Die Wegwarte – warum sie jetzt auch meine Webseite begleitet
Von Gudrun Faller, Heilpraktikerin, Praxis für ganzheitliche Medizin Lörrach
Vielleicht hast du das neue Erscheinungsbild meiner Website schon bemerkt – ein neues Kopfbild, eine veränderte Farbwelt. Dahinter steckt keine reine Design-Entscheidung, sondern eine Pflanze, die mich seit Langem begleitet: die Wegwarte. In diesem Beitrag erzähle ich dir, was diese unscheinbare Pflanze so besonders macht, welche traditionelle Heilkraft in ihr steckt – und warum sie so gut zu meiner Arbeitsweise passt.
Eine stille Wegbegleiterin
Die Wegwarte (Cichorium intybus), botanisch zu den Korbblütlern zählend, trägt viele volkstümliche Namen: Wegeblume, Sonnenbraut, Blaue Distel, Himmelsblume, Zichorie. Schon der Name "Wegwarte" – wörtlich "die am Weg wartet" – erzählt etwas über ihr Wesen. Sie wächst dort, wo Menschen vorbeikommen: an Wegrändern, Feldwegen, Böschungen, auf trockenen, sonnigen Plätzen. Sie braucht keinen gepflegten Garten.
Ihre auffällig blauen Blüten öffnen sich morgens und schließen sich häufig schon gegen Mittag wieder – früher galt sie deshalb als eine Art Sonnenanzeiger, eine Pflanze, die sich nach dem Licht richtet, statt gegen die Natur zu arbeiten.
Eine Pflanze mit langer Heilkunde-Tradition
Schon in der Antike wurde die Wegwarte erwähnt – unter anderem von Dioskurides und Galen. Hildegard von Bingen beschrieb sie als kühlend und reinigend und empfahl sie unter anderem bei Hitze sowie zur Unterstützung von Leber und Verdauung. Paracelsus wiederum schätzte Bitterpflanzen im Allgemeinen sehr – für ihn waren Bitterstoffe Anreger der Lebenskraft, und die Wegwarte passt genau in dieses Bild.
Warum die Wegwarte besonders gut zu meinem Schwerpunkt Darm passt
Ein Aspekt, der mir besonders wichtig ist: Die Wurzel der Wegwarte enthält viel Inulin – kein Probiotikum, sondern ein Präbiotikum. Das bedeutet, es ernährt gezielt gute Darmbakterien wie Bifidobakterien und bestimmte Laktobazillen. Das passt hervorragend zu meinem Praxisschwerpunkt Darmgesundheit – eine Pflanze, die buchstäblich die Grundlage einer gesunden Darmflora nährt.
Warum die Wegwarte so gut zu meiner Arbeitsweise passt
Für mich steckt in dieser unscheinbaren Pflanze eine Symbolik, die meine Praxis sehr genau trifft: Geduld, Treue, Ausdauer, Bodenständigkeit, Begleitung. Ich behandle Beschwerden nicht im Schnellverfahren – ich begleite Menschen über längere Zeit, höre zu, suche nach Ursachen, gehe den Weg mit. Genau dafür steht die Wegwarte seit Jahrhunderten: nicht spektakulär, nicht exotisch, keine Modepflanze – sondern eine stille Begleiterin am Wegesrand.
Auch mein neues Logo trägt diese Symbolik: die Wegwarte als stille Begleiterin, die Mondsichel für die geduldige, zyklische Seite der Naturheilkunde und der Frau, und der Stern als kleines Zeichen der Orientierung auf dem gemeinsamen Weg.
Weiterführende Beiträge
Wie die Wegwarte begleite ich dich geduldig und aufmerksam – nicht im Schnellverfahren, sondern mit echter Zeit für deine Situation. In meiner Praxis in Lörrach.
📅 Termin online buchen – Praxis Gudrun Faller LörrachHäufige Fragen zur Wegwarte
Die Wegwarte (Cichorium intybus) ist eine Korbblütler-Pflanze mit auffällig blauen Blüten, die bevorzugt an Wegrändern, Böschungen und trockenen, sonnigen Standorten wächst.
Vor allem bei Appetitlosigkeit, träger Verdauung, Völlegefühl, Gallenbeschwerden und zur Leberunterstützung – getragen von ihren Bitterstoffen wie Lactucin und Lactucopikrin.
Ihre Wurzel enthält viel Inulin, ein Präbiotikum, das gezielt gute Darmbakterien wie Bifidobakterien nährt – ein direkter Bezug zu meinem Praxisschwerpunkt Darmgesundheit.
Weil diese Pflanze für mich persönlich und symbolisch für meine Arbeitsweise steht: geduldige, langfristige Begleitung statt schneller Symptombehandlung – ganz im Sinne einer stillen, treuen Wegbegleiterin.
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