August 2026
„Alles normal" – aber mein Kind leidet trotzdem
„Alles normal" – aber mein Kind leidet trotzdem
KURZANTWORT
Unauffällige Befunde bedeuten nicht, dass alles in Ordnung ist. Sie bedeuten, dass die durchgeführten Tests nichts gefunden haben. Mikronährstoffmängel, eine gestörte Darmflora, vegetative Überreizung oder eine frühe Autoimmunaktivität tauchen im Standard-Blutbild nicht auf – aber sie sind messbar, wenn man gezielt sucht. Und sie erklären, was Eltern jeden Tag erleben: ein Kind, das leidet, obwohl die Akte sauber ist. Read More…
KURZANTWORT
Unauffällige Befunde bedeuten nicht, dass alles in Ordnung ist. Sie bedeuten, dass die durchgeführten Tests nichts gefunden haben. Mikronährstoffmängel, eine gestörte Darmflora, vegetative Überreizung oder eine frühe Autoimmunaktivität tauchen im Standard-Blutbild nicht auf – aber sie sind messbar, wenn man gezielt sucht. Und sie erklären, was Eltern jeden Tag erleben: ein Kind, das leidet, obwohl die Akte sauber ist. Read More…
Erschöpfte, überforderte Kinder – wenn das Nervensystem nicht mehr kann
27/08/26 21:11 Filed in: Kinderheilkunde | Darm | Mikrobiom | Mikronährstoffe | Immunologie | Stress
Erschöpfte, überforderte Kinder – wenn das Nervensystem Hilfe braucht
KURZANTWORT
Immer mehr Kinder kommen erschöpft, konzentrationsschwach und emotional überreizt in die Praxis – ein Bild, das sich in den letzten Jahren deutlich häuft. Hinter diesen Symptomen stecken oft handfeste körperliche Ursachen: Mikronährstoffmängel, eine gestörte Darmflora und ein vegetatives Nervensystem, das durch Reizüberflutung, Schulstress und Schlafmangel dauerhaft im Alarmmodus läuft. Das lässt sich messen – und behandeln. Read More…
KURZANTWORT
Immer mehr Kinder kommen erschöpft, konzentrationsschwach und emotional überreizt in die Praxis – ein Bild, das sich in den letzten Jahren deutlich häuft. Hinter diesen Symptomen stecken oft handfeste körperliche Ursachen: Mikronährstoffmängel, eine gestörte Darmflora und ein vegetatives Nervensystem, das durch Reizüberflutung, Schulstress und Schlafmangel dauerhaft im Alarmmodus läuft. Das lässt sich messen – und behandeln. Read More…
Stress, Trauma & innere Anteile: Warum Verstehen nicht heilt
Stress, Trauma und innere Anteile: Warum Verstehen allein nicht heilt
Kindheitserfahrungen – auch ohne schwere Traumatisierung – prägen häufig unbewusste Schutzmuster: ein ständiges Wechseln zwischen Sympathikus (Kampf/Flucht) und Parasympathikus (Ruhe oder Erstarren/Freeze). Im Modell der inneren Familie (Internal Family Systems, IFS) nach Richard Schwartz stehen hinter diesen Mustern sogenannte „Wächter“ – Manager- und Feuerwehr-Anteile, die verletzliche, verletzte Anteile seit der Kindheit schützen. Der Verstand kann diese Automatismen oft gut erklären – verändert werden sie dadurch aber selten. Wirksamer ist die Kombination aus Arbeit mit den inneren Anteilen und körperorientierten Methoden wie Metamorphose am Fuß, achtsamer Berührung und Atemarbeit, die den Parasympathikus direkt ansprechen. Read More…
Kindheitserfahrungen – auch ohne schwere Traumatisierung – prägen häufig unbewusste Schutzmuster: ein ständiges Wechseln zwischen Sympathikus (Kampf/Flucht) und Parasympathikus (Ruhe oder Erstarren/Freeze). Im Modell der inneren Familie (Internal Family Systems, IFS) nach Richard Schwartz stehen hinter diesen Mustern sogenannte „Wächter“ – Manager- und Feuerwehr-Anteile, die verletzliche, verletzte Anteile seit der Kindheit schützen. Der Verstand kann diese Automatismen oft gut erklären – verändert werden sie dadurch aber selten. Wirksamer ist die Kombination aus Arbeit mit den inneren Anteilen und körperorientierten Methoden wie Metamorphose am Fuß, achtsamer Berührung und Atemarbeit, die den Parasympathikus direkt ansprechen. Read More…
Polyvagal-Theorie einfach erklärt – was sie klinisch bedeutet
Polyvagal-Theorie einfach erklärt – und was sie klinisch bedeutet
Die Polyvagal-Theorie beschreibt drei Zustände des autonomen Nervensystems: den ruhigen, sozial verbundenen „ventralen Vagus“-Zustand, den aktivierten Kampf-oder-Flucht-Zustand des Sympathikus, und den erstarrten „Freeze“-Zustand des „dorsalen Vagus“ bei Überforderung. Klinisch hilft dieses Modell zu verstehen, warum Symptome wie Herzrasen, kalte Extremitäten, Verdauungsprobleme oder chronische Erschöpfung oft nicht organisch, sondern nervensystembedingt sind – und warum unterschiedliche Zustände auch unterschiedliche Regulationsansätze brauchen.
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Die Polyvagal-Theorie beschreibt drei Zustände des autonomen Nervensystems: den ruhigen, sozial verbundenen „ventralen Vagus“-Zustand, den aktivierten Kampf-oder-Flucht-Zustand des Sympathikus, und den erstarrten „Freeze“-Zustand des „dorsalen Vagus“ bei Überforderung. Klinisch hilft dieses Modell zu verstehen, warum Symptome wie Herzrasen, kalte Extremitäten, Verdauungsprobleme oder chronische Erschöpfung oft nicht organisch, sondern nervensystembedingt sind – und warum unterschiedliche Zustände auch unterschiedliche Regulationsansätze brauchen.
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Warum Frauen 8× häufiger Autoimmunerkrankungen bekommen
Warum Frauen bis zu 8× häufiger Autoimmunerkrankungen bekommen als Männer
Rund 80 % aller Autoimmunerkrankungen betreffen Frauen. Bei bestimmten Erkrankungen wie Hashimoto, Lupus oder Sjögren-Syndrom ist das Verhältnis noch drastischer. Das ist kein Zufall – sondern Biologie: Das weibliche Immunsystem ist feiner reguliert, stärker mit dem Hormonsystem verbunden und dadurch gleichzeitig leistungsfähiger und vulnerabler. Read More…
Rund 80 % aller Autoimmunerkrankungen betreffen Frauen. Bei bestimmten Erkrankungen wie Hashimoto, Lupus oder Sjögren-Syndrom ist das Verhältnis noch drastischer. Das ist kein Zufall – sondern Biologie: Das weibliche Immunsystem ist feiner reguliert, stärker mit dem Hormonsystem verbunden und dadurch gleichzeitig leistungsfähiger und vulnerabler. Read More…
Hormonwerte in Speichel und Blut: Warum Symptome zählen
Hormonwerte in Speichel und Blut: Warum Zahlen nicht immer die ganze Wahrheit zeigen
Bei Frauen unter Hormonersatztherapie lässt sich die „ideale“ Dosis in der Regel nicht aus einem einzelnen Estradiol- oder Progesteronwert ableiten – das gilt besonders für transdermales Estradiol und noch stärker für Progesteron. Maßgebliche Fachgesellschaften wie die British Menopause Society (BMS) und die International Menopause Society (IMS) betonen deshalb zunehmend die klinische Symptombeurteilung statt eines festen Labor-Zielwertes. Labor bleibt trotzdem wichtig – aber eher als Problemlöser für unklare Situationen denn als Dosierungsautomat.
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Bei Frauen unter Hormonersatztherapie lässt sich die „ideale“ Dosis in der Regel nicht aus einem einzelnen Estradiol- oder Progesteronwert ableiten – das gilt besonders für transdermales Estradiol und noch stärker für Progesteron. Maßgebliche Fachgesellschaften wie die British Menopause Society (BMS) und die International Menopause Society (IMS) betonen deshalb zunehmend die klinische Symptombeurteilung statt eines festen Labor-Zielwertes. Labor bleibt trotzdem wichtig – aber eher als Problemlöser für unklare Situationen denn als Dosierungsautomat.
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Schlafstörungen: Nervensystem, Cortisol & Melatonin
Schlafstörungen verstehen: Wenn das Nervensystem nachts nicht zur Ruhe kommt
Todmüde sein und trotzdem nicht einschlafen oder nicht tief schlafen können – oft ohne bewusste, greifbare Gedanken – hat häufig eine körperliche Ursache: Das vegetative Nervensystem bleibt nachts im „Wachmodus“. Dahinter stecken oft drei Ebenen: eine unbewusst geprägte Übererregung der Amygdala aus früheren Lebensphasen, eine Cortisol-Fehlregulation am Abend und eine dadurch ausgebremste Melatoninausschüttung. Fußreflexzonenmassage, gezielte Atemtechniken und eine ursachenorientierte Diagnostik können helfen, das Nervensystem wieder in Richtung Ruhe zu bringen. Read More…
Todmüde sein und trotzdem nicht einschlafen oder nicht tief schlafen können – oft ohne bewusste, greifbare Gedanken – hat häufig eine körperliche Ursache: Das vegetative Nervensystem bleibt nachts im „Wachmodus“. Dahinter stecken oft drei Ebenen: eine unbewusst geprägte Übererregung der Amygdala aus früheren Lebensphasen, eine Cortisol-Fehlregulation am Abend und eine dadurch ausgebremste Melatoninausschüttung. Fußreflexzonenmassage, gezielte Atemtechniken und eine ursachenorientierte Diagnostik können helfen, das Nervensystem wieder in Richtung Ruhe zu bringen. Read More…
Frauen und Hitzeverträglichkeit: Warum Hitze härter trifft
Frauen und Hitzeverträglichkeit: Warum Hitze Frauen härter trifft – besonders in den Wechseljahren
Frauen leiden statistisch fast doppelt so häufig unter hitzebedingten Beschwerden wie Männer. Ursachen sind u. a. eine später einsetzende Schweißproduktion, ein höherer Körperfettanteil sowie ein geringeres Blutvolumen und Herzminutenvolumen. In den Wechseljahren verstärkt sich das oft zusätzlich: Der sinkende Östrogenspiegel macht das Temperaturregulationszentrum im Hypothalamus überempfindlich und verengt die sogenannte thermoneutrale Zone – kleine Temperaturschwankungen lösen dann schneller Hitzegefühl, Schweißausbrüche oder Erschöpfung aus. Read More…
Frauen leiden statistisch fast doppelt so häufig unter hitzebedingten Beschwerden wie Männer. Ursachen sind u. a. eine später einsetzende Schweißproduktion, ein höherer Körperfettanteil sowie ein geringeres Blutvolumen und Herzminutenvolumen. In den Wechseljahren verstärkt sich das oft zusätzlich: Der sinkende Östrogenspiegel macht das Temperaturregulationszentrum im Hypothalamus überempfindlich und verengt die sogenannte thermoneutrale Zone – kleine Temperaturschwankungen lösen dann schneller Hitzegefühl, Schweißausbrüche oder Erschöpfung aus. Read More…
Hormone Frauen 35+ – wenn Werte normal sind und trotzdem alles nicht stimmt
Hormone bei Frauen ab 35: Warum „alles normal" oft nicht stimmt – und was die Werte wirklich zeigen
Hormonelle Beschwerden bei Frauen werden systematisch unterdiagnostiziert – in jungen Jahren mit „zu jung dafür", ab 45 mit „in dem Alter normal". Dabei sind Regelschmerzen, Zysten, Myome, Zyklusunregelmäßigkeiten, PMS, Schlafstörungen und Erschöpfung keine Schicksalsfragen des Alters. Sie sind Signale eines Hormonsystems, das aus dem Gleichgewicht geraten ist – und das sich mit den richtigen Laborwerten sehr gut abbilden lässt. Read More…
Hormonelle Beschwerden bei Frauen werden systematisch unterdiagnostiziert – in jungen Jahren mit „zu jung dafür", ab 45 mit „in dem Alter normal". Dabei sind Regelschmerzen, Zysten, Myome, Zyklusunregelmäßigkeiten, PMS, Schlafstörungen und Erschöpfung keine Schicksalsfragen des Alters. Sie sind Signale eines Hormonsystems, das aus dem Gleichgewicht geraten ist – und das sich mit den richtigen Laborwerten sehr gut abbilden lässt. Read More…
Sommerferien
06/08/26 07:26 Filed in: News | Praxisorganisation
Liebe Leserinnen und Leser,
auch für mich ist es Zeit für eine kleine Sommerpause.
Vom 7. August bis einschließlich 30. August 2026 bleibt die Praxis geschlossen.
Die Online-Terminbuchung über Doctolib steht euch selbstverständlich auch während meines Urlaubs jederzeit zur Verfügung.
Ich freue mich darauf, euch ab dem 31. August 2026 wieder in meiner Praxis begrüßen zu dürfen. :) Read More…
auch für mich ist es Zeit für eine kleine Sommerpause.
Vom 7. August bis einschließlich 30. August 2026 bleibt die Praxis geschlossen.
Die Online-Terminbuchung über Doctolib steht euch selbstverständlich auch während meines Urlaubs jederzeit zur Verfügung.
Ich freue mich darauf, euch ab dem 31. August 2026 wieder in meiner Praxis begrüßen zu dürfen. :) Read More…
Philosophie für den Alltag VIII: Innere Führung statt Selbstoptimierung
Innere Führung statt Selbstoptimierung
Selbstoptimierung ist längst kein persönliches Anliegen mehr, sondern ein gesellschaftlicher Imperativ. Wer sich nicht verbessert, gilt als nachlässig. Wer seinen Körper nicht formt, seine Leistungsfähigkeit steigert, seine Außenwirkung kontrolliert, fällt aus dem Raster. Stillstand wird moralisch abgewertet. Der Mensch wird zum Projekt, das permanent überarbeitet werden muss.
Diese Entwicklung ist kein Ausdruck von Freiheit, sondern von Anpassung. Selbstoptimierung folgt fast immer äußeren Normen: Schönheitsidealen, Leistungskennzahlen, Vergleichsbildern. Sie entsteht selten aus innerer Notwendigkeit, sondern aus sozialem Druck. Was als „Selbstverwirklichung“ verkauft wird, ist in Wahrheit oft Selbstunterwerfung unter wechselnde Ideale. Read More…
Normwerte = optimale Werte? Warum "alles ok" oft nicht stimmt
Warum Normwerte nicht gleich optimale Werte sind
Laborwerte im „Normalbereich" bedeuten nicht, dass alles in Ordnung ist. Normwerte sind statistische Durchschnittswerte einer Bevölkerungsgruppe – sie beschreiben, was üblich ist, nicht was optimal ist. Wer sich trotz unauffälliger Werte schlecht fühlt, hat oft recht. Und wer die Laborwerte seiner Patienten wirklich versteht, schaut nicht nur, ob ein Wert im grünen Bereich liegt – sondern ob er für diesen Menschen ausreicht. Read More…
Laborwerte im „Normalbereich" bedeuten nicht, dass alles in Ordnung ist. Normwerte sind statistische Durchschnittswerte einer Bevölkerungsgruppe – sie beschreiben, was üblich ist, nicht was optimal ist. Wer sich trotz unauffälliger Werte schlecht fühlt, hat oft recht. Und wer die Laborwerte seiner Patienten wirklich versteht, schaut nicht nur, ob ein Wert im grünen Bereich liegt – sondern ob er für diesen Menschen ausreicht. Read More…