Allostase – wenn Anpassung an Stress selbst zur Last wird
10/07/26 12:12 Filed in: Resilienz | Achtsamkeit | Adrenal fatique | Erschöpfung | Fatique | Burn out | Vagus
Allostase – wenn Anpassung an Stress selbst zur Last wird
Allostase beschreibt die Fähigkeit des Körpers, durch ständige Anpassung ein inneres Gleichgewicht herzustellen – im Unterschied zur Homöostase, die einen starren Sollwert anstrebt. Diese Anpassungsfähigkeit ist überlebenswichtig, hat aber ihren Preis: Wird sie dauerhaft gefordert, etwa durch chronischen Stress oder unverarbeitete emotionale Belastung, entsteht eine sogenannte allostatische Last. Symptome wie Erschöpfung, Schlafstörungen oder unerklärliche Verspannungen sind dann keine Fehlfunktion, sondern das Ergebnis eines Systems, das seit zu langer Zeit im Anpassungsmodus feststeckt.
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Allostase beschreibt die Fähigkeit des Körpers, durch ständige Anpassung ein inneres Gleichgewicht herzustellen – im Unterschied zur Homöostase, die einen starren Sollwert anstrebt. Diese Anpassungsfähigkeit ist überlebenswichtig, hat aber ihren Preis: Wird sie dauerhaft gefordert, etwa durch chronischen Stress oder unverarbeitete emotionale Belastung, entsteht eine sogenannte allostatische Last. Symptome wie Erschöpfung, Schlafstörungen oder unerklärliche Verspannungen sind dann keine Fehlfunktion, sondern das Ergebnis eines Systems, das seit zu langer Zeit im Anpassungsmodus feststeckt.
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Kalte Hände & Füße – wenn das Nervensystem die Ursache ist |
Kalte Hände & Füße – wenn das Nervensystem die Ursache ist
Ständig kalte Hände und Füße sind selten nur ein "Zeichen der Jugend", wie ein altes Sprichwort behauptet – häufig steckt eine Überaktivierung des Sympathikus dahinter, die die kleinen Blutgefäße in den Extremitäten verengt. Auch Eisenmangel, Schilddrüsenunterfunktion und hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren können eine Rolle spielen. In der Naturheilkunde gelten die Füße traditionell als "Hilfsnieren" – ein ansteigendes Kneipp-Fußbad kann die Durchblutung sanft anregen und das vegetative Nervensystem beruhigen.
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Ständig kalte Hände und Füße sind selten nur ein "Zeichen der Jugend", wie ein altes Sprichwort behauptet – häufig steckt eine Überaktivierung des Sympathikus dahinter, die die kleinen Blutgefäße in den Extremitäten verengt. Auch Eisenmangel, Schilddrüsenunterfunktion und hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren können eine Rolle spielen. In der Naturheilkunde gelten die Füße traditionell als "Hilfsnieren" – ein ansteigendes Kneipp-Fußbad kann die Durchblutung sanft anregen und das vegetative Nervensystem beruhigen.
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Herzrasen ohne Befund – wenn das Nervensystem die Ursache ist
Herzrasen ohne Befund – wenn das Nervensystem die Ursache ist
Herzrasen bei unauffälligem EKG und kardiologischem Befund ist häufiger als viele denken – und oft liegt die Ursache nicht am Herzen selbst, sondern im vegetativen Nervensystem. Histamin, hormonelle Schwankungen, Neurotransmitter-Ungleichgewichte und mechanische Blockierungen im Bereich des Atlas (oberster Halswirbel) können den Vagusnerv und damit die Herzfrequenz beeinflussen. In meiner Praxis in Lörrach sehe ich dieses Beschwerdebild sehr häufig – überwiegend bei Frauen, und aus eigener Erfahrung kenne ich es auch persönlich. Read More…
Herzrasen bei unauffälligem EKG und kardiologischem Befund ist häufiger als viele denken – und oft liegt die Ursache nicht am Herzen selbst, sondern im vegetativen Nervensystem. Histamin, hormonelle Schwankungen, Neurotransmitter-Ungleichgewichte und mechanische Blockierungen im Bereich des Atlas (oberster Halswirbel) können den Vagusnerv und damit die Herzfrequenz beeinflussen. In meiner Praxis in Lörrach sehe ich dieses Beschwerdebild sehr häufig – überwiegend bei Frauen, und aus eigener Erfahrung kenne ich es auch persönlich. Read More…
Essanfälle am Abend – warum wir essen, wenn niemand mehr da ist
Essanfälle am Abend – warum wir essen, wenn niemand mehr da ist
Abendliche Essanfälle – wahlloses Essen ohne echten Hunger, oft zu einer bestimmten Uhrzeit – sind selten ein Ernährungsproblem. Sie sind ein Regulationsversuch des Nervensystems: der Körper sucht über Kauen und Essen aktiv die Beruhigung des Parasympathikus, die er anderweitig nicht findet. Wenn der Essanfall regelmäßig zur selben Uhrzeit auftritt, lohnt sich ein zweiter Blick: Manchmal markiert diese Zeit einen Moment, der früher mit Gemeinschaft gefüllt war – und heute eine Lücke ist. Read More…
Abendliche Essanfälle – wahlloses Essen ohne echten Hunger, oft zu einer bestimmten Uhrzeit – sind selten ein Ernährungsproblem. Sie sind ein Regulationsversuch des Nervensystems: der Körper sucht über Kauen und Essen aktiv die Beruhigung des Parasympathikus, die er anderweitig nicht findet. Wenn der Essanfall regelmäßig zur selben Uhrzeit auftritt, lohnt sich ein zweiter Blick: Manchmal markiert diese Zeit einen Moment, der früher mit Gemeinschaft gefüllt war – und heute eine Lücke ist. Read More…