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Die Wegwarte – warum sie jetzt auch meine Webseite begleitet |

Die Wegwarte – warum sie jetzt auch meine Webseite begleitet

Von Gudrun Faller, Heilpraktikerin, Praxis für ganzheitliche Medizin Lörrach

Kurzantwort Die Wegwarte (Cichorium intybus) ist eine unscheinbare, blau blühende Wegrandpflanze mit einer langen Tradition in der europäischen Heilkunde – von Hildegard von Bingen bis Paracelsus geschätzt für ihre Bitterstoffe, ihre leberunterstützende und verdauungsfördernde Wirkung, sowie den hohen Gehalt an Inulin, einem wichtigen Präbiotikum für die Darmflora. Ich habe mich dieser Pflanze schon lange verbunden gefühlt – ihr Wesen entspricht auch meiner eigenen Konstitution. Deshalb habe ich das Design meiner Praxis-Website neu auf die Wegwarte abgestimmt: neues Kopfbild, neue Farbwelt.
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Eine persönliche Verbindung Die Wegwarte gehört zu den Pflanzen, zu denen ich mich schon immer besonders hingezogen gefühlt habe. Sie passt auch zu meiner eigenen Konstitution – sie tut mir gut. Deshalb habe ich beschlossen, meine Website neu auf diese Pflanze abzustimmen: mit einem neuen Kopfbild und einer Farbwelt, die ihr Wesen widerspiegelt.

Vielleicht hast du das neue Erscheinungsbild meiner Website schon bemerkt – ein neues Kopfbild, eine veränderte Farbwelt. Dahinter steckt keine reine Design-Entscheidung, sondern eine Pflanze, die mich seit Langem begleitet: die Wegwarte. In diesem Beitrag erzähle ich dir, was diese unscheinbare Pflanze so besonders macht, welche traditionelle Heilkraft in ihr steckt – und warum sie so gut zu meiner Arbeitsweise passt.

Eine stille Wegbegleiterin

Die Wegwarte (Cichorium intybus), botanisch zu den Korbblütlern zählend, trägt viele volkstümliche Namen: Wegeblume, Sonnenbraut, Blaue Distel, Himmelsblume, Zichorie. Schon der Name "Wegwarte" – wörtlich "die am Weg wartet" – erzählt etwas über ihr Wesen. Sie wächst dort, wo Menschen vorbeikommen: an Wegrändern, Feldwegen, Böschungen, auf trockenen, sonnigen Plätzen. Sie braucht keinen gepflegten Garten.

Ihre auffällig blauen Blüten öffnen sich morgens und schließen sich häufig schon gegen Mittag wieder – früher galt sie deshalb als eine Art Sonnenanzeiger, eine Pflanze, die sich nach dem Licht richtet, statt gegen die Natur zu arbeiten.

Im Volksglauben symbolisiert die Wegwarte Treue, Geduld und Standhaftigkeit – eine Pflanze, die niemandem hinterherläuft, sondern wartet. Wanderer pflückten sie früher, weil man ihr nachsagte, sie zeige den richtigen Weg und schenke Kraft für die Reise.

Eine Pflanze mit langer Heilkunde-Tradition

Schon in der Antike wurde die Wegwarte erwähnt – unter anderem von Dioskurides und Galen. Hildegard von Bingen beschrieb sie als kühlend und reinigend und empfahl sie unter anderem bei Hitze sowie zur Unterstützung von Leber und Verdauung. Paracelsus wiederum schätzte Bitterpflanzen im Allgemeinen sehr – für ihn waren Bitterstoffe Anreger der Lebenskraft, und die Wegwarte passt genau in dieses Bild.

🌱 Bitterstoffe Lactucin und Lactucopikrin regen reflektorisch Speichel-, Magensäure-, Gallensaft- und Bauchspeicheldrüsensekretion an – und damit die Verdauung insgesamt.
🥊 Leberunterstützung In der europäischen Pflanzenheilkunde gilt die Wegwarte traditionell als milde, regulierende Leberpflanze – nicht aggressiv, sondern ausgleichend.
💉 Weitere Inhaltsstoffe Cichoriin, Flavonoide, Kalium und Phenolsäuren ergänzen das Wirkstoffprofil der Pflanze.
🌿 Traditionelle Einsatzgebiete Appetitlosigkeit, träge Verdauung, Völlegefühl, Gallenbeschwerden, leichte Verstopfung, Rekonvaleszenz – sowie äusserlich bei Hautunreinheiten.

Warum die Wegwarte besonders gut zu meinem Schwerpunkt Darm passt

Ein Aspekt, der mir besonders wichtig ist: Die Wurzel der Wegwarte enthält viel Inulin – kein Probiotikum, sondern ein Präbiotikum. Das bedeutet, es ernährt gezielt gute Darmbakterien wie Bifidobakterien und bestimmte Laktobazillen. Das passt hervorragend zu meinem Praxisschwerpunkt Darmgesundheit – eine Pflanze, die buchstäblich die Grundlage einer gesunden Darmflora nährt.

Übrigens Aus der Wurzel der Wegwarte wird auch der bekannte Zichorienkaffee hergestellt – vor allem in Notzeiten war er weit verbreitet und ist vielen Menschen bekannt, ohne dass sie die Pflanze dahinter kennen.

Warum die Wegwarte so gut zu meiner Arbeitsweise passt

Für mich steckt in dieser unscheinbaren Pflanze eine Symbolik, die meine Praxis sehr genau trifft: Geduld, Treue, Ausdauer, Bodenständigkeit, Begleitung. Ich behandle Beschwerden nicht im Schnellverfahren – ich begleite Menschen über längere Zeit, höre zu, suche nach Ursachen, gehe den Weg mit. Genau dafür steht die Wegwarte seit Jahrhunderten: nicht spektakulär, nicht exotisch, keine Modepflanze – sondern eine stille Begleiterin am Wegesrand.

Eine persönliche Einordnung Es gibt einen alten Volksglauben, der mich sehr berührt: Die Wegwarte blüht nicht für sich selbst, sondern für die Menschen, die ihren Weg noch suchen. Ob diese Legende historisch belegbar ist, lässt sich nicht sicher sagen – viele solcher Erzählungen wurden mündlich überliefert. Als Sinnbild passt sie aber bemerkenswert gut zu dem, was ich seit vielen Jahren versuche: Menschen auf einem Stück ihres Weges zu begleiten – geduldig, aufmerksam, mit Vertrauen in die Heilkraft der Natur.
Logo Gudrun Faller mit Wegwarte, Mondsichel und Stern

Auch mein neues Logo trägt diese Symbolik: die Wegwarte als stille Begleiterin, die Mondsichel für die geduldige, zyklische Seite der Naturheilkunde und der Frau, und der Stern als kleines Zeichen der Orientierung auf dem gemeinsamen Weg.

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Häufige Fragen zur Wegwarte

Was ist die Wegwarte botanisch gesehen?

Die Wegwarte (Cichorium intybus) ist eine Korbblütler-Pflanze mit auffällig blauen Blüten, die bevorzugt an Wegrändern, Böschungen und trockenen, sonnigen Standorten wächst.

Wofür wurde die Wegwarte traditionell eingesetzt?

Vor allem bei Appetitlosigkeit, träger Verdauung, Völlegefühl, Gallenbeschwerden und zur Leberunterstützung – getragen von ihren Bitterstoffen wie Lactucin und Lactucopikrin.

Was hat die Wegwarte mit Darmgesundheit zu tun?

Ihre Wurzel enthält viel Inulin, ein Präbiotikum, das gezielt gute Darmbakterien wie Bifidobakterien nährt – ein direkter Bezug zu meinem Praxisschwerpunkt Darmgesundheit.

Warum hast du deine Website auf die Wegwarte abgestimmt?

Weil diese Pflanze für mich persönlich und symbolisch für meine Arbeitsweise steht: geduldige, langfristige Begleitung statt schneller Symptombehandlung – ganz im Sinne einer stillen, treuen Wegbegleiterin.

Themen: Mikrobiom Hormone
Gudrun Faller, Heilpraktikerin in Lörrach
Über die Autorin: Gudrun Faller führt seit über 25 Jahren eine Praxis für ganzheitliche Medizin in Lörrach. Ihr Schwerpunkt liegt auf hormonellen Regelkreisen, chronischen Entzündungen, Stress- und Immunregulation sowie Mikronährstofftherapie. Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker (FDH).

Praxis für ganzheitliche Medizin · Gudrun Faller · Belchenstrasse 19 · 79539 Lörrach · +49 7621 58 91 76 · gudrun-faller@posteo.de

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