das Problem:
Deine Schilddrüse und deine Nebennieren arbeiten eng zusammen. Wenn die Nebennieren schwächeln, kann T3-Gabe problematisch sein.
Warum?
- T3 erhöht den Stoffwechsel
- Nebennieren müssen mehr Cortisol produzieren
- Wenn Nebennieren erschöpft sind → T3 kann dich schlechter fühlen lassen
Symptome schwacher Nebennieren:
- Morgens extrem müde
- Mittags Energietief
- Abends plötzlich wach
- Salzhunger
- Schwindel beim Aufstehen
Was tun?
1. Nebennieren-Status checken BEVOR du T3 startest
2. Wenn Cortisol niedrig ist:
- Erst Nebennieren unterstützen:
- Adaptogene (Ashwagandha, Rhodiola)
- Ausreichend Schlaf
- Stress reduzieren
- Dann erst T3 einführen (langsam!)
Viele Hashimoto-Patienten, die "T3 nicht vertragen", haben eigentlich ein Nebennieren-Problem.
Ernährung bei Hashimoto: Streng vs. moderat
Das Autoimmun-Protokoll (AIP)
Was ist AIP? Eine strenge Eliminationsdiät:
Eliminiert werden:
- Gluten, alle Getreide
- Hülsenfrüchte
- Nachtschattengewächse (Tomaten, Paprika, Kartoffeln)
- Eier, Nüsse, Samen
- Milchprodukte
- Kaffee, Alkohol
- Zucker
Was bleibt?
- Fleisch, Fisch
- Innereien
- Gemüse (außer Nachtschatten)
- Fermentierte Lebensmittel
- Knochenbrühe
- Gesunde Fette
Für wen sinnvoll?
- Schwere Symptome trotz Medikation
- Hohe Antikörper
- Bereitschaft für strikte Durchführung
Vorteile:
- Viele berichten von Besserung
- Antikörper sinken oft
Nachteile:
- Sehr restriktiv
- Sozial schwierig
- Teuer
Der moderate Ansatz
Für viele ausreichend:
- Gluten weglassen (testen)
- Anti-entzündliche Basis:
- Viel Gemüse
- Hochwertige Proteine
- Omega-3-reich
- Zuckerfrei
- Darmgesundheit fördern
- Individuelle Trigger finden
Meine Empfehlung:
- Starte moderat
- Wenn das reicht: großartig!
- Wenn nicht: AIP für 6-8 Wochen
- Dann individualisieren
Nicht dauerhaft super-restriktiv bleiben!
Schwangerschaft mit Hashimoto
Du hast Hashimoto und möchtest schwanger werden?
Warum ist das wichtig?
Für die Mutter:
- Höheres Risiko für Fehlgeburten
- Erschöpfung
- In den ersten 12 Wochen ist das Baby auf mütterliche Hormone angewiesen
- Zu wenig Hormone → Entwicklungsstörungen
Was ist anders?
Der Bedarf an Hormonen steigt um 30-50%!
Das bedeutet: Deine L-Thyroxin-Dosis muss erhöht werden!
Was tun?
VOR der Schwangerschaft:
- Werte optimieren
- Antikörper checken
- Mikronährstoffe auffüllen (Selen, Vitamin D, Eisen, Folsäure)
Während der Schwangerschaft:
- L-Thyroxin-Dosis sofort erhöhen
- Engmaschige Kontrollen
- Mikronährstoffe weiter
Nach der Geburt:
- Dosis wieder anpassen
- Stillen ist möglich unter L-Thyroxin
Realistische Erwartungen
Kann Hashimoto "geheilt" werden?
Ehrlich: Nein. Die Autoimmunität bleibt meist nachweisbar.
Meine Mutter hatte fast 30 Jahre Hashimoto. Nun muss sie nichts mehr nehmen. Nach ihrem Schlaganfall 2016 haben wir eine Therapie mit Reintoxine von Horvi gemacht, danach hat sich auch die Schilddrüse erholt.
Aber:
Was MÖGLICH ist:
- Antikörper deutlich senken
- Symptomfreiheit erreichen
- Lebensqualität massiv verbessern
Etwa 30-40% erreichen:
- Normalisierung der Antikörper
- Deutliche Symptombesserung
Weitere 40-50% erreichen:
- Sinkende Antikörper
- Bessere Lebensqualität
Fazit: Hashimoto ist mehr als eine Tablette
Die wichtigsten Hebel:
✓ Hormone optimieren
✓ Mikronährstoffe
✓ Darmgesundheit
✓ Trigger eliminieren
✓ Stress-Management
✓ Ernährung
Du hast Hashimoto und fühlst dich trotz L-Thyroxin nicht gut? In meiner Praxis schauen wir uns das Gesamtbild an: Hormone, Mikronährstoffe, Darm, Trigger, Stress.
Keto und Autoimmunerkrankungen: Hilfe oder Hype?
12/03/26 20:38 Filed in: Ernährung | Keto | Low carb | Fasten | Zyklus | Autoimmun | Frauenheilkunde | Sport
Keto und Autoimmunerkrankungen: Hilfe oder Hype?
Dein Körper greift sich selbst an. Müdigkeit, Schmerzen, Entzündungen – und die Schulmedizin bietet dir oft nur Symptombekämpfung. Dann liest du irgendwo, dass eine ketogene Ernährung Autoimmunerkrankungen "heilen" kann. Zu schön, um wahr zu sein? Oder steckt mehr dahinter?
Die Wahrheit liegt – wie so oft – irgendwo dazwischen. Lass uns gemeinsam anschauen, was die Wissenschaft wirklich sagt, für wen Keto bei Autoimmunerkrankungen sinnvoll sein kann und wann du vorsichtig sein solltest. Read More…
Dein Körper greift sich selbst an. Müdigkeit, Schmerzen, Entzündungen – und die Schulmedizin bietet dir oft nur Symptombekämpfung. Dann liest du irgendwo, dass eine ketogene Ernährung Autoimmunerkrankungen "heilen" kann. Zu schön, um wahr zu sein? Oder steckt mehr dahinter?
Die Wahrheit liegt – wie so oft – irgendwo dazwischen. Lass uns gemeinsam anschauen, was die Wissenschaft wirklich sagt, für wen Keto bei Autoimmunerkrankungen sinnvoll sein kann und wann du vorsichtig sein solltest. Read More…
GPCR-Autoantikörper: Der fehlende Baustein im Puzzle von Long COVID, ME/CFS und Post-Vac
GPCR-Autoantikörper: Der fehlende Baustein im Puzzle von Long COVID, ME/CFS und Post-Vac
Du bist seit Monaten erschöpft. Dein Herz rast bei kleinsten Anstrengungen. Dein Gehirn fühlt sich vernebelt an. Du kannst nicht mehr arbeiten, nicht mehr Sport machen – manchmal kaum noch Treppen steigen.
Die Ärzte sagen: "Ihre Blutwerte sind alle normal. Vielleicht ist es psychosomatisch?"
Aber du weißt: Das ist real. Das ist körperlich. Und du bist nicht allein.
Zehntausende Menschen in Deutschland leiden nach COVID-19-Infektionen oder – seltener – nach COVID-Impfungen an genau diesen Symptomen. Viele von ihnen haben etwas gemeinsam, das lange übersehen wurde: GPCR-Autoantikörper. Read More…
Du bist seit Monaten erschöpft. Dein Herz rast bei kleinsten Anstrengungen. Dein Gehirn fühlt sich vernebelt an. Du kannst nicht mehr arbeiten, nicht mehr Sport machen – manchmal kaum noch Treppen steigen.
Die Ärzte sagen: "Ihre Blutwerte sind alle normal. Vielleicht ist es psychosomatisch?"
Aber du weißt: Das ist real. Das ist körperlich. Und du bist nicht allein.
Zehntausende Menschen in Deutschland leiden nach COVID-19-Infektionen oder – seltener – nach COVID-Impfungen an genau diesen Symptomen. Viele von ihnen haben etwas gemeinsam, das lange übersehen wurde: GPCR-Autoantikörper. Read More…
Heuschnupfen: Warum dein Darm (und nicht nur die Pollen) schuld ist
06/03/26 12:32 Filed in: Hormone | Stress | Nebennierenschwäche | Mikrobiom | Allergien | Immunologie | Immunsystem
Heuschnupfen: Warum dein Darm (und nicht nur die Pollen) schuld ist
Die Nase läuft, die Augen tränen, der Hals kratzt – und das jedes Jahr aufs Neue. "Das ist halt meine Pollenallergie", denkst du resigniert und greifst zu Antihistaminika. Aber hast du dich jemals gefragt: Warum reagierst DU auf Pollen, während dein Partner neben dir im selben Garten keine Symptome hat?
Die Antwort liegt nicht (nur) in den Pollen. Sie liegt in deinem Immunsystem, deinem Darm, deinen Schleimhäuten, deiner Stressbelastung, deinen Hormonen und deinem Histamin-Haushalt.
Heuschnupfen ist kein lokales Problem deiner Nase – es ist ein systemisches Signal, dass etwas aus der Balance geraten ist.
Lass uns das Ganze von Grund auf verstehen und schauen, was du wirklich tun kannst – weit über symptomatische Nasensprays hinaus.
Was ist Heuschnupfen wirklich?
Read More…
Die Nase läuft, die Augen tränen, der Hals kratzt – und das jedes Jahr aufs Neue. "Das ist halt meine Pollenallergie", denkst du resigniert und greifst zu Antihistaminika. Aber hast du dich jemals gefragt: Warum reagierst DU auf Pollen, während dein Partner neben dir im selben Garten keine Symptome hat?
Die Antwort liegt nicht (nur) in den Pollen. Sie liegt in deinem Immunsystem, deinem Darm, deinen Schleimhäuten, deiner Stressbelastung, deinen Hormonen und deinem Histamin-Haushalt.
Heuschnupfen ist kein lokales Problem deiner Nase – es ist ein systemisches Signal, dass etwas aus der Balance geraten ist.
Lass uns das Ganze von Grund auf verstehen und schauen, was du wirklich tun kannst – weit über symptomatische Nasensprays hinaus.
Was ist Heuschnupfen wirklich?
Read More…
Testosteron natürlich optimieren. Für Männer & Frauen
Testosteron natürlich optimieren (für Männer UND Frauen)
"Testosteron? Das ist doch nur was für Männer!" – Falsch. Oder: "Ich bin eine Frau, ich will doch nicht männlich werden!" – Auch falsch. Und: "Mit 40+ sinkt Testosteron halt, da kann man nichts machen" – Ebenfalls falsch.
Testosteron ist eines der am meisten missverstandenen Hormone überhaupt. Es ist nicht das "Macho-Hormon", sondern ein fundamentales Stoffwechsel- und Vitalitätshormon – für beide Geschlechter. Und ja, du kannst sehr viel tun, um deine Testosteronwerte auf natürliche Weise zu optimieren, bevor du überhaupt an Hormone oder Supplements denkst.
Lass uns mit den Fakten anfangen. Read More…
"Testosteron? Das ist doch nur was für Männer!" – Falsch. Oder: "Ich bin eine Frau, ich will doch nicht männlich werden!" – Auch falsch. Und: "Mit 40+ sinkt Testosteron halt, da kann man nichts machen" – Ebenfalls falsch.
Testosteron ist eines der am meisten missverstandenen Hormone überhaupt. Es ist nicht das "Macho-Hormon", sondern ein fundamentales Stoffwechsel- und Vitalitätshormon – für beide Geschlechter. Und ja, du kannst sehr viel tun, um deine Testosteronwerte auf natürliche Weise zu optimieren, bevor du überhaupt an Hormone oder Supplements denkst.
Lass uns mit den Fakten anfangen. Read More…
Keto & Metabolische Flexibilität: Warum dein Körper beides können sollte
Metabolische Flexibilität: Warum dein Körper beides können sollte
Fühlst du dich oft müde, obwohl du "alles richtig" machst? Brauchst du ständig Snacks, um konzentriert zu bleiben? Oder steckst du in einer Keto-Diät fest und fragst dich, ob das wirklich die Lösung für immer ist? Die Antwort könnte in deiner metabolischen Flexibilität liegen – oder besser gesagt, im Mangel daran.
Was ist metabolische Flexibilität überhaupt?
Stell dir deinen Stoffwechsel wie einen modernen Hybrid-Motor vor: Er kann sowohl mit Benzin als auch elektrisch fahren – je nachdem, was gerade sinnvoller ist. Genau so sollte auch dein Körper funktionieren.
Metabolische Flexibilität bedeutet, dass dein Körper mühelos zwischen zwei Energiequellen wechseln kann:
Fühlst du dich oft müde, obwohl du "alles richtig" machst? Brauchst du ständig Snacks, um konzentriert zu bleiben? Oder steckst du in einer Keto-Diät fest und fragst dich, ob das wirklich die Lösung für immer ist? Die Antwort könnte in deiner metabolischen Flexibilität liegen – oder besser gesagt, im Mangel daran.
Was ist metabolische Flexibilität überhaupt?
Stell dir deinen Stoffwechsel wie einen modernen Hybrid-Motor vor: Er kann sowohl mit Benzin als auch elektrisch fahren – je nachdem, was gerade sinnvoller ist. Genau so sollte auch dein Körper funktionieren.
Metabolische Flexibilität bedeutet, dass dein Körper mühelos zwischen zwei Energiequellen wechseln kann:
- Glukose (aus Kohlenhydraten) – schnelle Energie für intensive Aktivitäten
- Fettsäuren (aus Nahrungsfett und Körperfett) – nachhaltige Energie für Ruhe und moderate Belastung
Viel hilft viel? Das Problem mit den Supplementen
02/03/26 19:46 Filed in: Mitochondrien Therapie | Orthomolekulare Therapie | Autoimmun | Entzündungen
Viel hilft viel? Der gefährliche Supplement-Irrtum
Letzte Woche kam wieder einmal ein Patient, der von einer Kollegin ein Dutzend Präparate verordnet (oder besser: verkauft!) bekommen hat. Bei ihm ging es um Mitochondrialen Therapie.
In meiner Praxis sehe ich dies immer wieder: Patienten kommen mit einer Einkaufstasche voller Supplements. Ein Dutzend verschiedene Präparate täglich. "Alles anti-entzündlich", versichern sie mir. Curcumin in Megadosen, hochdosiertes Vitamin C, NAC, Resveratrol, Quercetin, Omega-3 in extremen Mengen, dazu noch diverse Antioxidantien-Cocktails.
Die Logik dahinter: Wenn Entzündung das Problem ist, müssen wir sie maximal unterdrücken. Wenn ein bisschen anti-entzündlich gut ist, muss viel noch besser sein. Richtig?
Falsch. Read More…
Letzte Woche kam wieder einmal ein Patient, der von einer Kollegin ein Dutzend Präparate verordnet (oder besser: verkauft!) bekommen hat. Bei ihm ging es um Mitochondrialen Therapie.
In meiner Praxis sehe ich dies immer wieder: Patienten kommen mit einer Einkaufstasche voller Supplements. Ein Dutzend verschiedene Präparate täglich. "Alles anti-entzündlich", versichern sie mir. Curcumin in Megadosen, hochdosiertes Vitamin C, NAC, Resveratrol, Quercetin, Omega-3 in extremen Mengen, dazu noch diverse Antioxidantien-Cocktails.
Die Logik dahinter: Wenn Entzündung das Problem ist, müssen wir sie maximal unterdrücken. Wenn ein bisschen anti-entzündlich gut ist, muss viel noch besser sein. Richtig?
Falsch. Read More…
Zyklusbasierte Ernährung
Zyklusbasierte Ernährung
Was dein Körper in jeder Phase wirklich braucht
Ernährung · Hormone · Training · Wohlbefinden
Dein Körper ist kein statisches System – er verändert sich jeden Monat in einem faszinierenden Rhythmus. Während du vielleicht gelernt hast, deinen Zyklus nur als Periode einmal im Monat zu betrachten, arbeitet dein Hormonsystem die ganze Zeit auf Hochtouren. Östrogen, Progesteron, LH und FSH schwanken in charakteristischen Mustern – und mit ihnen verändern sich dein Energieniveau, dein Hunger, deine Stärke und dein Erholungsbedarf.
Zyklusbasierte Ernährung bedeutet: Du arbeitest mit deinem Körper, nicht gegen ihn. Dieser Beitrag zeigt dir, was in jeder Phase wirklich passiert – hormonal, metabolisch und physisch – und wie du durch gezielte Ernährungs- und Trainingsanpassungen dein Wohlbefinden nachhaltig steigerst. Read More…
Was dein Körper in jeder Phase wirklich braucht
Ernährung · Hormone · Training · Wohlbefinden
Dein Körper ist kein statisches System – er verändert sich jeden Monat in einem faszinierenden Rhythmus. Während du vielleicht gelernt hast, deinen Zyklus nur als Periode einmal im Monat zu betrachten, arbeitet dein Hormonsystem die ganze Zeit auf Hochtouren. Östrogen, Progesteron, LH und FSH schwanken in charakteristischen Mustern – und mit ihnen verändern sich dein Energieniveau, dein Hunger, deine Stärke und dein Erholungsbedarf.
Zyklusbasierte Ernährung bedeutet: Du arbeitest mit deinem Körper, nicht gegen ihn. Dieser Beitrag zeigt dir, was in jeder Phase wirklich passiert – hormonal, metabolisch und physisch – und wie du durch gezielte Ernährungs- und Trainingsanpassungen dein Wohlbefinden nachhaltig steigerst. Read More…