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Tantra für Singles

Tantra für Singles: Selbstliebe, Selbstberührung und die Kunst, dich selbst zu kennen und zu erfahren
(Dies ist der sechste Teil eine Tantra Serie: Tantra für Frauen I & II, Tantra für Männer, Tantra für Paare, Tantra & Traumatherapie, Tantra für Singles)

Wie du auch ohne Partner deine Sexualität, deine Lebendigkeit und deine Ganzheit entdeckst


Ich möchte auch hier diese Einleitung aus dem ersten Teil der Reihe vorwegschicken:

Was ist Tantra eigentlich?
Vielleicht denkst du bei Tantra sofort an Sexualität – das ist nur ein kleiner Teil eines viel größeren Bildes. Tantra ist eine jahrtausendealte spirituelle Praxis, die aus Indien stammt und wörtlich übersetzt "Ausdehnung" oder "etwas was die Ausdehnung fördert" bedeutet. ("Tan": ausdehnen. "Tra": Instrument)
Im Kern geht es darum:

  • Lebensenergie bewusst zu spüren und fließen zu lassen – diese Energie nennt man auch "Prana" oder Qi
  • Deinen Körper als heiligen Tempel zu erfahren, nicht als etwas, das kontrolliert oder perfektioniert werden muss
  • Präsenz im gegenwärtigen Moment – raus aus dem Kopf, rein ins Fühlen
  • Die Verbindung zwischen Atem, Bewegung und Bewusstsein zu nutzen, um mehr Lebendigkeit zu erfahren

___

Nun aber zum heutigen Thema:
Vielleicht bist du gerade frisch getrennt und fühlst dich halb – als würde ein Teil von dir fehlen. Oder du bist schon länger Single und fragst dich manchmal, ob du verlernt hast, Intimität zu erleben. Vielleicht schämst du dich auch ein bisschen, dass du alleine bist, während um dich herum alle in Beziehungen zu sein scheinen.
Und wenn es um Sexualität geht? Da wird es oft noch schwieriger. Selbstbefriedigung fühlt sich vielleicht mechanisch an, schnell erledigt, ohne echte Erfüllung. Oder du vermeidest sie ganz, weil sie sich irgendwie "falsch" anfühlt – als wärst du nicht vollständig ohne jemand anderen.
Tantrische Solo-Praktiken können dir zeigen: Du bist nicht halb. Du bist vollständig. Und
die Beziehung zu dir selbst ist die wichtigste Beziehung, die du je haben wirst.
Dieser Artikel ist für dich, wenn du bereit bist, dich selbst – deinen Körper, deine Lust, deine Lebendigkeit – neu zu entdecken. Nicht als Ersatz für Partnerschaft, sondern als Fundament für dein Leben. Mit oder ohne Partner.

Warum Solo-Tantra mehr ist als "allein sein müssen"

Lass uns ehrlich sein: Unsere Gesellschaft vermittelt uns, dass wir erst mit einem Partner "vollständig" sind. Besonders wenn es um Sexualität und Intimität geht.

Die Botschaft lautet:

  • "Richtige" Sexualität findet mit einem anderen Menschen statt
  • Allein zu sein bedeutet Mangel
  • Selbstbefriedigung ist Notlösung, keine echte Sexualität
  • Wenn du Single bist, "fehlt dir etwas"

Das ist nicht wahr.

Tantrische Solo-Praxis zeigt dir etwas Fundamentales:
Die Verbindung zu dir selbst ist keine Notlösung. Sie ist die Basis für alles andere.
Wenn du lernst, dich selbst zu berühren – mit Bewusstsein, mit Respekt, mit Zeit – lernst du:
  • Deinen Körper wirklich kennen (nicht nur oberflächlich)
  • Was dir guttut (nicht was "man" tun sollte)
  • Deine Grenzen und deine Wünsche
  • Dass Lust nicht von außen kommt, sondern in dir ist
  • Dass du ganz bist – auch ohne Partner

Und wenn du später eine Beziehung eingehst, bringst du nicht Bedürftigkeit mit, sondern Ganzheit, und eine Präsenz aus dir selbst heraus. Das ist der größte Unterschied.

Die Scham überwinden: Warum viele sich schwertun, alleine zu "üben"

Bevor wir zu den Übungen kommen, lass uns über etwas sprechen, das viele Menschen erleben, aber selten aussprechen:
Scham.

"Wenn ich mich selbst berühre, bin ich doch verzweifelt/einsam/bedürftig"
Nein. Du bist selbstfürsorglich. Du nimmst deine Sexualität ernst genug, um dich darum zu kümmern – statt sie zu ignorieren oder hastig "abzuarbeiten".
"Richtige Intimität braucht einen Partner"
Intimität bedeutet "Nähe". Die tiefste Nähe, die du erleben kannst, ist die zu dir selbst. Alles andere baut darauf auf.
"Ich schäme mich für meine Lust"
Deine Lust ist Lebensenergie. Sie ist nicht schmutzig, nicht falsch, nicht zu viel. Sie ist deine ureigene Kraft.

Die Wahrheit ist:
Solo-Tantra ist kein Zeichen von Mangel. Es ist ein Zeichen von Selbstachtung. Du sagst damit: "Ich bin es wert, dass ich mich um mich kümmere – mit Zeit, mit Aufmerksamkeit, mit Liebe."

Die Grundlagen: Wie Solo-Tantra funktioniert
Tantrische Selbstpraxis unterscheidet sich fundamental von "normaler" Selbstbefriedigung:
Normale Selbstbefriedigung:
  • Ziel: Schneller Orgasmus
  • Fokus: Genitalien
  • Dauer: Oft wenige Minuten
  • Gefühl danach: Erleichterung, zu oft aber auch Leere

Tantrische Selbstpraxis:

  • Ziel: Spüren, Energie aufbauen, Verbindung zu dir selbst
  • Fokus: Ganzer Körper, alle Sinne
  • Dauer: 20-60 Minuten (oder länger)
  • Gefühl danach: Erfüllung, Lebendigkeit, Ganzheit

Es geht nicht darum, dass eine Methode "besser" ist – beide haben ihren Platz. Aber tantrische Praxis gibt dir etwas, das über sexuelle Erleichterung hinausgeht:
Sie verbindet dich mit deiner Lebenskraft.

Übungen für die emotionale Ebene: Selbstliebe kultivieren

Übung 1: Die Selbst-Begegnung im Spiegel
Diese Übung ist intensiver, als sie klingt. Viele Menschen können sich nicht länger als ein paar Sekunden im Spiegel ansehen.
So geht's:
  1. Stelle dich nackt oder leicht bekleidet vor einen Spiegel – Ganzkörperspiegel, wenn möglich.
  2. Schaue dich an. Nicht kritisch ("Hier zu viel, da zu wenig"), sondern einfach nur anschauend.
  3. Beginne bei deinem Gesicht. Schaue dir in die Augen. Halte den Blick.
  4. Wandere langsam mit deinem Blick über deinen Körper – Hals, Schultern, Brust, Bauch, Becken, Beine, Füße.
  5. Bei jedem Körperteil: Sage innerlich oder laut "Ich sehe dich. Danke, dass du für mich da bist."
  6. Lege zum Abschluss beide Hände auf dein Herz und sage: "Ich bin hier. Ich bin genug. Ich bin ganz."

Warum das so kraftvoll ist:
Du lernst, dich selbst anzusehen – nicht durch die Augen anderer (oder der Gesellschaft), sondern mit deinen eigenen Augen. Das ist der erste Schritt zur Selbstliebe.
Wenn Tränen kommen: Lass sie fließen. Das ist Heilung.

Übung 2: Die Selbst-Umarmung – Körperliche Selbstliebe
Wann hast du dich das letzte Mal selbst umarmt? Wirklich umarmt?
So geht's:
  1. Setze oder stehe bequem.
  2. Wickle deine Arme um deinen Oberkörper – als würdest du jemanden umarmen, den du liebst.
  3. Drücke dich fest. Spüre die Wärme, die Sicherheit.
  4. Atme tief ein und aus – in die Umarmung hinein.
  5. Streichle sanft über deinen Rücken, deine Arme.
  6. Sage zu dir: "Ich bin für dich da. Immer."

Wann nutzen:
Wenn du dich einsam fühlst, wenn du Trost brauchst, vor dem Schlafengehen.

Übung 3: Tagebuch der Dankbarkeit für deinen Körper
Dein Körper tut so viel für dich – oft ohne dass du es bemerkst.
So geht's:
  1. Nimm Stift und Papier.
  2. Schreibe auf: "Mein Körper hat heute für mich..."
  3. Liste 5-10 Dinge auf – auch die selbstverständlichen:
    • "...mich getragen"
    • "...mir erlaubt zu atmen"
    • "...sich nach einem langen Tag ausgeruht"
    • "...mir Freude beim Essen gegeben"
  4. Lies die Liste laut vor.

Warum das hilft:
Du trainierst dein Gehirn, deinen Körper als Verbündeten zu sehen, nicht als Feind oder Objekt.

Übungen für die körperliche Ebene: Deinen Körper neu entdecken

Übung 4: Die Ganz-Körper-Selbstmassage
Bevor du deine Genitalien berührst, lerne erst, deinen ganzen Körper zu berühren – mit Bewusstsein.
Vorbereitung:
  • Warmer Raum, warmes Massageöl
  • Kerzen, leise Musik (oder auch nicht.. wie du magst)
  • Handy aus, Tür zu – das ist deine Zeit

So geht's:

  1. Lege dich nackt auf dein Bett oder eine Matte, eventuell ein Handtuch unter dir.
  2. Reibe das Öl zwischen deinen Händen warm.
  3. Beginne bei deinen Füßen:
    • Massiere jede Zehe, die Sohlen, die Fersen
    • Nimm dir Zeit – 3-5 Minuten pro Fuß
  4. Wandere hoch zu deinen Beinen:
    • Waden, Knie, Oberschenkel
    • Spüre die Muskeln, die Haut
  5. Dein Bauch:
    • Kreisende Bewegungen, im Uhrzeigersinn
    • Atme in deine Hände
  6. Deine Brust:
    • Streiche sanft über dein Herz
    • Spüre deinen Herzschlag
  7. Arme und Hände:
    • Jede Hand ist eine kleine Massage wert
  8. Gesicht und Kopf:
    • Massiere deine Schläfen, deinen Kiefer
    • Lass Anspannung los

Wichtig:
Das ist KEINE Vorbereitung auf Sexuelle Techniken. Das IST die Praxis. Genieße jede Berührung.

Übung 5: Beckenboden-Arbeit für Singles
Dein Beckenboden ist dein Energie-Zentrum – auch ohne Partner. Und nicht nur für Frauen!
So geht's:
  1. Setze oder lege dich bequem hin.
  2. Atme tief in deinen Bauch ein – lass deinen Beckenboden sich dabei weiten (wie eine Blüte, die sich öffnet).
  3. Atme aus und ziehe den Beckenboden sanft nach oben und innen – aber ohne Verkrampfung.
  4. Finde einen Rhythmus: Einatmen – öffnen, Ausatmen – sammeln.
  5. Nach 5-10 Atemzügen: Halte den Beckenboden für 5 Sekunden angespannt, dann komplett loslassen.
  6. Wiederhole das 8-10 Mal.

Variation für Frauen:
Stelle dir vor, wie Energie aus der Erde durch deine Yoni (Vagina) aufsteigt – mit jedem Einatmen fließt sie höher (Wirbelsäule hoch bis zum Scheitel).
Variation für Männer: Stelle dir vor, wie Energie aus der Erde durch deinen Lingam (Penis) aufsteigt – kraftvoll, lebendig.

Warum das wichtig ist:
Ein bewusster Beckenboden verbessert nicht nur Gesundheit und Potenz, sondern auch deine Fähigkeit, sexuelle Energie im Körper zu halten und zu verteilen.

Übung 6: Selbst-Yoni-Massage für Frauen
Diese Übung ist eine Anpassung der Yoni-Massage aus Teil 4 für dich allein. Sie kann transformierend sein.
Vorbereitung:
  • Wie bei Übung 4: Warmer Raum, Öl, Ruhe
  • Eventuell ein Spiegel, um deine Yoni anzuschauen (zu empfehlen)

So geht's:

  1. Beginne mit der Ganz-Körper-Massage (Übung 4)
  2. Lege dich auf den Rücken, Kissen unter Kopf und Knien.
  3. Wenn du einen Spiegel hast: Schaue deine Yoni an. Viele Frauen haben das noch nie bewusst getan.
    • Sieh die Schönheit, nicht die "Fehler"
    • Sage: "Du bist ein Teil von mir. Du bist heilig."
  4. Beginne, die äußeren Schamlippen zu berühren – sanft, erkundend, ohne Eile.
  5. Wenn es sich richtig anfühlt: Gleite mit einem Finger in deine Vagina.
    • Erkunde langsam – wo spürst du was?
    • Dein G-Punkt (vordere Wand, 3-5 cm tief) – wie fühlt er sich an?
    • Tiefer innen – unterschiedliche Empfindungen?
  6. Es geht NICHT darum, zum Orgasmus zu kommen. Es geht darum, dich zu erkunden.
  7. Wenn Lust kommt: Lass sie kommen und gehen wie Wellen – halte sie, statt sie sofort zu "entladen".
  8. Zum Abschluss: Lege beide Hände auf deinen Unterleib, atme tief und sage: "Danke."

Wenn Emotionen hochkommen (Trauer, Scham, Wut):
Lass sie da sein. Deine Yoni speichert oft alte Erfahrungen und Traumen. Heilung darf geschehen.


Übung 7: Selbst-Lingam-Massage für Männer
Auch für dich als Mann ist diese Praxis anders als "normale" Selbstbefriedigung – es geht um Erkundung, nicht um schnellen Abschluss.
Vorbereitung:
  • Wie bei Übung 4: Warmer Raum, Öl, Ruhe

So geht's:

  1. Beginne mit der Ganz-Körper-Massage (Übung 4)
  2. Lege dich auf den Rücken, Kissen unter Kopf und Knien.
  3. Öle deine Hände und beginne, deinen Lingam zu berühren – aber nicht mit dem Ziel der Erektion.
    • Umfasse ihn sanft, halte ihn einfach
    • Spüre die Wärme, das Gewicht
  4. Beginne langsam zu streichen – unterschiedliche Rhythmen, unterschiedliche Stärken:
    • Von der Wurzel zur Spitze
    • Umkreisen der Eichel
    • Sanfter Druck auf den Damm (zwischen Hoden und Anus)
  5. Wenn Erregung kommt: Lass sie aufsteigen, aber versuche NICHT sofort zum Orgasmus zu kommen.
    • Atme tief, ziehe den Beckenboden an
    • Stelle dir vor, wie die Energie deine Wirbelsäule hochsteigt
  6. Wenn du kurz vor dem Orgasmus bist: Halte inne. Atme. Lass die Energie sich im Körper verteilen.
  7. Du kannst das mehrmals wiederholen – Erregung aufbauen, halten, verteilen.
  8. Zum Abschluss: Wenn du zum Orgasmus kommen möchtest, tu es bewusst. Wenn nicht, beende sanft und lege beide Hände auf dein Herz und deinen Unterleib.

Was du lernst:
Erregung ist nicht gleich Orgasmus. Du kannst Lust genießen, ohne sie sofort "entladen" zu müssen. Das gibt dir mehr Kontrolle und Intensität – auch später mit einer(m) Partner(in).

Übung 8: Atem und Meditation – Energie ohne Berührung

Nicht jede tantrische Praxis braucht Berührung. Der Atem allein kraftvoll genug und kann auch sehr erregend sein.
So geht's:
  1. Setze dich aufrecht hin, Wirbelsäule gerade, Hände auf den Oberschenkeln.
  2. Schließe die Augen (nur wenn das sicher ist – sonst lass sie halb geöffnet).
  3. Atme tief in deinen Bauch, in dein Becken – stelle dir vor, wie mit jedem Atemzug Energie in deinem Unterleib entsteht.
  4. Halte den Atem kurz (2-3 Sekunden) und aktiviere dabei deinen Beckenboden.
  5. Atme aus und stelle dir vor, wie die Energie deine Wirbelsäule hochsteigt – Wirbel für Wirbel bis zu deinem Scheitel.
  6. Wiederhole das 10-15 Mal.
  7. Zum Abschluss: Bleibe still sitzen, spüre die Energie in deinem Körper – summend, lebendig.

Warum das funktioniert:
Deine sexuelle Energie ist nicht nur in deinen Genitalien. Sie ist in deinem ganzen Körper. Durch bewussten Atem kannst du sie aktivieren und verteilen – ohne Berührung.
Nutze diese Übung: Morgens für einen energievollen Start, oder abends zur Entspannung.


Single sein als Chance: Was du jetzt lernen kannst
Ob du frisch getrennt bist oder schon länger allein – diese Zeit ist kein Mangel. Sie ist eine Möglichkeit:
Du lernst, was DIR guttut
  • Nicht was dein Ex-Partner wollte, oder ein zukünftiger Partner wollen könnte
  • Nicht was in Filmen gezeigt wird
  • Sondern was DEIN Körper braucht

Du heilst alte Muster

  • Vielleicht hast du in Beziehungen immer gegeben, nie empfangen
  • Vielleicht hast du deine eigenen Bedürfnisse ignoriert
  • Jetzt kannst du das ändern

Du wirst ganz – ohne zu "brauchen"

  • Wenn du später einen Partner findest, kommst du nicht aus Bedürftigkeit
  • Du kommst aus Fülle und sagst: "Ich bin ganz. Und ich wähle, mein Leben mit dir zu teilen."

Das ist der Unterschied zwischen einer Beziehung aus Mangel und einer Beziehung aus Liebe.

Häufige Herausforderungen – und wie du damit umgehst

"Ich komme zu schnell zum Orgasmus"
Übe, die Erregung zu halten. Atme tief, ziehe den Beckenboden an, verteile die Energie. Mit der Zeit lernst du, Lust zu genießen, ohne sie sofort zu "entladen".
"Ich fühle mich danach leer, nicht erfüllt"
Vielleicht bist du zu schnell in den Genitalbereich gegangen. Beginne immer mit dem ganzen Körper (Übung 4), nimm dir Zeit. Und: Spüre nach – bleib 10 Minuten liegen nach der Übung.
"Ich fühle mich einsam nach den Übungen"
Das kann passieren, besonders wenn du frisch getrennt bist. In solchen Momenten: Selbst-Umarmung (Übung 2), eventuell ein Gespräch mit einer Freundin/einem Freund danach. Einsamkeit ist ein Gefühl – es geht vorbei. Oder nutze die Klopftechnik, um die Emotionen zu behandeln.


Single sein bedeutet nicht, allein zu sein. Es bedeutet, bei dir selbst anzukommen.
Und wenn du das geschafft hast – wenn du dich selbst kennst, liebst, ehrst – dann ist alles andere möglich. Mit Partner oder ohne.

Buchtipp:
Bildschirmfoto 2020-06-27 um 20.29.39

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