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Adrenalin statt Cortisol – warum viele Stresstests normal wirken

Adrenalin statt Cortisol – warum viele Stresstests normal wirken

Ein unauffälliges Cortisol-Tagesprofil bedeutet nicht, dass dein Stresssystem in Ordnung ist. Neben Cortisol gibt es eine zweite, oft übersehene Stressachse: den Sympathikus mit seinen Botenstoffen Adrenalin und Noradrenalin. Ein Adrenalin-Urintest kann eine chronische sympathische Überaktivierung sichtbar machen, die im Blut oder im Cortisol-Tagesprofil oft gar nicht auftaucht – und das betrifft nicht nur Erwachsene, sondern auch überreizte Kinder. Auch die Amylase im Speichel gilt als einfach messbarer Marker für vegetative Anspannung. Read More…

Endometriose und Fruchtbarkeit: Zusammenhänge & ganzheitliche Ansätze


Endometriose und Fruchtbarkeit: Was wirklich dahintersteckt – und was hilft
Endometriose kann die Fruchtbarkeit auf mehreren Ebenen gleichzeitig beeinflussen: durch Verwachsungen und mechanische Veränderungen im Bauchraum, durch eine veränderte, entzündlich aktivierte Umgebung in der Gebärmutter, durch Auswirkungen auf die Eizellqualität und durch ein gestörtes hormonelles Gleichgewicht mit relativer Östrogendominanz. Eine ganzheitliche Betrachtung – die Entzündung, Hormone und Darm zusammen denkt – kann helfen, parallel zur schulmedizinischen Behandlung anzusetzen. Read More…

Mikrobiomanalyse oder klassische Stuhldiagnostik?

Mikrobiomanalyse oder klassische Stuhldiagnostik? Was wirklich therapeutisch weiterhilft

Eine Mikrobiomanalyse liefert viele Daten – Zusammensetzung, Diversität, einzelne Markerorganismen. Doch für die Praxis entscheidend ist nicht die Datenmenge, sondern die Frage: Verändert dieses Wissen meine Therapie? Eine funktionelle Stuhldiagnostik mit gezielten Zusatzparametern wie Calprotectin, sIgA, Pankreaselastase und Zonulin liefert oft die konkreteren, therapeutisch nutzbaren Antworten – und ist in der Regel deutlich günstiger als eine reine Mikrobiomanalyse.
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Glutamin & Darmschleimhaut – was die Forschung zeigt

Glutamin & Darmschleimhaut – was die Forschung zeigt

L-Glutamin ist die bevorzugte Energiequelle für die Zellen der Darmschleimhaut (Enterozyten) und spielt eine zentrale Rolle beim Erhalt und Wiederaufbau der Darmbarriere. Bei erhöhter Darmpermeabilität ("Leaky Gut"), nach Infekten oder bei chronischem Stress kann der körpereigene Glutaminbedarf den Bedarf übersteigen, den der Körper selbst decken kann. Studien deuten darauf hin, dass eine gezielte Glutamin-Supplementierung die Regeneration der Darmschleimhaut unterstützen kann – allerdings mit wichtigen Einschränkungen, die du kennen solltest.
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Beta-Glucuronidase – das Enzym, das Östrogen zurückbringt

Beta-Glucuronidase – das Enzym, das Östrogen zurückbringt

Beta-Glucuronidase ist ein Enzym, das von bestimmten Darmbakterien produziert wird und bereits von der Leber abgebautes, zur Ausscheidung vorbereitetes Östrogen wieder "reaktivieren" kann. Statt den Körper zu verlassen, gelangt dieses Östrogen dann zurück in den Blutkreislauf – ein Mechanismus, der zu erhöhten Östrogenspiegeln beitragen kann, selbst wenn die Leber ihre Arbeit korrekt erledigt. Die Gesamtheit dieser darmbakteriellen Östrogen-Regulation wird als
ESTROBOLOM
bezeichnet. Eine ausgewogene Darmflora kann helfen, die Beta-Glucuronidase-Aktivität in einem gesunden Rahmen zu halten.
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Spaziergang /Social Walk für Betroffene von malignem Narzissmus

Einladung: Spaziergang /Social Walk für Menschen, die unter einem malignen Narzissten gelitten haben, oder noch leiden

Am 26. September 2026 um 16 Uhr lade ich zu einem gemeinsamen Spaziergang für Menschen ein, die unter einem malignen Narzissten gelitten haben oder noch leiden – als Partner, Kind, Angehörige. Treffpunkt: Parkplatz bei der Jugendherberge Lörrach. Kostenlos, ohne Anmeldung. Ich veranstalte diesen Spaziergang nicht als Therapeutin, sondern als selbst Betroffene – es geht um Bewegung, Austausch und das Gefühl, mit dieser Erfahrung nicht allein zu sein. Read More…

Insektenstich & Histamin: Wenn die Reaktion außer Kontrolle gerät

Insektenstich und Histamin: Wenn die Reaktion außer Kontrolle gerät
Nach einem Insektenstich kann die Reaktion sehr unterschiedlich ausfallen: von leichtem Jucken bis zu einer handtellergroßen, tagelang bestehenden Rötung. Ursache ist meist eine starke Histaminfreisetzung – eine sogenannte toxisch-allergische Reaktion, die zwar unangenehm, aber in der Regel harmlos ist. Sie muss klar von zwei ernsteren Möglichkeiten unterschieden werden: einer echten, IgE-vermittelten Insektengiftallergie mit Anaphylaxierisiko und einer bakteriellen Wundinfektion (Wundrose), die Antibiotika erfordert. Dieser Beitrag hilft dir, die Anzeichen zu unterscheiden – und zeigt, warum manche Menschen, etwa bei Histaminintoleranz oder Mastzellaktivierung, besonders heftig reagieren.
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Kalte Hände & Füße – wenn das Nervensystem die Ursache ist |

Kalte Hände & Füße – wenn das Nervensystem die Ursache ist

Ständig kalte Hände und Füße sind selten nur ein "Zeichen der Jugend", wie ein altes Sprichwort behauptet – häufig steckt eine Überaktivierung des Sympathikus dahinter, die die kleinen Blutgefäße in den Extremitäten verengt. Auch Eisenmangel, Schilddrüsenunterfunktion und hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren können eine Rolle spielen. In der Naturheilkunde gelten die Füße traditionell als "Hilfsnieren" – ein ansteigendes Kneipp-Fußbad kann die Durchblutung sanft anregen und das vegetative Nervensystem beruhigen.
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Magnesium bei Stress, Zyklus & Schlaf – Mangel erkennen

Magnesium bei Stress, Zyklus & Schlaf – wenn der Mangel unterschätzt wird

Magnesium ist an über 300 enzymatischen Prozessen beteiligt – von der Muskel- und Nervenfunktion bis zur Cortisol-Regulation. Ein latenter Mangel äußert sich oft unspezifisch: Wadenkrämpfe, innere Unruhe, Einschlafstörungen, verstärktes PMS oder ein Gefühl von „dauergestresst, obwohl objektiv nichts Dramatisches passiert“. Chronischer Stress erhöht den Magnesiumbedarf zusätzlich – ein Teufelskreis, den viele nicht kennen. Ein Bluttest allein reicht zur Beurteilung meist nicht aus, da Magnesium hauptsächlich intrazellulär gespeichert wird. Read More…

Schmerzen am Bewegungsapparat ganzheitlich behandeln

Schmerzen am Bewegungsapparat – ganzheitliche Therapien, die wirklich helfen

Schmerzen am Bewegungsapparat – ob Rücken, Nacken, Schultern oder Gelenke – entstehen häufig durch ein Zusammenspiel aus muskulärer Verspannung, Faszienverklebung, stiller Entzündung und einer überlasteten Stressachse. In meiner Praxis in Lörrach kombiniere ich je nach Befund gezielt Quaddelungen/Injektionstherapie, blutiges Schröpfen, Blutegeltherapie, Pneumatron-Pulsationsmassage, Triggerpunkttechniken sowie chiropraktische und osteopathische Verfahren – damit nicht nur der Schmerz, sondern auch seine Ursache behandelt wird. Read More…

Gehirngesundheit natürlich unterstützen – Prävention statt Angst

Gehirngesundheit natürlich unterstützen – was du für dein Gedächtnis tun kannst

Unser Gehirn altert – aber nicht bei allen Menschen gleich schnell. Gelegentliches Vergessen von Namen oder Terminen ab 50 oder 60 bedeutet nicht automatisch eine beginnende Demenz. Viele beeinflussbare Faktoren spielen zusammen: Durchblutung und Energieversorgung der Nervenzellen, stille Entzündungen, die Darm-Hirn-Achse, der Hormonhaushalt, ausreichend Mikronährstoffe, regelmäßige Bewegung und erholsamer Schlaf. Wer diese Bereiche im Blick behält, kann viel für die eigene Gehirngesundheit tun – unabhängig vom Alter. Read More…

Wenn Berührung fehlt – Nähe, Wechseljahre & eine berührungsarme Gesellschaft

Wenn Berührung fehlt – Nähe, Wechseljahre und eine berührungsarme Gesellschaft
Berührung ist ein Grundbedürfnis – ihr Fehlen macht nicht nur einsam, sondern kann auf Dauer auch krank machen. In langjährigen Partnerschaften lässt das Bedürfnis nach Berührung bei einem Partner manchmal spürbar nach, ohne dass böser Wille dahintersteckt: Hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren sowie bestimmte Medikamente, etwa Psychopharmaka, können das körperliche Nähebedürfnis dämpfen. Gleichzeitig lebt unsere Gesellschaft insgesamt zunehmend berührungsärmer – ein Thema, das viel zu selten offen angesprochen wird.
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Allostase – wenn Anpassung an Stress selbst zur Last wird

Allostase – wenn Anpassung an Stress selbst zur Last wird

Allostase beschreibt die Fähigkeit des Körpers, durch ständige Anpassung ein inneres Gleichgewicht herzustellen – im Unterschied zur Homöostase, die einen starren Sollwert anstrebt. Diese Anpassungsfähigkeit ist überlebenswichtig, hat aber ihren Preis: Wird sie dauerhaft gefordert, etwa durch chronischen Stress oder unverarbeitete emotionale Belastung, entsteht eine sogenannte allostatische Last. Symptome wie Erschöpfung, Schlafstörungen oder unerklärliche Verspannungen sind dann keine Fehlfunktion, sondern das Ergebnis eines Systems, das seit zu langer Zeit im Anpassungsmodus feststeckt.
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Die Wegwarte – warum sie jetzt auch meine Webseite begleitet |

Die Wegwarte – warum sie jetzt auch meine Webseite begleitet

Die Wegwarte (Cichorium intybus) ist eine unscheinbare, blau blühende Wegrandpflanze mit einer langen Tradition in der europäischen Heilkunde – von Hildegard von Bingen bis Paracelsus geschätzt für ihre Bitterstoffe, ihre leberunterstützende und verdauungsfördernde Wirkung, sowie den hohen Gehalt an Inulin, einem wichtigen Präbiotikum für die Darmflora. Ich habe mich dieser Pflanze schon lange verbunden gefühlt – ihr Wesen entspricht auch meiner eigenen Konstitution. Deshalb habe ich das Design meiner Praxis-Website neu auf die Wegwarte abgestimmt: neues Kopfbild, neue Farbwelt. Read More…

Eigenverantwortung in der Medizin – warum das eine Chance ist

Eigenverantwortung in der Medizin – warum das eine Chance ist, keine Last

Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst dafür, aktiv Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen – nicht, weil das Trend ist, sondern weil sie in ihrer eigenen Erfahrung an Grenzen gestoßen sind: begrenzte Zeit im ärztlichen Gespräch, Laboranalysen, die von der Krankenkasse nicht übernommen werden, das Gefühl, mit ihren Beschwerden allein gelassen zu werden. Eigenverantwortung bedeutet dabei nicht, dass du alles allein schaffen musst – sondern dass du selbst mitentscheidest, vorausschauend handelst und dir gezielt Unterstützung suchst, die zu dir passt. Read More…

Viszeralfett & Muskelfett bei zu viel Ausdauersport

Viszeralfett & Muskelfett – wenn zu viel Ausdauersport dem Körper schadet

Übermäßiges Ausdauertraining – etwa regelmäßige Marathon- oder Triathlon-Vorbereitung – kann paradoxerweise zu vermehrtem Viszeralfett und Fetteinlagerungen im Muskel selbst führen ("Myosteatosis" oder Muskelmarmorierung, ein Begriff, den der Mediziner Dr. Sean O'Mara geprägt hat). Chronisch erhöhtes Cortisol durch zu wenig Erholung fördert dabei Muskelabbau und Fettspeicherung gleichzeitig – ein Effekt, der bei Frauen und Menschen über 50 besonders ausgeprägt sein kann, da hier die hormonelle Regeneration ohnehin schon herausfordernder ist. Read More…

Muskel als Endokrinorgan – warum Krafttraining Hormone steuert

Muskel als Endokrinorgan – warum Krafttraining Hormone steuert

Muskulatur ist weit mehr als Bewegungsapparat – sie ist ein aktives Hormonorgan, das über sogenannte Myokine den Stoffwechsel, das Immunsystem und sogar die Stimmung beeinflusst. Besonders in den Wechseljahren beschleunigt sich der Muskelabbau (Sarkopenie) durch den Östrogenabfall deutlich, was zu Erschöpfung, Schwäche und Entzündungen an Sehnen und Faszien führen kann. Gezieltes, sanftes Krafttraining, ausreichend Eiweiß und Kreatin können diesem Prozess entgegenwirken – auch bei vegetarischer oder veganer Ernährung. Read More…

Herzrasen ohne Befund – wenn das Nervensystem die Ursache ist

Herzrasen ohne Befund – wenn das Nervensystem die Ursache ist

Herzrasen bei unauffälligem EKG und kardiologischem Befund ist häufiger als viele denken – und oft liegt die Ursache nicht am Herzen selbst, sondern im vegetativen Nervensystem. Histamin, hormonelle Schwankungen, Neurotransmitter-Ungleichgewichte und mechanische Blockierungen im Bereich des Atlas (oberster Halswirbel) können den Vagusnerv und damit die Herzfrequenz beeinflussen. In meiner Praxis in Lörrach sehe ich dieses Beschwerdebild sehr häufig – überwiegend bei Frauen, und aus eigener Erfahrung kenne ich es auch persönlich. Read More…

Leaky Gut und Autoimmunität – der Zusammenhang

Leaky Gut und Autoimmunität – warum der Darm so oft der Ausgangspunkt ist

Eine erhöhte Darmpermeabilität – im Volksmund „Leaky Gut" – gilt in der modernen Immunforschung als einer der wichtigsten, aber am wenigsten bekannten Triggerfaktoren für Autoimmunerkrankungen. Wenn die Darmbarriere durchlässig wird, gelangen Substanzen in den Körper, die dort nicht hingehören. Das Immunsystem gerät in Dauerstress – und fängt irgendwann an, sich gegen körpereigenes Gewebe zu richten. Read More…

Insulinresistenz trotz Normalgewicht? Was HOMA-Index & Co. wirklich zeigen

Insulinresistenz, HOMA-Index & Blutzucker – warum das kein Diabetikerthema ist
Ein normaler Nüchternblutzucker schließt eine Insulinresistenz nicht aus. Der HOMA-Index – berechnet aus Nüchterninsulin und Nüchternglukose – zeigt, ob das Insulin noch effektiv wirkt, lange bevor der Blutzucker selbst auffällig wird. Insulinresistenz betrifft nicht nur übergewichtige Menschen und nicht nur Ältere. Ich sehe sie regelmäßig auch bei schlanken, jungen Patientinnen – und fast immer hängt Cortisol mit drin. Read More…

Kupfer-Zink-Relation – das unterschätzte Gleichgewicht

Kupfer-Zink-Relation – das unterschätzte Gleichgewicht

Kupfer und Zink stehen im Körper in einem ständigen Wettstreit um dieselben Aufnahmewege: Eine hochdosierte Zinkeinnahme senkt den Kupferspiegel, und umgekehrt kann zu viel Kupfer den Zinkspiegel drücken. Dieses Gleichgewicht wird in der Standarddiagnostik häufig übersehen, obwohl es direkten Einfluss auf den Hormonhaushalt hat – unter anderem auf Östrogenstoffwechsel, Schilddrüsenfunktion und Stressregulation. Ein isolierter Blick auf nur eines der beiden Spurenelemente greift daher oft zu kurz.
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Testosteronmangel beim Mann – die unterschätzten Wechseljahre

Testosteronmangel beim Mann – die unterschätzten Wechseljahre

Testosteronmangel beim Mann äußert sich häufig durch Leistungsabfall, Muskelschwäche, Libidoverlust und zunehmendes Bauchfett. Besonders aufschlussreich: Viszerales Fettgewebe enthält das Enzym Aromatase, das Testosteron in Östrogen umwandelt – bei vielen Männern mit "Bierbauch" findet sich deshalb nicht nur niedriges Testosteron, sondern gleichzeitig ein erhöhter Östrogenspiegel. Ein sich selbst verstärkender Kreislauf: Mehr Bauchfett bedeutet mehr Umwandlung, mehr Umwandlung bedeutet noch weniger Testosteron. Wichtig auch: eigenmächtiges Testosteron-Spritzen ohne ärztliche Überwachung birgt ernsthafte gesundheitliche Risiken.
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Gewebeentzündung ohne Laborauffälligkeit – das klinische Problem

Gewebeentzündung ohne Laborauffälligkeit – das klinische Problem

Ein unauffälliges Blutbild schließt eine Entzündung nicht sicher aus. Standardmarker wie CRP oder die Blutsenkung erfassen vor allem systemische, akute Entzündungsprozesse – lokale, chronische Gewebeentzündungen in Faszien, Sehnen, Gelenken oder Organen können dagegen bestehen, ohne im allgemeinen Labor sichtbar zu werden. Das erklärt, warum viele Patientinnen trotz spürbarer Beschwerden über Jahre die Rückmeldung "alles normal" erhalten – und ist ein häufiger Grund für Frustration bei der Ursachensuche.
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Mangan & Molybdän – die unbekannten Spurenelemente

Mangan & Molybdän – die Spurenelemente, von denen kaum jemand gehört hat

Mangan und Molybdän gehören zu den am wenigsten bekannten, aber essenziellen Spurenelementen. Mangan ist Cofaktor der mitochondrialen Superoxid-Dismutase (ein zentrales antioxidatives Enzym), an Knochen- und Bindegewebsaufbau beteiligt, und teilt sich mit Eisen denselben Transportweg – beide Elemente stehen also in einem direkten Verwertungszusammenhang. Molybdän wird für Enzyme benötigt, die Sulfit, Purine und Aldehyde abbauen und gehört damit zur Phase-I-Entgiftung der Leber – relevant unter anderem für die Sulfit-Verträglichkeit. Beide Elemente bestimme ich routinemäßig bei der Vollblut-Mikronährstoffanalyse, weil ein Mangel unspezifische, aber real spürbare Auswirkungen haben kann.
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Abschluss der Serie "Alte Verfahren": Warum Ganzheitsmedizin ohne klassisches Handwerk unvollständig bleibt

Warum moderne Ganzheitsmedizin ohne klassisches Handwerk unvollständig bleibt
DER GEDANKE DIESER SERIE IN EINEM SATZ
Moderne Medizin ist stark darin, Parameter zu korrigieren. Klassische Heilverfahren sind stark darin, Systeme zu regulieren. Gesundheit braucht beides – nicht als Kompromiss, sondern als Ergänzung. Und genau darin liegt das, was in einer rein biochemisch orientierten Medizin systematisch fehlt.

Am Anfang dieser Serie stand eine Beobachtung aus dem Alltag meiner Praxis, die ich so oft mache, dass sie mich irgendwann nicht mehr überrascht hat – aber noch immer beschäftigt: Menschen, die wirklich viel getan haben. Die Labore kennen, die Supplementierung optimiert haben, die Ernährung umgestellt haben, die Hormontherapie machen. Und die trotzdem sagen: Etwas fehlt noch.
Das ist keine Undankbarkeit. Das ist ein präziser Hinweis auf eine Lücke – eine Lücke, die nicht durch mehr von demselben geschlossen wird, sondern durch etwas grundlegend Anderes.
Dieser Abschlussbeitrag ist der Versuch, diese Lücke in Worte zu fassen. Read More…

Spagyrik und Komplexhomöopathie – Informationsmedizin als Ergänzung 7/7


Spagyrik und Komplexhomöopathie: Informationsmedizin als Ergänzung – Körper, Seele und Konstitution zusammendenken

Spagyrik und Komplexhomöopathie arbeiten auf der Informations- und Regulationsebene – sie ersetzen keine Biochemie und keine strukturellen Therapien, aber sie erreichen eine Tiefe, die weder Infusion noch Phytotherapie allein berühren: die seelisch-körperliche Regulationsebene, die konstitutionelle Schwingung des Systems. Ihr Einsatz ist besonders dann sinnvoll, wenn andere Therapien nicht greifen – nicht weil sie „sanfter" sind, sondern weil sie einer anderen Logik folgen. Read More…

Aderlass: Hämorheologie, Eisenstoffwechsel & chronische Entzündung 6/7

Aderlass: Hämorheologie, Eisenstoffwechsel und chronische Entzündung – ein altes Verfahren mit klaren modernen Indikationen
Der Aderlass ist das am meisten missverstandene klassische Heilverfahren – weil er jahrhundertelang für fast alles eingesetzt wurde und heute deshalb pauschal als überholt gilt. Dabei hat er klar umrissene, gut begründete Indikationen: erhöhter Hämatokrit und Hämoglobin („dickes Blut"), Hämochromatose, metabolisches Syndrom mit Bluthochdruck, Eisenstoffwechselstörungen mit Entzündungskomponente. Bei Gicht und chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen wirkt er nicht als Monotherapie – wohl aber als flankierende Maßnahme im Gesamtkonzept, wenn hämorheologische Störungen vorliegen. Der Schlüssel liegt in der präzisen Indikationsstellung – nicht in der Pauschalanwendung. Read More…

Baunscheidt & Rödern: Reiztherapie, Immunregulation & Haut als Reflexorgan 5/7

Reiztherapie mit Baunscheidt & Rödern: Die Haut als Reflexorgan und der Weg zur Immunregulation
Baunscheidt und Rödern sind Reiztherapieverfahren, die über die Haut als Reflexorgan wirken: Sie setzen gezielte lokale Hautreize, die über kutiviszerale Reflexbahnen innere Organe, den Lymphapparat und das Immunsystem ansprechen. Rödern ist besonders wirksam bei rezidivierenden Mandelentzündungen und Lymphstauungen im Rachenring. Baunscheidt erreicht über Reflexzonen auch hormonell relevante Organe – relevant bei Zyklusstörungen, Kinderwunsch und Prostataproblemen. Beide Verfahren folgen einem Grundprinzip: Wo chronische Dysregulation stagniert, braucht das System einen gezielten Reizimpuls – nicht mehr Suppression.
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Philosophie für den Alltag VII: Innere Ruhe entsteht nicht durch äußere Ordnung


Innere Ruhe entsteht nicht durch äußere Ordnung

„Wohin du auch gehst – du nimmst dich selbst mit.“

Dieser Satz von Seneca wirkt auf den ersten Blick beinahe banal. Und doch beschreibt er eine Erfahrung, die viele Menschen erst nach Jahren machen – oft enttäuscht, oft erschöpft.

Menschen gehen weg, weil sie hoffen, dass sich innerlich etwas ändert, wenn sich das Außen verändert. Sie ziehen um, wandern aus, lassen ihr gewohntes Umfeld hinter sich. Manche suchen bewusster: spirituelle Gemeinschaften, alternative Lebensformen, Lehrer in fernen Ländern. Andere wechseln ständig den Arbeitsplatz, und sind immer wieder unzufreiden.
Wieder andere gehen weniger spektakulär, aber nicht weniger konsequent: Sie füllen ihr Leben mit Aktivität, Konsum, Ablenkung, immer neuen Reizen. Der gemeinsame Nenner ist derselbe – die Hoffnung, der innere Zustand ließe sich durch äußere Veränderung beruhigen.

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Schwangerschaft & Geburt ganzheitlich begleiten

Schwangerschaft & Geburt ganzheitlich begleiten – was die Naturheilkunde leisten kann
Naturheilkundliche Verfahren können eine Schwangerschaft von der frühen Phase bis zur Geburt sinnvoll begleiten – nicht als Ersatz für die gynäkologische und geburtshilfliche Betreuung, sondern als Ergänzung. Homöopathie, Spagyrik, Phytotherapie, Fußreflexzonentherapie, Akupunktur, Massagen und Moxibustion können typische Schwangerschaftsbeschwerden lindern, die Vorbereitung auf die Geburt unterstützen – und in bestimmten Situationen sogar geburtsleitend wirken. Read More…

Blutegeltherapie: Chronische Entzündung & Autoimmun – pharmakologisch erklärt 4/7

Blutegeltherapie bei chronischen Entzündungen: Was der Speichel wirklich kann – pharmakologisch erklärt
Blutegel sind lebende Apotheken. Ihr Speichel enthält über 100 bioaktive Substanzen – mindestens 20 davon mit nachgewiesener medizinischer Wirkung. Hirudin hemmt Thrombin und verbessert die Fließeigenschaften des Blutes. Eglin blockiert entzündungsauslösende Enzyme. Hyaluronidase öffnet das Gewebe für alle anderen Wirkstoffe. Calin und Apyrase hemmen die Thrombozytenaggregation. Das Ergebnis: eine antikoagulatorische, entzündungshemmende, analgetische und mikrozirkulationsfördernde Wirkung – die so kein synthetisches Einzelpräparat abbilden kann. Wann die Therapie sinnvoll ist und wann nicht, erfordert klare Indikationsstellung. Read More…

Neuraltherapie bei hormonellen Dysbalancen: Wie Injektionstherapie den Hormonhaushalt unterstützen kann

Neuraltherapie bei hormonellen Dysbalancen – wenn Injektionen den Regelkreis entstören

Neuraltherapie ist eine komplementärmedizinische Injektionstherapie, die über segmentale Reizsetzung – meist mit Procain – vegetative Fehlsteuerungen entstören kann. Bei hormonellen Dysbalancen wie Zyklusstörungen, PMS oder Wechseljahresbeschwerden wirkt sie nicht als Hormonersatz, sondern regulierend auf die neuro-endokrinen Regelkreise – oft kombiniert mit Akupunktur, Moxibustion oder homöopathischen Organpräparaten. Sie ersetzt keine Diagnostik, kann aber als Baustein eines ganzheitlichen Therapiekonzepts spürbar zur Beschwerdelinderung beitragen. Read More…

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